Vermeidung…

In der Vermeidung wird die Angst vor dem Unkontrollierbaren sichtbar.
Der vermeidende Mensch versucht sich meist vor für ihn „bedrohlichen“ oder „unangenehmen“ Situationen oder Emotionen zu schützen.

Das Vermeiden birgt jedoch ebenso Gefahren, wie die Angst davor, sich der meist nur „gedanklichen Problematik“ zu stellen.
Vermeidung steht nicht nur einer Entwicklung hinderlich im Wege, sondern schließt von vorne herein eine wundervolle Neuerfahrung aus.

Furcht vor Etwas und dieses dann zu vermeiden, bedeutet „Probleme“ und „Belastungen“ zu akzeptieren und sie gleichzeitig energetisch zu nähren.

Erkenne, dass das, was dabei NICHT-ERFAHREN wird, dich davon überzeugen könnte, dass alles ganz anders ist, als du bis dahin gedacht hast.

Vertraue der Gegenwart und gestalte aktiv und liebevoll dein Leben in jedem einzelnen und NEUEN Augenblick.
Lasse nicht zu, dass sich der Gedankenstrom deiner bemächtigt und dein Handeln in der Vermeidung bestimmt.

Von Herzen ❤

Stefanie

(c) Foto und Text: Stefanie Will

http://www.stefaniewill.com

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ALLEIN(s)SEIN…

AlleinseinIrgendwann begegnet jeder dem Alleinsein, früher oder später. Die bis dahin zur Gewohnheit gewordene „Masse“ lässt dich nicht erkennen, wer DU wirklich bist! Sie erschafft deine Identität! Doch deine Individualität zeigt sich erst dann, wenn die Angst vor dem Alleinsein und dem Tod überwunden wurde.

(c) Text und Bild 2016, stefanie will

Lege Furcht und Misstrauen beiseite…

sprung

Furcht und Misstrauen basierend auf Angst wirken sehr zerstörerisch und schaden Deiner Wahrnehmung, Deinen Beziehungen und Deiner Entwicklung.

Gehe über diese Angst hinaus, stelle Dich ihr und Du wirst mehr und mehr fühlen und auch erkennen, dass Dir in Wahrheit NICHTS im Wege steht! Du wirst erfahren, wie sich Deine Angst verflüchtigt, je näher Du sie an Dich heran kommen lässt und je mehr Du Dich ihr gegenüber stellst.

Entscheide Dich für eine liebevolle Sicht auf Dein Leben, auch auf die scheinbar unlösbaren und schmerzhaften Situationen und Empfindungen. Begrüße jede Herausforderung, sei sie auch noch so schwierig. Alles und jeder hilft Dir auf Deinem einzigartigen Weg.

Es ist der Weg zu Dir selbst! 

Nur Deine Einstellung und Deine Gedanken entscheiden darüber, wie Du mit Geschehnissen zu recht kommst und was Du daraus lernst.

Lebe und liebe Dein Leben genauso wie es sich Dir darstellt!

Angst, Zweifel und Misstrauen sind gedankliche Beschränkungen, die Dich gefangen halten und von Deinem gesamten und wundervollen Potential meist erfolgreich abhalten.

Entscheide Dich für das Wunder, Deine spirituelle Reise uneingeschränkt anzunehmen und verabschiede Dich von jeglicher Form der Angst, die Dich in der Illusion von Unfreiheit und Trennung gefangen hält.

Sei beweglich und schreite offenen Herzens voran! Lasse los, was nicht mehr zu Dir gehört und vertraue stets darauf, dass sich Dein Leben genauso entfaltet, wie es richtig für Dich ist.

Vertraue und glaube!

Von Herzen ♥

Stefanie

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: Robert S. Donovan, „sprung“, CC-Lizenz (BY 2.0),
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

So ist das mit der Wahrheit…

Freiheit, die ich meineDie allermeisten Menschen glauben das, was ihnen als Wahrheit durch unsere Medien oder andere Quellen präsentiert wird. Ganz egal worum es geht und wie abwegig und zweifelhaft die Mitteilungen auch sein mögen. Das, was öffentlich bekannt gegeben wird, muss ja die Wahrheit sein, wie kann man nur daran zweifeln, denken sie.

Die Zweifler werden von einer Vielzahl ungläubig beäugt und nicht selten für „Spinner“ oder „Verschwörungstheoretiker“  gehalten.

Nun frage ich mich manchmal, wie es sein kann, dass „erwachsene“ Menschen augenscheinlich froh sind, wenn es für ein ungeklärtes Geschehen oder ein sie selbst betreffendes Problem, endlich eine von öffentlicher Seite abgegebene Erklärung gibt, ohne selbst die Anstrengung unternommen zu haben, die Dinge einmal zu hinterfragen, selbst Informationen zusammen zu tragen, zu recherchieren und kritisch und gleichzeitig wahrheitssuchend hinter das zu schauen, was uns vorgegeben wird.

Unzählige Menschen nehmen allerdings jede noch so „schräge“ Erklärung gerne an, damit ihre eigene Vorstellung von ihrer so „heilen“ Welt nicht ins Wanken gerät.

Sie wollen eine Antwort, die in ihr persönliches Gefüge und entsprechend ihrer Konditionierungen in ihre Wahrnehmung vom LEBEN passt. Alles andere wäre mit großer Aufregung und enormer Anstrengung für sie verbunden. Es würde zunächst für Unordnung in ihrem Dasein sorgen und das wird tunlichst vermieden. Genau da, an diesem Punkt wären sie selbst verantwortlich, für das, was sie glauben und für wahr erachten und noch schlimmer, sie könnten ja auf etwas stoßen, was sie niemals für möglich erachtet hätten und alles, woran sie jemals geglaubt haben, würde wie ein Kartenhaus in sich zusammen fallen.

