Methode und Welle der kleinen Glücksmomente….Mach auch DU mit!

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Es ist wundervoll und außerordentlich beglückend, Menschen ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern, ihnen Freude zu bereiten und sie für einen kurzen Moment vergessen zu lassen, was sie eventuell sorgenvoll beschäftigt.

Möchtest auch du wissen, wie du voller Begeisterung und offenen Herzens etwas geben kannst, dich selbst dadurch glücklich machst und zudem noch viele andere Menschen beglückst?

Wie das gehen soll? Vielleicht denkst du nun, das es dir selbst an etlichen Dingen mangelt und du nicht auch noch etwas abgeben kannst oder wirst daran erinnert, dass du gerade einmal so mit deinen finanziellen Möglichkeiten zurecht kommst.

Doch glaube mir, der Einsatz, den du bei meiner Methode der kleinen Glücksmomente benötigst, hat jeder Mensch übrig. Du entscheidest selbst, wie oft du es am Tag praktizieren möchtest :-).

Bevor ich dir gleich beschreibe, was ich nun bereits seit längerer Zeit voller Heiterkeit durchführe, muss ich kurz ausholen, wie ich dazu kam:

Als Kind hatte ich einen immer wiederkehrenden Traum, in dem ich mich draußen in der Natur befand und mir plötzlich in der Ferne am Boden ein Funkeln auffiel. Ich rannte darauf zu und je näher ich kam, desto erwartungsvoller wurde ich. Ich traute meinen Augen nicht, denn der Weg war gesäumt mit Geldstücken. Ich fing sogleich an, diese aufzuheben und in meine Taschen zu stecken. Allerdings war die vorhandene Fülle unerschöpflich, denn je mehr ich vom Boden aufsammelte, desto mehr wurden es und sie vermehrten sich ohne Ende.

Diesen Traum hatte ich als Kind immer und immer wiederkehrend. Er war in meinen Gedanken und ich fragte mich damals sehr häufig, was er wohl zu bedeuten hatte. In meiner Kindheit gab es keinerlei finanziellen Mangel, ganz im Gegenteil, es fehlte mir in Bezug auf materielle Dinge nichts.

Vor einigen Monaten dann, wachte ich plötzlich in der Nacht auf und erinnerte mich daran, nach mehreren Jahrzehnten erstmalig wieder genau diesen Traum gehabt zu haben. Er beschäftigte mich…. Zumal meine finanzielle Lage seit einiger Zeit eine komplett gegenteilige zu der meiner Kinderzeit ist.

Und da kam mir die Idee!

Ich beschloss, ab sofort jedes 1- und 2- Centstück, welche sich in meinem Portemonnaie befinden in meine Jackentaschen zu stecken und bei Spaziergängen, bei Einkäufen, an der Tankstelle, beim Sport und ganz egal, welcher Tätigkeit ich gerade nachgehe oder wo ich mich gerade aufhalte, auf den Boden fallen zu lassen.

Zu Anfang hatte ich fortlaufend den Spruch im Kopf:

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

Sicher kennst auch du diese Aussage und für mich war es bisher undenkbar, Geld auf die Straße zu werfen. Zu Anfang war es auch komisch, doch als ich nachdem ich mich erst wenige Male hatte dazu überwinden können, kurz darauf ein Kind sah, welches sich freudig hüpfend auf seine Mutter zu bewegte, um ihr mein Centstück zu präsentieren, wusste ich, dass es gut und richtig so war! Die Mutter beugte sich zu ihrem Kind herunter, bewunderte das sich in den Kinderhänden befindliche Geldstück und die Kleine hütete es, wie einen großen Schatz. Sie hüpfte ein paar mal im Kreis und verstaute es dann sicher in ihrer Hosentasche. Die Mutter lächelte und freute sich sichtlich über die immense Freude ihrer Tochter.

Ich entfernte mich lächelnd und fand es sooooo schön, diesen Beiden mit gerade mal einem Cent diesen harmonischen und freudvollen Augenblick geschenkt zu haben und seither erhöht sich meine eigene Freude bei jedem Fallenlassen. Mittlerweile gehe ich sofort meiner Wege und bekomme nur noch gelegentlich den Moment mit, wo er gefunden wird.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel Beglückung darin steckt. Ich hatte für mich beschlossen, diesen Glaubenssatz umzukehren und erkannte, dass genau darin, es zu tun, ein großer Segen liegt. Zu Geben!

