Der „Ort“, wo sich unsere Seele befindet…


Sehr viele Menschen glauben, dass sich unsere Seelen irgendwo IN unseren Körpern befinden. Doch dem ist nach meinem „Wissen“ nicht so!

Warum ich das mit einer solchen Gewissheit sagen kann, ist meine im Januar 2013 erlebte Nahtoderfahrung, in der ich deutlich erleben und fühlen konnte, wie Körper und Seele miteinander verbunden sind.

(Doch, das muss nicht DEINE Wahrheit sein 😉, somit entnehme gerne, was mit DIR in Resonanz geht )

Unsere Seelen sind außerhalb unseres Körpers, sie umgeben diesen schützend als runde bis ovale Energiestruktur und der Körper bildet sozusagen einen materialisierten Kern.

Wenn wir von Aura sprechen oder diese sogar wahrnehmen und sehen können, ist das unsere Seele, die entsprechend „leuchtet“, je nach dem, wie wir mit unserer Seele zusammenarbeiten und diese sich entwickeln kann.

Helle, lichtere und leuchtende Farben deuten auf feinstofflichere, geklärte Energien und somit positive „Qualitäten“ hin und dunkle, eher trübe Farben zeigen noch ungeklärte Bereiche und somit einen „Mangel“ an (Lebens-)Kraft, Positivität und Stabilität.

Die Farben der Aura sind stets ein sehr deutlicher Hinweis darauf, in welchem seelisch geistigen Gesundheitszustand sich der jeweilige Mensch befindet. Die Aura stellt sich ebenso immer entsprechend des jeweiligen Entwicklungsstandes der Seelenstruktur dar.

Krankheiten jeder Art sind ein Hilfeschrei unserer Seele, der sich auf physischer Ebene zum Ausdruck bringt, wenn wir uns zu weit von unserem Seelenweg entfernt haben.

Du kannst jederzeit Kontakt zu deiner Seele aufnehmen und diese liebevoll in deinen Alltag integrieren. Schaffe eine ganz bewusste Verbindung, um wieder einen Zugang zu der gesamten Weisheit und den Erfahrungen deiner Seele aus allen bisherigen Entwicklungsstufen und Inkarnationen durch sanfte Hinweise zu erhalten.

Unsere Seele ist der unsterbliche Teil von uns. Sie nährt uns mit ihrer bedingungslosen Liebe, wenn wir dies zulassen.

Schaffe eine bewusste Einheit DEINES Ganzen.

Der Verstand versucht diesen Kontakt zu unterbinden und deswegen ist es so wichtig unsere Gedankenwelt sehr bewusst zu pflegen und zu kultivieren, um wieder einen Zugang zu höheren geistigen Ebenen zu erhalten, die nur darauf warten, uns auf unserem individuellen Lebenspfad zur Seite zu stehen.

Wir ALLE sind viel mehr, als unser Körper und diese Erkenntnis schafft unbegrenzte Möglichkeiten, die wir in unser Leben einladen können. Wir sind geistige Wesen, die sich durch sich selbst in allen nur denkbaren Möglichkeiten erfahren dürfen.

Übe dich diszipliniert in Achtsamkeit, Gegenwärtigkeit und lade immer wieder die Stille und Ruhe in dein Leben ein, um dich mit deiner Seele verbinden zu können. Finde tiefes Vertrauen in dein SELBST und lerne so, mit ihr zu kommunizieren.

Alles, was uns von uns selbst wegrückt, jeglicher Stress, ein zu viel an Informationen und Aktionismus, Lärm und Zerstreuung, all das erschreckt deine Seele. Sorge gut für dich und versuche so oft es dir möglich ist, dem lärmenden Außenpegel zu entfliehen, um in höhere Energiebereiche vorzudringen, die dir Kraft, Mut, Positivität und Lebensfreude schenken.

Durch das Eingehen einer Verbindung mit unserer Seele wachsen wir in die wahre Natur des Menschen, die LIEBE und GEIST ist.