Viele nehmen noch nicht einmal die Möglichkeit an, diese Wahl überhaupt zu haben, sondern geben sich von vorne herein der Illusion hin, dass wir richtig informiert werden.

Um ihre eigene „kleine Insel“ zu schützen, leben sie lieber mit einer Antwort, die vielleicht, wenn sie ganz ehrlich mit sich selbst wären, sie ebenso zum Grübeln bringen könnte in Kauf, anstatt sich einmal über den Tellerrand hinaus zu bewegen.

Denn bevor es ans Grübeln geht, wird bequemlich akzeptiert, was die Mehrzahl annimmt.  Dies betrifft Themen aus allen denkbaren Bereichen, sei es Politik, Medizin, Gesundheit, Ernährung, Naturkatastrophen etc. etc……..

Jeder darf für sich selbst entscheiden, wie er sein Leben führt und woran und welchen Quellen er vertraut und glaubt. Ich möchte auch niemanden angreifen und schon gar nicht belehren. Allerdings tragen wir alle eine Verantwortung und genau dort sollten wir alle unsere Augen öffnen und nicht schlafwandlerisch alles hinnehmen und akzeptieren.

Ganz egal, was es betrifft, ermächtige Dich selbst, Deine Wahrheit zu finden und lauf nicht wie die Lemminge hinter allen anderen her. Sei mutig und trau Dich, Deine eigene Meinung zu haben, diese kund zu tun und eigene Wege zu gehen, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen.

Glaube an Dich und das, was sich in Dir regt, wenn Du Dich mit einem Thema befasst. Sei aufgeschlossen und lasse Dich nicht von der Angst regieren, um aus dieser Angst heraus den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen! 

Alles Liebe und von ganzem Herzen 

Stefanie

 

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: eagleeye, „Freiheit, die ich meine“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

 

Wahres Selbst…

Kurz vor Sonnenaufgang

Jeder, der mit seinem Verstand identifiziert ist,

statt mit seiner wahren Stärke,

dem tieferen im Sein verankerten Selbst,

wird die Angst als ständigen Begleiter haben.

-Eckhart Tolle-

 

Wenn Du Dein wahres Selbst Schicht für Schicht freilegst und Dir nach einem langen und beschwerlichen Weg im Kern selbst begegnest, wirst Du Deine gesamte Stärke freisetzen.

Du wirst ab diesem heiligen Moment an etwas Höheres glauben! Einen Glauben, der Dich nicht mehr loslässt und Dich auf allen Ebenen verändern wird.

Zu glauben bedeutet, sich vom Festhalten in der Hoffnungslosigkeit und der bis dahin immer wiederkehrenden Angst, die Dein Verstand Dir eingegeben hat,  zu entfernen.

Im tiefem Glauben gibt es keine Angst und keine Hoffnungslosigkeit! 

Wenn Du zu Dir selbst heimkehrst, wird sich Dein Verstand aus Deinem Leben zurück ziehen. Dein Denken und Handeln wird ganz automatisch durch Deinen unerschütterlichen Glauben, der bedingungslosen Liebe und aus vollem Herzen vollzogen. Deine gesamt Stärke gedeiht und wirkt wohlwollend auf alle Wesen und in allen Lebensbereichen.

 

Von Herzen ♥

Stefanie

 

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: Renschgro, „Kurz vor Sonnenaufgang“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Unsere Gefühle als Wegweiser bei einer Konfliktlösung…

Der Weg zwischen Herbst und Winter

Die erste und zentrale Rolle bei einem Konflikt spielen unsere Gefühle!

Konflikte erleben wir tagtäglich überall um uns herum. Jeder von uns weiß, wie schnell wir uns in einen Konflikt verwickeln können und dieser unseren Beziehungen häufig mehr schadet, als nützt. Konflikte gestalten unsere Beziehungen oftmals schwierig, bis hin zu vollkommen ungelösten Themen zwischen den Betroffenen.

Ich kenne nur sehr wenige Menschen, die wirklich konfliktfähig sind und sich konstruktiv der Problemlösung nähern können.

Wie erkenne ich einen Konflikt? Was bedeutet es, konfliktfähig zu sein? Wie löse ich einen Konflikt? Fragen, die sich sicher jeder schon einmal gestellt hat.

Wenn wir in einem Konflikt stecken oder uns in einer belastenden Verstrickung befinden, ist es sehr oft der Fall, dass wir den ANDEREN zur Vernunft bringen wollen, ändern wollen, eines Besseren belehren oder uns wünschen, dass dieser seine aus unserer Sicht begangenen Fehler eingesteht. Wir geben uns vielleicht endlosen Diskussionen hin und befinden uns an diesem Punkt bereits in einer verfahrenen Ausgangssituation. Genau das, ist der falsche Ansatz in einer derartigen Situation.

Das Entscheidende zur Konfliktlösung ist nicht bei unserem Gegenüber etwas finden und verändern zu wollen!

Wir müssen selbst erkennen, was in uns geschehen ist und warum wir dieses Gefühl entwickelt haben. Wir dürfen erkennen, warum  der andere Mensch in uns ein Empfinden ausgelöst hat, was uns in unserem Kern trifft und verletzt.

Wichtig dabei ist, nicht mit Gegenangriff zu reagieren oder in ein wütend, aggressives Verhalten zu entgleiten. Sehr hilfreich, wenn auch zunächst schwierig, ist bei sich selbst und den eigenen Gefühlen zu bleiben. Manchmal kann es sogar förderlich sein, sich der Lage komplett zu entziehen, um im eigenen Inneren Klarheit zu schaffen, um zu einem späteren Zeitpunkt sachlich und respektvoll den eigenen Standpunkt und entstandenen Schmerz, dem Konfliktpartner vermitteln zu können.

