Wenn die „Fassaden“ fallen und wir uns so annehmen und zeigen, wie wir sind! Ein Beitrag über Mut, Veränderungen, Entscheidungen und Schönheit. Ein Beitrag nicht nur für Frauen :-).

 

20151231_181642_HDR (3)In den vergangenen zwei Wochen wurde ich sehr oft nach meinem für einige Menschen radikal wirkenden Kurzhaarschnitt darauf angesprochen, dass es doch sehr mutig sei, sich zu einer derartigen Veränderung zu entschließen und der Umwelt „neu“ zu präsentieren.

Es war für mich erstaunlich, wie oft das Wort „Mut“ und „mutig“ dabei gefallen ist. Doch was ist Mut überhaupt? Ist es wirklich Mut, auf den wir für einen gravierenden äußerlichen Wandel angewiesen sind?

Ich muss sagen, mich kostete es keinerlei Mut, um diesen Entschluss zu fassen. Ganz im Gegenteil, es war eine Entscheidung FÜR mich und aus reinem Gewahrsein heraus. Noch nie zuvor habe ich mich so befreit und echt gefühlt, wie JETZT. Was nicht zwangsläufig heißen muss, mich nun auf diese kurzen Haare festzulegen. Doch was bleiben wird, ist mein natürliches grau!

Aktuell ist es wunderbar, wie NEU sich vieles für mich nun anfühlt. Mit wie vielen schönen Gefühlseindrücken ich dafür belohnt werde. Der Wind, der nun mein Gesicht berühren darf, die Regentropfen, die meine Wangen hinunterlaufen und nicht mehr von meinem langen Haar zurück gehalten werden. Kein Sturm mehr, der meiner Frisur gefährlich werden könnte, keine winterliche Mütze, die meine Haare ruiniert. Wie viele neue Empfindungen Einzug in meinen Alltag halten :-).

Es ist interessant, wie meine Mitmenschen darauf reagieren. Ich erfahre dadurch sehr viel über die Personen, die sich äußern! Das, was sie diesbezüglich zu sagen haben, kennzeichnet ganz deutlich ihre eigenen Ängste, ihre eigenen Verhaltensmuster, ihre Blockaden, ihre Einstellung sich selbst gegenüber und macht deutlich, wie sehr die meisten doch in ihrem Leben gefangen sind. Sichtbare Veränderungen scheinen viele derart zu ängstigen, dass sie lieber von vorneherein darauf verzichten. Sie bleiben lieber beim Altgewohnten und berauben sich dadurch so vieler wundervoller Möglichkeiten und neuartigem Erleben in ihrem Dasein. Viele berauben sich dadurch ihrer gesamten Lebendigkeit.

Sie bezeichnen meine Handlung als mutig, da sie für sich größtenteils ihr Augenmerk auf das legen, was andere Menschen zu sagen haben und scheinbar von dem „Gesagten“ abhängig wären.

Nur ist nichts für ewig, ein Zeitmoment reiht sich an den anderen und welche Nichtigkeit und gleichzeitig Großartigkeit stellt eine Veränderung im eigenen Leben im Vergleich zum großen Ganzen dar.

Wir brauchen keinen Mut um uns zu verändern, um voranzuschreiten, um uns zu entwickeln…..was wir wirklich brauchen ist, zu uns selbst zu stehen und unserer Seele zu lauschen sowie unserem Herzen zu folgen!

Mut liegt genauso wie Schönheit, immer im Auge des Betrachters. Der Betrachter bewertet aus seinen eigenen Beschränkungen, Begrenzungen und Erfahrungswerten, was für ihn Mut bedürfen würde und projiziert dies auf einen anderen Menschen.

Als ich mich dazu entschlossen hatte, spielte es für mich keine Rolle, wie meine Umwelt darauf reagieren würde, weil mein Wert oder das, was mich ausmacht, nicht von meinen langen Haaren abhängt. Ganz klar, es war ein Prozess um dorthin zu gelangen 🙂 und mein Wohlbefinden vollständig aus meinem Inneren heraus zu beziehen.

Es ist ein absolut wundervolles Gefühl, sich „nackt“ zeigen zu können und keinerlei Ablenkungen mehr in Form von wallendem und schönem Haar zur Verfügung zu stellen. Keine Projektionsfläche mehr für irgendwelche Phantasien zu bieten. Keinem gängigem Klischee mehr entsprechen zu wollen.

Eine sehr interessante Erfahrung, die ich da gerade mache und ich kann nur jeder Frau ans Herz legen, ganz selbstbewusst zu sich selbst zu stehen, zu den Veränderungen, die die fortschreitende Zeit mit sich bringt, anstatt irgendeinem Schönheitsideal vergangener Zeiten entsprechen zu wollen oder sogar hinterher zu jagen.

Bleibt entspannt, denn ist es nicht viel schöner in Würde und mit Selbstbewusstsein zum eigenen Körper in all seinen Facetten zu stehen!

  • Das eigene Wohlergehen nicht davon abhängig zu machen, wie unsere Umwelt darauf reagiert!
  • Uns unseres Wertes außerhalb der Bewertung von anderen Menschen bewusst zu sein!
  • Unser ICH nicht von Äußerlichkeiten bestimmen zu lassen!

Wir sind alle bereits einzigartig und wunderschön und wer das nicht erkennt und EUCH einreden möchte, dass es aber „So oder So“ besser oder vorteilhafter für euch wäre, den lasst reden. Die Beweggründe der Menschen, die etwas zu kritisieren haben, können vielfältig sein und meistens ist es so, dass die genannten Gründe dafür in deren eigenen „Bewegungslosigkeit“ zu suchen sind.

Männer mit ergrautem oder bereits ganz grauem Haar finden fast alle interessant und sie üben auf manche Frauen einen regelrechten Reiz aus.

Bei uns Frauen scheint sich dieses Thema auf den ersten Blick anders darzustellen. Doch vielleicht sind es ja die Frauen selbst, die sehr häufig ein Problem mit dem Älterwerden haben und genau das mit grau werdendem Haar verbinden und die Männerwelt aufgrund dessen davor verschonen wollen!? Doch warum glauben Frauen oftmals, dass graues Haar ihrer Attraktivität schaden würde? Warum begeben sich so viele in die Abhängigkeit ihrer eigenen Glaubenssätze? Erfindet Euch neu! Erlaubt Euch eine Wandlung!

Ich persönlich habe überhaupt nicht mehr den Anspruch irgendeinem Menschen oder Mann gefallen zu wollen. Die wahrhaft wichtigen Veränderungen im Laufe eines Menschenlebens spielen sich tief im Inneren eines jeden Einzelnen ab und je bewusster Ihr Euch dessen werdet, desto unvoreingenommener könnt Ihr auch anderen Menschen begegnen. Ihr werdet gelassener und ehrlicher im Umgang mit Anderen und Euch selbst!

Alles hat seine Zeit und ich möchte nur jeder Frau noch einmal ans Herz legen, sich ihres Wertes, ihrer Schönheit, ihrer Einzigartigkeit vollkommen bewusst zu werden.

Das einzig Entscheidende ist, dass IHR EUCH in Eurer Haut wohl fühlt!

Für mich hat dieser Wandel etwas derartig Entspannendes und gleichzeitig Erfrischendes, mich komplett authentisch und natürlich zu zeigen. Probiert es aus und entsagt dem Wahn, der auf diesem Gebiet weltweit stattfindet.

Schönheit, wahre Schönheit kommt tatsächlich von INNEN und diese könnt ihr mit einer gesunden Ernährung, einem bewussten Umgang mit dem, was ihr Euch zuführt und welcher Energie ihr dadurch bedingt Einlass in Euren Körper gewährt, ausreichend Flüssigkeit, in Form von reinem Wasser, sportlicher Betätigung, positiver geistiger Ausrichtung, ausreichend Schlaf, Koffein-, Rauch- und Alkoholfreiem Dasein sowie einem liebe- und freudvollem Herzen sehr positiv beeinflussen.

Zeigt EUCH so wie ihr seid, voller Freude, Leidenschaft, Liebe und Hingabe an Euer Leben!!!

Haltet nichts zurück und lebt Eure Lebendigkeit!!

Von ganzem Herzen ♥

Stefanie

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Geduld wird durch Glauben und Vertrauen erlangt…

 

Lichtspiele

Wenn jemand mit Ungeduld reagiert, ist das häufig ein Zeichen dafür, dass dieser Mensch gerne alles unter Kontrolle hat und hierfür kann es sehr viele unterschiedliche, zum Teil traumatische Erfahrungen geben, die die betreffende Person fast dazu zwingt, alles nach der eigenen Vorstellung und dem eigenen Willen zu gestalten oder sogar unbedingt haben zu wollen. Ein ungeduldiger Mensch gewinnt durch sein kontrollierendes Verhalten an scheinbarer Sicherheit, weil ihm unvorhersehbare Ereignisse oder Verhaltensweisen anderer Menschen Angst einflößen können. Das er damit zur Belastung für andere Menschen wird, bleibt oft unbemerkt.

