Der „NEUE“ Mann…

– Auf mehrfachen Wunsch einiger Herren, als Ergänzung zu meinem Beitrag „DIE NEUE FRAU“nun…-

Der „NEUE“ Mann 

Der Neue Mann ist nach Jahrzehnten der „Verwirrung“ müde geworden. Anstrengende, ambivalente, mühsame und kräftezehrende Jahre liegen hinter ihm.

Es wurde über Generationen stets viel von ihm verlangt, ohne das er eine Wahl gehabt hätte und seine „Erziehung“ war oftmals von Härte und Strenge geprägt. Sein wahres Wesen blieb meist verborgen und er fühlte sich in den seltensten Fällen innerhalb seiner Familie geliebt, verstanden und angenommen.

Die sogenannte „Emanzipation der Frau“ hat ihn zudem in einen Strudel der „Missordnung“ gezogen, womit viele Männer nicht umgehen konnten und ihn über einen langen Zeitraum sein wahres Wesen und sein gesamtes Potenzial fast vergessen ließen. Es schien so, als konnte er es in der Vergangenheit niemals „richtig“ machen, was eine zum Teil „schräg“ anmutende Verwirklichung seiner Selbst und seinem Gebahren zur Folge hatte.
Doch nun, in der „neuen Zeit“ ist der Mann dabei, sich seiner wahren „Bestimmung“ und seiner gesamten Kraft, die viel zu lange sehr starr und schubladenorientiert betrachtet wurde, wiederzuerobern oder besser gesagt, sie erstmals ganz bewusst und selbstbestimmt zu erforschen.

Er befindet sich noch auf „wackeligem“ Terrain, da ihn oftmals Zweifel befallen und alte Muster nicht mehr greifen, die ihn in häufiger Unsicherheit zurücklassen.

Er wusste lange nicht, wie ein Mann denn nun sein darf.

Er war abgeschnitten von seinem Herz und dem Fühlen.

Er signalisierte Macht und Stärke, wo Unwissenheit und Schwäche ihm keine andere Wahl ließen.

Er war regelrecht ohnmächtig seinen eigenen Empfindungen gegenüber.

Er fühlte sich wie ein „kleiner Junge“, der nicht wusste, wohin er denn nun gehört.

Er wurde in Rollen gepresst, die er sich selbst nicht ausgesucht hatte.

Er hatte keinen Spielraum und ebenso keine Spur von Facettenreichtum.

Diese Zeilen geben nur einen kleinen Teil seiner Vergangenheit wieder und ich habe es erwähnt, um ein Gefühl für die „Männerwelt“ zu bekommen und ihnen zu „verzeihen“, denn sie wussten es nicht besser und viele Frauen sind noch heute dabei, ihre Männer beständig zu kritisieren, „herum zu jagen“, zurecht zu biegen, zu verbessern, um nur einige Möglichkeiten zu nennen und erkennen dabei nicht, was dies für sie selbst zur Folge hat(te)!!

Der Neue Mann entsagt zunächst jeder Form von „Beziehung“, zu belastend, bestimmend und einengend hat er Frauen erlebt.
Er ist es leid, für alles verantwortlich zu sein und nur zu fuktionieren.

Er trägt nun die Verantwortung für sich alleine, um Antworten zu finden, die er sich schuldig ist.

Er möchte keine Frau mehr, die ihn bemuttert, umsorgt oder bloß stellt.

Er braucht auch keine Köchin, da er sich bestens selbst versorgen kann.

Er möchte auch nicht mehr um Zuneigung und Körperlichkeiten „betteln“ müssen, da er eine Vorstellung von einer heilsamen Begegnung und Vereinigung mit einer Frau hat.

Er ist sich seiner Manneskraft bewusst, ohne diese auf körperlicher Ebene unbedingt ausleben zu müssen.

Er ist des Jagens und Versorgens müde geworden.

Er hat erfahren, was es heißt, es immer nur anderen recht zu machen und ist nun auf seinem eigenen Weg.

Er ist sich selbst sehr nahe gekommen und begrüßt heute alle seine Gefühle und Emotionen, wenn sie ihn auch manchmal noch überrumpeln.

Er hat endlich einen Zugang zu seinem Herzen gefunden und diese Herzöffnung verändert sein gesamtes SEIN.

Er geht nicht mehr so hart mit sich selbst und anderen Menschen ins Gericht.

Er zeigt sich „nackt“ und hat alle „Scheinsicherheiten“ abgeworfen.

