Bewusst die WeihnachtsZEIT entschleunigen…

Eigentlich eine Zeit der Ruhe, Besinnlichkeit, Stille, Gemütlichkeit und Liebe.

Doch was geschieht tatsächlich um uns herum?

In den Wochen vor Weihnachten hetzen sehr viele noch mehr durch ihr so „kostbares“ Leben, als ohnehin schon das gesamte Jahr über. Es scheint so, als bestünde das Leben nur noch aus Konsum und Zeitproblemen. Tag für Tag rennt die Mehrheit der Menschen irgendwelchen Vorgaben hinterher, die auf diese Weise niemals erfüllt werden können.

Eine Tragik, die nicht nur während der Weihnachtszeit vorherrschend ist.

Viele Menschen befinden sich im Dauerstress und merken gar nicht mehr, welch wundervolle Glücksmomente unbeachtet an ihnen vorüber ziehen. Viele Menschen spüren sich leider selbst nicht mehr.

Ein Blick, ein Lächeln, ein magischer Sonnenuntergang, spielende Kinder, eine unerwartete Begegnung, wundervolle Schneekristalle, eine zugefrorene Eisfläche oder unzählige Dinge mehr, entgehen ihnen.

Viele glauben, der Konsum, die Geschenke müssten immer noch größer, ausgefallener und kostspieliger ausfallen. Sie meinen, alles müsste stets eine Steigerung erfahren. Doch wozu das alles?

Was zählt denn wirklich in unserem Leben? Alle unsere Anhäufungen werden uns niemals erfüllen und glücklich machen!!

Ist es nicht vielmehr ein gemeinsam verbrachter Tag innerhalb der Familie oder mit Freunden in gegenseitiger Aufmerksamkeit, gemeinsame Mahlzeiten im Familienkreis, ein Spiele- und Bastelnachmittag mit den Kindern, gemeinsames Kochen, ein Winterspaziergang, gemeinsame Unternehmungen und vor allem das einander achtsame Zuhören.

Sich gegenseitig wirklich wahrnehmen und Zeit miteinander zu verbringen.

Wieviele Kinder sind sich selbst überlassen und das selbst in Familien, in denen es nicht darum geht, unbedingt Geld verdienen zu müssen.

Anscheinend sind sich nur wenige Menschen, ihrer kostbaren Lebenszeit tatsächlich bewusst.

Dann, wenn endlich Weihnachten gekommen ist, sitzen sie erschöpft und genervt beisammen, häufig kommt es zu unguter Stimmung und am Ende sind alle froh, wenn es vorüber ist und jeder wieder in seine „schräge“ Welt zurückkehren kann, in der vorherrschend eine eher kühle Atmosphäre und eine gewisse Oberflächlichkeit zum Alltag geworden ist.

Warum lassen (fast) alle Menschen sich dermaßen unter Druck setzen?

Wenn DU dich in dieser Beschreibung wiederfinden solltest, dann halte inne, stelle dir einmal ernsthaft die Frage, ob es das ist, was du dir aus tiefstem Herzen für dich und deine Lieben wünschst??

DU entscheidest! DU triffst die Wahl darüber, wie du dein Leben lebst! DU hast jeden Tag die Wahl und darfst immer wieder aufs Neue entscheiden, was du dir und deinem Umfeld zumuten möchtest.

Habe den Mut, dein Leben anders zu gestalten und fange nun in der Weihnachtszeit damit an!

Erfreue dich an wundervollen Gerüchen, leckeren Plätzchen und Lebkuchen, genieße ganz bewusst das Beisammensein, erfreue dich an der Natur und komme zur Ruhe und erlebe die Weihnachtszeit einmal vollkommen NEU.

Tatsächlich herzerwärmend und erfüllend

Sei allzeit dankbar, die ZEIT mit den Menschen verbringen zu können, die aktuell deinen Weg begleiten.
Jederzeit kann das Leben unverhofft eine Wende erfahren und es wäre unglaublich traurig und schade, wenn die Dinge, die du glaubst später erleben , sagen oder erledigen zu wollen, nicht mehr getan werden können.

JETZT ist das Leben und es kann in jedem Moment bei jedem von UNS zu Ende sein. Bei diesem Gedanken geht es nicht darum Angst zu bekommen, sondern vielmehr darum, sich bewusst zu werden, dass wir immer nur im gegenwärtigen Moment das Beste von uns selbst SEIN und LEBEN können

Entschleunige dein Dasein, schaue genau hin, lasse dich berühren und bewege dich achtsam innerhalb deiner Lebenszeit!

Wir können nichts erzwingen und auch nichts festhalten, aber wir können in Liebe und Dankbarkeit behutsam und achtsam mit anderen Menschen umgehen.
Genauso, wie wir in liebender Selbstfürsorge unsere ganz eigenen Vorstellungen und Wünsche leben und verwirklichen sollten.

ZEIT, LIEBE, MITGEFÜHL, RUHE, VERSTÄNDNIS, AUFMERKSAMKEIT…….ob für sich oder andere, das sind für mich kostbare und herzerwärmende Geschenke, die tatsächlich erfüllen sowie tiefe Freude und Glück bescheren………………….

Von Herzen
Stefanie

 

(c) Text und Foto 2016 Stefanie Will

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Leben ist Gefühl…

Shady Grove

Nimm Dein Gefühl und die Stimme Deines Herzens wahr. Lasse den Lärm und die Ablenkungen um Dich herum immer mehr verstummen. Folge dem Ruf, der sich in Dir rührt und Dich niemals fehl leiten wird.

Dein Verstand hält Dich vom wahren Leben ab und entfernt Dich von Deiner Lebensfreude und Deiner Intuition. Er kategorisiert, bewertet, trennt, verurteilt, kopiert und lähmt Dich in Deiner Schöpferkraft.