Von Herzen und in Liebe
Stefanie

 

(c) Copyright Text und Foto 2017, Stefanie Will

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Buchrezension „Seelen-Lichtblicke“…

„Seelen-Lichtblicke“ Metaphysische Vielfalt – Buchrezension

Das Buch kommt in einem nicht aufdringlichen, handlichen Lyrik-Format daher. Titel und Cover finde ich sehr passend gewählt. Der Untertitel „Metaphysische Vielfalt“ weist auf das Nahtoderlebnis hin. Auf 183 Seiten geht es dann um fast alle Themen des Lebens. Vielfältig, wie das Leben selbst. Das Besondere aber ist der Inhalt und da sind wir bei den Worten und der Art, wie sie komponiert sind. Ich benutze das Wort komponiert, weil es so ist, wie mit einem Musikstück. Wenn der Komponist sein Herz und seine Seele mit einbringt, wird aus einer Reihe Noten etwas Einzigartiges. Diese ganz besondere Schwingung, die garantiert den passenden Ton findet hin zu dem Zuhörer, der seine Ohren offen hält.

Die Magie der Worte ist es, die auch hier durch die Zeilen schwingt.

Meint der Leser beim Blättern und Suchen hindurch die einzelnen Themen und Überschriften bereits zu wissen, was ihn erwartet, so wird er von der Autorin oft überrascht. Viele Erkenntnisse sprechen so sehr aus der Wahrheit, dass sie garantiert den Leser nachhaltig treffen, und zwar tief in seinem Herzen. Jeder findet diese Stellen woanders in diesem zauberhaften Werk…..

WUNDERWERK spiritueller L(i)EBENSWEG…

Wundere dich nicht, wenn Hast und Eile dich überfordern.
Wundere dich nicht, wenn du die Gesellschaft anderer Menschen als anstrengend empfindest.
Wundere dich nicht, wenn andere Menschen dich für seltsam halten.
Wundere dich nicht, wenn du eine vollständig neue Sichtweise entwickeltst.
 
Wundere dich nicht, wenn du viel Zeit für dich benötigst.
Wundere dich nicht, wenn Lärm schnell erschöpfend wirkt.
Wundere dich nicht, wenn dein Körper lange Erholungsphasen braucht.
Wundere dich nicht, wenn du die Stille bevorzugst.
 
Wundere dich nicht, wenn sich deine Ernährung verändert.
Wundere dich nicht, wenn du dich sichtbar verwandelst.
Wundere dich nicht, wenn alte Muster und Konditionierungen nicht mehr greifen.
Wundere dich nicht, wenn du die Befindlichkeit anderer Menschen fühlen kannst.
Wundere dich nicht, wenn du ihre Gedanken wahrnimmst.
 
Wundere dich nicht, über die Verwunderung der anderen.
Wundere dich nicht, über die Diskrepanz zu deinen Mitmenschen.
Wundere dich nicht, wenn sich der Wunsch nach deiner Wahrheit ausweitet.
Wundere dich nicht, wenn deine Wahrhaftigkeit andere Menschen irritiert.
 
Wundere dich nicht, wenn Gedanken und Emotionen dich immer weniger beherrschen.
Wundere dich nicht, über die Loslösung von alten Verhaltensweisen.
Wundere dich nicht, dass dein Wesenskern ruhig, besonnen und zentriert ist.
 
Wundere dich nicht, wenn du keinerlei Bewertung mehr vornimmst.
Wundere dich nicht, wenn du dich freier als je zuvor fühlst.
Wundere dich nicht, wenn du eine tiefe Verbundenheit zur Natur spürst.
Wundere dich nicht, wenn dein Licht immer heller strahlt.
 
Wundere dich nicht, wenn deine eigenen Wahrheiten sich bestätigen.
Wundere dich nicht, wenn Achtsamkeit dein Sein ausmacht.
Wundere dich nicht, wenn du nur noch liebevoll agierst.
Wundere dich nicht, wenn du keinerlei Wut, Zorn oder Groll mehr verspürst.
 