Die Ungeduld kontrolliert alle Vorgänge des Betreffenden, um mit der Illusion der Kontrolle das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Doch diese Ungeduld ist stets in einzelne Details verstrickt und das große Ganze und die Auswirkungen können auf diese Art nicht mehr erfasst werden. Erst ein geduldiges, abwartendes Verhalten kann die Starre der illusionären Sichtweise lockern. Je mehr Geduld geübt wird, desto eher ist der gegenwärtige Moment präsent. Die Ungeduld lenkt vom eigentlichen Geschehen weit ab und wo alles genau geplant, organisiert und kontrolliert wird, kannst Du keine Wunder mehr erfahren. Du schränkst den Raum Deiner Wahrnehmungen sehr ein.

Diese Erstarrung und Unfreiheit nimmt Dir jede Gelegenheit Dich im Fluss des Lebens zu bewegen.

Nur wenn es Dir möglich ist, das Leben genauso zu akzeptieren, wie es sich zeigt, ohne etwas daran ändern zu wollen, wird es Dir zunehmend ein Gefühl der Weite und Freiheit vermitteln. Denn die vorgefertigte und künstlich vom Verstand herbeigeführte Vorstellung, wie etwas zu sein hat, macht Dich nicht nur zu einem schwierigen Zeitgenossen, sondern entfernt Dich auch von der eigentlichen Wahrheit tief in Dir.

Geduld hat sehr viel mit Vertrauen zu tun. Vertrauen in sich selbst und dem Vertrauen in das Leben an sich.

Bei jedem von uns wird das Vertrauen auf die eine oder andere Art bereits erschüttert worden sein, sei es durch geliebte Menschen, durch Krankheit oder durch anderweitig als schmerzhaft empfundene und leidvolle Erfahrungen.

Ich würde aus eigener Erfahrung sagen, dass Geduld durch Glauben und Vertrauen getragen wird. Wo der Glaube und das Vertrauen fehlt, kann Geduld kaum oder gar nicht gedeihen.

Häufig werden Menschen, die ihre Schwierigkeiten damit haben, durch unerwartete Schicksalsschläge genau dorthin geführt, wo sie sich alleine bis dahin nicht mit auseinandersetzen konnten. Somit gelangen sie über Umwege genau dorthin, um wieder vertrauen und glauben zu können und infolge geduldig ihr Leben zu leben.

Die dunkelsten Stunden unseres Lebens, dort wo Leben nicht mehr lebendig erscheint, dort wo mehr Dunkelheit als Licht wahrgenommen wird, dort wo wir vor lauter Angst in die Knie gezwungen werden, dort wo wir überschüttet werden mit unseren dunkelsten Gedanken, Emotionen und Schmerzen, dort wo wir keinen Ausweg mehr sehen, besteht die beste Chance, unserem eigentlichen Wesenskern, unserer Quelle, der göttlichen Führung wieder näher zu kommen.

Wenn uns die eigene Hilflosigkeit die Luft zum Atmen nimmt, wir die Kontrolle nicht mehr kontrollieren können, wenn wir uns vor lauter Leid kaum mehr spüren, wenn wir uns ausgeliefert fühlen, ohne den Eindruck des eigenmächtigen Handelns befähigt zu sein, dann haben wir die Möglichkeit, uns unserer tiefsten Ängste und dunkelsten Gedanken zu stellen und diese durch stetig wachsendes Vertrauen in unsere eigene Kraft, zu transformieren.

Unser Vertrauen kann durch die selbst erlebte Hilflosigkeit zurück gewonnen werden, wenn wir im nach hinein spüren, wie gestärkt wir aus unseren leidvollsten Stunden hervorgehen.

Dieses Vertrauen schafft Geduld! Das Vertrauen, dass alles zu unserem Besten geschieht und uns immer ein Stück näher an die Wahrheit heran trägt.

Wir durften somit erkennen, dass wir mit unserer Hingabe an eine höhere Macht uns selbst und das lebensnotwendige Vertrauen zurück erlangt haben. Dieses Vertrauen macht uns zu einem äußerst geduldigen Menschen, der keinerlei Kontrolle mehr besitzen möchte, da die Freiheit und Geduld weit mehr an Glückseligkeit bedeuten, als verstandesorientierte und scheinbar logisch kontrollierte Handlungen zu vollziehen. Wir alle tragen die Wahrheit in uns und dürfen uns durch glückliche, wie auch widrige Umstände nach und nach an jegliche Facette der göttlichen Schöpfung erinnern.

Ich wünsche jedem Leser, dass er diese Geduld mit sich und seinen Mitmenschen erlangen kann oder schon erlangt hat.

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis: ralf01, „Lichtspiele“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Frieden beginnt in DIR…

Wie friedvoll dieser wunderschöne Morgen.

Morgenstund...

Der Himmel in leichtem blau gefärbt, das langsam lauter werdende Zwitschern der Vögel, das mühelose Wiegen der Blätter in den Bäumen, die Kühle und Feuchte des erwachenden Tages. Die noch weitgehend leeren Straßen und Wege, der sich langsam auflösende Frühnebel in leiser Vorankündigung des nahenden Herbstes. Die bedächtig aufgehende Sonne, welche einen wärmenden und lichtvollen Tag verspricht. Die Neugier auf jede Sekunde und jede Begegnung, die mir beschert wird. Die Stille dieses Momentes und die Freude und Dankbarkeit über all das (und noch viel mehr)  in meinem Herzen ♥.

Mit diesen friedvollen und nährenden Gefühlen beginnt dieser wundervolle Tag und es scheint so, als wäre die gesamte Welt in diesen Frieden gehüllt. Üppige Farben, überall farbenfrohe Blumen, saftiggrüne Sträucher und Bäume, singende Vögel, bewegungsfreudige Eichhörnchen,  herum streunende Katzen, grasende Kühe und Pferde auf den Wiesen, ganze Fischschwärme im See, Schwäne friedlich über die Wasseroberfläche dahin gleitend mit ihrem Nachwuchs und nur sehr wenige Menschen, welche ebenso früh am Morgen diese unberührte Natur am See genießen möchten.

Warum zähle ich das auf? Weil jeder neue Tag ein großes Geschenk ist und keine Selbstverständlichkeit.

  • Weil alles, was vorhanden ist, eine Zugabe zu unserem Sein darstellt.
  • Weil genau diese Dinge, oftmals nicht wahrgenommen werden.
  • Weil viele Menschen so mit dem beschäftigt sind, was sie WOLLEN, dass sie vollkommen übersehen, was wir ALLE bereits an Fülle HABEN.
  • Weil das Leben voller Wunder steckt.
  • Weil wir nur genau hinschauen müssen.
  • Weil es keine Wiederholung von gestern ist, sondern etwas vollkommen Neues.
  • Weil eine achtsame und intensive Wahrnehmung zu unserem inneren und äußeren Frieden beiträgt.

 

So ein Morgen kann auch anders erlebt werden:

Schrill und laut klingelnder Wecker, genervtes Abschalten desselbigen und schnelles Aufspringen aus dem Bett, derart, das dem/der Betreffenden schwindlig wird, ins Bad jagend und gehetzt vorm Kleiderschrank stehend. Ständiges auf die Uhr schauen, wie viel Zeit noch verbleibt. Gedanken voller Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen.

Unachtsame Begegnungen mit dem Partner oder der Familie. Nur halbes Hinhören an die Wünsche oder Bedürfnisse der Familienangehörigen. Herzrasen und gestresstes, kurzes Verweilen in der Küche. Frühstück, welches im Schnellschritt auf dem Weg zum Auto verschlungen wird. Laute Musik im Wagen, unterbrochen von nervenzehrender Werbung. Der Stau, der den Rest bringt und schließlich ein(e) schlecht gelaunte(r) Chef/in , der den Betreffenden nörgelnd empfängt.

Der Stresspegel bereits weit ausgeschlagen und das, bevor dieser eigentlich an sich wundervolle Tag überhaupt begonnen hat.

Von Frieden und friedvoller Stimmung in dieser Variante jedoch keine Spur. Von Achtsamkeit und Gewahrsein weit entfernt. Von liebender Selbstfürsorge ganz zu schweigen. Von Dankbarkeit und Ruhe keine Anzeichen. Von Gelassenheit und Freude nichts bemerkt.

Frieden und Liebe sind auf diese Weise unerreichbar.