Fühle das Leben, fühle Deine Kraft, Deine Einzigartigkeit und erkenne die wundervolle Wahrheit, dass DU es bist, der die Wahl hat, wie Du Dein Leben lebst.

In Freude, Leichtigkeit, Authentizität und Liebe oder gefangen in Normen, Konditionierungen und Befürchtungen. Leben ist Gefühl und noch viel mehr als das…

Lausche Deinem Gefühl und schenke ihm Deine ungeteilte und volle Aufmerksamkeit. Höre darauf, was in Dir gehört werden möchte.

Von Herzen ♥

Stefanie

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis:  Thomas Tolkien, „Shady Grove“, CC-Lizenz (BY 2.0),
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

Wähle und erkenne…

early

Richte Deine Aufmerksamkeit nicht auf die Probleme und Hindernisse Deines Lebens,

sondern lenke sie auf die Ebene der unzähligen und göttlichen Möglichkeiten.

Wähle und erkenne so die reine Gegenwart des SEINS ♥

Von Herzen

Stefanie

 

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Unsere Gefühle als Wegweiser bei einer Konfliktlösung…

Der Weg zwischen Herbst und Winter

Die erste und zentrale Rolle bei einem Konflikt spielen unsere Gefühle!

Konflikte erleben wir tagtäglich überall um uns herum. Jeder von uns weiß, wie schnell wir uns in einen Konflikt verwickeln können und dieser unseren Beziehungen häufig mehr schadet, als nützt. Konflikte gestalten unsere Beziehungen oftmals schwierig, bis hin zu vollkommen ungelösten Themen zwischen den Betroffenen.

Ich kenne nur sehr wenige Menschen, die wirklich konfliktfähig sind und sich konstruktiv der Problemlösung nähern können.

Wie erkenne ich einen Konflikt? Was bedeutet es, konfliktfähig zu sein? Wie löse ich einen Konflikt? Fragen, die sich sicher jeder schon einmal gestellt hat.

Wenn wir in einem Konflikt stecken oder uns in einer belastenden Verstrickung befinden, ist es sehr oft der Fall, dass wir den ANDEREN zur Vernunft bringen wollen, ändern wollen, eines Besseren belehren oder uns wünschen, dass dieser seine aus unserer Sicht begangenen Fehler eingesteht. Wir geben uns vielleicht endlosen Diskussionen hin und befinden uns an diesem Punkt bereits in einer verfahrenen Ausgangssituation. Genau das, ist der falsche Ansatz in einer derartigen Situation.

Das Entscheidende zur Konfliktlösung ist nicht bei unserem Gegenüber etwas finden und verändern zu wollen!

Wir müssen selbst erkennen, was in uns geschehen ist und warum wir dieses Gefühl entwickelt haben. Wir dürfen erkennen, warum  der andere Mensch in uns ein Empfinden ausgelöst hat, was uns in unserem Kern trifft und verletzt.

Wichtig dabei ist, nicht mit Gegenangriff zu reagieren oder in ein wütend, aggressives Verhalten zu entgleiten. Sehr hilfreich, wenn auch zunächst schwierig, ist bei sich selbst und den eigenen Gefühlen zu bleiben. Manchmal kann es sogar förderlich sein, sich der Lage komplett zu entziehen, um im eigenen Inneren Klarheit zu schaffen, um zu einem späteren Zeitpunkt sachlich und respektvoll den eigenen Standpunkt und entstandenen Schmerz, dem Konfliktpartner vermitteln zu können.

Warum kommt es überhaupt erst zu einem Konflikt?

Der Konflikt entsteht in dem Moment, wo unser Gegenüber durch ein gewisses Verhalten oder etwas Gesagtes ein Gefühl in uns entfacht, was uns unmittelbar Unbehagen, Schmerz oder Angst bereitet. Wir können uns herabgesetzt fühlen, nicht beachtet, gedemütigt oder nicht ernst genommen. Dies sind Beispiele für die möglichen Reaktionen auf den empfundenen Angriff.

Wir fühlen uns verletzt und die meisten Menschen verwickeln sich an diesem Punkt sehr schnell in einen Streit, da jeder versucht, seinen Standpunkt zu verteidigen oder zu vertreten. Es werden Dinge gesagt, welche nichts aber auch gar nichts mit der ursprünglichen Ausgangssituation zu tun haben und auch nicht dazu beitragen, die Konfliktsituation zu bewältigen.

Wie komme ich dem Konflikt in mir auf die Spur?

Der entstandene Konflikt war zunächst nur ein Gefühl, was in einem der beiden Menschen entstanden ist. Genau an dieser Stelle müsste derjenige innehalten und seinem Gefühl Raum geben, um für sich zu erkennen, dass es SEIN Gefühl ist, welches bereits in ihm vorhanden war und ihm, wenn er ganz ehrlich ist, immer wieder begegnet. Der andere war zwar Auslöser, aber der eigentliche Konflikt existiert im eigenen Schmerz und seiner meist sehr lange zurück liegenden Ursache. Genau hier ist entscheidend, nicht zu reagieren. Sich nicht zu einer Reaktion hinreißen zu lassen.

Wenn Dir dies gelingt und Du Deinen Schmerz in seiner gesamten Ausprägung annehmen kannst, das eigene Gefühl vollständig zulässt, dann wirst Du bemerken, dass Dein Gegenüber es zwar ausgelöst hat, aber Dich nicht dermaßen angegriffen hat, wie Du es durch Dein Gefühl wahrgenommen hast.

Dein Gefühl verändert die Wahrnehmung für das tatsächlich Erlebte! Das was sich in Dir zeigt, liegt wahrscheinlich lange zurück und basiert auf einer Erinnerung.

