Die Wechseljahre… Eine ganz natürliche und positive Erfahrung…

1538688_634555649931751_1910069094_n-2Heute habe ich mich dazu entschlossen, diesem Thema Raum zu geben. Für viele Frauen ein eher unangenehmes Thema, welches für die meisten ausschließlich mit negativen Veränderungen ihres Körpers und anderen Befindlichkeitsstörungen verbunden ist.
Wann immer ich auf Frauen meines Alters treffe und dieses Thema zum Thema gemacht wird, höre ich diese Frauen ihr Leid klagen. Für mich persönlich überhaupt nicht nachvollziehbar.

Ja, der Körper verändert sich und ja, es gibt körperliche Begleiterscheinungen, die zunächst irritierend und gänzlich neu sein können.
Ja, unsere Stimmung kann starken Schwankungen ausgesetzt sein und ja, wir können uns zeitweise sehr unwohl in unserer Haut fühlen.
Ja, man sieht uns unser Alter mittlerweile an und ja, die Falten eines gelebten Lebens werden zunehmend sichtbar.
Ja, unserem Körper weicht die Spannkraft und ja, die Schwerkraft tritt ein.
Und Ja, es gibt noch etliche andere Punkte in unserem Sein, welche mehr oder weniger großen Veränderungen unterworfen sind.

So wie alles einem steten Wandel und Kreislauf ausgesetzt ist, sind auch wir Frauen in dieser Phase dabei, uns nicht nur körperlich, sondern auch emotional stark zu verändern. Es ist ein Neuanfang!

Was während dieser Zeit, die einige Jahre in Anspruch nehmen kann, hormonell in unserem Körper geschieht, weiß sicher jede Frau, darauf gehe ich bewusst nicht ein. Es ist ein neuer und vor allem ganz NATÜRLICHER Lebensabschnitt.

Warum dann diese vorherrschende Gegenwehr?
Warum künstlich etwas aufrecht erhalten wollen?
Warum diese Trauerstimmung?
Warum dieses Klagen und Abwehren?
Warum??

Es liegt an DIR, wie du darauf reagierst und mit welcher, häufig falschen Erwartung du an dieses Thema herangehst. Ich sage deswegen „falsch“, weil es sich meist um das übernommene Wissen der Frauen handelt, die sich ab diesem sicher eingreifenden Abschnitt, als nicht mehr attraktiv empfinden und nichts Gutes daran lassen und du derartigen Gesprächen Glauben schenkst.

Wenn ihr Euch diese derart negativ darüber berichtenden Frauen einmal näher anschaut und vielleicht trete ich jetzt auch der Einen oder Anderen auf den „Schlips“, dann sind das genau die Frauen, die eigentlich noch nie wirklich zufrieden und glücklich mit sich und ihrem Leben waren. Nur jetzt haben sie endlich einen „Schuldigen“ und können sich bei fehlender Selbstreflektion entspannt zurücklehnen.

Jede Frau bestimmt ganz alleine, wie sie sich mit dem Klimakterium arrangiert. 11

Ich persönlich empfinde diesen Lebensabschnitt als äußerst positiv und begrüße alles, was sich mir an Neuerungen präsentiert. Es ist auch in diesem Bereich unsere Eigenverantwortung gefragt. Du hast die Wahl, wie sehr du dich dagegen sträubst, oder dich hingebungsvoll darauf einlässt. Ich nehme an, was kommt und lasse los, was gehen möchte. Ganz ohne Wehmut und ganz ohne das Bestreben, mich unbedingt und zwanghaft „jung“ halten zu wollen. Denn unser Geist, der für unser frisches und sprudelndes Wesen verantwortlich ist, bleibt davon unberührt. Alles andere sind nur Äußerlichkeiten.

Das Älterwerden trägt soviel Schönheit und Anmut in sich und verbirgt unsagbar viele beruhigende und tröstende Faktoren. Wie viele Frauen über dem 50. Lebensjahr strahlen etwas derart Schönes und Geheimnisvolles aus, was in jüngeren Jahren gar nicht vorhanden war und auch noch nicht ausgestrahlt werden konnte. Denn alles hat seine ZEIT!

Ich kann nur immer wieder sagen „Lass los“! Nehme es als Befreiung an, freue dich über die vielen positiven Gegebenheiten, die die Wechseljahre auch mit sich bringen. Nehme es zum Anlass diese Veränderungen als Neuanfang zu betrachten. Nicht nur körperlich, denn irgendwie nimmt es uns auch eine Last. Wir müssen uns nicht mehr monatlich herumplagen, uns keine Gedanken mehr um Verhütung machen etc. etc. Begrüße deinen neuen Körper, der soviel geleistet hat in den vergangenen Jahrzehnten und wertschätze seine bisherige Verlässlichkeit.