Er ist nicht mehr darauf aus, anderen zu imponieren und hat dieses illusionäre „Spiel“ beendet.

Er hat gelernt zu vergeben, sich selbst, seinen Mitmenschen und ganz besonders seinen Eltern.

Er hat viel getragen und seine Lasten wogen schwer.

Er lässt sich nicht mehr von Frauen manipulieren.

Er sieht nun ganz klar sein gegenüber, so wie er in sich selbst klar geworden ist.

Er gesteht sich seine eigenen Schwächen ein und weiß, wie stark ihn das macht.

Er ist ein guter Zuhörer, da er über Jahre niemanden hatte, der ihm Gehör schenkte.

Er weiß heute, was Liebe wirklich bedeutet und diese nicht davon abhängig ist, wie zufriedenstellend seine „Leistungen“ sind.

Er ist sich bewusst darüber geworden, wie sehr er sich auf seinem bisherigen Weg verloren hatte.

Er ist längst nicht mehr an Machtspielen interessiert, da er zu lange diesem Irrsinn unterlag.

Er ist weich geworden und auch das Weinen ist ihm nicht mehr fremd.

Er erfreut sich an den Veränderungen und zieht immer mehr Männer in sein Energiefeld, die es ihm gleichtun.

Er empfindet große Freude bei seiner Entdeckungsreise, die ihm jahrzehntelang verwehrt wurde.

Er erlaubt sich FREI zu SEIN.

Er lässt sich nicht mehr von Frauen bedrängen und in Erwartungen verstricken.

Er genießt seine Eigenständigkeit und hat viele Loslösungsprozesse gemeistert.

Er ist nicht mehr gewillt, sich in ein Schema pressen zu lassen.

Er entsagt Konzepten und entscheidet aus dem jeweiligen Moment heraus.

Er ist vorsichtig und behutsam, da ihm seine eigenen Verletzungen und Demütigungen sehr zugesetzt haben.

Er spielt keine Spiele mehr und ist nur noch an Authentizität interessiert.

Der Neue Mann lebt anderen Männern vor, wie Mannsein auch verstanden werden kann.

Er zieht die Stille dem Trubel vor, da er viel Ruhe und Ausgewogenheit benötigt.

Er bekommt langsam eine Ahnung von Selbstliebe, die in ihm aufsteigt und zeitweise voller Glückseligkeit erfüllt.

Er ist überaus dankbar, diesen Weg gehen zu dürfen und hat gelernt auch andere Menschen in ihrer Eigenheit oder Andersartigkeit anzunehmen.

Der Neue Mann hat alle weiblichen und männlichen Anteile in sich vereinen dürfen.

Er konnte jegliche Ambivalenz der beiden „Pole“ auflösen.

Er hat sein Lächeln zurückgewonnen und sich mit dem Leben versöhnt.

Er ist zum Träger des Lichtes geworden und freut sich darauf, irgendwann einer „Neuen Frau“ (https://lichterwunder.com/2016/12/13/die-neue-frau/ ) zu begegnen, die ihn liebevoll in ihre Arme nimmt, sich seines langen und beschwerlichen Weges bewusst ist und voller Freude und Dankbarkeit ja zu IHM sagen kann, da auch sie ganz bei sich ist!

Jeder der BEIDEN ist für immer FREI !!!

-Stefanie Will-

Es hat mir große Freude bereitet, mich für diesen Text in die „Männerwelt“ einzufühlen und vielleicht ja so auch für mehr „Verständnis“ und „Mitgefühl“ zwischen Mann und Frau zu sorgen 😉
In Liebe ❤
Stefanie Will

Nach einigen Nachfragen….JA, der Text darf gerne ungekürzt und vollständig geteilt werden!

Ich übernehme keinerlei Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Textes und seine Auswirkungen. Ebenso bin ich mir bewusst, dass es unter Männern ganz unterschiedliche Entwicklungswege gibt, die ALLE ihre Berechtigung haben und sich deswegen viele nicht darin wiederfinden werden.

(c) Text und Foto 2018 Stefanie Will

Advertisements

„Besitz“ vs. „Sicherheit“

Der Mensch häuft „Besitztümer“ an, ohne dabei zu erkennen, dass uns in Wahrheit NICHTS gehört. Nicht dir, nicht mir und niemandem!!! Es ist eine Illusion, zu glauben, dass wir hier auf unserem Planeten irgendetwas unser EIGEN nennen können.

Noch nicht einmal unsere Kinder gehören uns! Wir haben die verantwortungsvolle Aufgabe, sie für eine gewisse Zeit liebevoll, stärkend und unterstützend zu begleiten, ihnen allzeit zur Seite zu stehen und für sie da zu sein.