Wundere dich nicht, wenn sich dein gesamtes Leben wandelt.
Wundere dich nicht, wenn du stets kreativer und authentischer wirst.
Wundere dich nicht, über dein wachsendes Empathieempfinden
Wundere dich nicht, wenn du dich mit ALLEM verbunden fühlst.
 
Wundere dich nicht, dass du immer mehr zu dir selbst findest.
Wundere dich nicht, über deine sich ausweitende Selbstliebe.
 
Wundere dich nicht, wenn dein Bewusstsein neue Dimensionen erlangt.
Wundere dich nicht, über deine Freude am SEIN.
Wundere dich nicht, wenn du im Alleinsein richtig glücklich und zufrieden bist.
Wundere dich nicht, wenn dich unbändige Liebe erfüllt.
Wundere dich nicht, wenn du erkannt hast, dass das Göttliche in dir ist.
 
Wundere dich nicht, dass DEIN spiritueller WEG, der vor langer Zeit von dir genauso gewählt wurde, ein großes WUNDERWERK ist und dich stetig zur Quelle der LIEBE zurückführt.
Von Herzen
Stefanie
Text und Foto 2016: Stefanie Will
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Ein bewusster Mensch…

Erfüllt

Wer jeden einzelnen Jetzt-Moment in vollem Gewahrsein erlebt, den plagen keine sorgenvollen Gedanken.

Von Herzen

Stefanie

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Lebensfreude und Nächstenliebe…

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Wenn wir uns einmal genau umschauen, scheint „das Leben“ an sich, von sehr vielen Menschen nicht „wirklich“ gewürdigt zu werden. Ganz egal, ob man sich den Unfrieden in verschiedenen Ländern auf der Erde betrachtet oder ob es sich um das Verhalten untereinander, in Partnerschaften, in Familien, im allgemeinen Miteinander oder sogar sich selbst gegenüber angeht. Viele handeln so, als könnten sie alles, was zu ihrem festgefahrenen Alltag gehört, beliebig oft wiederholen, so, als hätten sie in „diesem Leben“ unbegrenzt Zeit und so, als würde es unser physisches Ende nicht geben. Viele kämpfen um Macht, Geld, Ansehen, Recht und das im Kleinen, wie im Großen!

  • Ist uns die Kostbarkeit unseres jetzigen Erdenlebens überhaupt bewusst?
  • Ist uns wirklich bis in den tiefsten Winkel unserer selbst klar, welch wundervolles Geschenk wir in den Händen halten?
  • Erkennen wir die Vielzahl der Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten und zu erfüllen?
  • Achten und wertschätzen wir die Menschen, die uns tagtäglich begegnen oder uns begleiten?
  • Schenken wir den Menschen, die mit uns ihr Leben teilen, die wir von Herzen lieben auch die Aufmerksamkeit, die unserer Liebe gerecht wird oder vertagen wir zu häufig Handlungen auf vielleicht den Tag, der nie kommen wird?
  • Sind wir uns der persönlichen wie kollektiven Verantwortung hier auf Erden klar?

Erkennen wir die gesamte Bandbreite von möglichen Handlungen, die unser Bestes zum Vorschein bringen würde? Handlungen, die sowohl unser  Leben, als auch das Befinden vieler Menschen um uns herum freudiger und heller gestalten könnte. Wenn unser Denken und Handeln so ausgerichtet wäre, dass es zum Wohle ALLER dienen würde!

Denn in dieser Konstellation, wie jeder Einzelne von uns jetzt lebt, werden die Menschen nie mehr zusammen kommen. Sich dessen bewusst zu sein, bei jedem Zusammentreffen, jedem Gespräch, jedem sich austauschendem Augenblick, bringt ganz wie von selbst eine Haltung von Liebe, Respekt und Demut zutage. Nicht nur den anderen Menschen gegenüber, sondern ebenso unserer eigenen Wahrnehmung, unserer Wünsche, unserem gesamten Leben und der Haltung und Intensität, die wir für jeden einzelnen Moment dieses Lebens empfinden.