Warum kommt es überhaupt erst zu einem Konflikt?

Der Konflikt entsteht in dem Moment, wo unser Gegenüber durch ein gewisses Verhalten oder etwas Gesagtes ein Gefühl in uns entfacht, was uns unmittelbar Unbehagen, Schmerz oder Angst bereitet. Wir können uns herabgesetzt fühlen, nicht beachtet, gedemütigt oder nicht ernst genommen. Dies sind Beispiele für die möglichen Reaktionen auf den empfundenen Angriff.

Wir fühlen uns verletzt und die meisten Menschen verwickeln sich an diesem Punkt sehr schnell in einen Streit, da jeder versucht, seinen Standpunkt zu verteidigen oder zu vertreten. Es werden Dinge gesagt, welche nichts aber auch gar nichts mit der ursprünglichen Ausgangssituation zu tun haben und auch nicht dazu beitragen, die Konfliktsituation zu bewältigen.

Wie komme ich dem Konflikt in mir auf die Spur?

Der entstandene Konflikt war zunächst nur ein Gefühl, was in einem der beiden Menschen entstanden ist. Genau an dieser Stelle müsste derjenige innehalten und seinem Gefühl Raum geben, um für sich zu erkennen, dass es SEIN Gefühl ist, welches bereits in ihm vorhanden war und ihm, wenn er ganz ehrlich ist, immer wieder begegnet. Der andere war zwar Auslöser, aber der eigentliche Konflikt existiert im eigenen Schmerz und seiner meist sehr lange zurück liegenden Ursache. Genau hier ist entscheidend, nicht zu reagieren. Sich nicht zu einer Reaktion hinreißen zu lassen.

Wenn Dir dies gelingt und Du Deinen Schmerz in seiner gesamten Ausprägung annehmen kannst, das eigene Gefühl vollständig zulässt, dann wirst Du bemerken, dass Dein Gegenüber es zwar ausgelöst hat, aber Dich nicht dermaßen angegriffen hat, wie Du es durch Dein Gefühl wahrgenommen hast.

Dein Gefühl verändert die Wahrnehmung für das tatsächlich Erlebte! Das was sich in Dir zeigt, liegt wahrscheinlich lange zurück und basiert auf einer Erinnerung.

Ganz hilfreich ist, Dich ernst zu nehmen, hinein zu spüren und genau zu identifizieren, was dieses Empfinden tatsächlich vor langer Zeit in Dir entsprechend programmiert und verursacht hat. Meist ist es jedoch genau anders herum. Viele Menschen projizieren ihre Wahrnehmung auf ihr Gegenüber und es gibt vor dem aufkommenden Konflikt kein Entkommen mehr.

Somit kann ich Euch nur ans Herz legen, wieder einmal Euer Herz mit ins Spiel zu bringen. Nur im Herzen können wir wirklich fühlen, was uns bewegt und wie es uns aktuell geht. Wer versucht mit dem Verstand eine Lösung herbeizuführen, dem wird es vielleicht je nach Sachlage und Gegenüber gelingen, aber es ist bereits vorprogrammiert, dass sich genau dieses Gefühl irgendwann wieder melden wird. Es würde somit nur zur Seite geschoben, aber nicht angenommen und ebenso nicht gelöst.

Wir können demnach alles immer nur in selbst betrachten und heilen. Es ist keine gute Lösung, die eigene Problematik nach Außen zu projizieren. So wie wir uns ändern, so ändert sich unsere Wahrnehmung und unsere Welt.

Von Herzen ♥

Stefanie

 

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: Renschgro, „Der Weg zwischen Herbst und Winter“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank www.piqs.de

 

Die Kraft unseres Herzens…

Manchmal verliert man etwas aus den Augen, aber nie aus dem Herz

Die Kraft unseres Herzens birgt die größte Kraft unseres Körpers. Das Herz vollbringt eine enorme Leistung, welche uns meist nicht wirklich bewusst ist. Es ist der größte Muskel des menschlichen Körpers und gleichzeitig Motor unseres gesamten körperlichen Daseins. Unaufhörlich steuert unser Herz den gesamten Blutkreislauf und gewährleistet unser tägliches Wohlbefinden.

Das Herz will gut behandelt werden und reagiert sofort auf Störungen jeglicher Art.

Wir können es auch als Organ der Mitte bezeichnen. Denn es ist nicht nur körperlich „mittig“ in unserem Körper angeordnet, sondern auch emotional als Zentrum unseres Wohlergehens zu bezeichnen.

Unser Herz möchte gehört und beachtet werden!

Es signalisiert uns nicht nur in Form seines Taktes Botschaften, sondern ebenso durch Gefühle, die uns beständig als Information dienen können. Doch wer hört tatsächlich auf sein Herz? Viele beachten es leider kaum, nehmen es als selbstverständliches Organ, wie jedes der anderen Organe auch,  hin. Bei sehr vielen Menschen steht der nicht greifbare Verstand vor ihrem „wundervollen“  (und das meine ich wörtlich) Herzen.

Das Herz vollbringt tatsächlich Wunder! Im Verlauf eines einzigen Tages pumpt es ca. 6000 – 8000 Liter Blut durch unser Blutgefäßsystem und dies entspricht der Menge des Volumens eines Tanklasters. Es schlägt an jedem einzelnen Tag ca. 100 000 Mal! Das Herz vollbringt Höchstleistungen und das ganz selbstverständlich, während wir unseren Alltagsverrichtungen nachgehen.

Unser Herz ist der zentrale Taktgeber unserer Verrichtungen und bestimmt somit rhythmisch unsere Körperfunktionen. Es entspricht einem rhythmischen Muster und dieses wird stark durch unsere Emotionen beeinflusst. Somit haben nicht nur unser Handeln einen nicht unerheblichen Einfluss, sondern ebenso unsere Gedanken und Emotionen.

