Wohlwollen…

Der wohlwollende Mensch wünscht sich Wohlergehen für alle Lebewesen und Lebensformen ohne es zwanghaft zu „Wollen“.
Er trägt ohne Anstrengung zu deren Wohl bei und seine gütige und liebevolle Ausstrahlung erfolgt stets uneigennützig.

Wohlwollen entspringt einem fühlenden, offenen und liebendem Herzen.
Wer seine Mitmenschen, die Natur und unsere Mitgeschöpfe versucht mit dem Herzen zu (er-) fühlen, wird sich wundern, wie (all-) umfassend seine Empfindungen sich ausweiten werden.

Ein offenes, mitfühlendes und gütiges Herz, welches die wohlwollende Bereitschaft in sich trägt, Gutes zu verströmen, das Gute in seinem Gegenüber zu sehen und diese mit einer freudvollen Leichtigkeit verbindet, ist für sich selbst und andere ein Segen.

Wohlwollen ist ein nicht unerheblicher Aspekt von Liebe, der keine Erwartungen hegt, sich selbst niemals beschränkt oder selektiert und keinerlei Mühe bedarf.

Von Herzen ❤

Stefanie

(c) Text und Foto 2017, Stefanie Will

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Vergebung heilt und schafft den Frieden in dir, den du dir sehnlichst wünschst…

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Vergebung…. Hierbei handelt es sich wohl um eine für sehr viele Menschen am schwierigsten zu praktizierenden Übung. Jemandem zu vergeben bedarf zunächst deiner Entscheidung darüber. Zudem ist es außerordentlich wichtig, dass du diesen Entschluss nicht nur theoretisch in dir vollziehen möchtest, weil du ein dir lästiges und kräftezehrendes Thema loswerden möchtest. Es sollte sich um eine ehrliche und aufrichtige Wahl deinerseits handeln, was voraussetzt, dass du gewillt bist, aufgrund einer in der Rückschau als äußerst schmerzhaft erlebten Situation, inneren und äußeren Frieden zu schließen.

Es bedeutet, das Geschehene zu verzeihen und keinerlei Gedanken der Richtigstellung, der Anklage, des Vorwurfes, der Vergeltung oder des Ersuchens auf Recht mehr zu verfolgen. Es bedeutet, die Vergangenheit ohne Einschränkung zu akzeptieren.

Vergebung bedeutet nicht, dass wir das Handeln der betreffenden Person für gut heißen und es bedeutet auch nicht, dass wir das Geschehnis mit unserer geistigen Haltung verdrängen. Wir nehmen es uneingeschränkt an! Wir entsagen dem Kampf und vollziehen tief in uns DEN Frieden, den wir uns wünschen. Und unsere Entscheidung hängt niemals vom Verhalten unserer Mitmenschen ab, sie müssen es uns nicht gleich tun, sie müssen uns auch nicht verstehen, sie dürfen uns für „seltsam“ halten, da man ihrer Meinung nach ein bestimmtes Verhalten einfach nicht verzeihen kann. Du bist nicht abhängig davon, was andere denken und wie andere Menschen eine Situation bewältigen würden.

https://lichterwunder.com/2015/10/03/die-gedanken-der-anderen/

Wie häufig sind Menschen untereinander zerstritten, sind wütend aufeinander, wollen einander nicht verzeihen, sprechen nicht mehr miteinander und halten somit das in der Vergangenheit Erlebte lebendig. Sie fühlen sich ungerecht behandelt, belogen, betrogen, verlassen, verletzt und was es sonst noch alles an unangenehmen Erlebnissen und Empfindungen geben kann.

Viele sind nach Jahren noch verbittert, verärgert oder hadern mit ihren Erfahrungen. Sie können einfach nicht Loslassen. Trägst auch du noch etwas mit dir herum, was lange vorüber ist und dich dennoch gedanklich gefangen hält?

