Vermeidung…

In der Vermeidung wird die Angst vor dem Unkontrollierbaren sichtbar.
Der vermeidende Mensch versucht sich meist vor für ihn „bedrohlichen“ oder „unangenehmen“ Situationen oder Emotionen zu schützen.

Das Vermeiden birgt jedoch ebenso Gefahren, wie die Angst davor, sich der meist nur „gedanklichen Problematik“ zu stellen.
Vermeidung steht nicht nur einer Entwicklung hinderlich im Wege, sondern schließt von vorne herein eine wundervolle Neuerfahrung aus.

Furcht vor Etwas und dieses dann zu vermeiden, bedeutet „Probleme“ und „Belastungen“ zu akzeptieren und sie gleichzeitig energetisch zu nähren.

Erkenne, dass das, was dabei NICHT-ERFAHREN wird, dich davon überzeugen könnte, dass alles ganz anders ist, als du bis dahin gedacht hast.

Vertraue der Gegenwart und gestalte aktiv und liebevoll dein Leben in jedem einzelnen und NEUEN Augenblick.
Lasse nicht zu, dass sich der Gedankenstrom deiner bemächtigt und dein Handeln in der Vermeidung bestimmt.

Von Herzen ❤

Stefanie

(c) Foto und Text: Stefanie Will

http://www.stefaniewill.com

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Meine Nahtoderfahrung…

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Mein Nahtoderfahrung wandelte mein gesamtes SEIN

Vier Jahre liegt mein Schlaganfall und meine in diesem Zusammenhang erlebte Nahtoderfahrung nun zurück.
Vier Jahre, die ich die meiste Zeit mit mir alleine verbracht habe, weil ich es genauso gewählt habe und diesen Raum für mich benötigte, um zu verstehen, was mir insgesamt widerfahren ist und welche Botschaft darin lag.
Ich brauche Zeit, um das, was ich erleben durfte, in mein irdisches Leben zu integrieren.

Das Schreiben war in den gesamten Jahren meine Wahl, mich mit der Außenwelt zu verbinden und meine gewonnenen Erkenntnisse, die mich nicht selten selbst überraschten, mit der Welt zu teilen. Seither schreibt es wie von selbst…..

Vergangenes Jahr veröffentlichte ich zwei Bücher und ich bin sehr dankbar über die positive Resonanz hierzu.

Je mehr Zeit ins Land geht, desto größer wird mein Bedürfnis, über meine Nahtoderfahrung zu berichten. Lange habe ich darüber gar nicht sprechen können, doch mittlerweile sehe ich es als meine Pflicht, anderen Menschen zu vermitteln, welch wunderbarer Übergang unser physischer Tod bedeutet.

Es ist nicht unser Ende, es ist der Anfang von etwas ganz Wunderbarem in einem ewigen Kreislauf .

Ich schreibe auch hierüber ein Buch, was nicht leicht ist, da unsere zur Verfügung stehenden Worte das Erlebte nicht entsprechend wiedergeben können. Deswegen braucht dieses Buch sehr viel Geduld und Zeit, da das Meiste von mir umschrieben werden muss, um dem Leser die gesamte Schönheit, die zauberhafte Farbenpracht, den funkelnden Glanz und die unfassbare Helligkeit, die tröstende Wärme und den unermesslichen Frieden so nahe zu bringen, dass es nicht nur eine Aneinanderreihung von Worten darstellen wird, sondern „gefühlt“ werden kann.

Es ist mir ein Anliegen, dass jeder beim Lesen das Gefühl haben wird, sich erinnern zu dürfen. Denn es ist der Ort, die Quelle, von der wir alle kommen und wohin wir alle zurückgehen.