Wir dürfen die schädigenden Auswirkungen von Verlust, Schmerz, Leid, Kummer, Stress und Sorgen nicht unterschätzen!

Nicht umsonst heißt es zum Beispiel: Er/Sie starb an gebrochenem Herzen.

Dies können wir wörtlich nehmen, denn unser Herz ist sehr empfindsam und reagiert umgehend auf Verletzungen und (ungelöste) Konflikte. Dies kann sich in unterschiedlichen Symptomen äußern.

Nicht nur der schnelle Herzschlag, wie z.B. bei Aufregung oder Anstrengung, kann ein mögliches Signal sein. Rhythmusstörungen, Schweißausbrüche, Bradycardie (zu langsame Herzfrequenz), regelrechte Herzschmerzen oder allgemeine Schwäche können ebenso mögliche Beschwerden sein. Das Herz gilt als psychosomatisches Organ schlechthin. Unser Herz kann beispielsweise bei unverarbeiteter Verletzung und dadurch bedingtem emotionalem Schmerz seinen Herzschlag sogar plötzlich einstellen. Somit können Enttäuschungen und Verletzungen durch andere zur tödlichen Verletzung werden.

Hieraus können wir ganz klar unsere Eigenverantwortung erkennen und die enorme Wichtigkeit, mit welchen Menschen wir uns umgeben, wie wir mit uns selbst umgehen und andere mit uns umgehen lassen.

Warum erwähne ich das? Ich glaube, es ist für jeden wichtig zu wissen, welche Auswirkungen das Handeln von uns auf andere Menschen haben kann. Es ist wichtig, sich der Verantwortung bewusst zu sein. Sich klar zu machen, wie etwas auf unser Gegenüber wirkt. Sich Bewusstheit darüber zu verschaffen, dass es egal was passiert, nicht um Macht und Kampf, um Verletzung und Demütigung, sondern um Verantwortung und Liebe geht. Wir entscheiden darüber, wie verantwortungsvoll wir mit uns selbst, unserem Körper und unserem Herzen umgehen. Aber wir entscheiden genauso darüber, wie wir unseren Mitmenschen gegenüber treten.

Wenn wir uns unseres Herzens wirklich vollkommen bewusst oder auf dem Weg dorthin sind, dann gibt es keine Veranlassung mehr, anderen schaden zu wollen und genauso wenig lassen wir nicht mehr zu, dass uns geschadet wird. Wir sehen keinen Grund mehr darin, uns langen Diskussionen und Dramen hinzugeben. Ebenso wenig sind wir noch für Streit oder Unstimmigkeiten zu haben. Es geht nicht mehr um Recht oder Unrecht, um richtig oder falsch.

Wir vergeben uns und anderen die Tatsache, unser Herz nicht mit voller Achtung beachtet zu haben.

Die elektrischen Impulse des Herzens wirken unmittelbar auf jeden anderen Menschen und gehen somit in Resonanz. Auch ohne ein einziges Wort können wir das elektromagnetische Feld von anderen Menschen direkt spüren und es kann auch nachgewiesen werden.

Wir sind alle auf der Herzensebene miteinander verbunden und jedes Herz verrichtet Unsagbares. Das Herz wirkt durch Liebe und Frieden und kommt erst durch das Missverstehen des Verstandes, welcher uns aus diesem Aspekt des wohlwollenden Miteinanders herausbringt, in Durcheinander.

Wenn wir einmal wirklich darüber nachdenken und uns darauf einlassen, welch großes Wunder in jedem EINZELNEN von uns steckt, stellt sich nach meinem Empfinden Demut für das eigene Sein, aber auch für jeden Mitmenschen ein. Schaue stets auf den wahren Kern der Menschen!

Große Liebe und Kraft entspringt jedem Herzen. Nutzen wir diese Kraft für ein fried- und liebevolles Miteinander!

Das Herz möchte Leben und Liebe schenken, möchte sich öffnen. Auf einer gewissen Ebene ist das Herz „Zentrum und Zugang“ zu unserer Göttlichkeit. Nutzen wir diese heilende Kraft um Wertschätzung, Respekt und Mitgefühl für alle Lebewesen zu empfinden. 

Das Herz zeigt uns immer den richtigen Weg. Es geht nur darum, diese Botschaften zu verstehen und ihnen vertrauensvoll zu folgen.

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis: Nicola, „Manchmal verliert man etwas aus den Augen, aber nie aus dem Herzen !“, CC-Lizenz (BY 2.0)
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

 

 

Das Leben ist es wert, gelebt zu werden…

Das Leben leben…, was bedeutet das für Dich? Was verstehst Du unter DEINEM Leben?

Sunset with small green flash and a gull bird flying forming a s

Wenn wir uns einmal umschauen, scheint „das Leben“ von sehr vielen Menschen nicht allzu sehr gewürdigt zu werden. Ganz egal, ob man sich den Unfrieden in verschiedenen Ländern auf der Erde betrachtet oder ob es sich um das Verhalten untereinander, in Partnerschaften, in Familien, im allgemeinen Miteinander oder sogar sich selbst gegenüber angeht. Viele handeln so, als könnten sie alles, was zu ihrem festgefahrenen Alltag gehört, beliebig oft wiederholen, so, als hätten Sie in „diesem Leben“ unbegrenzt Zeit und so, als würde es unser physisches Ende nicht geben. Viele kämpfen um Macht, Geld, Ansehen, Recht und das im Kleinen, wie im Großen!