Akzeptiere den von dir erlebten Umstand, um den es geht. Gebe dich zunächst den in dir vorherrschenden Emotionen hin, nehme sie an! Gebe all deinem Schmerz, deinem Unverständnis, deiner Traurigkeit, deiner Wut in dir einen Raum, um sich in gesamter Ausprägung zeigen zu dürfen. Es sind DEINE Empfindungen über die von dir als traurig, erschütternd, ungerecht oder verletzend empfundenen Lage, die beachtet werden möchten. Verschließe dich nicht gegenüber deinen Gefühlen! Sie unterstützen dich dabei, deine Erfahrung achtsam zu betrachten und dein Gewahrsein darüber zu verschärfen. Sei uneingeschränkt ehrlich zu dir selbst und betrachte einmal ohne Wertung, ob deine Empfindungen tatsächlich dieser Situation angemessen sind oder ob noch ganz andere „Altlasten“ hier hinein wirken und deine Emotionen verstärken?

Nachdem du dem Schmerz in dir nachgefühlt hast und dies kann eine ganze Weile in Anspruch nehmen, du ihn nicht versucht hast abzuwehren, sondern wirklich mit jeder Faser deines Seins durchlebt hast, gilt es deine Gedanken diesbezüglich zu bändigen. Was nach diesem Prozess oftmals wie von selbst geschieht, der Schmerz und die Gedanken werden von selbst schwächer und lösen sich nach und nach ganz von selbst auf. Wichtig ist dein Bewusstsein darüber, was deine Gedanken für dein Empfinden und deine Zukunft bedeuten.

Denn das, weswegen du heute noch immer Leid verspürst, ist vorüber und Teil deiner Vergangenheit! Lasse nicht zu, dass etwas, das längst vorbei ist, jeden weiteren Tag deiner Zukunft vergiftet. Du aktivierst in deinem Körper mit jedem Gedanken daran immer und immer wieder aufs Neue deinen Schmerzkörper. Er innert sich an seinen Schmerz! Du leidest genauso, als hätte die Gegebenheit  gerade erst stattgefunden. Übernimm die Verantwortung für dein Wohlergehen und lasse es erst gar nicht soweit kommen.

Du schadest nur dir selbst mit diesen destruktiven Gedanken an Vergangenes und begibst dich in eine Endlosschleife von Leid und bist weit weg davon, der betreffenden Person oder dir selbst zu vergeben. Oft ist es die Wut und das Unverständnis über das eigene Handeln oder Nicht-Handeln, wo es zu deinem eigenen Schutz wichtig gewesen wäre, was dich nicht zur Ruhe kommen lässt. Mit der stetigen Aktivierung deiner negativen Gefühle treten die körperlichen Empfindungen erneut zu diesem längst vergangenen Thema auf. Du bindest dich zudem an die Person, die diese unguten Emotionen in dir wach gerufen hat. Das, was du fühlst und was sich in dir rührt, war indessen schon vor dieser Erfahrung in dir vorhanden. Nicht dieser Mensch hat dir das zugefügt, sondern der Kummer und deinen Schmerz, kanntest du bereits aus früheren Zeiten. Er ist nicht neu, er wurde nur neu entfacht!

Gehe sanft mit dir um und versuche das Erlebte und die als äußerst schmerzvoll empfundene Konstellation anzunehmen und erkenne deine Eigenverantwortung für das Geschehnis. Nehme auch deine zu Anfang immer wieder kehrenden Gefühle diesbezüglich an und schaue genau hin, was diese dir vermitteln wollen und wo es wichtig wäre in Zukunft uneingeschränkt ehrlich und achtsam mit dir selbst umzugehen. Oft erkennen wir im nachhinein viele erfolgten Hinweise, die vermuten ließen, dass es zu einer schmerzhaften oder enttäuschenden Erfahrung kommen kann, die wir zu diesem Zeitpunkt einfach nicht sehen wollten. Unsere Täuschung über einen Menschen oder Umstand wird dann infolge ENT-TÄUSCHT!