In welcher Beschreibung findest du dich wieder?

Nun frage ich mich allerdings bei der zweiten Variante: Was kann so wichtig sein, dass jemand sich selbst so etwas zumutest, was sich eventuell über den Tag verteilt in dieser Anspannung und Beschwerlichkeit fortsetzt?

 Schaue dir genau an, wie DU deinen Tag beginnst. Wie es mit deiner Wertschätzung dir selbst und Allem gegenüber aussieht, was dich umgibt. Wie friedlich und ruhig du in einen neuen Tag startest.

Schaue, ob du überhaupt genau hinschaust? Siehst du die vielfältigen Farben und unterschiedlichen Erscheinungen der unzähligen Einzelheiten, die mit dir zusammentreffen. Erkennst du die Wärme und Geborgenheit zu Beginn eines Sonnenaufganges. Bemerkst du ob es regnet, ob es ein trüber oder freundlicher Tag ist? Bist du in Gedanken schon weit voraus und bekommst gar nicht mit, was dich umgibt und um dich herum geschieht?

Viele Menschen regen sich zudem häufig über „unwichtige“ Dinge auf, stehen im Konflikt mit Partnern, Ex-Partnern, Familienangehörigen, Nachbarn, Freunden etc. Sie sehen nur ihren Standpunkt, handeln entsprechend ihrer begrenzten Wahrnehmung und übersehen dabei völlig, wie kämpferisch und unmoralisch sie bereits im „Kleinen“ vorgehen. Sie beklagen sich über den Unfrieden und das kriegerische Verhalten auf unserem Planeten. Doch führt nicht fast jeder irgendeinen Krieg gegen jemand anderen, ohne zu erkennen, wie weit sie selbst vom friedfertigen Handeln entfernt sind.

Frieden stiften ...

Den Frieden, welchen du dir herbeisehnst, beginnt in dir und deiner „kleinen“ Welt.

Du entscheidest über Frieden oder Unfrieden, bereits in deinem Fühlen und Empfinden. Du entscheidest schon in deinen Gedanken über sanftmütiges Handeln oder machtbestrebtes Gewinnen. Wie soll die Welt in Frieden leben, wenn bereits kleine Strukturen innerhalb einer Familie oder eines Arbeitsbetriebes sich im stetigen Unfrieden befinden?

Doch wir brauchen gar nicht so weit hinaus zu schauen. Bleibe einmal ganz bei dir! Bist du im Frieden mit dir selbst? Da geht es schon los und das Dilemma beginnt und entfernt viele Menschen von ihrer Vorstellung.

Frieden, Ruhe und Harmonie hat ihren Ursprung in deinem Geist.

Möglichkeiten für inneren Frieden:

– Beklage dich nicht über scheinbare Widrigkeiten.

– Lebe in liebevoller Fürsorge für deinen Nächsten.

– Fühle mit deinen Mitmenschen, zeige Empathie.

– Achte und schätze die wertvollen Geschenke der Natur.

– Verschwende nicht unsere kostbaren Ressourcen.

– Fühle Dankbarkeit für das, was du hast und was dich umgibt.

– Sei bestrebt, selbst ein liebe- und friedvoller Lehrer und Schüler zugleich zu sein.

– Vergebe und verzeihe dir und anderen ihre Fehler oder Fehlhandlungen.

– Lebe und handle aus der Liebe heraus in fürsorglicher Harmonie zum Wohle des Gesamten.

– Lasse dich nicht in destruktive Gespräche verwickeln.

– Urteile nicht über andere, denn du kennst immer nur Teilbereiche ihres Daseins.

– Stelle deine Erwartungen ein.

– Führe keinen Kampf in deinem Leben, sondern verweile in der Liebe.

– Sei nicht nachtragend.

– Versöhne dich mit Situationen, wo jemand nicht zur Versöhnung bereit ist.

– Akzeptiere Unterschiede, versuche niemanden zu verändern.

Verändere zunächst DICH und infolge dein Umfeld durch deinen tiefen inneren Frieden, wohl wissend das DU die Veränderung bist! Lebe Frieden, strahle eine friedliche Atmosphäre aus und handle unablässig entsprechend friedvoll.

Wir alle können uns alles Mögliche wünschen und herbeisehnen, doch das Ziel, egal was es betrifft, liegt immer und ganz allein in UNS. Wir sind die Verantwortung!

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg“.  -Mahtma Gandhi-

Tief in uns und wenn wir dort Frieden schließen und diese Beständigkeit hinaustragen, dann erst kann sich Frieden dauerhaft entfalten.

Von Herzen ♥

in Frieden, Licht und Liebe

 

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis:

oben: Karl Dichtler, „Morgenstund…“, CC-Lizenz (BY 2.0),

mittig: Reinhard Sandbothe, „Frieden stiften …“, CC-Lizenz (BY 2.0)

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

Reaktionen der Menschen auf Kornkreis Raisting…

Ich habe Euch vor einigen Tagen sowohl über meinen Besuch in Raisting, als auch über mein Empfinden diesbezüglich berichtet.

Es ist ein Segen, dass ich bereits ziemlich zu Anfang, nach Bekanntwerden vor Ort war, als dieser Platz noch fast unberührt in seiner Schönheit und Vollkommenheit zu betrachten war. Allerdings würde das „bloße Betrachten“ diesem Kornkreis nicht gerecht werden. Es gab für mich viel zu SPÜREN, WAHRZUNEHMEN und einfach nur ANZUNEHMEN.

CC_20Ammersee7119© Foto Thomas Schmidt

Mich stimmt allerdings ein wenig traurig und zugleich sehr nachdenklich, wenn man die unterschiedlichen Bewertungen, Vermutungen und Urteile, welche es als Nachrichten in den Medien, als Beiträge oder  als Kommentare etc.  zu lesen bekommt.

Jeder glaubt, seine Theorie und seine Meinung sei die Richtige! Das geht sogar soweit, das sich Menschen angreifen und anfeinden aufgrund der Meinung, welche sie vertreten. Sie glauben im Recht zu sein und ihre Wahrheit sei das einzig Denkbare und infolgedessen glauben sie, dass alle anders Denkenden falsch liegen und schrecken auch nicht davor zurück, diese als „verrückte Spinner“ zu betiteln. Ein wunderschöner Kreis in einem Kornfeld erhitzt zum Teil die Gemüter.

http://www.lichterwunder.com/2014/06/26/die-nicht-bewertung-als-grose-herausforderung/

Nun frage ich mich, warum sich nicht viel mehr Menschen einfach friedvoll dieser wundervollen Kornkreisformation und ihrer eigenen Wahrnehmung hingeben können, ohne diese bewerten oder einordnen zu wollen.

Der Mensch braucht immer eine Erklärung und möchte Antworten und Lösungen für unerklärliche Phänomene. Er gibt sich nicht zufrieden, mit dem was ist. Es wird unermüdlich nach Gründen gesucht, welche Aufschluss geben sollen, das Phänomen zu enträtseln. Die Menschen echauffieren sich, wenn jemand anderer Überzeugung ist und es ist ihnen wichtig, in ihrer Auffassung bestätigt zu werden.

Wäre es nicht eine wunderbare Vorstellung, wenn jeder den anderen so ließe, wie er nun mal ist. Mit all seinen Gedanken, Wünschen, Vorstellungen und Meinungen.

Wenn bereits ein „harmloser“ Kornkreis einige Personen dazu bewegt, sich in Unfrieden zu verhalten, dann wundert mich im Weltgeschehen gar nichts mehr! Wie wollen wir Frieden erreichen, wenn so viele noch nicht einmal mit sich selbst im Frieden zu sein scheinen? Die friedvolle Annahme der unzähligen Andersartigkeiten im Denken und Handeln zu akzeptieren, ohne sofort selbst reagieren zu wollen.

Schafft Frieden in Euch, in Eurem Inneren, nur dann können wir Frieden bewirken! 

Der Besuch in einem Kornkreis könnte auch nur der ganz persönlichen und eigenen Wahrnehmung dienen. Sich dieser andersartigen Energie gegenüber zu öffnen, die Symmetrie und Schönheit zu genießen, sich daran zu erfreuen und das Wunder liebevoll zu betrachten. Wenn alle Gedanken und Vermutungen still, wir uns nur des reinen Gewahrseins bewusst würden und diese Bewusstheit auch im Umgang mit unseren Mitmenschen zelebrieren, dann kämen wir einem liebevollen und friedlichen Miteinander bereits näher.

Die Meisten glauben nur das, was sie sich erklären können und was irgendwie und irgendwann einmal wissenschaftlich belegt wurde.