Der Ort, an dem es nichts anderes als LIEBE gibt. Diese Liebe durfte ich erfahren und trage sie seither in mir. Mein gesamtes Wesen hat sich durch diese Liebe wandeln dürfen. Wie oft werde ich gefragt, wie es überhaupt sein kann, dass sich ein Mensch derart verändern kann. Ich muss oft selber schmunzeln, da es mir auffällt, wie anders ich mich heute im Gegensatz zu früher verhalte und wie selbstverständlich ein zentriertes Sein für mich geworden ist.

Nichts ist mehr wie es einmal war und das ist ein unermessliches Geschenk.

Meine Tochter sagte erst vor kurzer Zeit, dass sie zwei Mütter hat… eine vor dem Schlaganfall und eine ganz Andere danach. Nicht, dass sie mit der vorherigen nicht zufrieden war…. *schmunzel*… Sie findet beide super… *lach*

Das Nahtoderlebnis transformierte mein gesamtes Sein.

Doch es nicht nur so, dass ich mich für jeden, der mit mir zu tun hat, spürbar und sichtbar verändert habe, sondern meine Sicht auf das Leben, meine Mitmenschen und ALLES, was unser Dasein auf diesem wundervollen Planeten ausmacht, hat sich dementsprechend ebenso gewandelt.

Durch den tiefen inneren Frieden und die allumfassende Liebe, die mich seither tragen, hat jede Begegnung, jede Erfahrung und alles, was ich mit meinen Sinnen wahrnehme, eine andere Dimension erlangt.

Ich möchte jedem, der das liest, danken.

Danken, dass ich von so vielen Lesern tagtäglich begleitet werde, meine Bücher „Alles auf Null und noch einmal von Vorne“ und „Seelen-Lichtblicke“ sich positiver Resonanz erfreuen, ich mit meinen Büchern und Beiträgen anderen Menschen Hoffnung schenken kann und insgesamt so viel Wertschätzung erfahren darf.

Schön, dass es Euch gibt!!

Von ganzem Herzen

Stefanie

 

Foto und Text: Stefanie Will

Wahre Substanz …

Über unsere Sinne können wir keine wahrhaftige Substanz erschaffen.
Wahre Substanz finden wir in der Begegnung mit der Stille, dem Unbekannten, dem Sich-Fallenlassen in das eigene Sein und nicht in der Materie.
Die Tiefe unseres Selbstes ist beständige Substanz, die keinerlei Täuschung unterliegt.
Beende deine Flucht und werde dir der unvergänglichen und wahren Substanz, die nur aus dir heraus zu einer echten Erfahrung und Realisation werden kann, bewusst.

Von Herzen ❤

Stefanie

(c) Copyright Text und Foto 2016, Stefanie Will

http://www.stefaniewill.com

Der spirituelle Weg, ein Weg ohne Konzept…

Der spirituelle Weg kann nur dann zu einer wahrhaft spirituellen Erfahrung werden,wenn es ein Weg ohne Konzept ist.

Erst wenn wir die gesamte Verantwortung nach innen genommen haben und allem bisher übernommenen sowie imitiertem Wissen entsagen, dann wird es uns möglich sein, wahre ERFAHRUNGEN zu machen.

Wenn wir aufhören, uns an irgendetwas festhalten zu wollen und wir die Unsicherheit aushalten können, völlig nackt und leer vor einer neuen Situation zu stehen.
Wenn wir uns dieser Nacktheit und Leere hingeben und voller Neugierde transparent werden.

Nur wenn wir hindurchschauen, durch das, was wir an archivierten Bildern und Prägungen in uns tragen und in einen leeren „Raum“ treten, wird unsere geistige Reife wachsen.

Denn jegliche Fixierung an die Vergangenheit hält uns von der wahren Wirklichkeit fern.

Die Offenheit für das Neue, das bisher Unerfahrbare offenbart sich nur in dieser inneren Bereitschaft, Leere und Stille.
Diese Bereitschaft kann eine gewisse Unsicherheit hervorbringen, die es zu durchschauen gilt.

