Achte auf deine Erinnerungen…

Eine Erinnerung ist nicht nur ein Gedanke, der sich an einen anderen reiht.
 
Eine Erinnerung löst Emotionen und Empfindungen in unserem Herz, unserem Körper und unserer Seele aus, welche in ihrer Intensität vom eigentlich Erlebten nicht zu unterscheiden sind.
Meist unbewusst wird eine vergangene Erfahrung hervorgeholt in die Gegenwart. Wir bemächtigen uns gewollt oder ungewollt des bereits abgeschlossenen Ereignisses, um dieses erneut wieder aufleben zu lassen.
 
Manchmal kommen diese Empfindungen aus dem Nichts heraus und überrumpeln uns geradezu.
Häufig ist der Auslöser aber auch einer winzigen Kleinigkeit zuzuordnen, die in Windeseile auch längst vergessene Anteile unserer Vergangenheit in den Vordergrund drängen. Hierbei kann es sich um einen uns vertrauten Geruch, eine Gestik oder Mimik, ein Wort, Musik oder eine Stimmung handeln, um nur ein paar der möglichen Erinnerungsfaktoren zu nennen.
 
Eine Erinnerung ist nicht immer positiver Natur, zumal gerade bei belastenden Erlebnissen auch beim bloßen Erinnern sämtliche körperliche Stressfaktoren erneut aktiviert werden und eine negative Wirkung auf unseren Gesundheitszustand haben können. Belaste dich nicht unnötig mit gewollten Blicken in die Geschichten verflossener Tage.
 
Im Gegenzug gibt es ebenso ganz wundervolle Erinnerungen, die uns mit ihrer Präsenz stärken und erheben. Es sind Andenken, die unser Herz zum Beben, unsere Knie vor Freude und Wohlbehagen zittrig werden lassen, uns kalte Schauer den Rücken herunter fließen oder Wogen von Wärme im Körper aufsteigen lassen und unsere Augen zum Strahlen bringen.
 
Genieße jede deiner positiven Erinnerungen und bade ausgiebig in ihrer Anwesenheit.
 
Werde dir gleichzeitig im Zugegensein deiner Denkwürdigkeiten bewusst darüber, welche Einzelheiten der Retrospektive der näheren Betrachtung bedürfen, um dich in einen ausgewogenen, gesunden, stabilen und durchweg zufriedenen Gesinnungszustand zu bringen. Dies ist auch nach längerer Zeit noch möglich.
 
Ich persönlich erachte es ebenso für wichtig, auch bei diesem Thema eine Bewertung außen vor zu lassen und ggf. für sich eine unmittelbare Korrektur der rückblickenden Geschehnisse innerhalb der Reflektion vorzunehmen, ohne den erneuten Moment zu lange durch Vergangenes zu belasten und zu beanspruchen.
 
Es liegt auch hier an DIR, wie du deine bisherige Biografie bearbeitet und deinen Entwicklungsgang reflektiert hast.
Von Herzen ❤
 
Stefanie
 
Foto: facebook
 
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