Ganz hilfreich ist, Dich ernst zu nehmen, hinein zu spüren und genau zu identifizieren, was dieses Empfinden tatsächlich vor langer Zeit in Dir entsprechend programmiert und verursacht hat. Meist ist es jedoch genau anders herum. Viele Menschen projizieren ihre Wahrnehmung auf ihr Gegenüber und es gibt vor dem aufkommenden Konflikt kein Entkommen mehr.

Somit kann ich Euch nur ans Herz legen, wieder einmal Euer Herz mit ins Spiel zu bringen. Nur im Herzen können wir wirklich fühlen, was uns bewegt und wie es uns aktuell geht. Wer versucht mit dem Verstand eine Lösung herbeizuführen, dem wird es vielleicht je nach Sachlage und Gegenüber gelingen, aber es ist bereits vorprogrammiert, dass sich genau dieses Gefühl irgendwann wieder melden wird. Es würde somit nur zur Seite geschoben, aber nicht angenommen und ebenso nicht gelöst.

Wir können demnach alles immer nur in selbst betrachten und heilen. Es ist keine gute Lösung, die eigene Problematik nach Außen zu projizieren. So wie wir uns ändern, so ändert sich unsere Wahrnehmung und unsere Welt.

Von Herzen ♥

Stefanie

 

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: Renschgro, „Der Weg zwischen Herbst und Winter“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank www.piqs.de

 

Gehe tiefer als Deine Gedanken…

Tunnelblick

Unsere Gedanken bestimmen unsere Emotionen, sie geben uns vor, wie wir uns fühlen. Doch Du bist es, der da denkt und kannst Dir Deiner Gedanken bewusst werden, wenn Du erkennst, dass diese Gedanken nichts mit der Realität zu tun haben und eine große Illusion darstellen.

Du glaubst zwar mit Deinen Gedanken Situationen bewerten und beurteilen zu können, doch auch dies entspringt nur Deinem Gedankenkonstrukt und ist meist sehr wirklichkeitsfern.

Versuche Deine Gedanken zu beruhigen und gehe tiefer als Deine Gedanken.

Diese befinden sich nur an der Oberfläche Deines wahren Seins. Solange Du Deinen Gedanken ausgeliefert bist und daran glaubst, keinen Einfluss auf Dein Denken zu haben, wirst Du Dich selbst, Dein wahres Selbst nicht finden können.

Die gedankliche Wahrnehmung ist vom reinen Gewahrsein weit entfernt und nicht auf diese Weise erfahrbar. Nichts im Außen kann Dich oder das, was Du tatsächlich bist, hervorholen. Solange Du nicht tiefer als Deine Gedanken gehst und solange Du die Stille, den Raum in Dir aufsuchst, der unter dieser Oberfläche liegt, wirst Du nicht erkennen können, was Du und Dein Leben tatsächlich bedeutet.

Du bist so viel mehr, als das, was Dir widerfährt und was Du für Dein Leben und Deine Identität hältst!

Durch Deine nicht endend wollenden Gedanken entfernst Du Dich immer mehr von Deinem wahren Sein. Du spürst vielleicht so wie viele, eine gewisse Unzufriedenheit, obwohl sich Deine Lebensumstände oberflächlich betrachtet als zufriedenstellend darstellen. Doch Deine Zufriedenheit ist niemals durch äußere Umstände zu erreichen. Wenn doch, dann nur für einen sehr kurzen Moment und im nächsten Moment ist wieder alles wie zuvor.

Erst die Stille, das Herantasten an Dich und das Aushalten in diesem stillen Raum nur mit Dir selbst, kann Dir eine beständige Zufriedenheit schenken. Wie viele Menschen kennst Du, die diese Stille aufsuchen und sie auch aushalten können? Es mag zunächst beängstigend erscheinen, so mit sich selbst alleine zu sein. Sich zu beruhigen, sich ins Innere zu begeben, die Gedanken hinter sich zu lassen. Doch genau dort kannst Du mit der Zeit immer mehr erfühlen, was Du und nur Du wirklich bist und was Du für Dein Glück tatsächlich brauchst.

In diesem Raum, welcher Dir Geborgenheit und Ruhe schenkt, wirst Du vielleicht spüren, dass Du nichts brauchst, außer dem regelmäßigen Besuch an diesem Ort, der Alles und Nichts ist und doch so viel mehr, als das, was Dich bisher im Außen von dieser Erfahrung abgehalten hat.

Du gehst tiefer als Deine Gedanken und tiefer als die Mehrzahl der Menschen, die sich ebenso wie die Gedanken, an der Oberfläche orientieren und befinden.

Die Gedanken vereinnahmen Deine Aufmerksamkeit und halten Dich nicht nur von Dir selbst fern, sondern ebenso gefangen in einem Konstrukt von Illusionen. Du bist nicht das, was du denkst und auch nicht das, was andere von Dir denken.

Dein wahres Selbst ist nicht abhängig davon, es ist geradezu bedeutungslos, wenn Du Dich in der Stille und Tiefe Deines Inneren selbst erkennst.

 

Von Herzen ♥

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis: Angie525A, „Tunnelblick“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Geh-Meditation…

Early Morning WalkHeute möchte ich Dir die Geh-Meditation vorstellen, da sie eine wunderbare Möglichkeit zur Entspannung während und zwischen den Verrichtungen Deines Alltages bietet.

Ich habe das Gehen durch meinen Schlaganfall und der Tatsache des Neuerlernens jedes einzelnen Schrittes sowie meine dadurch zu Anfang bedingte Langsamkeit als Meditation empfunden und dieses Empfinden hatte eine enorm friedvolle Wirkung auf mich.