Das Verdrängen von unserem körperlichen Tod scheint fast normal zu sein! Es wird geradezu tabuisiert und dabei gehört unser Tod zum Leben dazu. Ohne das „Eine“ gäbe es das „Andere“ nicht. Diese Unausgewogenheit und Tabuisierung in vielen Menschen führt zu unachtsamen Handlungen, zu Kummer, Schmerz und Leid.

Gerade dieser Übergang, das Wissen um unser physisches Ende sollte es uns möglich machen, in Frieden mit uns selbst und anderen Menschen zusammen zu leben. Somit unsere Achtsamkeit und unser Mitgefühl für andere beständig zu stärken. 

Es ist nicht die Kleinlichkeit, den Blick nur stur gerade aus zu richten und den Focus ausschließlich auf Dinge oder Belange zu richten, die dem eigenen Ego dienen. Das Ego ist nicht unser Leben! Das Ego führt uns in die Irre. Es gibt vor etwas zu SEIN, was wir nicht sind! Es bringt uns in die Trennung von Allem was ist.

Niemand von UNS ist sein Ego!

Hältst du es für dein Leben, jeden einzelnen wundervollen Tag am darauf Folgenden identisch zu wiederholen? Ist es das, was du wirklich möchtest? Oder ist es eine Flucht vor der eigenen Lebendigkeit? Es könnte auch der Bequemlichkeit zuzuordnen sein.

Oder ist es die Angst vor dem Unbekannten? Alles Bekannte gibt uns eine gewisse Form von Sicherheit und viele verweilen lieber in dieser Scheinsicherheit, als im Regen zu tanzen. Warum sind wir oftmals darum bemüht, Dinge von uns fern zu halten? Vor welcher tatsächlich existierenden Gefahr laufen wir davon? Wir halten Dinge von uns fern, die wir gar nicht kennen oder ausprobiert haben und maßen uns an, diese schon im Vorfeld gedanklich zu beurteilen. Viele leben ihr Leben mehr und ausdauernder in ihren Gedanken, in ihrem Verstand, als mit ihrem offenen und empfangenden Herzen.

Es scheint so, als befänden sich eine Vielzahl der Menschen in einem permanenten Ausnahmezustand. Sie versuchen sich ständig vor was auch immer zu schützen! Angst scheint ihr Leben zu regieren!

Wir alle haben Angst und diese Angst hat auch zum Teil ihre Berechtigung. Der Umgang mit der Angst und das Hinschauen und Hineinfühlen ist maßgebend für unser Heil.

Vielleicht interessiert Dich dazu folgender Artikel von mir:

https://lichterwunder.com/2014/05/24/uberwinde-deine-angste/

Doch worin liegt nun die Gefahr? Kollektive Ängste werden permanent geschürt und verstärken die ohnehin schon vorhandenen konditionierten Ängste in jedem einzelnen von uns. Was hat dies zur Folge?

Kaum jemand traut sich noch, sich selbst in Besitz zu nehmen. Das Leben vieler gleicht dem Zustand einer Gefangenschaft. Gefangen im eigenen Käfig, im eigenen Sein.

Tag ein, Tag aus geschieht das Gleiche! Wo ist die Freude, das Lachen, die Neugier? Wo ist die pure Lebenslust und Nächstenliebe geblieben?  Unerschöpflich war einst unser Tatendrang, unsere Misserfolge konnten uns nicht bremsen, wir standen sofort wieder auf und rannten los, wir lächelten und strahlten jeden an. Wo ist diese Unerschütterlichkeit in uns abhanden gekommen? Wo hat man uns gebrochen und lahm gelegt? Wann und wo wurden wir dieser so erfrischenden Freiheit beraubt?

Schleichend reduziert sich unser Blickwinkel für die gesamte Bandbreite unseres Lebens und unserer Möglichkeiten. Was übrig bleibt, ist häufig ein auf Misstrauen ausgerichtetes Denken und Handeln und viele Menschen befinden sich im Unfrieden mit anderen oder sich selbst.