Denn solange unser sicher gespeichertes Archiv von Bildern ,Vorstellungen und Konzepten vorherrscht, wird uns keine echte Begegnung und auch keine wahre Erfahrungseinsicht zuteil.

Nur der unverfälschte und reine Blick des Bewusstseins auf den Moment schenkt uns diese Transparenz.

Nur die Erfahrung des unvergänglichen, stets neuen und sich niemals auch nur annähernd gleichenden Momentes und die Neugier auf echte Begegnungen werden die wahren Werte und Kostbarkeiten unseres Daseins zu erkennen geben.

Diese Bewusstheit löst uns vollständig von vergangenem Leid und eröffnet uns die Möglichkeit zur sofortigen Vergebung und Versöhnung mit der Vergangenheit.

Halte dich nicht länger in einer verweigernden Haltung, sondern lebe unschuldig und befreit in der vollkommenen Verantwortung deiner Selbst.

Von Herzen ❤

Stefanie

(c) Copyright Text und Bild Stefanie Will

(Er)WACH(t)E Menschen und einige ihrer Merkmale…

(c) stefanie will

Wer sich selbst erkannt hat und authentisch damit umgeht, kann anderen Menschen zunächst Angst und Unwohlsein bereiten.
 
Diese bewussten Menschen kennen ihren Weg und wissen genau, was sie nicht mehr bereit sind, einzugehen.
Sie unterliegen keinen Zwängen, keiner Illusion und keiner Täuschung mehr.
 
Sie schätzen ihre Freiheit, ihre Freude, ihre Dankbarkeit und die Achtsamkeit mit dem Leben und jedem Menschen umzugehen.
Sie sind zur unpersönlichen LIEBE geworden und haben die Einheit mit Allem erkannt und die Trennung als Illusion entlarvt.
 
Ängste sind ihnen fremd, denn sie richten ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf das Gute und sind sich der Macht ihrer Gedanken vollständig bewusst.
Sie nähren keinerlei Angst schürende Meldungen.
Diese Menschen sind glücklich und respektieren jeden in seiner Andersartigkeit.
Urteile und Bewertungen gehören für sie der Vergangenheit an.
 
Sie haben viel bewältigt, große Schmerzen und Leid auf sich genommen.
Sie wurden von der Masse als Verrückte, als Lügner oder als nicht (mehr) zugehörig und seltsam bezeichnet.
 
Ihr Leben spielt sich ausschließlich in jedem einzelnen Jetzt-Moment ab.
Das bloße Funktionieren entspricht nicht mehr ihren Wertvorstellungen.
Sie haben sich befreit und leben aus ihrem Herzen heraus.
Losgelöst von sämtlichen Zwängen, alten Konditionierungen, Mustern und Vorgaben.
Sie sind berührbar und zeigen große Empathie für alle Lebewesen auf unserem Planeten.
 
Ihre Handlungen entspringen ihrer vollständigen Gegenwärtigkeit und es ist ihnen egal, was andere davon halten mögen.
Sie handeln nicht mehr egoistisch, sondern zum Wohle des Gesamten.
Die Freiheit treibt sie an, die Gerechtigkeit und ihr unerschütterliches Gewahrsein, dass wir auf einem Planeten leben, der für ALLE ein lebenswertes und reichhaltiges Leben vorsieht.
 
Sie besitzen eine außergewöhnliche Ausstrahlung und Kraft.
Ihr Licht strahlt geradezu in die Welt und sie haben eine magnetische Anziehungskraft.
Eigenverantwortung stellt für diese Menschen kein Fremdwort dar.
Sie wissen, dass es keine Identifikation mit ihrer „Geschichte“ mehr gibt.
Niemand kann sie mehr dazu hinreißen, sich auf „Spiele“ der Macht einzulassen.
In der Stille erleben sie Glückseligkeit und fühlen sich niemals einsam.
Ihr Ego wurde durchschaut und die Angst vor Verlusten ist verloren.
Das reine und wahre Selbst wurde entdeckt.
Sie sorgen gut für sich selbst und wissen, dass ihnen von außen nichts gegeben werden kann, was sie nicht selbst verkörpern.
Die Außenwelt wird von ihnen nicht mehr als getrennt wahrgenommen.
Ihnen ist vollkommen klar, dass das „Erwachen“ nicht durch eine „Methode“ herbeigeführt werden kann.
 