Durch diese Umstände wurde ich über Umwege zu diesem wundervollen Gewahrsein geführt und möchte jedem ans Herz legen, es einmal für sich auszuprobieren.

Im Grunde ist alles Meditation, was wir mit unserer gesamten Aufmerksamkeit und in vollem Bewusstsein dessen tun, was wir tun.

Der Vorteil der Geh-Meditation ist, dass Du sie ohne Hilfsmittel und jederzeit durchführen kannst. Die Integration dieser Übung während Deiner Alltagsverrichtungen fällt niemand anderem auf und Du hast ein wunderbares Hilfsmittel zur Hand, um Deinen Geist in hektischen, Stress beladenen Situationen fast umgehend zur Ruhe bringen zu können.

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass Du wahrscheinlich ohnehin fast den ganzen Tag auf den Beinen bist, dies wahrscheinlich aber bisher weitgehend automatisiert erfolgte.

Der Unterschied besteht nun darin, dass Du das Gehen in vollem Gewahrsein dessen, was Du tust und mit Deiner vollkommenen Achtsamkeit während der Geh-Meditation erfolgt. Deine Aufmerksamkeit sollte während des achtsamen Gehens auf jeden einzelnen Schritt und gleichzeitig auf Deine Atmung gelenkt werden. Wer bereits Erfahrungen mit Atemübungen hat, wird bestätigen können, dass uns eine bewusste Bauchatmung sofort im Hier und Jetzt ankommen lässt. Wir kommen durch bewusstes Ein- und Ausatmen im gegenwärtigen Moment an und gewinnen dadurch an Ruhe und Klarheit.

Wenn Du das achtsame und bewusste Gehen mit einer gleichmäßigen und ruhigen Atmung verbindest, gewinnst Du an Stabilität, die Dir in weniger ruhigen Momenten zugute kommt. Je öfter am Tag Du Deine Aufmerksamkeit auf das achtsame Gehen und Atmen lenken wirst, desto mehr wirst Du zu Deiner Mitte vordringen.

  • Versuche das Gehen ohne Absicht einfach nur zu genießen.
  • Gehe um des Gehens willen.
  • Gehe mit Freude und Dankbarkeit darüber, dass Du Gehen kannst, das sich ein Bein vor das andere stellt und Dir alltäglich große Dienste leistet.
  • Genieße auf diese Weise jeden einzelnen Schritt Deines Lebens.
  • Genieße Deinen Weg.
  • Sei ganz beim Gehen, beobachte das Abrollen Deiner Füße, spüre genau hin, was Du fühlst und sei präsent in Deinem Bewegungsablauf.
  • Erfreue Dich an jedem Schritt und kontrolliere nichts, sondern beobachte und spüre nur.
  • Sei Dir Deines Atems und Deiner Schritte gewahr.
  • Vielleicht bemerkst Du nach einer gewissen Zeit, dass Dein Atem und Deine Schritte im Einklang sind.
  • Spüre den Boden unter Deinen Füßen und fühle Deine Verbindung zur Erde
  • Gehe wenn es möglich ist barfuß.

Das bewusste TUN entscheidet über unser Wohlbefinden und wenn wir jede Bewegung in liebevoller Achtsamkeit ausführen, werden wir ganz automatisch zu lächeln beginnen, weil es ein Glücksgefühl in uns auslöst, uns selbst so nah zu SEIN.

Von Herzen ♥

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis:  slackley, „Early Morning Walk“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

Buchempfehlung hierzu:

Geh-Meditation von Thich Nhat Hanh

Es gibt unzählige Bücher über Meditation, aber nur wenige über Geh-Meditation. Dieses Werk ist einzigartig nicht nur durch sein Thema, sondern auch durch die Machart: eine Mischung aus Lese- und Hörbuch mit beigelegter DVD, die Thich Nhat Hanh im Interview und bei der Arbeit mit einer Gruppe westlicher Schüler zeigt. Geh-Meditation verkörpert Weltzugewandtheit statt Weltflucht, sanfte Aktivität statt körperlicher Starre, waches Sein im Augenblick statt esoterischer Spekulation. Sie ist deshalb das gelebte Musterbeispiel für Thich Nhat Hanhs Philosophie der wechselseitigen Verbundenheit allen Lebens. Geh-Meditation ist ideal für alle, die sich mit der Sitz-Meditation schwer tun, aber auch für jene, die ihr bewährtes spirituelles Übungsprogramm um eine wirksame, dynamische Methode erweitern wollen

 

 

Die Nicht-Bewertung als große Herausforderung…

Um wie  viel leichter wäre der liebevolle und achtsame Umgang miteinander, wenn es den Menschen gelänge, ihre fast automatisierte Reaktion in Form von Bewertungen auf ihre Mitmenschen, Situationen oder Reaktionen einfach SEIN zu lassen.

eingeschränkte SichtEs einfach so SEIN zu lassen, wie es sich zeigt, ohne die eigenen Emotionen, Erinnerungen und Gedanken mit einzubringen.

Sich selbst zurück zu nehmen und jede erlebte Situation als das anzunehmen, was sie ist.

Kein Erleben kann dem Erleben an einem anderen Tag, zu einer anderen Zeit, mit neuen Menschen und den eigenen, ganz persönlichen Befindlichkeiten gleichen. Dies allerdings nur dann, wenn es dir gelingt, wirklich wahrhaftig und unbeeinflusst an jedem neuen Jetzt-Moment teilzunehmen oder besser gesagt, in ihm zu SEIN. Dich nicht getrennt von deiner nach außen gerichteten Wahrnehmung zu betrachten, sondern als Teil des Gesamten, als vollkommene Einheit, welche zusammengehört.