Nimm dich wieder in Besitz und lebe, was gelebt werden möchte! Tanze im Regen, laufe barfuss durch die Straßen, singe so laut du kannst, umarme deine Mitmenschen, schenke Freude und ein Lächeln, fühle den Wind und greife nach den Sternen, sauge die Wärme der Sonnenstrahlen auf, rieche das Grün des Grases, lausche dem Sturm in der Nacht, bring dein eigenes Licht zum Leuchten, öffne dein Herz und liebe dein Leben und zeige in jeder nur denkbaren Gelegenheit diese Liebe. Sprich es so oft es geht aus, damit die Menschen, die dir wichtig sind, davon auch wissen.

Verändere, was du schon immer verändern wolltest! Probiere aus, was du schon immer gerne ausprobieren wolltest! Kläre, was du in dir oder mit anderen Menschen klären möchtest und was vielleicht längst überfällig ist!

DEIN Leben ist es wert, gelebt zu werden…. Gehe voran und lasse dich nicht dazu hinreißen, den Ängsten und dadurch bedingten Einschränkungen, Macht über dich zu erlangen. Wachse über dich hinaus! Alles, was du dir vorstellen kannst… ist auch möglich! Wenn du dich auf dein Leben einlässt und dich im Fluss befindest, wirst du sehr schnell spüren, dass du frei bist und jede Stunde ist es wert, sie mit Dankbarkeit zu erfüllen.

Wenn du erkennst, was Leben tatsächlich bedeutet und das DIESES nicht auf das begrenzt ist, was wir sehen und glauben zu sein, dann kannst du bedingungslos jeden einzelnen Tag immer wieder neu in Liebe und Abwesenheit von Angst gestalten. Du darfst dich immer wieder neu erfinden. Wachse über dich hinaus und hilf anderen somit, es dir gleich zu tun. Stärke durch dein Voranschreiten die Menschen um dich herum und erhelle den Tag durch dein authentisches So-Sein und liebe dich, dein Leben und die unglaubliche Schönheit auf unserem Planeten.

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

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(c) Copyright Text Stefanie Will

Die wichtigste Beziehung in unserem Leben, ist die Beziehung zu uns selbst…

Seerose

In Beziehung stehen wir mit Vielem und fast ALLEM. Bei jedem Aufeinandertreffen und jeder Begegnung haben wir bei vollkommenem Gewahrsein die Wahl uns auf das, was wir hören, sehen, fühlen, kurz was unsere Sinne wahrnehmen, zu beziehen. Selten gehen wir in unserem Alltagsdasein nicht in Beziehung zu etwas.

Nur wem es möglich ist, wertfreier und teilnehmender Beobachter zu sein, dem wird es ohne Anstrengung gelingen, nicht reagieren oder handeln zu müssen. Wer eine derartig bewusste Beziehung mit sich selbst und seinem Dasein führt, wird durch die vorhandene Achtsamkeit nicht mehr dazu hingezogen werden, automatisch ablaufende Reaktionen oder unreflektiert gesteuerte Handlungen zu vollziehen. 

Alles, was wir um uns herum wahrnehmen, bezieht sich auf etwas Vorangegangenes. Alles steht in einer permanenten Wechselwirkung zueinander, an der wir teilhaben können oder eben nur als Beobachter fungieren und selbst bestimmen, ob es einer Reaktion oder Handlung bedarf.

Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Beziehungen, an denen wir alle in gewisser Weise über einen bestimmten Zeitrahmen beteiligt sind. Seien es soziale oder gesellschaftliche Beziehungen, Eltern-Kind-Beziehungen, partnerschaftliche oder Liebesbeziehungen, und es ließen sich noch einige mehr erwähnen.

Was haben diese gemeinsam?

Sie stellen für jeden Menschen eine tagtägliche Herausforderung dar, die meistens unbewusst und automatisch abläuft.

Stehst du in einer echten und authentischen Beziehung zu dir selbst?

Kannst du diese Frage für dich beantworten?

Die Frage ist zudem: Wie können wir in eine authentische Beziehung zu anderen Menschen treten, wenn wir nicht in einer echten Beziehung zu uns selbst stehen?

Als ich anfing mir hierüber Gedanken zu machen, weil ich mir das Thema „Beziehung zu uns selbst“ als Text vorgenommen hatte, fiel mir erst auf, dass für mich persönlich im Schreiben und Mitteilen, zunächst diese grundsätzliche Klärung hierüber wichtig war.