Er lässt dich endlich aufatmen, du kannst entspannen.Du bist näher bei dir selbst, als je zuvor. Nutze diese Zeit, um dich eventuell noch einmal ganz neu aufzustellen.

Sei nicht schon im Vorfeld darauf programmiert, dass dieser Lebensabschnitt dir Lebensqualität nehmen wird, sondern gehe neutral und offen darauf zu. Sei neugierig, was du an neuen Qualitäten in dir entdecken wirst.

Aus meiner persönlichen Sicht gewinnen wir alle nur dazu 🙂. Denn nicht das Alter bestimmt das Maß an Schönheit und Attraktivität. Du bist es, der das ausstrahlt, was dein Inneres ausmacht.

Nicht ewig jung und jugendlich auszusehen ist erstrebenswert, sondern authentisch zu dir selbst zu stehen. Sei du selbst, sei mutig, sei neugierig und freue dich auf das, was da kommt.
Alles andere, woran viele so krampfhaft festhalten, haben wir gelebt, wir haben es geliebt und gelebt und nun begeben wir uns dankbar in etwas Neues hinein.

Nehme freudvoll Abschied, zelebriere und feiere es und nehme dankbar an, was sich dir an jedem einzelnen und wunderbaren Tag offenbaren möchte!!

Von ganzem Herzen

Stefanie

 

(c) Text und Fotos: Stefanie Will

http://www.stefaniewill.com

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Die Magie der Schneeflocken…

Was gibt es Zauberhafteres als vom Himmel fallende Schneeflocken.
Diese wunderbaren, vollkommenen, in ihrer Schönheit unübertrefflichen, hauchzarten Gebilde, die mein Herz sanft berühren.
Wie sie in beschaulicher und geradezu demütiger
Langsamkeit auf ihrem Weg vom Himmelsraum
zum Erdenboden gleiten.
Kleine Kunstwerke voller Liebreiz, die sich am Ende ihrer Reise
zu einer Gesamterlesenheit verbünden und
unsere Landschaft liebevoll verwandeln.
Wundervolle Herrlichkeiten, die mit ihrer Formvollendung unsere Seelen erfreuen.
Märchenhaft glitzernde und funkelnde Pracht, sobald sich einzelne Sonnenstrahlen zu ihnen gesellen.
Ein Naturschauspiel, was mich immer wieder aufs Neue in kindliche Fröhlichkeit und Entzücken versetzt.
Erfüllt voller Dankbarkeit für die stete Vielfalt der sich wandelnden Natur.

-Stefanie Will-

(c) Text und Foto: Stefanie Will

www.stefaniewill.com

WUNDERWERK spiritueller L(i)EBENSWEG…

Wundere dich nicht, wenn Hast und Eile dich überfordern.
Wundere dich nicht, wenn du die Gesellschaft anderer Menschen als anstrengend empfindest.
Wundere dich nicht, wenn andere Menschen dich für seltsam halten.
Wundere dich nicht, wenn du eine vollständig neue Sichtweise entwickeltst.
 
Wundere dich nicht, wenn du viel Zeit für dich benötigst.
Wundere dich nicht, wenn Lärm schnell erschöpfend wirkt.
Wundere dich nicht, wenn dein Körper lange Erholungsphasen braucht.
Wundere dich nicht, wenn du die Stille bevorzugst.
 
Wundere dich nicht, wenn sich deine Ernährung verändert.
Wundere dich nicht, wenn du dich sichtbar verwandelst.
Wundere dich nicht, wenn alte Muster und Konditionierungen nicht mehr greifen.
Wundere dich nicht, wenn du die Befindlichkeit anderer Menschen fühlen kannst.
Wundere dich nicht, wenn du ihre Gedanken wahrnimmst.
 
Wundere dich nicht, über die Verwunderung der anderen.
Wundere dich nicht, über die Diskrepanz zu deinen Mitmenschen.
Wundere dich nicht, wenn sich der Wunsch nach deiner Wahrheit ausweitet.
Wundere dich nicht, wenn deine Wahrhaftigkeit andere Menschen irritiert.
 
Wundere dich nicht, wenn Gedanken und Emotionen dich immer weniger beherrschen.
Wundere dich nicht, über die Loslösung von alten Verhaltensweisen.
Wundere dich nicht, dass dein Wesenskern ruhig, besonnen und zentriert ist.
 
Wundere dich nicht, wenn du keinerlei Bewertung mehr vornimmst.
Wundere dich nicht, wenn du dich freier als je zuvor fühlst.
Wundere dich nicht, wenn du eine tiefe Verbundenheit zur Natur spürst.
Wundere dich nicht, wenn dein Licht immer heller strahlt.
 