Du bist Teil dessen, was sich dir zeigt und jeder einzelne, noch so kleine und bedeutungslos erscheinende Moment, hat nur mit DIR zu tun.

Du bist es, der darüber wertet, es als gut oder schlecht einordnet, als falsch oder richtig und du bist es, der diese Gedanken in sich trägt und vielleicht sogar durch eine verbal ausgesprochene Bewertung andere Menschen mit einbeziehst und du dir auf diese Weise erhoffst, Bestätigung deiner eigenen Betrachtungsweise zu bekommen. Wenn du dazu neigst, vorschnell zu werten oder zu bewerten, wirst du dir selbst eine vollkommene Betrachtung der Gegebenheiten vorenthalten und deinen Mitmenschen oftmals unrecht tun. Die Bewertung durch deine eigenen Erfahrungen, Erinnerungen, Gedanken und Emotionen wird durch dieses Zusammenspiel verzerrt und entspringt zum größten Teil einer persönlich bedingten eingeschränkten Sicht.

Eine Bewertung an anderen Personen vorzunehmen, zeigt sehr deutlich, dass du etwas von dir weist. Du dich selbst als getrennt von den anderen erlebst und noch glaubst, dich mit einer abgegebenen Bewertung von anderen menschlichen Reaktionen, Handlungen oder Emotionen fernhalten zu wollen oder du dich aufgrund deiner eigenen Bewertung davon klar distanzieren möchtest. Die Distanzierung von Etwas ist absolut legitim, doch bedarf es deswegen einer Bewertung?

Teilnehmer an Etwas zu sein, kann dich bereits je nach persönlicher Entwicklung ganz automatisch in eine beobachtende und gedanklich bewertende Position bringen.

Es bedarf beständiger Übung und reinem Gewahrsein, bis es dir gelingt, deinen Mitmenschen wertfrei gegenüber zu treten.

Der Mensch neigt dazu, alles, was er mit seinen Sinnen aufnimmt, fast zeitgleich in Vergleich oder Bezug zu sich selbst zu bringen. Wertfreies Beobachten wird dadurch meist verhindert.

Wenn du versuchst und den zunächst gedanklichen Entschluss fasst, wertfrei durch deinen Tag und Alltag zu gehen, wirst du sehr schnell bemerken, wie sehr dein Erleben nur durch dich und deine eigene innere Haltung sich völlig entspannt und du gelassener und automatisch sanfter im Umgang mit anderen und dir selbst wirst.

Nach und nach wirst du immer mehr spüren und verstehen, dass das von dir Gesehene, Erlebte und Wahrgenommene nur in DIR geklärt werden kann. Es gilt nicht im Außen die Bewertung vorzunehmen, sondern sich selbst zu fragen, warum diese meist ablehnende Haltung oder diese negativ behafteten und abwertenden Gedanken auftreten?

Eine Veränderung beginnt immer nur in jedem SELBST.

Wenn du dein eigenes Thema in Bezug auf eine für dich als peinliche, bedrohliche, unangemessene oder wie auch immer von dir bewertete Situation geklärt hast, ist diese Situation für dich wertneutral und du spürst keinerlei Impuls mehr in dir, darauf reagieren zu müssen.

Alles, was eine Reaktion von dir fordert, bedarf der eigenen Innenschau und tiefen Klärung der sich durch dieses Erleben in den Vordergrund drängenden Thematik. Unter diesem Blickwinkel, wird sich der Blick auf deine Mitmenschen entspannen, denn alles, was DU wahrnimmst hat nur mit DIR zu tun. Durch deine Bewertung im Außen veränderst du rein gar nichts. Ganz im Gegenteil, du verstärkst den Widerstand in deinem Inneren und entfernst dich von deinen eigenen, zur Klärung drängenden Themen.

Sich den eigenen Themen zu stellen kann sehr hart und schmerzhaft sein.

Es kostet Mut sich diesen Schattenseiten zu stellen und sie als das zu erkennen, was sie sind. Letztendlich hilft dir das Leben in jedem noch so kleinen und einzelnen Moment. Immer wieder dient dir dein Erleben, auf dem Weg zu dir selbst.

Wenn du voller Freude, Neutralität, reinem Gewahrsein und Achtsamkeit den Geschehnissen im Außen als einen Wegweiser in DEIN Inneres betrachten kannst, wirst du dich immer besser kennen lernen und herausfinden können, wer DU wirklich in deinem Kern bist. Du wirst erkennen, wo die Ursache für dein Verhalten begründet liegt und du wirst lernen, dem Leben, deinem Erleben und allen Lebewesen mit Liebe zu begegnen.

Denn Alles und Jeder hilft dir auf deinem ganz persönlichen Weg zur Selbsterkenntnis.

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Copyright, Text 2014 Stefanie Will

Bildnachweis: Till Hardenbicker, „eingeschränkte Sicht“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Persönliche Entfremdung durch Konsum…

Der Konsum bestimmt zum größten Teil das Leben der meisten Menschen. Ich möchte allerdings hierbei gar nicht von den Dingen sprechen, die wir erwerben oder verbrauchen, sondern vom Konsumieren im Sinne von Aufnehmen.

Day 9 Occupy Wall Street September 25 2011 Shankbone 33Ständig sind die Menschen damit beschäftigt irgendetwas zu konsumieren. Du konsumierst bereits, wenn du dein Radio, deinen Fernseher oder deinen PC einschaltest. Du füllst dich von außen mit Themen, Gedanken, Szenarien und mutest deinem Körper auch in diesem scheinbaren „Nichtstun“ Schwerstarbeit zu. Deine Sinne werden mit Informationen geflutet, die leider eher schwächend, als stärkend auf deinen Körper, deinen Geist und deine Seele wirken. Warum mutest du dir das zu? Warum verbringen so viele Menschen ihre kostbare Zeit mit insgesamt destruktiv wirkenden Zeiträubern und Energiefressern?