Wir sollten allerdings auch in Betracht ziehen, das es Dinge gibt, die wir uns (noch) nicht erklären können und diese dennoch genau so annehmen, wie sie sich uns zeigen möchten. Ihre Botschaft zu fühlen und diese nur für uns ganz persönlich liebevoll zu integrieren.

Es wäre ein schöner Anfang, wenn jeder versuchen würde, die Andersartigkeiten zu respektieren und nicht immer alles zerreden und zerpflücken zu wollen. Manchmal bedeutet das Fühlen viel mehr, als das Verstehen!

Glücklicherweise finden sich täglich vor Ort auch viele Menschen ein, die genau das bereits leben und ebenso weitergeben. Sie singen, tanzen, lachen, machen Musik und geben sich nur ihrer Freude hin. Wie schön, diesem Lebensfluss zu folgen…

 

http://www.mystica.tv/lieber-sein-als-tun-stefanie-will/

 

Von Herzen ♥

Licht, Liebe und ein Lächeln

 

Stefanie

 

© Copyright Text stefanie will, 2014

Kornkreis Raisting (2)…

Einen schönen guten Morgen an alle Leser :-),

was für ein spannender Tag der Gestrige doch war! https://lichterwunder.com/2014/07/24/kornkreis-ammersee/

Seit vielen Jahren hatte ich mir sehnlichst gewünscht, einmal einen Kornkreis aus der Nähe betrachten zu dürfen und gestern war es dann soweit :-).

Ich war früh am Vormittag dort und zu diesem Zeitpunkt waren im Vergleich zu den ansteigenden Besucherzahlen im Laufe des Tages, nur relativ wenige Menschen vor Ort. Mittlerweile ist bekannt, dass die Bäuerin des Kornfeldes, dieses nicht in den nächsten Tagen mähen lässt.

Wer also die Gelegenheit hat vorbei zu kommen, es lohnt sich!!

Kornkreis Luftaufnahme 3

Quelle: Cropcircleconnector.com, © Images Markus Neubauer

 

Die Position des Kornkreises ist außergewöhnlich, da er sich auf dem Areal der größten Erdfunkstelle der Welt in Raisting befindet. Näheres zu der Erdfunkstelle könnt Ihr u.a. hier nachlesen: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_46004

 

Körperliche Empfindungen

Ich wollte Euch heute eher etwas zu meinen körperlichen Empfindungen nach meinem dortigen Besuch berichten. Es ist sicher so, dass jeder entsprechend seiner aktuellen physischen und psychischen Verfassung und seiner Bewusstheit mehr oder weniger spüren und wahrnehmen wird, was keinerlei wertende Bedeutung haben soll.

Bei meinem Besuch überrollte mich förmlich eine enorme Energiewelle, als ich in den Kreis eintrat. Es war so, als würde meinem Körper etwas entgegengestellt, dies aber nicht in Form von Ablehnung, sondern Etwas mit enormer Kraft. Mein gesamtes Inneres war aufgewühlt, obwohl ich mich insgesamt in einem sehr ruhigen und zentrierten Allgemeinzustand befand. Der Kreis hatte unterschiedlich starke Energieformen, je nachdem, wo ich mich innerhalb darin aufhielt. In der Mitte des Kreises empfand ich es als eher ruhig und fast ausgeglichen, dies entsprach am ehesten meinem Empfinden vor dem Betreten des Kornkreises.

Ich war nicht aufgeregt, eher das Gegenteil war der Fall und doch hatte ich mit starken, inneren Wellen der Empfindungen zu tun, die einer sehr aufgewühlten und emotional anstrengenden Situation glichen. Mein Herz schlug schneller als normal, so dass es mich kurzweilig ziemlich irritierte. Mein Bauchgefühl, oder sagen wir im Solarplexus empfand ich beträchtliche Unruhe. Irgendwie hatte es für mich etwas Verwirrendes, da die Energien stark schwankten. Es gab kurzweilige absolut ruhige, friedvolle körperliche Wahrnehmungen und je weiter ich nach außen trat, umso unruhiger fühlte sich mein Inneres an. In der Mitte des Kreises umgeben von wundervoller Geborgenheit und jeder kleinere der drei Kreise empfing mich mit einer anderen, deutlich spürbaren Energie. Es war in dieser relativ kurzen Zeit an Vielfalt von unterschiedlichen Sinneseindrücken und Gefühlen nicht zu übertreffen.

Das Interessante war für mich daran, dass entsprechend der Form der DREI-HEIT in der gesamten EINHEIT meinen Gefühls- und Körpereindrücken entsprochen wurde.

Es gab für mich vier sich unterscheidende Sinneswahrnehmungen.

Das absolut „Friedvolle und Ausgleichende“, vielleicht als kollektives Ziel zu sehen, das „Aufgewühlte und fast Chaotische“ für das Durcheinander des aktuellen Weltgeschehens, das „Geborgene und Getragene“  der allzeit vorhandenen göttlichen Quelle und das Erinnern daran, sowie das „Euphorische“ für Neubeginn und Tatendrang.

 

Dies ist natürlich meine ganz persönliche Wahrnehmung gewesen und sicher werden sich die Eindrücke unterscheiden, wir werden eventuell in den nächsten Tagen diesbezüglich, so hoffe ich, auch andere Stellungnahmen zu lesen bekommen.

Eins wird, so glaube ich von (fast)  jedem Besucher wahrnehmbar gewesen sein, dass sich das Energiefeld absolut von unserer sonstigen Wahrnehmung in freier Natur unterschied.

Als ich dort weg fuhr, war ich sehr aufgewühlt, glücklich, voller Energie und saß fröhlich singend hinter meinem Steuer und trat beschwingt meine Heimfahrt an. Allerdings muss ich sagen, dass ich im Laufe des Tages immer mehr an Energie verlor und mich regelrecht schlapp, müde und fast „erschlagen“ fühlte. Es war so, als würde mir alle Kraft entzogen und ich befand mich in einem sehr reduzierten Allgemeinzustand, mit immer wieder auftretendem Herzrasen, welches ich nicht weiter beachtete, mich allerdings für den Rest des Tages zu Hause aufhielt, um diesen unterschiedlichen Erfahrungen Raum geben zu können und diese entsprechend nachwirken zu lassen.

Von Herzen ♥

Licht, Liebe und ein Lächeln

Stefanie

 

© Copyright Text Stefanie Will, 2014

 

 

 

Leserfrage über „Schicksalsschläge“…

cactus abstractIn Mails von meinen Lesern wurde mir mehrfach die Frage gestellt, wie es möglich ist und wie es funktioniert, auch nach „schweren Schicksalsschlägen“ freudvoll, friedlich  und dankbar daraus hervor zu gehen?

Das ist eine sehr gute Frage und ich möchte sie nun hier aufgreifen, da es „Vielen“ unverständlich erscheint und ich persönlich auch an einigen Reaktionen in meinem Umfeld spüren kann, dass einige Menschen dies als außergewöhnlich empfinden.

Zunächst einmal ist es natürlich nicht so, dass ich unmittelbar nach den für mich schwerwiegenden und erschütternden Ereignissen sofort glücklich und dankbar war. Nein, absolut nicht!! Es war ein langer und harter Weg, es gab Zeiten, da habe ich es kurz und knapp so beschrieben: „Einmal Hölle und zurück“.

Ich möchte nun an dieser Stelle gar nicht so sehr auf Details eingehen, da ihr bereits durch verschiedene Beiträge meinerseits „meine Geschichte“ kennt. Wer sie noch nicht kennt, kann sie gerne unter https://lichterwunder.com/uber-mich/  und https://lichterwunder.com/category/hingabe/ nachlesen, wo ich auch darüber berichtet hatte, wie ich damit umgegangen bin.

Es gibt auch kein Geheimrezept, was für Jeden anwendbar ist. Ich glaube aber, dass die innere Einstellung ganz entscheidend daran mitwirkt, wie versehrt oder unversehrt wir aus einem erschreckenden Erlebnis heraus gehen. Ganz wichtig erachte ich auch die Tatsache, dass wir das Schmerzhafte auch als schmerzhaft akzeptieren, es fühlen, erleben, annehmen und auf gar keinen Fall verdrängen.

Ebenso die Wut und Enttäuschung zu lassen, der Traurigkeit über den Verlust des Partners Beachtung schenken, Tränen weinen, wenn sie geweint werden wollen und auch hier allen Gefühlen freien Lauf lassen.

Was ich damit zu verstehen geben möchte: Es ist ein ganz wesentlicher Faktor im Umgang mit schwierigen, konfliktbeladenen, schmerzhaften bis sogar als fast vernichtend empfundenen Situationen, dass wir versuchen, alle aufkommenden Gefühlszustände ernst zu nehmen, sie nicht zu bagatellisieren, sie nicht schlecht zu reden, sie aber auch nicht abzuwehren. Sich allen nur möglichen Stimmungen hinzugeben, sie ernsthaft zu betrachten und sich selbst in dieser Phase liebevoll zu begleiten.