Wundere dich nicht, wenn deine eigenen Wahrheiten sich bestätigen.
Wundere dich nicht, wenn Achtsamkeit dein Sein ausmacht.
Wundere dich nicht, wenn du nur noch liebevoll agierst.
Wundere dich nicht, wenn du keinerlei Wut, Zorn oder Groll mehr verspürst.
 
Wundere dich nicht, wenn sich dein gesamtes Leben wandelt.
Wundere dich nicht, wenn du stets kreativer und authentischer wirst.
Wundere dich nicht, über dein wachsendes Empathieempfinden
Wundere dich nicht, wenn du dich mit ALLEM verbunden fühlst.
 
Wundere dich nicht, dass du immer mehr zu dir selbst findest.
Wundere dich nicht, über deine sich ausweitende Selbstliebe.
 
Wundere dich nicht, wenn dein Bewusstsein neue Dimensionen erlangt.
Wundere dich nicht, über deine Freude am SEIN.
Wundere dich nicht, wenn du im Alleinsein richtig glücklich und zufrieden bist.
Wundere dich nicht, wenn dich unbändige Liebe erfüllt.
Wundere dich nicht, wenn du erkannt hast, dass das Göttliche in dir ist.
 
Wundere dich nicht, dass DEIN spiritueller WEG, der vor langer Zeit von dir genauso gewählt wurde, ein großes WUNDERWERK ist und dich stetig zur Quelle der LIEBE zurückführt.
Von Herzen
Stefanie
Text und Foto 2016: Stefanie Will

Freudige wahre „Weihnachtsgeschichte“…

Vor ein paar Tagen, genau am 20.12. 2016 war ich unfassbar gerührt.
 
Es gab am Vormittag einen Schlag an unserem Terrassenfenster und als ich nachschaute, lag ein kleines Vögelchen auf dem Rücken am Boden. Es hatte die Augen halb geschlossen und bewegte sich nicht mehr. Ich dachte, es würde sterben und das sollte in Liebe und Wärme und nicht draußen alleine und bei dieser Winterkälte geschehen.
 
20161220_134900_hdr-2Ganz schnell ging ich raus, nahm es vorsichtig hoch und ging zurück ins Wohnzimmer. Ich hüllte es in meine beiden Hände, um es zu wärmen und es war sichtlich dankbar und blieb ganz ruhig in meinen Händen liegen. Ich streichelte es unentwegt und sprach ihm unaufhörlich gut zu.
 
Nach einer Weile bewegte es zuerst seine Füßchen, dann richtete es sich auf…immer noch auf meiner Hand mit mir im Wohnzimmer sitzend und ich ging langsam mit ihm nach draußen. Es war so zutraulich und süß….
 
20161220_135016Als wir draußen waren….flog es dann davon und ich juchzte nur so vor Freude…… Es blieb noch eine ganze Weile auf einem Baum in unserem Garten sitzen und zwitscherte…
Was für berührende Minuten und das wenige Tage vor Weihnachten 😉 <3.
Jeder einzelne Tag steckt voller Wunder und Überraschungen :-).
Ich bin sehr dankbar über diese schöne Erfahrung….
(c) Text und Fotos Stefanie Will, 2016

Lebe deine unerschöpfliche Lebendigkeit…

Lebendig SEIN, was bedeutet das für dich? Wir alle LEBEN und infolgedessen könnte man eigentlich davon sprechen, dass wir alle lebendig sind. Doch ist das wirklich so? Fühlst du dich lebendig? Bis in aller Tiefe deines Wesens? Sprudelt das Leben nur so aus dir heraus? Aus der Fülle deiner unzähligen Variationen?

Trippy HippyBist du vom tiefsten Kern deiner Selbst bis zur äußersten Schicht deiner sichtbaren Hülle tatsächlich lebendig?

Was bedeutet es überhaupt „lebendig“ zu SEIN?

Es gibt Menschen, die ständig aktiv sind, ihr Tagesrhythmus gleicht  einem Marathonlauf. Jede Stunde wird verplant, jede Aktivität genutzt, jede freie Sekunde mit irgendetwas gefüllt. Ist das die Lebendigkeit, von der wir sprechen?

Lebendigkeit kann auch bedeuten und das halte ich persönlich für sehr wichtig,  mit dem in Kontakt zu treten, was wir fühlen.

Gefühle nicht beiseite zu schieben, sondern in der Gegenwart zu zulassen. Die Verbindung zu ihnen regelrecht zu suchen. Unsere Gefühle irritieren uns oftmals, sie zeigen häufig unsere Verletzlichkeit und sie spiegeln unseren wunden Punkt. Oft werden genau diese Empfindungen zum Anlass genommen, Menschen oder Situationen zu meiden, da sie ja ungute Gefühle in uns auslösen. Häufig wird sofort ein Riegel vorgeschoben, um diese mögliche „Verbindung“ zu uns selbst gar nicht erst anschauen zu müssen.