  • Ist uns die Kostbarkeit unseres jetzigen Erdenlebens überhaupt bewusst?
  • Ist uns wirklich bis in den tiefsten Winkel unserer selbst klar, welch wundervolles Geschenk wir in den Händen halten?
  • Erkennen wir die Vielzahl der Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten und zu erfüllen?
  • Achten und wertschätzen wir die Menschen, die uns tagtäglich begegnen oder uns begleiten?
  • Schenken wir den Menschen, die mit uns ihr Leben teilen, die wir von Herzen lieben auch die Aufmerksamkeit, die unserer Liebe gerecht wird oder vertagen wir zu häufig Handlungen auf vielleicht den Tag, der nie kommen wird?
  • Sind wir uns der persönlichen wie kollektiven Verantwortung hier auf Erden klar?

Erkennen wir die gesamte Bandbreite von möglichen Handlungen, die unser Bestes zum Vorschein bringen würde? Handlungen, die sowohl unser  Leben, als auch das Befinden vieler Menschen um uns herum freudiger und heller gestalten könnte. Wenn unser Denken und Handeln so ausgerichtet wäre, dass es zum Wohle ALLER dienen würde!

Denn in dieser Konstellation, wie jeder Einzelne von uns jetzt lebt, werden die Menschen nie mehr zusammen kommen. Sich dessen bewusst zu sein, bei jedem Zusammentreffen, jedem Gespräch, jedem sich austauschendem Augenblick, bringt ganz wie von selbst eine Haltung von Liebe, Respekt und Demut zutage. Nicht nur den anderen Menschen gegenüber, sondern ebenso unserer eigenen Wahrnehmung, unserer Wünsche, unserem gesamten Leben und der Haltung und Intensität, die wir für jeden einzelnen Moment dieses Lebens empfinden.

Das Verdrängen von unserem körperlichen Tod scheint fast normal zu sein! Es wird geradezu tabuisiert und dabei gehört er zum Leben dazu. Ohne das „Eine“ gäbe es das „Andere“ nicht. Diese Unausgewogenheit und Tabuisierung in vielen Menschen führt zu unachtsamen Handlungen, zu Kummer, Schmerz und Leid.

Gerade dieser Übergang, das Wissen um unser physisches Ende sollte es uns möglich machen, in Frieden mit uns selbst und anderen Menschen zusammen zu leben. Somit unsere Achtsamkeit und unser Mitgefühl für andere beständig zu stärken. 

Es ist nicht die Kleinlichkeit, den Blick nur stur gerade aus zu richten und den Focus ausschließlich auf Dinge oder Belange zu richten, die dem eigenen Ego dienen. Das Ego ist nicht unser Leben! Das Ego führt uns in die Irre. Es gibt vor etwas zu SEIN, was wir nicht sind! Es bringt uns in die Trennung von Allem was ist.

Niemand von UNS ist sein Ego!

Hältst Du es für Dein Leben, jeden einzelnen wundervollen Tag am Darauffolgenden identisch zu wiederholen? Ist es das, was Du wirklich möchtest? Oder ist es eine Flucht vor der eigenen Lebendigkeit? Es könnte auch der Bequemlichkeit zuzuordnen sein.

Oder ist es die Angst vor dem Unbekannten? Alles Bekannte gibt uns eine gewisse Form von Sicherheit und viele verweilen lieber in dieser Scheinsicherheit, als im Regen zu tanzen. Warum sind wir oftmals darum bemüht, Dinge von uns fern zu halten? Vor welcher tatsächlich existierenden Gefahr laufen wir davon? Wir halten Dinge von uns fern, die wir gar nicht kennen oder ausprobiert haben und maßen uns an, diese schon im Vorfeld gedanklich zu beurteilen. Viele leben ihr Leben mehr und ausdauernder in ihren Gedanken, in ihrem Verstand, als mit ihrem offenen und empfangenden Herzen.

Es scheint so, als befänden sich eine Vielzahl der Menschen in einem permanenten Ausnahmezustand. Sie versuchen sich ständig vor was auch immer zu schützen! Angst scheint ihr Leben zu regieren!

Wir alle haben Angst und diese Angst hat auch zum Teil ihre Berechtigung. Ein breites Thema, welches ich immer wieder selbst hautnah zu spüren bekomme. Der Umgang mit der Angst und das Hinschauen und Hineinfühlen ist maßgebend für unser Heil.

Vielleicht interessiert Dich dazu folgender Artikel von mir:

https://lichterwunder.com/2014/05/24/uberwinde-deine-angste/

Doch worin liegt nun die Gefahr? Kollektive Ängste werden permanent geschürt und verstärken die ohnehin schon vorhandenen konditionierten Ängste in jedem einzelnen von uns. Was hat dies zur Folge?

Kaum jemand traut sich noch, sich selbst in Besitz zu nehmen. Das Leben vieler gleicht dem Zustand einer Gefangenschaft. Gefangen im eigenen Käfig, im eigenen Sein.

Tag ein, Tag aus geschieht das Gleiche! Wo ist die Freude, das Lachen, die Neugier? Wo ist die pure Lebenslust und Nächstenliebe geblieben?  Unerschöpflich war einst unser Tatendrang, unsere Misserfolge konnten uns nicht bremsen, wir standen sofort wieder auf und rannten los, wir lächelten und strahlten jeden an. Wo ist diese Unerschütterlichkeit in uns abhanden gekommen? Wo hat man uns gebrochen und lahm gelegt? Wann und wo wurden wir dieser so erfrischenden Freiheit beraubt?

Schleichend reduziert sich unser Blickwinkel für die gesamte Bandbreite unseres Lebens und unserer Möglichkeiten. Was übrig bleibt, ist häufig ein auf Misstrauen ausgerichtetes Denken und Handeln und viele Menschen befinden sich im Unfrieden mit anderen oder sich selbst.