Ich verstehe, wenn Menschen mich heute nach anderthalb Jahren strahlend und glücklich sehen, wissend um das, was mir widerfahren ist und sie sich darüber wundern. Doch anderthalb Jahre sind anderthalb Jahre, ob wir sie nun als kurze Zeitspanne oder lange Zeit bezeichnen, spielt überhaupt keine Rolle. Ich habe jeden Tag so angenommen, wie er sich zeigte, mit Allem, was er beinhaltete. Ich war allzeit damit beschäftigt und bin es noch, zu verstehen, dass egal was es ist, das Gleichgewicht eine  bedeutende Rolle spielt. Heilung kann nur stattfinden, wenn sich innere Harmonie und eine Ausgewogenheit der Gefühle eingestellt hat.

Das heißt auch, dass wütende, traurige, verbitterte, enttäuschte Gedanken und Gefühle zunächst ihren Raum erhalten und ich nur jedem Menschen nahe legen möchte, diese Emotionen und Gedanken auch in aller Schmerzhaftigkeit zu zu lassen.

Nur durch das Erkennen und Durchleben dieser eher unschönen Empfindungen können wir uns selbst wieder in ein Gleichgewicht bringen. Wohl wissend allerdings darüber, dass dort, wo sich Negatives zeigt, gleichermaßen auch Positives vorhanden ist. Das Eine kann ohne das Andere nicht existieren. Wenn wir Beides in Einklang miteinander bringen, kommt es ganz automatisch in eine Neutralität, wo Trauer und Glück gleichermaßen  angenommen werden können. Wir verstehen dann, dass die traurigen Erfahrungen und Erlebnisse genauso zum Leben gehören, wie alles Schöne, was wir bis dahin bevorzugt erleben wollten.

Doch ob Leben oder Tod, Beziehung oder Singledasein, Gesundheit oder Krankheit, Gemeinschaft oder Einsamkeit, Reichtum oder Armut, um nur einige zu nennen……. Das alles gehört zu unserem Leben und wir können es nicht ausblenden oder dauerhaft verdrängen. Es gehört dazu! Ich habe genau diese Punkte genannt, da ich diesen Beispielen so nah kam, wie ich es mir niemals hätte auch nur annähernd vorstellen können.

Ich durfte all diese Begriffe in ihrer ganzen Intensität und im gesamten Ausmaß erfahren und dadurch die tiefe Erkenntnis erlangen, dass wir es sind, die für unsere Emotionen verantwortlich sind. Wir bewerten das „Eine“ als gut und das „Andere“ als schlecht. Genau diese Tatsache erschwert uns die Annahme dessen, was ist.

Wir und unsere Vorstellung von Etwas, hält uns vom wirklichen Erleben und Fühlen weitgehend ab. Erst wenn wir alles so existieren lassen, wie es ist, können wir Frieden schließen.

Frieden mit uns, mit unserer Gesundheit und mit Menschen, die uns weh getan haben. Wenn wir den „guten“ und „weniger guten“ Erfahrungen Raum geben, sie SEIN lassen, was sie sind und ihnen friedvoll und ohne jegliche Bewertung gegenüber treten, dann werden sie sich als getarnte Freunde zeigen.

Das Leben ist ein Wunder, unser Körper ist ein Wunder und wir ALLE sind zu „Wundern“ fähig. Wir ALLE können Großartiges leisten, wenn wir unser Leben lieben und ANNEHMEN was sich zeigt.

Manchmal bedarf es harter Prüfungen, um wieder in dieses so wichtige  Gleichgewicht zu gelangen. Wenn du auf diese Weise dich selbst heilst, heilst du auch andere Menschen und zeigst mit deiner Herangehensweise deine gesamte Herzensliebe, welche Disharmonien ausgleichen kann.

Das Geheimnis für tiefes Glück ist für mich Liebe, Frieden, Zufriedenheit und die Erkenntnis, dass das gesamte Leben ein wundervolles Geschenk ist.

Von Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Copyright Text Stefanie Will, 2014

Bildnachweis: psyberartist, „cactus abstract“, CC-Lizenz (BY 2.0),
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Eine häufig gestellte Leserfrage…

Eine häufig an mich gerichtete Leserfrage lautet: „Wie schaffe ich es, anderen Menschen ihr Verhalten oder das Gesagte zu verzeihen“.

Diese oder ähnliche Fragen wurden in den letzten Wochen mehrfach durch Leserbriefe, persönlich, telefonische Kontaktaufnahme oder Mailanfrage an mich gerichtet.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich zuerst für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken, wenn ihr mir von ganz persönlichen Erfahrungen, Emotionen und Erlebnissen berichtet und mir die Gelegenheit gebt, einen Blick auf eure Situation zu richten, worüber ich mich freue und sehr dankbar bin.

Plan BAuch freue ich mich über die Tatsache, dem Einen oder Anderen durch ein Gespräch eine Veränderung in der Betrachtungsweise der jeweiligen Problematik ermöglicht zu haben.

Vergesst nicht: Jedes Problem könnt ihr nur in EUCH lösen!!

Ich weiß, dass diese Worte oft nicht recht verstanden werden oder manche diesen Satz auch gar nicht hören wollen. Denn das „Problem“ sind bei vielen Menschen  „DIE ANDEREN“.

Die „ANDEREN“ werden getadelt, verurteilt, ihr Handeln war übertrieben, unmenschlich, aggressiv, laut, hysterisch, kindlich, unreif, ungerecht, egoistisch, mies und diese Bezeichnungen für ein eures Erachtens „falsches“ Verhalten ließe sich noch lange fortsetzen.

Etwas von sich selbst weg zu schieben und einen anderen Menschen schuldig zu sprechen ist leicht und weit verbreitet. Denn sich selbst einmal wirklich zu betrachten, das eigene Tun in Frage zu stellen, kostet Kraft und Mut. Genau an diesem Punkt richten ganz viele ihre Aufmerksamkeit lieber auf die Handlungsweise des Konfliktpartners und sehen sich selbst gar nicht mehr als aktiven Teilnehmer der Situation, sondern befinden sich nur noch in der Position der Bewertung des anderen Menschen und viele suchen sich dann auch noch die Bestätigung von außen, indem sie nicht aktiv teilhabende Personen mit ins Geschehene einbeziehen.

Dadurch erhoffen sich viele, ihr eigenes Verhalten zu legitimieren und sich auf diese Weise das Recht einzuholen, ihrem gefühlten Zorn, ihrer Wut, ihrem Unverständnis Platz zu schaffen.

Hier nun ein Pauschalrezept abzugeben, wie ihr  anderen Menschen verzeihen könnt, ist schwierig. Denn jeder von uns verfügt über seine ganz persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu reflektieren und jeder geht ganz anders mit einer Situation um. In Konfliktsituationen ist es daher enorm wichtig, genau da wirklich hinzuschauen und zu erspüren, an welchem Punkt sich dieser nach Rat sehnende Mensch befindet und welche innere Haltung ihn anleitet.

An dieser Stelle möchte ich euch sagen, dass es einer ganz individuellen und objektiven Betrachtung bedarf, um Wege oder Möglichkeiten zu erarbeiten und aufzuzeigen.

Natürlich gibt es hierzu zahlreiche Literatur oder Vergebungsrituale, allerdings sträube ich mich dagegen, ein „Allheilmittel“ für „Jeden“ zu benennen.

Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen und glaube, dass es ein bedeutender und wichtiger Anfang in jeder Form von Konflikt ist, sich selbst zurück zu nehmen, einen Schritt zurück zu treten, vielleicht mehrere Tage vergehen zu lassen und die Situation zunächst einfach nur zu betrachten. Sie so zu betrachten, wie sie ist und nicht so, wie wir sie gerne gehabt hätten. Sondern ganz genau so, wie sie sich gezeigt hat.

Versucht so neutral wie möglich, alles anzuschauen. Das Verhalten der anderen Person, als auch das Eigene. Wenn es euch gelingt, eure Emotionen und Erwartungen zu beruhigen und einen liebevollen Blick auf den anderen Menschen zu werfen, könnt ihr häufig allein durch die Tatsache, nun als Beobachter zu fungieren, bereits Aspekte oder Gründe erkennen, warum sich diese Situation so und nicht anders zugetragen hat. Ihr wart beteiligt, in welcher Weise auch immer und da gilt es hinzuschauen und zu ergründen, was euch in diese Umstände gebracht hat.