Sie haben gelernt, ihre Gedanken ruhig werden zu lassen und sich von Automatismen zu befreien.
Das Loslassen gehört zu ihrem Sein, da sie sich jederzeit im Fluss befinden.
Ihre Lebendigkeit und ihr Lachen gleicht der eines Kindes.
 
In der behutsamen Zurückhaltung und ihrem SO-SEIN, lassen sie andere an ihren Erfahrungen teilhaben.
Ihnen ist bewusst, dass niemand jemals aufhört, sich weiter zu entwickeln.
Niemals maßen sie sich an, andere zu belehren oder sich über sie zu stellen.
 
Von Herzen
Stefanie
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(c) Text und Foto 2016, Stefanie Will

DANKBAR…

Habe lernen dürfen, mich selbst zu
lieben, zu achten und zu ehren,
tue nichts mehr, weil andere es von mir erwarten.

***

Habe lernen dürfen, dass Zeit keine Wunden heilt,
sondern nur ich selbst befähigt bin,
mein Inneres zu heilen.

***

Habe lernen dürfen, dass viele Menschen nicht die sind,
die sie vorgeben zu sein, da sie (noch) nicht wissen,
wer sie sind.

***

Habe lernen dürfen, mich all meinen Ängsten zu stellen
sie hervorzuholen, anzuschauen,
um angstfrei leben zu können.

***

Habe lernen dürfen, Grenzen zu ziehen und ein
klares „Nein“ zu formulieren und somit
meine Selbstfürsorge zu leben.
***
Habe lernen dürfen, mit Enttäuschungen umzugehen,
da sie durch die Täuschung meiner
unvollkommenen Sichtweise in mein Leben kamen.
***
Habe lernen dürfen, dass ich jede Herausforderung
meistern kann, weil meine Wahl es vor langer Zeit
so bestimmt hat.
***

Habe lernen dürfen, dass Liebe die stärkste Kraft ist
und habe diese nach vielen Irrwegen
in mir selbst gefunden.

***

Habe lernen dürfen, dass ich mich vollständig
von alten Mustern und Konditionierungen lösen kann,
wenn ich meine Bestimmung erkannt habe.

***

Habe lernen dürfen, dass Vergebung Frieden schafft
auch wenn ich nicht alles verstehen und für
gut heißen kann, was mir widerfahren ist.

***

Habe lernen dürfen, dass ich ganz allein
für meine Gefühle verantwortlich bin und
niemand anderer darauf Einfluss hat.

***

Habe lernen dürfen, wie machtvoll meine Gedanken sind
und meine Emotionen nur auf das reagieren,
was ich denke.

***

Habe lernen dürfen, dass Krankheit ein wundervoller
Wegweiser ist, um sich zu fragen,
wo dringend eine Kurskorrektur notwendig ist.

***

Habe lernen dürfen, mein begrenztes Denken zu lockern,
loszulassen und auf diese Weise meine
Bezugspunkte einem Wandel zu unterziehen.

***

Habe lernen dürfen, dass Glück einem nicht zufliegt,
sondern mein persönliches Glücksempfinden
ganz allein meine Entscheidung ist.

***

Habe lernen dürfen, meine innere Gefühlswelt
achtsam zu erfahren und weiß, dass es
nicht immer einer Reaktion bedarf.

***

Habe lernen dürfen, jeden Menschen genau so
anzunehmen, wie er ist und erkenne darin
die Ruhe und den Frieden in mir.