Seither lasse ich mehrfach am Tag die Centstücke fallen und in dem Moment, wo ich meine Hand öffne und er zu Boden fällt, bin ich erfüllt von Dankbarkeit und Wohlbehagen. Zudem ist die Vorfreude, das wenige Minuten später ein Mensch dieses kleine funkelnde Centstück finden wird und diese winzige Geste ihm ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird, eine absolut freudvolle Vorstellung für mich. Mehrfach habe ich diesen Augenblick jetzt schon miterleben dürfen, konnte beobachten, wie mein Centstück den Besitzer wechselte und ganz gleich, ob dieser Mensch froh gelaunt oder eher traurig und bedrückt daher kam, in dem Moment, wo das Geldstück aufgehoben wurde, lächelte jeder!

Das 1- oder 2- Cent beim Gebenden und Empfangenden soviel schöne Empfindungen auslösen können, ist doch wundervoll!

Probiere es aus und erlebe, wie gut du dich dabei fühlen wirst. Du verteilst diese kleinen Glücksmomente und wirst selbst mit so vielen einzigartigen Gefühlen belohnt.

Seither freue ich mich riesig, wenn ich beim Einkaufen wieder Centstücke erhalte und weiß, dass ich erneut zur Freude und einem klitzekleinen Lichtblick meiner Mitmenschen beitragen kann. Ich wandelte so nach und nach das Gefühl in mir, einem Geldmangel zu erliegen und finde es wundervoll auf diese kleine und bescheidene Art und Weise etwas in die Welt und in den Kreislauf zurück geben zu können.  

Erst gestern beim Abendessen sagte meine Tochter plötzlich mit strahlenden Augen: „Mama, ich habe heute 2 Cent gefunden, waren die von dir?“ und lachte.

Ja, sie waren tatsächlich von mir, stellten wir fest, als sie mir erzählte, wo sie das Geld gefunden hatte. Doch ihre Freude war deswegen keineswegs geringer ausgefallen und wenn ich mir vorstelle, dass die Menschen, die meine Centstücke finden, davon auch am Abend jemandem berichten oder persönliches Glück damit verbinden, so ist das doch eine sehr einfache Methode zur Freude und zur Fröhlichkeit unseres Nächsten beizutragen.

Ich hatte an diesem Tag beim Hundespaziergang in unserem Ort einige Centstücke vor mehreren Häusern von Menschen fallen lassen, die ich als sehr ernst und eher traurig empfinde. Es handelt sich dabei um Menschen, die in großen Häusern und finanziell wohlhabenden Verhältnissen leben. Ich dachte mir, vielleicht erinnern sie sich beim Finden daran, was ihnen bei allem vorhandenen Reichtum in ihrem Leben verloren gegangen ist.

Die Freude über die kleinen Dinge im Leben!

Wäre es nicht wunderschön, wenn wir ALLE wieder auf die kleinen und glücksbringenden Momente achten würden?

Wenn JEDER täglich einen kleinen Beitrag dazu leistet, dass sich ein anderer Mensch, ganz gleich ob wir ihn persönlich kennen oder nicht, freuen und glücklich sein darf.

Wenn WIR unsere eigene Freude und Dankbarkeit auf diese Weise weitergeben.

Wenn WIR erkennen, wie einfach es im Grunde ist, glücklich zu sein.

Wenn WIR lernen, zu TEILEN.

Wenn WIR erkennen, dass alles und jeder miteinander verbunden ist.

Wenn UNS bewusst wird, dass wir ALLE hier sind um einfach nur GLÜCKLICH zu SEIN.

Wahres Glück kann nicht im Außen gefunden werden. Doch auch wenn DIR dies bewusst sein sollte, so gibt es viele Menschen da draußen, denen derartiges Denken und Handeln entweder abhanden gekommen ist oder noch nie gegeben war.

Für eine kurze Zeit können wir die betroffenen Menschen an dieses wunderschöne Gefühl mit der Geste erinnern und vielleicht rührt sich dann etwas in ihnen und sie bemerken, was ihnen wirklich fehlt und worauf sie ihr Augenmerk richten sollten.

Ich würde mich freuen, wenn auch DU dich entschließt mitzumachen und somit dazu beitragen wirst, immer mehr Menschen an ein wertvolles Gut zu erinnern!

Falls du dich dazu entscheiden solltest, es mir gleich zu tun, dann würde ich mich über eine Rückmeldung deiner Empfindungen und Erfahrungen freuen.

Teile diesen Beitrag, damit so viele wie nur irgendwie möglich teilnehmen können 🙂 und vielleicht wirst auch DU bald ein Centstück finden.