Manche werden nun zum Beispiel sagen, dass es ihnen zur Entspannung dient. Doch stimmt das tatsächlich? Entspannung tritt nicht zwangsläufig ein, nur weil wir still sitzen und gerade nicht körperlich aktiv sind. Für unser Gehirn bedeutet es höchsten Stress, sich z.B. einen aufwühlenden, actionreichen und lauten Film anzuschauen oder stundenlang vor dem PC zu sitzen. Wir werden überflutet mit Reizen, die unsere Körperfunktionen in Alarmbereitschaft versetzen.

Wen wundert es da noch, wenn immer mehr Menschen über Schlafstörungen, Kopfschmerzen und allgemeine Erschöpfung klagen. Ich möchte damit nicht sagen, dass diese Tatsache allein ausschlaggebend für unser Wohlbefinden ist.

Mir erscheint es allerdings wichtig, sich dessen bewusst zu werden, was wir uns in dieser passiven Haltung und Aufnahme von unterschiedlichen Informationen zumuten.

Vieles geschieht ohne jegliche Achtsamkeit und folgt eher einem Automatismus. Tiefer gehende Gedanken diesbezüglich erfolgen nur selten. Hinter der gewählten Passivität versteckt sich eine nicht sogleich für uns spürbare Überbeanspruchung, welche die Funktionen unseres Körpers beeinflusst.

Der Mensch wird zunehmend von Geräten und Maschinen dirigiert. Die allermeisten Menschen sind während ihres Arbeitstages nur mit Computer, Scanner, Telefon, Handy, Drucker und anderen Gerätschaften beschäftigt. Sie bedienen irgendwelche Apparate, ohne selbst noch großartig produktiv tätig zu werden.

Wo bleibt da die Kreativität, die Phantasie, das  Potenzial der eigenen Produktivität? Sichtbare und greifbare Erfolge erzielen nur noch sehr wenige Menschen in ihrer Tätigkeit. Wo früher wunderbare Modelle im Bereich der Architektur zum Beispiel entstanden, wird heute der größte Teil am PC entworfen. Die Menschen „degenerieren“ in ihren Tätigkeiten. Es wird kaum noch etwas „Greifbares“ erschaffen und es gibt nur noch sehr wenig zum „Anfassen“. Auch unsere Kinder werden bereits sehr früh mit dieser Materie vertraut gemacht.L'espace internet du musée de la Communication  (Berlin)

Wollen wir das? Wollen wir alle nur noch Scheinwelten hinterher jagen und selbst kaum mehr aktiv sein. Wollen wir die Phantasie und Kreativität zum Erliegen bringen? Wollen wir unsere Bewegungsfreude lahm legen? Wollen wir uns fremde Vorgaben zu Eigen machen? Wollen wir nur noch bestimmte Knöpfe drücken, um ein Resultat zu sehen? Wollen wir alle immer mehr zu roboterartigen Wesen werden, die ihre eigene Schöpferkraft aus dem Focus verlieren?

Es gibt Dinge, da sind viele der Überzeugung, sich dieser scheinbaren Bequemlichkeiten nicht mehr entziehen zu können. Im Arbeitsalltag wird größtenteils vorgegeben, welche Materialen zur Verfügung stehen und in unserer hochtechnisierten Welt möchten viele keinen Rückschritt in Kauf nehmen.

Es geht mir bei diesem Thema auch nicht darum, diese Dinge zu verdammen. Nur ist es so wie mit Vielem, entscheidend ist, wie bewusst uns die Auswirkungen sind und wie wir die noch übrige freie Zeit in unserem Leben nutzen wollen.

Gerade weil fast das gesamte Berufsleben vieler Menschen mit der eher „kalten Materie“ verbracht wird, ist es umso wichtiger, die eigenen, ganz persönlichen Fähigkeiten nicht aus den Augen zu verlieren und zu fördern. Es ist dringend ratsam einen Ausgleich zu schaffen, der uns mit „warmer Energie“ füllt und infolge auch für unsere körperliche, seelische sowie geistige Gesundheit vorhanden sein sollte.

Sich der Natur zu widmen, ausgiebige Spaziergange zu machen, sportlichen Aktivitäten im Freien nachzugehen, Beschäftigungen mit natürlichen Materialien, Basteln, Kreieren, Gestalten, Malen, Singen, Schreiben…. Es gibt so viele wunderbare und kreative Möglichkeiten, die Seele zum Schwingen zu bringen. Sich dadurch heiter, gelassen, friedvoll und lebendig zu fühlen. Deine Erschöpfung wird schwinden, da du etwas erschaffst, was deinem eigenen Inneren entspringt. Etwas, was sich gerne zeigen und gelebt werden möchte.

Wie strahlend warm ein Mensch in seiner Kreativität wirkt und wie leblos, starr und kühl dagegen im automatisierten Handeln.

Heutzutage ist es ja schon so weit, dass sehr viele Menschen gar nicht mehr wissen, was ihnen tatsächlich Freude bereitet. Sie sind von sich selbst entrückt (worden) und spüren gar nicht mehr, was Ihnen wirklich mit Hingabe und Leidenschaft leicht von der Hand geht.

Der Mensch wird kontinuierlich sich selbst entzogen und die Entfremdung geht unaufhörlich weiter. Materieller Konsum steht ganz oben, ebenso das Verbrauchen und allgemeine Konsumieren von Gütern und Informationen. Es gibt etliche Menschen, welche einen materiellen Verlust als vernichtend erleben.