Nimm Dich wieder in Besitz und lebe, was gelebt werden möchte! Tanze im Regen, laufe barfuss durch die Straßen, singe so laut Du kannst, umarme Deine Mitmenschen, schenke Freude und ein Lächeln, fühle den Wind und greife nach den Sternen, sauge die Wärme der Sonnenstrahlen auf, rieche das Grün des Grases, lausche dem Sturm in der Nacht, bring Dein eigenes Licht zum Leuchten, öffne Dein Herz und liebe Dein Leben und zeige in jeder nur denkbaren Gelegenheit diese Liebe. Sprich es so oft es geht aus, damit die Menschen, die Dir wichtig sind, davon auch wissen.

Verändere, was Du schon immer verändern wolltest! Probiere aus, was Du schon immer gerne ausprobieren wolltest! Kläre, was Du in Dir oder mit anderen Menschen klären möchtest und was vielleicht längst überfällig ist!

DEIN Leben ist es wert, gelebt zu werden…. Gehe voran und lasse Dich nicht dazu hinreißen, den Ängsten und dadurch bedingten Einschränkungen, Macht über Dich zu erlangen. Wachse über Dich hinaus! Alles, was Du Dir vorstellen kannst… ist auch möglich! Wenn Du Dich auf Dein Leben einlässt und Dich im Fluss befindest, wirst Du sehr schnell spüren, dass Du frei bist und jede Stunde ist es wert, sie mit Dankbarkeit zu erfüllen.

Wenn Du erkennst, was Leben tatsächlich bedeutet und das DIESES nicht auf das begrenzt ist, was wir sehen und glauben zu sein, dann kannst Du bedingungslos  jeden einzelnen Tag immer wieder neu in Liebe und Abwesenheit von Angst gestalten. Du darfst Dich immer wieder neu erfinden. Wachse über Dich hinaus und hilf anderen somit, es Dir gleich zu tun. Stärke durch Dein Voranschreiten alles um Dich herum und erhelle den Tag durch dein authentisches So-Sein und liebe Dich, Dein Leben und die unglaubliche Schönheit auf unserem Planeten.

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Copyright Text, 2014 Stefanie Will

Bildnachweis: Mike Baird, „Sunset with small green flash and a gull bird flying forming a silhouette in front of the blazing setting sun with 1200mm (600mm + 2X Tele-extender) off the coast of Morro Bay, CA 30 Oct. 2009“, CC-Lizenz (BY 2.0), http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

 

 

 

 

Liebe kann nicht dauerhaft verborgen bleiben…

Verliebte Blümchen

Allerdings versuchen viele Menschen der Liebe zu entkommen oder ihr keinen Einzug in ihr Leben zu gewähren. Viele versuchen vor ihr davon zu laufen. Es scheint gerade so, als würden einige sie als ihren Feind betrachten.

Liebe macht eventuell Angst, sie kann verunsichern, sie kann uns an unsere Grenzen bringen. Wir trauen der Liebe nicht, sie könnte uns enttäuschen! Sie hat wahrscheinlich schon fast jeden von uns bitter enttäuscht! Sie wird uns verletzen, uns weh tun, so unsere Befürchtung. Sie hat bereits vielen Menschen sehr weh getan! Warum verletzt sie uns und kann so wahnsinnig weh tun? Weil wir unsere Erwartungen nicht erfüllt sehen und uns infolge enttäuscht fühlen, um es ganz vereinfacht darzustellen.

Diese Empfindungen oder Gedanken entspringen sicher unzähligen Herzen, die eventuell infolge vergangener Erfahrungen Angst vor der Liebe entwickelt haben. Aber jeder sehnt sich danach und gleichzeitig enthalten wir uns den tiefen Gefühlen der Liebe oftmals vor. Wir verschließen uns und gehen in (scheinbare) Sicherheit, indem wir hohe Mauern um uns herum aufbauen, um niemals mehr diesen vernichtenden Schmerz in unserem Körper und unserer Seele fühlen zu müssen. Sie kann uns allerdings nur solange verletzen, bis wir uns ihrer wahren Quelle und Existenz bewusst werden. Bis wir erkennen, das diese tief ersehnte Liebe immer in uns lebendig ist, allzeit präsent, verbindend und allgegenwärtig. Oft wird die Liebe auf andere Personen beschränkt und es wird angenommen, dass Liebe ganz nach Belieben in unser Leben kommen und wieder gehen kann.

Doch Liebe fällt uns weder zu, noch wird sie uns genommen!

Aus Furcht wollen wir uns mit allen Mitteln vor einer Trennung bewahren. Wir wünschen uns Liebe und merken gar nicht, wie wir uns damit selbst in Ketten legen und genau diese Trennung verursachen, weil wir uns meist darauf beschränken, sie nur durch andere Menschen erfahren zu können. Mit dieser Haltung verschließen wir uns gegenüber unserem eigenen Herzen. Wir machen es der Liebe schwer und viele tun sogar so, als wollten sie ihr niemals mehr Einlass gewähren. Diese Menschen verhärten zusehends und sie spüren eventuell gar nicht, wie sehr sie ihr tiefstes Inneres damit bestrafen und sich zunehmend von dem ersehnten Seinszustand der Liebe entfernen.

Menschen oder Menschengefühle haben Angst vor Zurückweisung, vor Kontrollverlust, vor anderen Menschen und dem, was Liebe hervor zu bringen fähig ist. Sie haben aber auch Angst vor dem eigenen Spiegel. Sie haben Angst vor der Tiefe, die Liebe in unser Dasein bringen kann. Sie glauben angreifbar zu sein, wenn sie sich der Liebe hingeben.