Von ganzem Herzen eine glückliche und gesegnete Zeit.

♥ Stefanie

 

© Copyright Text und Bild 2015, Stefanie Will

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32 Kommentare zu “Methode und Welle der kleinen Glücksmomente….Mach auch DU mit!

  1. Hallo liebe Nessy,
    ich danke dir für deine Zeilen. Wie wir Freude bereiten und auf welche Art und Weise spielt gar keine Rolle. Es ist einfach schön, es immer wieder zu tun!
    Selbst ein Lächeln erwärmt die Herzen….
    Alles Liebe und herzliche Grüße
    Stefanie

  2. Das ist eine sehr schöne Idee. Sie zeigt auch, dass Freude reine Kopfsache ist. Als ich früher eine zeitlang in München wohnte, machte ich es mir zur Gewohnheit, ab und zu einem der vielen Bettler eine Brezel zu schenken… Das war das gleiche Gefühl… Einmal sagte jedoch einer.“Haste nicht Geld? Brezel kann man nicht trinken!“ Ich antwortete nur: „Eben!“ Alles Liebe, Nessy von den happinessygirls

  3. Liebe Gerda,
    die an mich gerichteten Zeilen geben exakt das wieder, was ich beim Ausüben dieser Methode empfinde.
    Es geht nur um die Freude im Hier und Jetzt, sowohl für den Gebenden als auch den Findenden, ohne das es den „Einen“ für den „Anderen“ tatsächlich gibt :-)!
    Ganz herzlichen Dank und alles Liebe!
    Von Herzen
    Stefanie

  4. Es erinnert an das Gleichnis von den Vöglein auf dem Felde, die sorglos sein können, obgleich sie weder säen noch ernten. Die Erfahrung dahinter ist wohl, dass freies Geben und müheloses Finden das Herz öffnen für Freude. Das ist schön. Es fehlt der erdrückende Zusammenhang, der sonst bei Geld entsteht: Mühe, Sorge, Zählen, Rechnen. Und auch Geben ist schwierig, weil Dankbarkeitsschuld entsteht, dem feinfühligen Geber ist es peinlich gesehen zu werden, dem Nehmer bestätigt es seine Bedürftigkeit…. Aber Finden! Klasse!!

  5. Sorry sorry … ich hab vergessen, dir zu antworten. Ja … es macht große Freude, vor allem, wenn man zurückbeschenkt wird. Einmal hatte jemand im Sand, an der Stelle, wo ich einen bemalten Stein hinterlassen hatte, mit kleinen Strandkieseln ein „Merci“ dort hingeschrieben.

  6. Liebe Corinna,

    es ist EINE Methode und ich finde es selbstverständlich Menschen auch direkt und persönlich zu helfen oder zu beschenken :-).
    Schön, dass es so viele Möglichkeiten gibt Freude zu bereiten und da darf Vielfalt walten und keine Ausschließlichkeit.

    Von Herzen alles Liebe
    Stefanie

  7. Ich finde es schöner, Menschen direkt etwas zu schenken. Zum Beispiel kaufe ich der älteren Dame, die täglich vormittags in einer von Baris Unterführungen sitzt, öfter ein Brötchen oder Hörnchen zum Frühstück. Ich habe auch bemerkt, dass sie sich schon über eine einfach Ansprache und ein paar freundliche Wörter nach dem Befinden freut. …und mein Patenkind im Benin leiste ich mir, obwohl es verstandesmäßig eigentlich besser wäre, dieses Geld irgendwo zu sparen.;)

    Trotzdem wünsche ich Dir weiter viel Freude bei Deiner Aktion. Da es Dich glücklich macht, ist es auch richtig für Dich. 🙂

  8. Sehr schöne Idee.
    Einfach fremde Menschen zu beschenken, hat was ganz Erfüllendes.
    Ich mache da was Ähnliches. Ich bemale Steine … und lasse sie irgendwo liegen. meist direkt am Strand – dort, wo ich sie gefunden habe – auf Usedom, oder Rügen oder Hiddensee. Ich hab aber auch schon mal welche in der Berliner-U-Bahn oder im Bus versteckt.
    Und mit Büchern mach ich es mittlerweile auch so. Die, die ich nicht behalten will (das Regal ist einfach voll), lege ich mit einer kleinen Widmung auf eine Parkbank oder so.