Auch der Partner, die Partnerin, die Ehefrau oder der Ehemann gehören dir nicht! Auch etwas, was von vielen Menschen anders betrachtet wird.
Wer sind wir, dass wir zu einer solchen Annahme kommen??

Jede Form von Besitzanspruch wird von der Angst getrieben, einen Verlust zu erleiden und dem irrigen Glauben, sich durch gewissen Eigentum Sicherheiten zu verschaffen, die aber in Wirklichkeit nicht existieren!

Wovor willst du sicher sein? Es gibt keine Sicherheit!

Wer nach Sicherheit sucht, befindet sich in einem permanenten Kampf gegen das, was IST und in einem Mangeldenken.
Das Leben ist nicht vorhersehbar und es kann auch nicht konserviert werden! Diese selbsternannte Sicherheit friert das Leben ein, sie stoppt die Lebendigkeit und Offenheit für den sich ständig vollziehenden Wandel in einem wundervollen und nie endenden Kreislauf.

Wer in irdischen Gütern Sicherheit sucht, wird sich sehr schnell in einer Abhängigkeit befinden, die wiederum Bedingungen und Einengungen mit sich bringen und weit von einem freien und glücklichen Leben entfernt sind. Im Außen wirst du deinen Wunsch nach Sicherheit niemals erfüllt bekommen, ganz gleich wonach du suchst oder was und wieviel du auch besitzen magst! Auch wer noch so viel Geld anhäufen konnte, ist nicht sicher! Die Angst vor dem Verlust ist stets präsent und wird noch mehr Unsicherheit nach sich ziehen.

Letztendlich ist JEDE Angst, die Angst vor der Vergänglichkeit, dem Ende, unserem Tod!

Die Angst vor dem Tod schließt aber gleichzeitig die Angst vor dem Leben mit ein, sonst wären nicht alle auf der Suche nach Sicherheit im Außen.
Mache dir bewusst, welcher Illusion du unterliegst, zu glauben, dass irgendetwas außerhalb von dir, Sicherheit geben kann.

Du bist gefordert, du ganz alleine!

Ein weiterer Punkt, der den Allermeisten große Angst macht.
Alleinsein! Wer glaubt alleine zu sein, unterliegt einem weiteren weit verbreiteten Trugschluss. Dem Irrtum, der Trennung von Gott unserer Quelle.
Du bist niemals getrennt und niemals alleine, obwohl DU ganz alleine dein Leben erschaffst.

Das Gefühl des Getrennt-und Alleinseins rührt daher, dass du dich nur mit deiner „Körperlichkeit“ identifizierst und deswegen dein Suchen ausschließlich auf der materiellen Ebene stattfindet.

Du hast es in der Hand, dich zu ergründen, das Leben zu erforschen, deine Wahrheiten zu finden, dich selbst zu lieben, anstatt dich von irgendwelchen Besitztümern in Beschlag nehmen zu lassen und niemals die Sicherheit zu finden, die du dir so sehnlichst wünscht.
Jedwede Sicherheit bist du SELBST! Du bist so viel mehr, als deine körperliche Hülle!!

Ein Thema, welches es sicher wert ist, einmal ganz bewusst darüber nachzudenken und hinein zu spüren 😉

Von Herzen
Stefanie

Gute Vorsätze…

Überall ist nun wieder davon zu hören oder aber die Frage steht im Raum, welche guten Vorsätze man sich für das neue Jahr genommen hat?

Es ist wunderbar, wenn Menschen sich Gedanken darüber machen, was sie verändern möchten und sie grundsätzlich, um zu einem „Ergebnis“ zu gelangen, zunächst ihr eigenes Verhalten bzw. ihre Vergangenheit reflektieren.

Doch diese oftmals nur an der Peripherie liegenden Wünsche, welche sich meist um die üblichen Themen, wie mehr Sport zu treiben, mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen oder ähnliches, kommen in der Regel kaum über den Jahreswechsel hinaus.

Denn wieder einmal geht es um etwas, was in der Zukunft stattfinden soll.

Veränderung geschieht aber immer nur JETZT!
Immer nur in DIESEM gegenwärtigen Moment!

Ein „Vorsatz“ liegt in der Zukunft, da er stets der vorherigen Planung bedarf.

Der Mensch neigt grundsätzlich dazu, alles zu verschieben und bei all seinen Bemühungen der „Verrückungen“ geht ihm die Gegenwart regelmäßig verloren.