Liebe ist die größte existierende Macht, die Liebe trägt uns und ist ausnahmslos in jedem von uns als göttliche Präsenz vorhanden. Wir können sie nicht dauerhaft verbannen, denn damit richten wir uns gegen uns selbst. Wir verletzen unser Herz und unsere eigenen Gefühle. Die Liebe ist ein Teil von uns und sie möchte sich zeigen dürfen. Wir erschaffen durch die Vermeidung von Liebe erst Trennung und Schmerz. Wir trennen uns von der Liebe ab.

Liebe ist überall und nicht auf partnerschaftliche Verbindungen oder Menschen begrenzt, die uns nahe stehen. Sie nährt unsere Seele und wir dürfen erkennen, dass wir uns von innen heraus diese Liebe selbst schenken können. Sie möchte von uns (wieder-) entdeckt werden und sich über unser Sein hinaus verströmen.

Misstrauen und Ängste in Bezug auf die partnerschaftliche Liebe sind nachvollziehbar. Doch Liebe existiert unabhängig davon. Solange Du diesen Teil in Dir nicht als Dir zugehörig erachtest, lebst Du in der Trennung von Dir selbst. Selbstliebe ist so nicht möglich und ebenso keine erfüllende und dauerhafte Partnerschaft.

Richte Deine Gedanken auf Liebe aus und nehme wahr und erkenne an, dass Du diese so sehnsuchtsvoll vermisste Liebe selbst bist und sie in Deinem Herzen wohnt und immer und ewig unbegrenzt verfügbar ist.

Liebe schafft Einheit und wenn wir dies verinnerlicht haben, fällt die Vorstellung der Trennung ganz automatisch von uns ab.

Wir schauen immer nach Außen und nehmen wahr, wie jeder für sich existiert und seiner Bestimmung und seinen Überzeugungen folgt. Wir haben die Wahl, uns für die Einheit = Liebe oder die Trennung = Furcht zu entscheiden.

Wir müssen keine Partnerbeziehung führen, um in der Liebe zu sein. Du kannst Dich für die Liebe entscheiden und Du wirst staunend feststellen, wie liebevoll sich Dir Dein Leben in allen Bereichen offenbaren wird. Das Gute und Liebevolle wartet nur darauf, sich vor Dir ausbreiten zu können.

DIE LIEBE ist immer da und unabhängig von anderen Menschen in unbegrenzter Fülle vorhanden. Sie existiert in jedem von uns gleichermaßen!

Jeder Mensch ist reine Liebe, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein und es gibt nichts anderes, als dieses von Liebe getragene Dasein. Alles entspringt der Liebe und wo Du hinschaust, wirst Du von Liebe umgeben, sofern Du Deine Wahrnehmung und Sinne dafür öffnest und Dich für die LIEBE entscheidest. Trenne Dich nicht von dieser wunderbaren und nährenden Energie, gebe Dich ihr vertrauensvoll hin und Du wirst spüren, wie wohl und behütet, wie wärmend und beschützt, wie getragen und umsorgt Du Dich fühlen wirst.

Bleibe nicht in sorgenvollen Gedanken stecken und hege keinen Groll anderen Menschen gegenüber, die Dich verletzt haben. Versuche den höheren Sinn darin zu erkennen und bleibe bei Dir und Deinen Lebensaufgaben.

Versuche die Liebe in Dir anzunehmen und  jedes Wesen darin einzuschließen. Richte Deinen Blick liebevoll auf andere aus und erkenne, dass jedes Wesen nach Annahme und Liebe strebt und Leiden vermeiden möchte. Gehe unvoreingenommen auf Deine Mitmenschen zu und sei Dir sowohl Deines eigenen Wertes, als auch des Wertes eines jeden anderen Lebewesens unserer Schöpfung bewusst.

Liebe ist der göttliche Funken in jedem von uns! Vertraue Dir und Deinem vor Liebe von Geburt an übersprühendem Herzen.

Liebe beschränkt sich nicht, Liebe ist! Vertraue dem Leben und öffne Dein Herz, genau so, wie wir alle es als Kinder getan haben, ohne Einschränkungen, ohne Misstrauen und ohne Angst.

Traue Dich, sei mutig, neugierig, offen, vertrauensvoll und ohne auch nur einen Gedanken der Trennung zwischen Dir und allem was ist, in Dir zu tragen.

Alles Liebe und von Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis: derMatze, „Verliebte Blümchen“, CC-Lizenz (BY 2.0),
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Überwinde deine Ängste…

Wir alle kennen die ohnmächtigen Gefühle der Angst. Sie kommen unverhofft, überfallartig, erschlagend, bemächtigend und stellen für den Betroffenen eine absolute Ausnahmesituation dar, die noch dazu sehr häufig als isolativ empfunden wird.

Afraid of myselfDie Ängste eines anderen Menschen nachzuempfinden ist zwar möglich, aber dennoch oftmals schwierig. Jeder von uns hat hierfür ganz unterschiedliche Auslösemechanismen, die wiederum sehr umfangreich und tiefgreifend sein können, welche es dann für die Mitmenschen schwer machen kann, entsprechende Empfindungen nachzuvollziehen.

In gewissen Situationen handelt es sich um konditionierte Vorstellungen von Angst. Bereits das Verhalten der Eltern und Großeltern prägt diese Tendenz enorm. Hinzu kommen kollektive Ängste, die weit verbreitet sind und durch unsere Medien verstärkt werden können. Jeder Einzelne von uns hat dann noch ganz persönliche Bereiche, die ihm Angst bereiten. Manchmal haben wir sogar Angst vor etwas, ohne genau zu wissen warum.

Angst ist ein Gefühl der Ohnmacht. Ein Gefühl vollkommen ausgeliefert zu sein, ohne aktiv handeln zu können. Angst bis hin zur Panik, lähmen förmlich den Menschen. Für unseren Organismus eine hochgradige Ausnahmesituation, wo alle Körper- und Organfunktionen unmittelbar beeinträchtigt werden.