Der stetige Verlust ihrer eigenen innewohnenden Sehnsucht nach Glück, Zufriedenheit, Wärme und Liebe wird ihnen kaum bewusst, häufig bleibt es sogar unbemerkt. Sie verlieren sich in ihren Scheinwelten und geben sich selbst auf, bevor sie sich überhaupt in ihrer Tiefe und gesamten Lebendigkeit erkennen konnten.

Von Herzen ♥

Stefanie

 

Copyright © Text 2014, stefanie will

Bildnachweise:

oben: David Shankbone, „Day 9 Occupy Wall Street September 25 2011 Shankbone 33“,

mittig: dalbera, „L’espace internet du musée de la Communication  (Berlin)“, CC-Lizenz (BY 2.0)

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank www.piqs.de

 

Nicht TUN, sondern SEIN..

Wir alle sind permanent damit beschäftigt, irgend etwas zu tun. Wir erledigen, wir planen, wir reden, wir denken und nicht nur das. Denn während wir dies tun, sind wir parallel schon dabei, das als nächstes Anstehende im Kopf zu haben.

Alles dreht sich den gesamten Tag darum, etwas zu TUN.

Über diese umtriebigen Beschäftigungen vergessen wir vollkommen einfach nur zu SEIN. Was bedeutet dies genau? Für mich gibt es zweierlei wichtige Botschaften in meiner Überschrift.

Romantische ZweisamkeitA ) Den aktuellen Moment als Einzigen zu würdigen und entsprechend in ihm zu sein.

B ) Wenn wir eine Vorstellung von etwas haben, diese selbst zu verkörpern.

Doch wie gelingt uns das?

Wenn wir uns einmal die Zeit nehmen, genau hinzusehen, uns selbst dabei beobachten, wie präsent wir bei einer Begegnung zum Beispiel sind, werden viele erschrecken. Denn vor lauter Gedanken, hat der vor uns stehende Mensch oft gar keinen Raum.

Viele Menschen können einfach nicht zuhören. Sie warten nur darauf, ihre eigenen Meinungen kund zu tun, ihre vorgefertigten und feststehenden Theorien mitzuteilen, um sich dabei Bestätigung zu holen. Sie nutzen das soeben gehörte dazu, sich das entsprechende Thema zu Eigen zu machen.

Doch Nähe oder echte Begegnung kann auf diese Weise nicht stattfinden. Auf ein Gespräch derartiger Basis, mögen wohl manche Leute gerne verzichten. Hierbei handelt sich meines Erachtens um reine Zeitverschwendung. Doch leider ist dies die weit verbreiteteste Form der Kommunikation.

Mir ist bewusst, dass es sich bei all meinen Themen nicht um etwas handelt, was auf Knopfdruck verändert werden kann. Es bedarf einer kontinuierlichen Achtsamkeit auf allen Ebenen. Ich möchte hierzu auch keine Anleitungen geben, denn erstens gibt es davon schon genug und zweitens glaube ich, dass es so viele Möglichkeiten, wie Menschen dafür gibt.

Mein Anliegen besteht darin, gewisse Themen in den Vordergrund zu rücken, um einfach einmal einen Blick darauf zu werfen.

Sich selbst einmal zurück zu nehmen, achtsam und aufmerksam dem jeweiligen Augenblick lauschen, ganz egal ob es sich um eine Begegnung mit einem Menschen oder um einen Moment in freier Natur handelt.

Eine unvoreingenommene innere Haltung wird dir erst die Gelegenheit schenken, echte und neue Eindrücke aufzunehmen. Versuche urteilsfrei und neugierig in jeden neuen Tag zu starten, um reale und neue Erfahrungen zu sammeln. Lasse dich auf den Moment ein, sei ganz und gar präsent mit all deinen Sinnen. Lasse los und verweile nur in diesem Augenblick. Wenn du jeden Jetzt-Moment mit deiner ungeteilten Aufmerksamkeit und Achtsamkeit erfüllen kannst, wird jedes Erleben, jede Begegnung zu einem großen Geschenk deines Daseins. Das Wichtigste, was du tun kannst, ist dir selbst die Gelegenheit zu schenken, vollkommen zu erleben, was ist…ohne etwas steuern zu wollen.

Das pure SEIN, dem aktiven TUN vorzuziehen.

Ähnlich sehe ich Punkt B. Die Allermeisten Menschen haben Erwartungen. Diese stellen sie an ihr Umfeld, ihren Partner, ihre Kinder, ihre Freunde, ihren Chef und ebenso hohe Erwartungen an sich selbst. Sie warten stets auf etwas, was ihrer Meinung nach zu fehlen scheint, was wichtig für ihr Befinden ist. Für Ihr Auskommen, ihre Zufriedenheit, ihr Glück, ihr gesamtes Leben.

Doch wie kann so etwas tatsächlich Erfüllung bringen? Wie will ein Mensch etwas von außen erwarten, was er selbst nicht zu haben scheint?

Erst wenn wir in uns selbst das sind, was wir uns wünschen, kann sich dieses auch im Außen zeigen.

Egal was es auch sein mag. Es ist entscheidend, es in dir bereits zu SEIN, bevor es durch deine Mitmenschen sichtbar werden kann. Es geht nicht darum etwas Bestimmtes zu tun, damit es wiederum etwas anderes Erwünschtes nach sich zieht. Es geht darum zu erkennen, das es einen ganz bedeutenden Unterschied ausmacht, ob ich etwas nur tue….. oder etwas tatsächlich bin.

Jede Arbeit kann getan werden, doch wenn ich mich ganz und gar damit identifiziere, sie liebe, sie mich erfüllt, sie das ist, was mich ausmacht, dann bin ich in dem jeweiligen Augenblick diese Arbeit. Ich lasse mich vollkommen darauf ein. Bin im Hier und Jetzt!