Werde dir bewusst darüber, dass ALLES, was du erleben und fühlen möchtest, IMMER nur IN DIR und durch DICH stattfindet. JETZT!
Du bestimmst, was du wahrnimmst, welche Dinge deine Resonanz erzeugen.
DU fühlst, was du fühlst und DU gibst deine Einstimmung dazu durch DEINE Bewusstheit oder Unbewusstheit.
Triff deine Entscheidungen im Hier und Jetzt!

NICHTS findet außerhalb von DIR statt.

Schiebe nichts auf andere Menschen oder Umstände oder gar weit in die Zukunft.

Nur DIESER Moment ist entscheidend und NICHTS, was irgendwann einmal in weiter Ferne stattfinden soll!!

Der einzige Vorsatz, wobei mir das Wort nicht stimmig erscheint ;-), der es wirklich wert ist, ihn zu treffen bzw. im eigenen Leben zu verändern ……ist
JETZT zu leben und JETZT die Veränderung und der Wandel zu SEIN….. und sich der Eigenverantwortung für das gesamte Erleben bewusst zu werden und daraus ergibt sich alles andere sehnlichst ERWÜNSCHTE wie von selbst 😉 ❤

Glück, Zufriedenheit, Frieden, große Dankbarkeit, Achtsamkeit und LIEBE.

Von Herzen einen magischen Jahreswechsel und ein segenreiches Jahr 2018
Eure Stefanie

Hoffnung…

Hoffnung hilft in schweren Zeiten und erleuchtet den Weg.
Hoffnung nährt die Liebe für den unaufhörlichen Tanz zwischen den Geschehnissen.
Hoffnung ist das Vertrauen und der Trost auf dem Weg der Beschwerlichkeiten.
Hoffnung gibt Kraft an etwas zu glauben, was aussichtslos erscheint.
Hoffnung erfüllt das Herz mit Wärme und „Sicherheit“ im jeweiligen Moment.
Hoffnung spendet Freude und lässt die Zuversicht wachsen.

Hoffnung kennt keinerlei Gewissheit und doch „erwartet“ sie nur das Beste.

Hoffnung ergibt sich aus der ausnahmslosen Dankbarkeit des BewusstSEINS.
Hoffnung tröstet die Seele und lichtet die Dunkelheit.
Hoffnung ist die Schönheit der Auswege.
Hoffnung bestimmt die Linderung der Erschwernisse.
Hoffnung vertreibt die Ungeduld.
Hoffnung trägt jeden Menschen durch die heftigsten Stürme seines Lebens.

Die Hoffnung versiegt erst ganz zuletzt, wenn nichts mehr trägt und alles verloren…..
und selbst dann, wird die Hoffnung neu geboren…. ❤

-Stefanie Will-

 

Text und Foto: Stefanie Will

Aktuelle Energie- und Zeit-„Qualität“ …


Nun haben wir bereits mehr als die Hälfte des letzten Monates des Jahres 2017 hinter uns gebracht.
Die Zeit vergeht noch rasanter, als wir es bereits in den vergangenen Monaten gewohnt waren und es bedarf umso mehr unserer Kraft, um „Gewohntes“ aufrecht erhalten zu können.

Selbst ein normaler Alltagsablauf bedarf heute eines höheren Energieaufwandes, als dies noch vor einiger Zeit der Fall war.
Jeder wird es mittlerweile auf irgend eine Weise spüren und am eigenen Körper erfahren haben. Denn ganz gleich, um was es geht…..wir werden mit zunehmender Zeitbeschleunigung immer mehr gefordert, was unseren Körper und unseren Geist regelrecht erschöpft.

Es scheint so, als ob sämtliche Strukturen, Geläufiges, Liebgewonnenes und jahrzehntelange und vertraute Traditionen zusammenbrechen und umso mehr unserer Anstrengung bedürfen, noch einen Hauch oder Rest davon am Leben zu erhalten. Die mit Weihnachten in Verbindung gebrachte besinnliche Zeit fällt uns nicht mehr zu, so wie es früher gewesen zu sein scheint.

Jeder selbst bestimmt nun, was er erfährt und die Eigenverantwortung für ALLES, was uns widerfährt oder ausbleibt, kommt immer mehr und zeitnah zum Vorschein.