***

Habe lernen dürfen, meiner Seele zu lauschen
und mich in der Stille selbst zu erkennen
und weiß nun, was wahrhaftiges Sein bedeutet.

***

Habe lernen dürfen, meine Göttlichkeit
zu erkennen und diese mit meiner
Menschlichkeit in Balance zu bringen.

***

Habe lernen dürfen aus der Opferrolle
herauszutreten und Verantwortung
für mich selbst zu übernehmen.

***

Habe lernen dürfen, unerschütterliches Vertrauen
in den Fluss des Lebens zu haben und
mich diesem hinzugeben.

***

Habe lernen dürfen, dass niemand „besser“ oder „schlechter“
als der andere ist, denn wir sind alle
untrennbar miteinander verbunden.

***

Habe lernen dürfen, dass wir niemals aufhören
zu lernen und alles genau so richtig ist,
wie es sich zeigt.

***

Habe erleben dürfen, dass der Tod nicht das Ende,
sondern ein wundervoller Übergang zu etwas
Neuem bedeutet…..

und gehe meinen Weg in Liebe voller Freude und Dankbarkeit weiter……..

(c) stefanie will 2016

Die wichtigste Beziehung in unserem Leben, ist die Beziehung zu uns selbst…

Seerose

In Beziehung stehen wir mit Vielem und fast ALLEM. Bei jedem Aufeinandertreffen und jeder Begegnung haben wir bei vollkommenem Gewahrsein die Wahl uns auf das, was wir hören, sehen, fühlen, kurz was unsere Sinne wahrnehmen, zu beziehen. Selten gehen wir in unserem Alltagsdasein nicht in Beziehung zu etwas.

Nur wem es möglich ist, wertfreier und teilnehmender Beobachter zu sein, dem wird es ohne Anstrengung gelingen, nicht reagieren oder handeln zu müssen. Wer eine derartig bewusste Beziehung mit sich selbst und seinem Dasein führt, wird durch die vorhandene Achtsamkeit nicht mehr dazu hingezogen werden, automatisch ablaufende Reaktionen oder unreflektiert gesteuerte Handlungen zu vollziehen. 

Alles, was wir um uns herum wahrnehmen, bezieht sich auf etwas Vorangegangenes. Alles steht in einer permanenten Wechselwirkung zueinander, an der wir teilhaben können oder eben nur als Beobachter fungieren und selbst bestimmen, ob es einer Reaktion oder Handlung bedarf.

Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Beziehungen, an denen wir alle in gewisser Weise über einen bestimmten Zeitrahmen beteiligt sind. Seien es soziale oder gesellschaftliche Beziehungen, Eltern-Kind-Beziehungen, partnerschaftliche oder Liebesbeziehungen, und es ließen sich noch einige mehr erwähnen.

Was haben diese gemeinsam?

Sie stellen für jeden Menschen eine tagtägliche Herausforderung dar, die meistens unbewusst und automatisch abläuft.

Stehst du in einer echten und authentischen Beziehung zu dir selbst?

Kannst du diese Frage für dich beantworten?

Die Frage ist zudem: Wie können wir in eine authentische Beziehung zu anderen Menschen treten, wenn wir nicht in einer echten Beziehung zu uns selbst stehen?

Als ich anfing mir hierüber Gedanken zu machen, weil ich mir das Thema „Beziehung zu uns selbst“ als Text vorgenommen hatte, fiel mir erst auf, dass für mich persönlich im Schreiben und Mitteilen, zunächst diese grundsätzliche Klärung hierüber wichtig war.

Die Frage und zugleich Antwort, ist die Gewissheit darüber, dass wir solange keine echten Beziehungen führen können, bis wir diese nicht mit uns selbst geklärt haben. Wie sollte das auch gelingen? Vielleicht kurzweilig. Wenn du dir nicht genau im Klaren darüber bist, was dich ausmacht und wer du tatsächlich bist, wie soll dich dann ein anderer erkennen und sich auf dich wahrhaftig beziehen können.