Zeit vergehen zu lassen, ohne erneute Reaktionen herauf zu beschwören oder etwas erzwingen zu wollen, gibt euch aufgrund des Abstandes bereits die Möglichkeit, euch selbst und auch dem anderen Menschen zu verzeihen.

Oft ist es sogar wichtiger, sich selbst zu verzeihen, als der anderen Person. Wenn ihr euch z.B. verzeiht, zu lange in einem destruktiven Miteinander verharrt zu haben, in der ständigen Hoffnung, es würde sich irgendwann etwas verändern, so habt ihr euch sehr viel zugemutet und die daraus resultierende Ohnmacht und der entstandene Schmerz können losgelassen werden, in dem euch bewusst und klar wird, dass ihr es gewesen seid, die nicht die Kraft hatten, sich dieser Lage zu entziehen. Verzeiht euch und lernt daraus für künftige Erfahrungen. Ihr entscheidet, mit wem und in welcher Form ihr eurer Erleben gestaltet.

Wie ein Zusammentreffen oder ein Konflikt sich zuträgt, bestimmt nicht nur der Andere, sondern ihr habt in jedem Moment die freie Wahl, darauf einzugehen oder euch nach kurzer Ansage aus dieser Situation zu entfernen.

Lasst euch nicht dazu hinreißen, in eine schwierige und verbal verletzende Streitsituation zu geraten, die meistens im nach hinein von einem der Beteiligten bereut wird.

Ich persönlich sage mir immer wieder in mir unverständlich erscheinenden Reaktionen meiner Mitmenschen:

Jeder handelt nur so, wie er/sie kann.

Im selben Moment hat das Erlebte für mich eine vollkommen andere Gewichtung und fast zeitgleich kann ich das Gesagte verzeihen. Wichtig ist, dass ihr nicht alles persönlich nehmt und ausschließlich auf euch bezieht.

Der Andere kann nur so viel Macht über euch erlangen, wie ihr ihm gebt!!!

Gerne könnt ihr mich bei persönlichen Fragen kontaktieren.

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Copyright, Text 2014 stefanie will

Bildnachweis:  af-arts, „Plan B“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Die Nicht-Bewertung als große Herausforderung…

Um wie  viel leichter wäre der liebevolle und achtsame Umgang miteinander, wenn es den Menschen gelänge, ihre fast automatisierte Reaktion in Form von Bewertungen auf ihre Mitmenschen, Situationen oder Reaktionen einfach SEIN zu lassen.

eingeschränkte SichtEs einfach so SEIN zu lassen, wie es sich zeigt, ohne die eigenen Emotionen, Erinnerungen und Gedanken mit einzubringen.

Sich selbst zurück zu nehmen und jede erlebte Situation als das anzunehmen, was sie ist.

Kein Erleben kann dem Erleben an einem anderen Tag, zu einer anderen Zeit, mit neuen Menschen und den eigenen, ganz persönlichen Befindlichkeiten gleichen. Dies allerdings nur dann, wenn es dir gelingt, wirklich wahrhaftig und unbeeinflusst an jedem neuen Jetzt-Moment teilzunehmen oder besser gesagt, in ihm zu SEIN. Dich nicht getrennt von deiner nach außen gerichteten Wahrnehmung zu betrachten, sondern als Teil des Gesamten, als vollkommene Einheit, welche zusammengehört.

Du bist Teil dessen, was sich dir zeigt und jeder einzelne, noch so kleine und bedeutungslos erscheinende Moment, hat nur mit DIR zu tun.

Du bist es, der darüber wertet, es als gut oder schlecht einordnet, als falsch oder richtig und du bist es, der diese Gedanken in sich trägt und vielleicht sogar durch eine verbal ausgesprochene Bewertung andere Menschen mit einbeziehst und du dir auf diese Weise erhoffst, Bestätigung deiner eigenen Betrachtungsweise zu bekommen. Wenn du dazu neigst, vorschnell zu werten oder zu bewerten, wirst du dir selbst eine vollkommene Betrachtung der Gegebenheiten vorenthalten und deinen Mitmenschen oftmals unrecht tun. Die Bewertung durch deine eigenen Erfahrungen, Erinnerungen, Gedanken und Emotionen wird durch dieses Zusammenspiel verzerrt und entspringt zum größten Teil einer persönlich bedingten eingeschränkten Sicht.

Eine Bewertung an anderen Personen vorzunehmen, zeigt sehr deutlich, dass du etwas von dir weist. Du dich selbst als getrennt von den anderen erlebst und noch glaubst, dich mit einer abgegebenen Bewertung von anderen menschlichen Reaktionen, Handlungen oder Emotionen fernhalten zu wollen oder du dich aufgrund deiner eigenen Bewertung davon klar distanzieren möchtest. Die Distanzierung von Etwas ist absolut legitim, doch bedarf es deswegen einer Bewertung?

Teilnehmer an Etwas zu sein, kann dich bereits je nach persönlicher Entwicklung ganz automatisch in eine beobachtende und gedanklich bewertende Position bringen.

Es bedarf beständiger Übung und reinem Gewahrsein, bis es dir gelingt, deinen Mitmenschen wertfrei gegenüber zu treten.

Der Mensch neigt dazu, alles, was er mit seinen Sinnen aufnimmt, fast zeitgleich in Vergleich oder Bezug zu sich selbst zu bringen. Wertfreies Beobachten wird dadurch meist verhindert.

Wenn du versuchst und den zunächst gedanklichen Entschluss fasst, wertfrei durch deinen Tag und Alltag zu gehen, wirst du sehr schnell bemerken, wie sehr dein Erleben nur durch dich und deine eigene innere Haltung sich völlig entspannt und du gelassener und automatisch sanfter im Umgang mit anderen und dir selbst wirst.

Nach und nach wirst du immer mehr spüren und verstehen, dass das von dir Gesehene, Erlebte und Wahrgenommene nur in DIR geklärt werden kann. Es gilt nicht im Außen die Bewertung vorzunehmen, sondern sich selbst zu fragen, warum diese meist ablehnende Haltung oder diese negativ behafteten und abwertenden Gedanken auftreten?

Eine Veränderung beginnt immer nur in jedem SELBST.

Wenn du dein eigenes Thema in Bezug auf eine für dich als peinliche, bedrohliche, unangemessene oder wie auch immer von dir bewertete Situation geklärt hast, ist diese Situation für dich wertneutral und du spürst keinerlei Impuls mehr in dir, darauf reagieren zu müssen.

Alles, was eine Reaktion von dir fordert, bedarf der eigenen Innenschau und tiefen Klärung der sich durch dieses Erleben in den Vordergrund drängenden Thematik. Unter diesem Blickwinkel, wird sich der Blick auf deine Mitmenschen entspannen, denn alles, was DU wahrnimmst hat nur mit DIR zu tun. Durch deine Bewertung im Außen veränderst du rein gar nichts. Ganz im Gegenteil, du verstärkst den Widerstand in deinem Inneren und entfernst dich von deinen eigenen, zur Klärung drängenden Themen.

Sich den eigenen Themen zu stellen kann sehr hart und schmerzhaft sein.

Es kostet Mut sich diesen Schattenseiten zu stellen und sie als das zu erkennen, was sie sind. Letztendlich hilft dir das Leben in jedem noch so kleinen und einzelnen Moment. Immer wieder dient dir dein Erleben, auf dem Weg zu dir selbst.

Wenn du voller Freude, Neutralität, reinem Gewahrsein und Achtsamkeit den Geschehnissen im Außen als einen Wegweiser in DEIN Inneres betrachten kannst, wirst du dich immer besser kennen lernen und herausfinden können, wer DU wirklich in deinem Kern bist. Du wirst erkennen, wo die Ursache für dein Verhalten begründet liegt und du wirst lernen, dem Leben, deinem Erleben und allen Lebewesen mit Liebe zu begegnen.

Denn Alles und Jeder hilft dir auf deinem ganz persönlichen Weg zur Selbsterkenntnis.

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Copyright, Text 2014 Stefanie Will

Bildnachweis: Till Hardenbicker, „eingeschränkte Sicht“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Selbstliebe verändert DEIN Leben…

Kannst du dir vor dem Spiegel sagen: ICH LIEBE MICH“? Fühlst du diese Selbstliebe in dir? Fühlst du sie für DICH?

My heart in your handsEs handelt sich hierbei um ein Thema, was für einige Menschen schwer zu verstehen  oder umzusetzen ist. Umzusetzen ist auch das falsche Wort, es geht auch nicht um das Verstehen, sondern es geht ums FÜHLEN.