Die Frage und zugleich Antwort, ist die Gewissheit darüber, dass wir solange keine echten Beziehungen führen können, bis wir diese nicht mit uns selbst geklärt haben. Wie sollte das auch gelingen? Vielleicht kurzweilig. Wenn du dir nicht genau im Klaren darüber bist, was dich ausmacht und wer du tatsächlich bist, wie soll dich dann ein anderer erkennen und sich auf dich wahrhaftig beziehen können.

Es wäre eine Beziehung, die weit ab von dem Potenzial stattfinden würde, was grundsätzlich  möglich und erlebbar wäre. Du würdest dich nicht in deinem wahren Kern zu erkennen geben und dein Gegenüber könnte dich nicht in der Tiefe deines Seins erfassen. Nicht in deiner Reinheit und Ursprünglichkeit. In dieser unbewussten Form kann keine echte Begegnung stattfinden!

Für viele Menschen erfordert es eine große Portion Mut, sich selbst zu hinterfragen und in reinem Gewahrsein ihrer vielfältigen Facetten zu sich selbst zu stehen. Sich ihrer Schwächen, ihrer Ängste und Unzulänglichkeiten vollkommen bewusst zu werden, ohne diese vor ihren Mitmenschen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Mitteln verbergen zu wollen.

Doch der Weg zu einer glücklichen, erfüllenden Beziehung im Außen beginnt immer in der unverfälschten Begegnung mit dir selbst.

Hierzu gibt es einen Beitrag:

https://lichterwunder.com/2015/10/07/lebe-dein-wahres-selbst/

Wenn du hin schaust, auch dort hin schaust, wo es eher unangenehm für dich wird, dorthin wo sich die Bereiche deines Wesens befinden, die du nur ungern wahr haben möchtest. Bereiche, die irgendwann von dir verdrängt wurden, weil es entweder zu schmerzhaft oder in anderer Form unangenehm für dich wurde.

Nur du allein kannst DICH klären und die ungelösten Probleme oder festgefahrene Verhaltensweisen sowie frühkindliche Konditionierungen zur Transformation bringen, indem du sie aus der Tiefe empor holst und sie für dich sichtbar machst und ihre zunächst schmerzhaften Erinnerungen und Empfindungen zulässt.

Wenn es dir mit der Zeit gelingt, die Selbstliebe und Akzeptanz für alles, was dich ausmacht in dir aufzubringen, so wirst du mit fortschreitender Zeit spüren und erleben, wie sich die Qualität deiner Begegnungen und deiner vorhandenen Beziehungen außerordentlich verbessern. Wenn du dich mehr und mehr selbst zu lieben beginnst, ist dies eine bedeutende und wundervolle Erfahrung. Bei der Selbstliebe ist allerdings wesentlich, dass es sich nicht um eine egoistisch anmutende Entwicklung handelt. Hier ist deine Achtsamkeit gefordert!

Vielleicht hilft dir hierbei mein Video zum Thema Selbstliebe:

https://lichterwunder.com/2015/05/24/selbstliebe-wie-wichtig-es-ist-in-die-selbstliebe-zu-kommen/

Die wichtigste Beziehung unseres Lebens, ist die Beziehung zu uns selbst. Wir können anderen Menschen erst authentisch und wahrhaftig begegnen und uns unvoreingenommen auf sie einlassen, wenn wir zu echter Selbstliebe fähig geworden sind. Wenn nichts mehr an Bedingungen geknüpft ist und wir aus uns selbst heraus glücklich und zufrieden sind.

Denn nur das Maß an Liebe, mit dem wir durch uns selbst erfüllt sind, können wir anderen Menschen geben.

Etwas anderes ist gar nicht möglich! Wir sind alle nur imstande, das zu GEBEN, was wir bereits HABEN. Wir können es unmöglich von außen erhalten. 

Nur in diesem Gewahrsein übernimmst du die Verantwortung für die Qualität deiner Beziehungen, welcher Art auch immer…..