  9. Liebe Martina,

    wie schön, dass dir meine Idee gefällt :-). Ich danke dir für deine Zeilen und wünsche dir von Herzen eine wundervolle und besinnliche Zeit voller Glück und Freude.
    Alles Liebe
    Stefanie

  10. Eine so tolle Idee…und ich hab soooo viele von den Glückstalern.
    Endlich machen die Dinger mal Sinn!
    Werde ich noch heute einführen. Danke Stefanie für neue Glücksmomente…Licht und Liebe herzlichst Martina :-)))

  11. Liebe Bärbel,

    lass dich vom „Pflaster“ nicht abhalten :-). Auch wenn etliche Menschen vorbei gehen werden, so wird irgendwann jemand dabei sein, der achtsam seines Weges geht und deine Centstücke finden wird.
    Mir ist es auch schon passiert, dass eins im Gulli landete oder bei uns im See :-), oder unter einem Fahrzeug. Andersherum ist auch alles möglich! Zuletzt kam mir ein älterer Herr entgegen und ich ließ ein Centstück fallen. Es lag direkt auf seinem Weg, die Sonne schien und es funkelte regelrecht. Wir waren noch ein ganzes Stück voneinander entfernt, so dass er nicht mitbekommen konnte, was ich gemacht hatte.
    Als wir aneinander vorbei gegangen waren, verlangsamte ich meinen Schritt und drehte mich um. Nur wenige Meter trennten ihn von meinem Cent. Doch er übersah ihn :-(. So kann es auch gehen! Viele Menschen sind so in ihren Gedanken gefangen, dass sie ihren Blick leider oftmals nur geradeaus richten können.

    Ich danke dir für deine Zeilen und wünsche dir eine wundervolle Adventszeit
    Stefanie

  12. Die Idee ist großartig.
    Leider ist bei uns im Ort überall Pflaster, also könnte es in die Rillen fallen auf nimmer Wiedersehen.
    Aber ich werde es nicht vergessen.
    Liebe Grüße Bärbel

  13. Liebe Anna-Lena,

    ich freue mich über deine Zeilen und kann sehr gut nachvollziehen, was du beschreibst.
    Das „Eine“ schließt das „Andere“ ja nicht aus :-).
    Wo Hilfe benötigt wird oder wir dazu beitragen können, einem Menschen Freude zu bereiten, sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

    Wünsche dir alles Liebe und von Herzen eine schöne Adventszeit.

    Stefanie

  14. Ich finde die Idee auch schön, doch für mich ist es beglückender, jemandem direkt etwas zu geben.
    Wir treffen jeden Freitag einen Mann, der am Kurfürstendamm auf einer Decke sitzt, vor ihm ein Becher. Er ist mittleren Alters, kein Alkoholiker und auch nicht jemand, der gleich in die Kategorie „Penner“ eingestuft wird. Bei sich hat er einen kleinen Hund, ein gut erzogenes Tier, immer in eine Decke eingewickelt.
    Freitags bekommt er von uns immer eine kleine Spende und der Hund eine Kaustange.
    Dieser Mann ist in die Privatinsolvenz gerutscht, ohne sein Verschulden.
    Herrchen und Hund sind so bescheiden und so dankbar, dass uns das zu einem lieben Ritual geworden ist.

  15. Hat dies auf Ruhrköpfe rebloggt und kommentierte:
    Wirf dein Geld doch einfach auf die Straße

    In Coachings geht es unter anderem häufig darum, den Blickwinkel auf ein Thema zu ändern und die gewohnten, vertrauten Verhaltensmuster in Frage zu stellen.

    Um die Blogpause nicht zu lang werden zu lassen, reblogge ich den Beitrag von „lichterwunder“, der eine schöne Übung für einen Perspektivwechsel sein kann.

    Und falls ihr es ausprobiert, freue ich mich über eure Rückmeldung 🙂

  16. Liebe Ulrike,

    ja, es ist für jeden eine große Freude einen „Glückscent“ zu finden.
    Gerne kannst du dies in deinem Newsletter aufnehmen, sofern die Herkunftsquelle meines Beitrages und dieser Idee mit angegeben wird, was du sicher
    verstehen kannst.

    Herzliche Grüße
    Stefanie

  17. Meine liebe Stefanie 🙂
    hab ganz ganz vielen lieben Dank eine wirklich wundervolle Idee und so wahr! Ich denke an mich 😉 wie ich mich jedes mal so dolle freue wenn ich ein Cent Stück finde 😉 eine wirklich ganz tolle Idee von Dir und ich werde diese gerne so wie hier von Dir beschrieben in meinen Newsletter aufnehmen, wenns OK ist :)?
    Herzliche Grüße
    Ulrike

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