Hierbei geht es darum, dass wir uns nicht davon anstecken lassen, Feierlichkeiten wie Weihnachten keinerlei Bedeutung mehr beizumessen. WIR sind es, die das, was uns wichtig und wertvoll erscheint, am Leben erhalten müssen und WIR sind es, die parallel dazu NEUE WEGE einschlagen dürfen, um etwas in höchstem Maße BEDEUTSAMES für unser aller Zukunft auf unserem Planeten zu verankern.

Niemand kann sich mehr verstecken, ohne unerkannt zu bleiben. Niemandem wird es mehr gelingen, etwas von sich weg zu schieben, ohne nicht im selben Moment zu spüren, dass es in SEINER Verantwortung liegt, wie Schöpfung erfahren wird.

Eine Phase der immensen Herausforderungen und unter dem Druck der beschleunigten Zeitwahrnehmung kommen viele Menschen kaum zum Luftholen. Aktuell überschneiden sich unterschiedliche „Realitäten“, die für einige Verwirrung sorgen können, was im „Verhalten“ vieler Menschen offenkundig wird.

Entscheidender denn je, ist unsere Bereitschaft und Ausrichtung auf eine friedvolle und „gesunde“ Welt auf allen Ebenen. Dies erfordert unseren täglichen geistigen Einsatz und unsere Liebe und unser Mitgefühl für alles, was sich auf unserem Planeten zeigen möchte, bevor Wandlung geschehen kann.

Das „Chaos“ hat noch nicht seinen Höhepunkt erlangt und deswegen zählt jeder Einzelne in seiner bewussten Lebensgestaltung, Focussierung und Bereitschaft, das NEUE aktiv mitzugestalten.

Lasse dich dabei nicht allzu sehr von deinen Sinneserfahrungen und äußeren Geschehnissen „täuschen“ und in die Angst treiben, sondern vertraue und (er-) lebe dein Leben aus der inneren und wahrhaftigen Überzeugung darauf, dass wir eine neue, freud- und liebevolle sowie „gesunde“ Welt hervorbringen werden.

Löse dich von alten Beschränkungen und Menschen, die dich „festhalten“ und in deinem Wachstum reduzieren. Du allein bist dir und deinem „Glück“ verpflichtet und bestimmst den weiteren Weg deines bedeutsamen Weges, der auch anderen Menschen den Mut und das Vertrauen schenken kann, an sich selbst zu glauben und zentriert voranzuschreiten.

Spüre gute Hoffnung, trotz aller zeitweiliger Unsicherheiten und verliere niemals die Lust auf Veränderung in ihrer Neuartigkeit und Schönheit!!
Sei voller Offenheit und Freude für das, was kommen wird.

Nimm dir ganz bewusst den Raum, den es benötigt, um dich mit deiner Quelle zu verbinden, um den täglichen Reizen gewachsen zu sein und dein alltägliches Erleben voller Wertschätzung und Dankbarkeit entgegenzunehmen. Sei durch dein BewusstSEIN ein Segen für den großen Wandel, und verbinde dich mit dem Zauber des Neuen, der sich gerade vollzieht.

Von Herzen
Eure Stefanie

 

Foto und Text: Stefanie Will

Selbstannahme und Selbstliebe in der Verwandlung…

Vor fast genau zwei Jahren beschloss ich, mich von meinen langen braunen Haaren zu trennen, um zu meinen grauen Haaren zu stehen.

Nach meinem Schlaganfall und meiner Nahtoderfahrung, die mich als Mensch tiefgreifend verwandelt hat, gab es für mich nur noch den EINEN Wunsch, ganz zu MIR stehen und vollkommen authentisch JA zu allen äußeren und inneren Veränderungen sagen zu wollen.

Ein Herauswachsen lassen kam für mich zu keinem Zeitpunkt in Frage, da ein grauer Haaransatz aus meiner Sicht eher unschön wirkt. Somit gab es für mich nur die eine Konsequenz, meine Haare auf einen knappen Zentimeter kürzen zu lassen. Die Friseurin wollte meinem Wunsch zunächst nicht folgen und meinte mehrmals, ob ich mir da auch ganz sicher wäre. Ich hatte meinen Entschluss gefasst und natürlich konnte ich nicht wirklich wissen, wie es mir stehen und welche persönlichen Empfindungen und außenstehende Reaktionen es auslösen würde, doch davon abbringen konnte mich nichts mehr!

Es war insgesamt ein hochspannendes „Projekt“ und ich bin überglücklich, diese Wahl für mich getroffen zu haben!