 

Von Herzen ♥

Stefanie

(c) Copyright Text 2015/2016 stefanie will

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Entscheide dich für Dankbarkeit…

Pures Gold

Entscheide Dich  heute und vielleicht dann auch an jedem darauf folgenden Tag für die DANKBARKEIT und versuche aus diesem inneren Gewahrsein heraus zu leben. Schaue Dich um, es gibt so viel Wundervolles, so viel Schönheit, so viele Facetten, so viele Farben, so viel, wofür du aufrichtig dankbar sein kannst! Wenn es dir gelingt, in ständiger Freude und Wertschätzung über das, was ist und über das, was du hast, zu verweilen, dann stellt sich automatisch das Gefühl von großer Dankbarkeit ein. Du wirst zur Dankbarkeit!

Im Danken liegt ein großer Segen für dein Leben

Schon nach kurzer Zeit dieser Übung wirst du spüren und erfahren, dass du gar nicht anders kannst, als aufrichtig dankbar zu sein. Du wirst erfahren, dass es auch in eher unerfreulichen Situationen oder schwierigen Lebensumständen parallel ebenso viele Gründe gibt, worüber du glücklich und unendlich dankbar sein kannst. Versuche deinen Blick zu erweitern, damit du einen stetig wachsenden Radius der Betrachtung auf deine gesamten Umstände erlangst.

Ständig wird uns allen von außen durch die Medien, durch Freunde und Nachbarn oder von Menschen, deren Meinung du für wichtig erachtest, suggeriert, uns fehle etwas. Somit versuchen viele Menschen, dieses Fehlen durch noch schnelleres Handeln, durch noch mehr Geschäftigkeit, durch einen zusätzlichen Job, durch noch mehr aktives Handeln und vieles mehr, zu kompensieren. Doch damit verursachen sie genau das Gegenteil! Anstelle von Dankbarkeit tritt Unzufriedenheit. Das Gefühl des Mangels verstärkt sich durch diese Form der Unachtsamkeit.

Inne zu halten, wirklich dankbar zu sein, macht dich automatisch glücklich. Wirklich glücklich…., da du nun nicht mehr aus einem Mangel heraus dein Leben betrachtest, sondern aus einem Zustand des ERFÜLLTSEINS, der Vollkommenheit.

In bewusster Dankbarkeit liegt eine heilende Kraft, die dich selbst durch schwierige und schmerzhafte Zeiten verlässlich trägt.

Wenn du ganz bewusst erkennst, wie viel an Schönheit und Liebe sich beständig um dich herum gesellen, dann wird sich dein Alltag, dein gesamtes Leben verschönern und auf gewisse Art verlangsamen. Denn warum solltest du dich beeilen, diesen wundervollen Jetzt-Moment schnell vorbei gehen zu lassen. In dieser achtsamen Haltung reiht sich ein formvollendeter Moment an den Nächsten und du wirst immer mehr Dinge sehen und erleben, die dich im Dauerzustand der Dankbarkeit schützend und friedvoll halten.

Von Herzen ♥

Stefanie

Copyright Text 2015, Stefanie Will

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Gleichmütig sein…

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Gleichmut ist das vollkommen achtsame Erfahren der inneren, zum Teil tosenden Gefühlswelt, ohne sich davon im äußeren Tun zu etwas hinreißen zu lassen, was dem befriedeten Geist nicht dienlich ist.

Wer sich in einem gleichmütigen Gesinnungszustand befindet, ist nicht gleichgültig oder tatenlos, sondern fließt über vor Kraft und Energie, ohne diese als Reaktion im Außen zur Schau tragen zu müssen.

Der gleichmütige Mensch hält seinen Emotionen und Gefühlen stand und läuft weder vor ihnen, noch vor aufkommenden Ängsten und Befürchtungen davon.

Sein Geisteszustand ist zentriert und friedvoll, da er weiß, dass nicht jedes innere oder äußere Erleben seiner Handlungsweise  bedarf.

Von Herzen ♥

Stefanie

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© Copyright Text 2015, Stefanie Will

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