Es wäre eine Beziehung, die weit ab von dem Potenzial stattfinden würde, was grundsätzlich  möglich und erlebbar wäre. Du würdest dich nicht in deinem wahren Kern zu erkennen geben und dein Gegenüber könnte dich nicht in der Tiefe deines Seins erfassen. Nicht in deiner Reinheit und Ursprünglichkeit. In dieser unbewussten Form kann keine echte Begegnung stattfinden!

Für viele Menschen erfordert es eine große Portion Mut, sich selbst zu hinterfragen und in reinem Gewahrsein ihrer vielfältigen Facetten zu sich selbst zu stehen. Sich ihrer Schwächen, ihrer Ängste und Unzulänglichkeiten vollkommen bewusst zu werden, ohne diese vor ihren Mitmenschen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Mitteln verbergen zu wollen.

Doch der Weg zu einer glücklichen, erfüllenden Beziehung im Außen beginnt immer in der unverfälschten Begegnung mit dir selbst.

Hierzu gibt es einen Beitrag:

https://lichterwunder.com/2015/10/07/lebe-dein-wahres-selbst/

Wenn du hin schaust, auch dort hin schaust, wo es eher unangenehm für dich wird, dorthin wo sich die Bereiche deines Wesens befinden, die du nur ungern wahr haben möchtest. Bereiche, die irgendwann von dir verdrängt wurden, weil es entweder zu schmerzhaft oder in anderer Form unangenehm für dich wurde.

Nur du allein kannst DICH klären und die ungelösten Probleme oder festgefahrene Verhaltensweisen sowie frühkindliche Konditionierungen zur Transformation bringen, indem du sie aus der Tiefe empor holst und sie für dich sichtbar machst und ihre zunächst schmerzhaften Erinnerungen und Empfindungen zulässt.

Wenn es dir mit der Zeit gelingt, die Selbstliebe und Akzeptanz für alles, was dich ausmacht in dir aufzubringen, so wirst du mit fortschreitender Zeit spüren und erleben, wie sich die Qualität deiner Begegnungen und deiner vorhandenen Beziehungen außerordentlich verbessern. Wenn du dich mehr und mehr selbst zu lieben beginnst, ist dies eine bedeutende und wundervolle Erfahrung. Bei der Selbstliebe ist allerdings wesentlich, dass es sich nicht um eine egoistisch anmutende Entwicklung handelt. Hier ist deine Achtsamkeit gefordert!

Vielleicht hilft dir hierbei mein Video zum Thema Selbstliebe:

https://lichterwunder.com/2015/05/24/selbstliebe-wie-wichtig-es-ist-in-die-selbstliebe-zu-kommen/

Die wichtigste Beziehung unseres Lebens, ist die Beziehung zu uns selbst. Wir können anderen Menschen erst authentisch und wahrhaftig begegnen und uns unvoreingenommen auf sie einlassen, wenn wir zu echter Selbstliebe fähig geworden sind. Wenn nichts mehr an Bedingungen geknüpft ist und wir aus uns selbst heraus glücklich und zufrieden sind.

Denn nur das Maß an Liebe, mit dem wir durch uns selbst erfüllt sind, können wir anderen Menschen geben.

Etwas anderes ist gar nicht möglich! Wir sind alle nur imstande, das zu GEBEN, was wir bereits HABEN. Wir können es unmöglich von außen erhalten. 

Nur in diesem Gewahrsein übernimmst du die Verantwortung für die Qualität deiner Beziehungen, welcher Art auch immer…..

 

Von Herzen ♥

Stefanie

(c) Copyright Text 2015/2016 stefanie will

Bildnachweis: Bildnachweis: Geli, „Seerose“, CC-Lizenz (BY 2.0)
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