So befreit und authentisch habe ich mich noch nie gefühlt, als die Haare fielen und mit ihnen ein Teil meiner sichtbaren weiblichen Seite.
Anschließend fühlte ich mich zunächst „nackt“, aber auch ganz klar und wahrhaftig!!
Nie hatte ich bis dahin mein Gesicht so bis ins Detail wahrnehmen können und ich fand es faszinierend mich vollkommen neu erfahren zu dürfen. Mir war bis dahin nicht bewusst, wie sehr Haare eine Frau verwandeln, wie sehr sie kaschieren und gleichzeitig „blenden“.

Für mich war es eine der interessantesten Erfahrungen überhaupt, da ich ganz gleich wie mein Umfeld auf mich reagiert hat, keinerlei Bedürfnis verspürte, mich in irgendeiner Form rechtfertigen zu wollen und es war ein so wunderbares Gefühl, dass mein Wohlbefinden absolut nicht (mehr) davon abhing, wie meine Mitmenschen auf mein (neues) Aussehen reagierten.

Es gab ganz unterschiedliche Reaktionen und die Männerwelt war fast durchgängig geschockt und das Tolle daran war, dass ich ein ganzes Jahr so gut wie „unsichtbar“ für Männer war.  Ich genoss es so sehr, dass ich „übersehen“ wurde und niemand mich ansprach, Kontakt knüpfen wollte oder mich auch nur anlächelte.  All das entfiel und es hatte etwas so Ruhiges und Entspanntes. Mir fiel da erst auf, welch großen Wert ich stets darauf gelegt hatte, zu gefallen.

Gleichzeitig wurde mir vollständig bewusst, wie oberflächlich ein Miteinander doch funktioniert und wie sich die Mehrheit visuell blenden lässt. Haare sind Haare und nicht die Haare machen aus einer Frau eine schöne Frau! Rückblickend eine wunderbare Zeit für mich, um ganz nah mit und bei mir sein zu können.

Nach ALLEM, was ich erlebt habe und welch wunderbare Veränderungen dadurch entstehen durften, kann ich nur JEDEM aus vollem Herzen wünschen, sich selbst so annehmen und lieben zu lernen, wie man ist!!

Allen Frauen möchte ich sagen, dass wir ALLE schön und einzigartig sind und wir keinem vorgegebenen IDEAL entsprechen müssen. Das Wichtigste ist, uns in unserer Haut wohl zu fühlen…

Von ganzem Herzen
Stefanie

PS: Wer sich für meinen herausfordernden und „außergewöhnlichen“ Entwicklungs- und „Heilungsweg“ interessiert, zudem spirituellen Themen gegenüber aufgeschlossen ist, kann darüber mehr in meinem Buch „Alles auf Null und noch einmal von Vorne“ erfahren 😉

Energie im Dezember 2017 und die Auswirkungen der vergangenen Monate…

Der 1. Advent steht kurz bevor und der letzte Monat des Jahres 2017 hat begonnen.

Ein Jahr voller Turbulenzen und Unruhen, die sich weltweit zeigten und ebenso Einzug in vielen Familien und Partnerschaften hielten.
Ich denke es gibt fast Niemanden, der nicht in seinem direkten Umfeld mit Staunen feststellte, dass tatsächlich NICHTS so ist, wie es scheint 😉 und selbst stabil wirkende, langjährige Ehen oder Beziehungen auseinander gingen.

Viele Menschen, welche bisher noch nicht so ganz wahr haben wollten, dass sich fortschreitende und gravierende Änderungen im Kollektiv vollziehen, wurden häufig persönlich mit Umständen konfrontiert, die sie an ihre bisherigen Grenzen brachten und gleichzeitig dazu führten, eine andere Wahrnehmung und Meinung über bestimmte Zusammenhänge einzunehmen.

Man könnte meinen, dass kein Stein auf dem anderen blieb und jeder derart viel mit sich selbst zu tun hatte, dass es oftmals schwer fiel, sich neben den ganz persönlichen Themen und Beschwerlichkeiten auch noch um Menschen um uns herum zu „kümmern“ bzw. Freundschaften zu pflegen.

Erneut beschleunigte sich das Zeitempfinden, welches für viele noch eine gewisse Orientierung darstellt, die allerdings rein illusorisch ist. Die „Zeit“ spielt eine vollständig untergeordnete Rolle auf unserem Entwicklungsweg, da keiner von uns ermessen kann, welch unendliches Kontinuum uns zur Verfügung steht.