Ebenso ist es mit der Liebe. Zu lieben, um etwas zurück zu erhalten ist der falsche Ansatz. Sei einfach Liebe, der Liebe willen.

Dies sind nur zwei Bespiele, doch wenn du dich einmal darauf einlässt, wirst du überrascht sein, wie leicht es sein kann….. ZU SEIN und nicht mehr nur ZU TUN.

Von Herzen ♥

Stefanie

 

Copyright © Text 2014, stefanie will

 

Bildnachweis:  Xinica, „Romantische Zweisamkeit“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank www.piqs.de

Lächeln bewirkt…

Wir selbst sind es, die unser ErLeben gestalten. Schau einmal ganz bewusst an einem Tag deiner Wahl jedem Menschen, der dir begegnet, direkt ins Gesicht, in seine Augen. Versuche diese Menschen in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Schau, was sie ausstrahlen, wie sie auf ihr Umfeld wirken. Dieser Ausdruck hat eine erhebliche Wirkung auf ALLES.

Versuche dir deiner eigenen Ausstrahlung bewusst zu werden. Werde dir auch darüber bewusst, wie einfach es sein kann, Liebe und Freude zu verschenken. Ein Lächeln für einen fremden Menschen, ein verständnisvoller Blick, eine kurze nonverbale Kommunikation, die so viel bewirken kann. Du erfüllst damit nicht nur die Herzen der anderen, sondern gleichsam wird dein Herz mit Liebe durchflutet. Du wirkst liebevoll in unserer Welt. Du gibst deine Liebe nach Außen, ohne diese zu filtern, zu glauben der eine hätte sie verdient und jemand anderer nicht.

Liebe wertet nicht, Liebe ist. Jeder von uns, ist genau diese Liebe. Warum schenken wir sie uns nicht gegenseitig? Warum glauben wir, dass eine positive Handlung vorausgehen muss, bevor wir (re)agieren. Gebe dein Lächeln ohne darüber nachzudenken, ohne ein warum, wieso, will ich nicht, kann ich nicht oder welche Gründe dir auch einfallen mögen, weswegen du es für unangebracht halten magst. Warum halten so viele diese Liebe zurück, so als hätten sie nicht genug davon? Diese Liebe ist grenzenlos und unerschöpflich in jedem von uns vorhanden.

smilesSei ein sichtbarer Träger dieser einfach zu realisierenden Botschaft des liebevollen Miteinanders.

Eine herzerwärmende Handlung dient dir und der anderen Person. Du machst dich selbst zu einem glücklichen Menschen, wenn du diese Liebe großzügig verschenkst. Du veränderst damit dein gesamtes ErLeben. Freude macht sich breit und du wirst immer mehr erfüllt sein von diesem wohltuenden Gefühl, der sich frei ergießenden Liebe in alles und jedem, der dir begegnet.

Denn wie selten werden wir im Vorübergehen strahlend empfangen. Nur für diesen Moment, diesen sekundenschnellen Augenblick. In der Regel gleicht es eher einem aneinander vorüber laufen, ohne diese Begegnung überhaupt zu registrieren. Es spielt für viele keine Rolle, wer ihren Weg kreuzt. Doch jedes noch so kurze Aufeinandertreffen entscheidet darüber, was du dir und der Welt gibst und ebenso, wie du dich fühlst und was du dazu beiträgst, wie sich die Menschen in deiner Gegenwart fühlen. Du freust dich doch auch über ein willkommenes Lächeln, warum also beginnst du nicht bei dir damit, es hinaus zu tragen.

Gehe voran und verändere, was in deiner Kraft liegt. Beklage nicht die Unfreundlichkeit der anderen, sondern sei du der-/diejenige, welche(r) um die Wirkung weiß und entsprechend handelt.

Die meisten wirken eher nachdenklich, in Gedanken versunken, somit oft nicht bewusst erlebend, traurig, ernst, mürrisch, abweisend, unfreundlich und manchmal ist jemand dabei, der von innen heraus strahlt, lächelt, zufrieden, glücklich, frei, mitfühlend und liebevoll wirkt. Dieser Mensch wirkt, er wirkt durch sein So-Sein und wird im positiven Sinne einen Nachhall in dir erwecken. Eine derartige Begegnung löst unweigerlich Wohlbefinden aus. Wir fühlen uns gesehen und glücklich.

Einige werden verwundert und überrascht sein, sich fragend, wie das möglich sein kann. Viel zu sehr mit den Problemen des eigenen Lebens beschäftigt, sich darüber wundernd, so vergnügt im Außen aufzutreten, ohne eine sichtlichen Grund dafür zu erkennen.

Das Verrückte und ebenso Traurige daran ist, dass es zu einer Seltenheit geworden ist und es vielen suspekt erscheint, wenn ein Mensch strahlend und glücklich seinen Mitmenschen begegnet. Einfach so, aus sich heraus. Dabei ist es lediglich eine Entscheidung weit entfernt. Probiere es aus und schaue, wie erfüllend und zufriedenstellend dein Tag insgesamt verlaufen wird. Manche werden nun eventuell einwenden, ja aber wenn mir die Person nicht sympathisch ist, wenn ich aber schlecht drauf bin, wenn ich so viele Probleme habe, dass mir absolut nicht nach Freundlichkeit und Lächeln zumute ist.

Jeder wird etliche Gründe finden, warum es nicht möglich zu sein scheint. Doch auf der anderen Seite gibt es noch viel mehr Gründe, die dafür sprechen! Warum willst du dir selbst eine wunderbare Möglichkeit vorenthalten, die dich und andere Menschen glücklich macht.

Von Herzen ♥

Stefanie

 

 

Stefanie

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