Meist handelt es sich um Empfindungen, welchen nicht das tatsächliche Erleben der gefürchteten Situation vorangegangen ist, sondern oft sind es Sorgen vor potenziellen Gefahren.

Ganz klar, es gibt akute und hochdramatisch, traumatische Erlebnisse, die ich hier aber  in meinen Zeilen bewusst ausklammern möchte, da diese einer gesonderten Sicht-, und Herangehensweise bedürfen.

Mir geht es darum, dir Mut zu machen, gewisse Ängste zu überwinden.

Wir können uns nicht vor allen befürchteten Ereignissen schützen, die uns sorgenvoll begleiten und glücklicherweise nur selten eintreffen. Solltest du dennoch mit einer Lebenssituation konfrontiert werden, die dir nach deinem Empfinden Höchstes abverlangt und dich in eine Situation der Abweichung versetzt, möchte ich dir vermitteln, dass es von tragender Bedeutung ist, wie du mit diesen auftretenden Gefühlen und körperlichen Anzeichen umgehst.

Es scheint Besitz von dir zu ergreifen und zeigt sich dir als Etwas, das alles im Griff zu haben scheint. Aufregung, Erschütterung, Ohnmacht, Unfähigkeit zu Handeln sowie zahlreiche körperliche Stresssymptome, welche zusätzlich schwächen und ängstigen können und eine Denk- und Handlungsunfähigkeit mit sich bringen. 

Angst ist ein schwieriges und höchst umfangreiches Thema, welches hier nicht in seinem gesamten Umfang aufgegriffen werden kann. Es mag Menschen geben, die vielleicht sagen, dass diese Ängste nicht beeinflusst werden können und es ganz normal sei, in dieser oder jener Situation Angst zu bekommen. Für ganz wichtig erachte ich die Form, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen und wie bewusst uns der Mechanismus der Angstreaktionen insgesamt ist.

Mit meinen mir aus persönlichen Erfahrungen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten möchte ich versuchen, dir die Angst als etwas vorzustellen, welche dir eine große Hilfe beim genauen Hinsehen der Ursachen in deiner Geschichte sein kann.

Aufkommende Ängste geben dir die Gelegenheit, zu erfassen, welche Themen in dir noch übermächtig wirken, noch nicht gelöst wurden und Auslöser für gewisse Verhaltensreaktionen darstellen. Die Angst an sich, ist nur ein Gefühl, welches aus deinen Gedanken heraus entsteht. Diese Gedanken basieren entweder aus etwas tatsächlich Erlebtem oder einer Konditionierung, durch z. B. überdurchschnittlich besorgte Eltern. 

Je nach Veranlagung des Einzelnen können Ängste außer Kontrolle geraten und dem Betroffenen das Leben und Erleben extrem erschweren. Es ist mir bewusst, dass Ängste je nach Ausprägung in medizinische oder therapeutische Behandlung gehören. Ebenso, dass Angst durchaus sinnvoll und nützlich sein kann, wenn wir uns tatsächlich in Gefahr befinden.

Wenn ängstliche Gefühle allerdings ohne erkennbaren, äußeren Grund aufkommen und keinerlei sichtbare Gefahr besteht, können diese Gefühle mehr als einschränkend wirken. 

Werde dir bewusst darüber, dass deine aufkommende Angst deinen Gedanken zugrunde liegt und es nicht unmöglich ist, diese zu verändern.

Schaue dir genau an, warum du in bestimmten Situationen Angst bekommst. Versuche dich zu erinnern, welches Ereignis dafür auslösend war. Für ganz wichtig erachte ich, dass du nicht versuchst, deine Ängste zu verdrängen. Lasse sie in dem Moment zu und versuche ihre Ausprägung und Intensität auszuhalten, in der Gewissheit, dass von diesem Gedanken und deinem aktuellen Gefühl keine wirkliche Gefahr für dich ausgeht. Versuche zu erkennen, dass diese als Bedrohung empfundene Situation nicht real ist. Fühle dich in dir geborgen, sicher und gut aufgehoben. Es ist zu Anfang schwierig, da Ängste stark verunsichernd wirken. Doch siehe deine Angst nicht als deinen Feind.

Versuche deine Ängste als Freunde und Wegweiser zu betrachten.

Sie möchten erlöst und gesehen werden. Sie weisen dich auf etwas hin, was dir bei der Annahme des zugrunde liegenden Konfliktes in dir Heilung und Erleichterung bringen wird. 

Wenn es dir gelingt, dich deinen ängstlichen Gefühlen zu stellen, wirst du mit der Zeit spüren, dass sie geringer werden. Dich deinen Ängsten zuzuwenden erfordert zunächst Mut und Kraft, dir selbst in der Tiefe begegnen zu wollen. Hinzuschauen, was dich dazu veranlasst hat, diese Ängste zu entwickeln. Ob es sich um tatsächlich erlebte Lebenssituationen handelte oder um konditionierte Gedanken, die angstauslösende Wirkungen verursacht haben.

Wichtig ist, in derartigen Situationen nicht zu flüchten, sondern diese Gefühle auszuhalten, wirklich in aller Intensität auszuhalten, bis sie schließlich langsam schwächer werden. Schaue deiner Angst direkt ins Gesicht und fühle, dass es in Wahrheit nichts gibt, was dir JETZT bedrohlich sein könnte. Es sind nur deine Gedanken!

Fühle dich dazu imstande, dir selbst Hilfe leisten zu können, indem du dir deiner Gedanken bewusst wirst. Du bist nicht ausgeliefert und kannst es schaffen, deine Ängste durch Klarheit und Bewusstwerdung zu transformieren. Sie dienen dir und deiner Entwicklung auf deinem Weg zu dir selbst.

Von Herzen ♥

 

Stefanie

 

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