Eine hohe Anzahl von Menschen ist im Jahr 2017 mit körperlichen Beschwerden, Krankheiten und starken Befindlichkeitsstörungen konfrontiert worden, die häufig dazu führten, dass größere Pausen bzw. arbeitsfreie Phasen eingelegt werden mussten. Unser Körper signalisiert uns zuverlässig, wo es dringend von Nöten ist, sich um bestimmte Bereiche zu kümmern, wichtige Richtungswechsel vorzunehmen oder die Aufmerksamkeit von Außen nach Innen zu verlagern.
Hierbei ist es sehr wichtig, die Signale des Körpers nicht zu übergehen oder zur schnellen „Hilfe“ zu greifen, sondern wirklich hinein zu spüren, was unser Körper uns mitteilen möchte.

Auf politischer Ebene herrscht ein großes Chaos, was uns nicht beunruhigen sollte, wenn es auch zeitweilig vollkommen schräg und desaströs erscheint. Dieses uneinige Durcheinander spiegelt genau die Situation, die aktuell gegeben ist und sich noch steigern wird.

Manchmal könnte man glauben, dass es keinerlei Ordnung mehr gibt und die Welt braucht aktuell derartige, zum Teil besorgniserregende Situationen, um noch mehr Menschen wachzurütteln und ihnen vor Augen zu führen, dass jeder Einzelne in seiner Entwicklung und Achtsamkeit gefragt ist.
Auch wenn zeitweilig die Angst vor derart unsicheren und wackeligen Zeiten übermächtig wird, so sind diese unbedingt nötig, damit ALLES wieder ins Gleichgewicht geraten kann.

Bevor die ersehnte „Ordnung“ jedoch eintreten wird, werden wir uns auch im kommenden Jahr noch mit vielen für uns bis dahin unvorstellbaren Wahrheiten auseinander setzen müssen.

Nachdem wir in den letzten Monaten starken und hochenergetischen Schwankungen ausgesetzt waren, werden sich diese im Dezember ein wenig beruhigen, sodass sie zumindest körperlich keine neuen und nennenswerten Beschwerden verursachen werden. Sehr fühlige Menschen bemerken allerdings bereits kleinste Veränderungen und diese werden sich ihnen auch weiterhin verlässlich präsentieren.

Immer wieder werde ich von Menschen gefragt, wann denn endlich Ruhe ins eigene Leben einkehrt und wann persönliche Themen abgearbeitet wurden. Das Leben ist ein sich täglich wandelndes Ereignis, welches auch als Solches betrachtet werden möchte. Es wird nicht DEN Tag geben, wo wir mit unseren Aufgaben durch sind.
Das Einzige, was wichtig ist, ist jeden einzelnen Tag als große Chance zu sehen, wo jeder von uns die Möglichkeit nutzen darf, eine bessere Version von sich selbst zu werden und somit ein Diener des Lebens zu SEIN!

Wie schade wäre es, wenn es plötzlich nichts mehr zu tun gäbe…..das wird es niemals geben!!!

Wir leben in einer der bedeutendsten Zeiten überhaupt und dürfen ein Teil der Veränderung sein und können mit jeder unserer Handlungen, mit unseren Worten und Taten direkt dazu beitragen, etwas zu VERWANDELN.
Wir dürfen uns SELBST erkennen und daran erinnern, wer wir tatsächlich sind!

Schaut nicht auf ein ZIEL, sondern geht jeden einzelnen Schritt Eures Weges voller Achtsamkeit, Dankbarkeit und Liebe für diese unsagbare Möglichkeit, an all diesen turbulenten, aber auch hoffnungsvollen Umständen mitwirken zu dürfen.

Ich wünsche Euch eine wunderbare, entschleunigte und besinnliche Vorweihnachtszeit.

In Liebe ❤
Stefanie

Neue“ (Liebes-) Beziehungen..


Frage mich nicht…
– wann wir uns wiedersehen.
– ob wir gemeinsam alt werden.
– ob ich dich liebe.
– ob wir für immer zusammen sein werden.
– ob du alles für mich bist.

Frage bitte DICH, warum du Sicherheit benötigst, wo es keine Sicherheit gibt!
Frage bitte DICH, warum du Bestätigung von mir brauchst und dir bisher selbst nicht geben kannst?
Frage bitte DICH, warum die persönliche Liebe so wichtig für dich ist und wo deine „Selbstliebe“ gefördert werden darf?
Frage bitte DICH, welche „Defizite“ du mit mir zu füllen versuchst?

Du bekommst in jeder Sekunde, die wir zusammen sind, ALLES von mir. Mehr als andere Menschen je von sich geben würden.

Ich halte nichts zurück, ich bin vollständig (für uns) da.
Ich befinde mich mit dir immer im jeweiligen Moment.
Ich bin bedingungslos präsent.