Versuche die Person, um die es geht, in Liebe loszulassen. Wirklich in Liebe! Wenn sich Widerstand in dir regt, schaue genau hin, warum es dir so schwer fällt von diesem Schmerz Abschied zu nehmen. Viele Menschen können nicht vergeben, da sie stets einen Schuldigen für ihre eigenen Gedanken und Gefühle benötigen, um sich hierdurch kurzzeitige Erleichterung zu verschaffen, wenn sie die „Schuld“ ihrem Gegenüber zuschieben. Diese Menschen leben (noch) nicht in einer eigenverantwortlichen Weise.

Versuche frei zu werden von Wut, Verärgerung, Groll, Eifersucht oder was es auch sein mag. Versuche jedem Menschen, der dich deiner Meinung nach verletzt hat (in Wirklichkeit kann dich niemand verletzen) zu vergeben. Vergib ihnen und dir selbst jede Situation, die du besser hättest erleben oder klären können.

Bleibe stets im Frieden und in der Liebe. Praktiziere dies für dich, denn es kommt deiner Seele, deinem Körper und deinem Geist zugute.

Denn letztendlich hast du der Erwartung des „Anderen“ oder der „Andere“ deiner Erwartung nicht entsprochen.

Somit liegt die Ursache für Enttäuschung nur in jedem Menschen selbst. Der Andere trägt keine Schuld. Es liegt immer an dir, wie du mit der jeweiligen Erfahrung umgehen kannst und wie reflektiert und bewusst du dabei bist. Bleibe in der Eigenverantwortung für alles, was geschieht……

https://lichterwunder.com/2014/08/02/frieden-beginnt-in-dir/

Von Herzen ♥

Stefanie

Copyright Text und Bild 2015, Stefanie Will

 

Erwartungen

Erwartung ♥

Viele Menschen befinden sich permanent in einem Zustand der Erwartung. Sie erwarten ein bestimmtes Verhalten von ihren Mitmenschen, Ihren Partnern und ihren Kindern, sie erwarten eine entsprechende Reaktion auf ihre Taten, sie erwarten Lob und Anerkennung am Arbeitsplatz, sie erwarten geliebt zu werden, sie erwarten glücklich zu sein, sie erwarten bestimmte Ereignisse in ihrem Leben, sie erwarten und erwarten und erwarten………

Doch sie übersehen dabei, dass sie nur ihre eigenen Bedürfnisse im Focus haben und sich alles um sie selbst dreht. Sie stellen sich voller Erwartung in den Mittelpunkt ihres Lebens mit Forderungen an ihre Umwelt, für ein in der Zukunft liegendes Ereignis.
Sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen ist grundsätzlich nicht verkehrt, doch die Motivation dahinter ist ausschlaggebend.

Wenn Du Dich in einem Zustand der Erwartung befindest, übst Du automatisch Druck aus. Du bist nicht offen, für das, was sich in Deinem Leben zeigen möchte. Du lässt gar kein anderes Resultat, als das von Dir Erwartete zu. Wenn Deine Erwartung nicht erfüllt wird, bist Du enttäuscht, zornig oder niedergeschlagen.

Doch bedenke, dass diese Erwartung EINEM Gedanken Deiner Vorstellung von einer möglichen Erfahrung entspringt, die DU so und nur so akzeptieren möchtest.
Das Leben und die unzähligen Möglichkeiten unserer Erfahrungswelt, geht jedoch ganz eigene Wege, die uns manchmal nicht gleich zugängig sind.

Versuche Dich von Erwartungen und entsprechend eingrenzenden Gedanken Deiner Vorstellung, wie etwas zu sein hat, zu lösen.
Du befindest Dich, wenn Du in einer Erwartungshaltung steckst, in einem unbewussten Widerstand für das, was tatsächlich IST.

Wenn es Dir immer mehr gelingt, Dich von Erwartungen zu lösen, wirst Du wahre Wunder erleben. Denn Deine entspannte Haltung Dir selbst und Deinen Mitmenschen gegenüber, wird nicht ohne Wirkung bleiben. Ganz ohne Druck, werden Dir Dinge widerfahren, die Deine Erwartungen bei weitem übertreffen werden.

Von Herzen ♥
Stefanie