Der Verstand glaubt oftmals Themen oder Lebensbereiche „verstanden“ zu haben und doch ändert sich im Leben der betreffenden Person gar nichts. Die Theorie ist gut und schön, doch um eine tatsächliche Wandlung zu zu lassen, bedarf es des innerlichen absoluten Gewahrseins, dem puren und unverfälschten Gefühl der Verinnerlichung dessen, was gelebt werden möchte und um was es geht. In diesem Fall um die Selbstliebe!

Kannst du dich bedingungslos annehmen, so wie du bist? Bist du zufrieden mit dir? Was ist Selbstliebe überhaupt? Wie wird sie fühlbar? Wie lebe ich Selbstliebe? Welche Auswirkungen hat sie auf dein Umfeld? Was ändert sich dadurch in deinem Leben? Diese oder ähnliche Fragen werden sich dir stellen.

Viele Jahre hatte ich dieses Wort „Selbstliebe“  immer mal wieder im Kopf, auch kam es als Thema mit Freunden und Bekannten auf, bei Veranstaltungen, Fortbildungen etc., aber verstanden hatte ich es nicht. Na ja, vielleicht doch verstanden, aber das entsprechende GEFÜHL war nicht da. Es hatte für mich lediglich etwas Theoretisches. Information über ein Thema, mehr nicht! Informationen, welche ich abrufen konnte, worüber ich sprechen und diskutieren konnte, aber das entsprechende, dazugehörige Gefühl wurde mir mit dem alleinigen Wissen nicht zu teil.

Heute bestimmt es mein gesamtes Sein, es ist es mir das Wichtigste und Wertvollste, was ich auf meinem Weg in mir finden durfte!

Nach allem, was ich in meinem Leben erlebt und erfahren habe,  ist es für mich rückwirkend nicht mehr nachvollziehbar, wieso ich es nicht schon viel früher fühlen konnte. Wieso es so vieler Jahre bedurfte, um mich selbst annehmen zu können, ohne wenn und aber. Einfach so!

Heute ist es Grundlage einer jeden Handlung meinerseits. Ich handele aus der Selbstliebe heraus. Es ist kein Begriff mehr, der verstanden werden wollte, es ist ein tiefes, wundervolles und beständiges Gefühl.

Ein großes  Ziel ist es, uns selbst zu finden, zu verwirklichen, kennen zu lernen, zu entdecken, es uns gut gehen zu lassen und liebende Selbstfürsorge zu betreiben. Uns genauso anzunehmen, mit allen Schwächen und Fehlern, wie wir sind. Wir dürfen uns entwickeln, uns auch verbessern, doch es geht darum, uns in jeder Phase unseres Lebens bedingungslos zu respektieren!

Menschen, welche die Liebe für sich selbst noch nicht fühlen können, erlauben anderen Personen sehr häufig ihre eigenen Grenzen zu überschreiten. Sie funktionieren genau so, wie es von ihnen erwartet wird. Sie erfüllen die Bedürfnisse der Anderen und spüren sich selbst oft nicht mehr. Der Körper und Geist wird müde und oftmals stellen sich Krankheiten ein, die allerdings nur selten mit dem bis dahin selbstschädigenden Verhalten in Verbindung gebracht werden. Es ist diesen Menschen kaum möglich, ein klares NEIN zu formulieren. Sie fühlen sich sogleich schlecht und glauben, es würde sich ihrem Recht entziehen und einer egoistischen Handlung gleichen. Gleichzeitig fürchten sie den Entzug der Zuwendung und Liebe von außen.

Dabei hat Selbstliebe nichts mit Egoismus zu tun, was leider viele Menschen irrtümlicherweise annehmen. Egoismus kann dem Umfeld Schaden bereiten. Eine Person, die aus der Selbstliebe heraus handelt, empfindet diese Liebe für jedes Lebewesen, für ALLES was IST und verletzt mit ihrer Art, der sich selbstschätzenden Handlung niemanden.

Hier gehe ich näher darauf ein: https://lichterwunder.com/2014/07/09/verwechslung-von-selbstliebe-und-egoismus/

Einige von euch werden dieses Gefühl und die damit verbundenen Ängste kennen. Falls ihr euch in einer ähnlich gelagerten Denkweise wiederfindet, so missachtet ihr eventuell eure tatsächlichen Bedürfnisse und habt Schwierigkeiten damit, euch selbst in eurer Einzigartigkeit zu achten. Ihr stellt die Anforderungen der Anderen vielleicht vor eure eigenen.

Zum Thema Selbstliebe findest du unter folgendem Link ein Video von mir: https://lichterwunder.com/2015/05/24/selbstliebe-wie-wichtig-es-ist-in-die-selbstliebe-zu-kommen/

Niemand ist für das Glück eines anderen Menschen verantwortlich. Diese Fürsorge am Gegenüber kann sogar so weit gehen, dass man sich selbst vollkommen im Strudel der Erwartungen verliert und das Gespür für die eigenen Visionen abhanden kommen.

Ich möchte authentisch mit den einzelnen Themen umgehen, offen und ehrlich aufzeigen, wie es sein kann, wenn man sich selbst nicht liebt und diese Liebe permanent versucht, im Außen zu finden.

Es kann niemals funktionieren, wir können nur selbst LIEBE SEIN! Wirklich SEIN!

Wir können Liebe leben, aber nicht irgendwo dort draußen finden, nicht durch andere Menschen und auch nicht durch Aktivitäten! Erst wenn du dich selbst bedingungslos annimmst und liebst, so wie du und nur DU bist, dann werden es auch andere Menschen können. Deine Selbstannahme wird zu einem Magneten und immer mehr wird dir das innere Gefühl auch in deiner äußeren Welt begegnen.

Egal was wir tun, Liebe sollte im Idealfall der treibende Faktor sein. In der Liebe zu SEIN bedeutet sich und jeden anderen Menschen zu respektieren, Grenzen zu achten, mitfühlend zu handeln, Achtsamkeit den eigenen, aber auch den Gefühlen anderer entgegen zu bringen.

Wer sich selbst liebt, ist nicht mehr gefährdet in eine Abhängigkeit zu geraten. Wer sich selbst liebt, braucht die Liebe eines anderen Menschen nicht und somit besteht keine Bedürftigkeit, die Liebe wird uns dann freiwillig zuteil. Solange eine innere Bedürftigkeit besteht, wird genau dieses Signal in deine Umwelt gesendet und du wirst unweigerlich immer und immer wieder Enttäuschungen erfahren. Nur wenn du die Liebe bist, kann sie dir nicht mehr entzogen werden. Denn diese große Liebe bist ja DU und ganz automatisch wird dir die Liebe von überall um dich herum gespiegelt. Du erfährst ein liebevolles Miteinander, wo Destruktivität und Abhängigkeit keinerlei Resonanz mehr finden.

Die Liebe zu dir selbst, wird dich glückseliger machen, als es jemals eine Beziehung zu einem anderen Menschen vermochte.

Ich persönlich habe mein Leben immer nur für die Liebe gelebt. War bereit größte Hürden und Hindernisse zu überwinden. Habe alles Stehen und Liegen lassen, um wieder neu, woanders anzufangen. War voller Leidenschaft und Tatendrang. Die Liebe war immer mein Motivator und doch habe ich sie nie wirklich und dauerhaft dort draußen finden können.  Als ich mich selbst verloren glaubte, unfähig war, mich selbst zu bewegen, mich nur noch hingeben konnte, da keinerlei Kraft mehr in mir vorhanden, war sie unerwartet und ganz plötzlich da, die größte Liebe meines Lebens! Diese unbeschreibliche Liebe und das vollkommen wahrhaftige Gefühl für mich selbst.

Wenn du die Selbstliebe in dir findest, wird sie dich erhellen, du wirst strahlen, dich erfüllt fühlen, große Kraft, Zuversicht und Mut entwickeln, vielleicht Kreatives in dir entdecken. Du wirst das Leben mit den Augen der Liebe sehen, was dich dazu befähigt zu vergeben. Ein Gefühl, das dich zeitweise richtig aufgeregt sein lassen kann, so wundervoll wird es sich anfühlen, wenn DU im Einklang mit dir, der Natur, jedem Lebewesen und Allem, was sich zeigt, bist. Wenn du voller Freude, Neugier, Liebe und Dankbarkeit jeden neuen Tag erfüllst.

Wenn du spürst, dass es NICHTS außerhalb von dir gibt. Wenn du EINS wirst mit dem Leben und ALLEM, was dich umgibt! Wenn die Liebe des ganzen Universums in dir schwingt und von dir und durch dich weitergegeben wird in einem ewigen Kreislauf. Ein ständiger Fluss in Liebe zu Allem was IST.

Für mich besteht der Sinn des Lebens darin,  zu LIEBEN.