Wenn ich bei dir bin, bin ich NUR bei DIR und dies aus Überzeugung und LIEBE im JETZT.

Ich benötige aber auch viel Raum und Zeit für mich, weil ich mir wichtig bin, gut für mich zu sorgen gelernt habe und weiß, dass mein Glück nicht von dir abhängt. Ich bin mir selbst eine gute Gesellschaft und liebe das ALLEIN(s)SEIN.

Es gibt niemand anderen und keinen Grund zu zweifeln.
Es gibt keinen Grund mir nicht zu vertrauen.
Es gibt keine Veranlassung misstrauisch zu sein.
Es gibt ebenso keine begründete Ursache ängstlich zu werden.

Es sind DEINE Ängste und Zweifel, die ich nicht heilen kann!
Es sind DEINE Schattenthemen, die durch mich ans Licht kommen!
Es war DEINE Wahl diese genau JETZT näher zu betrachten!

Halte mich nicht fest.
Beanspruche mich nicht.
Bedränge mich nicht.
Erzwinge nichts.

Fühle und spüre, dass du bereits ALLES hast, was du dir wünschst.

Klammere nicht.
Fordere nicht.
Erwarte nichts.
Kontrolliere nicht.
Spiele nicht und
inszeniere nicht.

Genieße den Moment mit mir, ohne nach Morgen zu fragen.
Es gibt kein Morgen, es gibt nur JETZT!

Erlaube mir, mich immer wieder neu für DICH und UNS entscheiden zu dürfen….

Gib mir die Gelegenheit freiwillig und aus vollem Herzen zu dir kommen zu wollen, ohne deine stets spürbare Erwartungshaltung!!

Schenke uns diese Freiheit, die alles belebt und alles durchdringt.
Öffne dein Herz und vertraue dem Moment.
Lasse dich berühren und erfüllen, von dem, was IST!
Halte nichts fest, sondern lasse los.

Lasse jeden wunderbaren Augenblick vorübergehen, um dich dem darauf folgenden freudig hinzugeben.
Lasse mich jeden Tag los und liebe mich jeden Tag neu!

Und in der Zwischenzeit kümmere dich gut um dich selbst.
Heile dich und liebe dich!
Liebe dich so, wie du es dir aus tiefstem Herzen wünschst!

Erkenne, wie viel wir uns geben könn(t)en, wenn du dem Fluss des Lebens vertrauen lernst und deine Sehnsucht nach Liebe nur aus dir selbst heraus gestillt wurde.
Erkenne, dass nur wer ganz in sich ruht, in sich DIE LIEBE finden durfte, auch wirklich bedingungslos JA zum anderen sagen kann ;-).
Freiheit, Dankbarkeit und (Selbst-) Liebe sind der Schlüssel zum WIR im JETZT.

– Stefanie Will –

 

Foto und Text: Stefanie Will

Zweifel sperren Liebe aus …

Wie will Liebe SEIN,
wo Furcht regiert…

Wie will Liebe wachsen,
wenn Vorbehalt sich ausweitet…

Wie will Liebe lieben,
was Zweifel widerlegen…

Wie will Liebe vereinen,
wenn Trennung vorherrscht…

Wie will Liebe beschenken,
wo die Freude verdrängt…

Wie will Liebe sie selbst sein,
wo Fremdbestimmung erfolgt…

Wie will Liebe leuchten,
was Dunkelheit befürchtet…

Wie will Liebe erheben,
wo sorgenvolle Bedenken …

Wie will Liebe nähren,
wenn Unglaube sich ausweitet…

Wie will Liebe ermutigen,
wo Besorgnis übermächtig…

Wie will Liebe herausragen,
was Mutlosigkeit verhindert…

Wie will Liebe auffallen,
wenn Zurückhaltung siegt…

Wie will Liebe stärken,
was fehlende Neugierde entkräftet…

Vertraue dir und deiner Seele, denn solange mangelndes Vertrauen und Furcht in deinem Leben regieren und dein Selbstvertrauen von Außen bestimmt wird, wirst du im Zweifel SEIN.

Entsage der Indentifikation deiner Vergangenheit.

Entsage den Schmerzen und dem Leid deiner Vergangenheit.

L(I)EBE JETZT und gebe dich dem Strom der LIEBE hin, ohne Befürchtungen und ohne Misstrauen.
Lasse alles los und sei LIEBE!!!

-Stefanie Will –

 

 

Text und Foto: Stefanie Will