Wenn du dich selbst liebst, geht es gar nicht mehr anders, als „Alle“ und „Alles“ zu lieben. Denn wenn du reine Liebe bist, dein gesamtes Handeln, Denken und Tun aus dieser Liebe heraus geschieht, wird sich nicht nur dein Leben wandeln, sondern du trägst zu einer liebevollen Wandlung auch der Menschen bei, die mit dir zusammentreffen.

Ich wünsche jedem, der sich auf der Suche befindet, diese unvergleichbare, bedingungslose und große Liebe in sich zu finden, die Selbstliebe! Umsorge, behüte und achte dich selbst jeden einzelnen Moment genauso, wie du es bisher einem geliebten Menschen entgegengebracht hast. Versuche dich in dieser liebenden Selbstfürsorge zu halten.

Du kannst für andere nur dann ein Geschenk der Liebe sein, wenn du dich zuerst selbst beschenkst.

 

Von Herzen und in Liebe ♥

 

Stefanie

 

© Copyright, Text 2014 stefanie will

Bildnachweis:

Louise ., „My heart in your hands“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de,  Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

 

 

Alles könnte auch ganz anders sein…

Starburst and Beach Grass On Turquoise

…in DEINEM Leben. Sogar vollkommen anders! Kannst du dir das vorstellen?

Dieser Gedanke ist für sehr viele Menschen nicht oder nur schwer vorstellbar. Sehr viele fühlen sich unzufrieden, unglücklich, leer und das, obwohl sie scheinbar von allen Annehmlichkeiten umgeben sind. Doch warum fühlen sie sich traurig und so wenig lebendig?

Siehe dich um, schaue den Menschen in ihre Augen und du kannst sofort erkennen, wer wirklich glücklich und erfüllt ist. Das Strahlen der Augen, die Klarheit des Seins, die Zufriedenheit und das ausströmende Licht berührt sogleich unsere eigene Seele.

Die Meisten erkennen diese Ausstrahlung, einigen macht es Angst und sie können diesem „Augenblick“ nicht standhalten und andere fühlen sich davon sehr angezogen. Dieses Hinschauen ist jedoch ganz automatisch verbunden mit der Frage: Wie ist das möglich? Warum strahlt dieser Mensch ohne äußeren, erkennbaren Grund? Auf welche Weise ist diese fast magische Ausstrahlung zu erlangen?

Dieses Strahlen, dieses wahrnehmbare Licht eines solchen „magischen“ Menschen, bringt sofort in diesem kurzen Moment der Begegnung eigene Unzulänglichkeiten und viele Fragen hervor. Es kommen auch Reaktionen des Unverständnisses bis hin zur Verärgerung vor.

Licht bringt auch Schatten!

Erinnere dich einmal an deine Kindheit, daran, wie neugierig und fröhlich du die Welt entdecken wolltest. Ohne Angst und Furcht vor potenziellen Gefahren war es dein tiefstes inneres Verlangen, hinaus zu treten um alles zu erforschen. Du warst begierig zu lernen und unersättlich davon erfüllt, sich den dir stellenden Eindrücken hinzugeben und teilweise sogar darin zu verlieren. Im positiven Sinne, denn es war dir zu diesem Zeitpunkt noch möglich, die „Zeit“ vollkommen zu vergessen. Du hast jeden einzigartigen Moment nicht nur erlebt, sondern du warst das Zentrum dieses Momentes. Es gab keine Trennung zwischen dir und der jeweiligen Erfahrung. Du warst diese Erfahrung! Du hattest noch kein starres Weltbild, wie etwas zu sein hat oder nicht. Diese Starrheit wurde dir allerdings mehr und mehr vorgegeben und du wurdest oft dazu aufgefordert „realistisch“ zu sein und dich nicht in deinen „Träumen“ zu verlieren. Dadurch bedingt schränkte sich deine Wahrnehmung zunehmend ein, denn unsere Wahrnehmung braucht Lebendigkeit und Offenheit, um in seiner Vielfältigkeit erfahren zu werden.

Du befandest dich noch im Fluss der sich stetig um dich herum wandelnden Welt. Es war dir möglich mit Blumen und Tieren zu sprechen, ihre Energie zu spüren und mit all deinen Eindrücken phantasievoll zu spielen. Du erschufst eine bunte und reiche Welt, allein durch die Tatsache deiner unverfälschten Wahrnehmung. Mit der Zeit brachte man uns bei, das „Träumen“ aufzugeben. Somit erfuhren wir nicht nur die Welt zunehmend starrer, sondern ebenso uns selbst. Dieses starre Selbst- und Weltbild verhindert allerdings, uns dem Fluss des Lebens, seiner vielfältigen Möglichkeiten hinzugeben. Das führt sogar soweit, dass diese Möglichkeiten für sehr viele Menschen gar nicht mehr existieren. Sie können sie nicht einmal mehr in ihren Gedanken erzeugen und verharren in ihrer Starrheit, welche sie zunehmend lebloser erscheinen lässt. Ihre Augen sprühen nicht mehr vor Energie, sondern sind traurig, leer und farblos. Genau so, wie die Welt, die sie wahrnehmen. Wie wollen sie auch die vorhandene Farbvielfalt aus ihrer zutiefst eingeschränkten Sichtweise erkennen? Sie wurden ihrer Fähigkeiten beschnitten, das Leben bunt und freudig zu erleben. Ihre wahre Natur ist zum Erliegen gekommen und sie befinden sich in einer Art Sackgasse. Ihr Erleben, ihre Sicht auf die Dinge ist eingefroren.

Nur durch neue Erfahrungen und dadurch erlangte Erkenntnisse, durch Neugier und Offenheit können wir Neues integrieren und uns weiterentwickeln.

Das freie Erleben des Augenblicks wird durch die häufig fälschliche Annahme des uns bereits Bekannten von vorneherein entmächtigt. Die abgespeicherten Informationen, die im Laufe der Zeit für wahr erachtet wurden, verhindern eine neue und unbedarfte Sicht auf den jeweiligen Moment. Die Allermeisten sind so sehr damit beschäftigt, scheinbare wichtige Dinge zu erledigen, dass sie gar keine Zeit mehr dazu haben, die Wunder des Lebens und die vielfältigen Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Ihre Wahrnehmung ist dermaßen eingeschränkt und gehemmt, dass Wandlung und Entwicklung kaum mehr möglich ist. Sie wiederholen jeden Tag ihr Leben von gestern und es gibt weder Raum noch Zeit, um Neues in ihren Alltag zu integrieren. Sie empfinden Veränderungen häufig als angsteinflößend und halten krampfhaft an dem Vertrauten fest.

Die strahlenden und magischen Menschen erleben jeden Tag so, als sei es ihr erster und einziger. Sie begegnen ihrem Tag mit der unstillbaren Sehnsucht erforschen zu wollen, was sich ihnen zeigt. Sie gestalten ihren Alltag basierend auf der jeweiligen Betrachtung und erfinden sich selbst dadurch stets neu. Jeder einzelne Moment wird als neu erfahren und nicht durch die Vergangenheit als bekannt eingeordnet. Sie lassen sich mit jeder Faser ihres Seins auf das Leben ein. Sie tun dies mit Freude und Hingabe, ohne egoistische oder zukunftsweisende Ziele zu verfolgen. Sie leben nur diesen einen magischen Moment. Sie tauschen sich mit der Welt aus. Ihre Wahrnehmung ist lebendig und offen für alles, was ist und kennt keinerlei starre Begrenzung. Die Freude am Wandel und der eigenen Wandelbarkeit schafft Erneuerung und fördert ihre Entfaltung. RipplesSie befinden sich im Schöpfungsstrom und wissen ganz genau, dass alles immer wieder anders sein kann, dass sie sich in einer ewigen Veränderung befinden.

So auch DEIN Leben, wenn du bereit dazu bist, dich von scheinbaren Sicherheiten und vergangenen Erfahrungen und deiner Starrheit zu lösen. In diesem sich stetig erneuernden Fluss, dieser Energie des Wandels, der furchtlosen und neugierigen Betrachtung stellt sich nach und nach eine wundervolle Harmonie in dir ein und auch du beginnst zu strahlen. Deine Augen werden leuchten, da du dich bereits zu Beginn des Tages darauf freuen wirst, was es zu entdecken gibt. Deine Wahrnehmung wird sich erweitern und eine Fülle von Schöpfungsenergien lassen für dich eine immer neue Wirklichkeit entstehen. Zu jedem Zeitpunkt hast du die freie Wahl deine Entscheidungen neu zu treffen.

Du wirst freier, glücklicher und authentischer SEIN.

Nichts bleibt wie es war und alles kann auch ganz anders sein………

 

Von ganzem Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Text 2014, stefanie will

Bildnachweis: D. Sharon Pruitt, „Starburst and Beach Grass On Turquoise“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de