Dabei ist jedes unwohle, Angst bereitende, irritierende Gefühl ein wunderbarer Wegweiser zu unserem Kern. Genau in dem auslösenden Moment dringt etwas an die Oberfläche, was geheilt werden mag. Es geht nicht um die Person, die dich gerade umgibt und dich scheinbar z.B. verletzt hat. Es ist ganz allein DEIN Thema, welches erlöst werden möchte und dieser Mensch hat dir somit einen großen Dienst erwiesen, eine Problematik für dich sichtbar werden zu lassen. Dieses Erleben führt dich zu deiner Aufgabe hin. Wenn du allerdings genau diese Gefühle sofort verdrängst, NEIN zu ihnen sagst und sogleich über diese andere Person herfällst, sie verantwortlich für deine negativen Gefühle machst,  kannst du dich unmöglich selbst erkennen. Du verlagerst DEIN Thema auf jemand anderen. Selbsterkenntnis ist auf diese Weise unmöglich. Vielleicht wirst du dich nun fragen, was das mit Lebendigkeit zu tun hat?

Nicht nur der Kontakt zu anderen Menschen im Außen, sondern ebenso der Kontakt zu dir selbst ist ganz entscheidend für wahrhaftige Lebendigkeit.

Nehme Kontakt zu dem auf, was sich in dir bemerkbar macht. Spüre deiner Verunsicherung nach und wenn sich Ängste zeigen, gehe tiefer, fühle und ergründe sie. Schiebe sie nicht beiseite! Lasse sie zu, fühle genau hin, was dir tatsächlich Angst bereitet. Schaue der Angst direkt ins Gesicht. Wenn du tatsächlich reifen möchtest und wirklich erkennen willst, was dich ausmacht, wer du in Wahrheit bist, dann ist es ganz wichtig, die Verbindung zu dir zu halten. Deine eigene Verletzlichkeit hinter all dem zu erkennen. Diese Verletzlichkeit stellt den Kontakt zu deiner Weichheit her, die du zum Schutz deiner selbst stets versucht hast zu verbergen.

Doch genau diese Weichheit und die Bewusstmachung deiner wunden Punkte bringen dich erst zu wahrer Offenheit dir selbst und anderen gegenüber. Wenn du dich deiner eigenen Unsicherheit stellst, kann erst deine wahre Kraft zur Entfaltung kommen. Der Verdrängungsmechanismus, das Verstecken kostet sehr viel Energie, ohne sich dessen im Klaren zu sein. Wenn du zu dir selbst stehst, aufhörst Anteile deines Wesens zu verstecken, den Mut hast, dich in aller Verletzlichkeit zu zeigen, du dich nicht mehr versuchst „passend“ zu verhalten und dir und anderen Menschen mit Direktheit und Offenheit begegnest, dann wirst du dich immer lebendiger fühlen.

Dein wahres Selbst darf genauso existieren, wie es ist! Du wirst dir deiner Muster immer deutlicher bewusst und du wirst frei davon, ständig in Gedanken vorauszuschauen, was deine Worte oder Reaktionen in anderen Menschen bewirken können. Du handelst aus dem Moment heraus und bist nun ganz bei dir! Lebendigkeit zeigt sich somit nicht nur durch Aktion und Bewegung, sondern ebenso in der Stille deines Inneren und all deinen Empfindungen.

Lebendig zu sein, heißt auch still zu werden, um das hören und fühlen zu können, was sich tief in dir regt. Was in DIR LEBENDIG ist und nach außen getragen werden möchte.

Wir alle neigen dazu, uns sehr schnell durch aufkommende Gefühle irritieren zu lassen. Oft werfen sie uns unmittelbar aus dem Konzept und wir sträuben uns dagegen. Doch warum tun wir das? Diese meist unangenehmen Gefühle bringen uns direkt in die Gegenwart. Sie zeigen uns im JETZT was sich in uns zeigen möchte. Sie bringen uns weg vom Verstand und direkt in unser Herz, ins Fühlen. Sie überrollen uns manchmal förmlich und viele Menschen können dieses Erleben nicht ertragen oder zulassen. Dabei haben genau diese Gefühle eine große Aufgabe! Es handelt sich größtenteils um Emotionen aus der Vergangenheit, wir werden sozusagen an ETWAS erinnert. Eine Erinnerung daran, was integriert und geheilt werden mag.

Solange wir diese Integration und Heilung abwehren, ist wahre Lebendigkeit zu einem großen Teil blockiert.

Wenn du etwas verdrängst und nicht wirklich hinschauen möchtest, kann sich dir das Leben auch nicht in voller Lebendigkeit präsentieren. Versuche einen positiven Zugang zu all deinen Empfindungen zu finden. Versuche dich in aller Lebendigkeit mit all deinen Facetten anzunehmen. Bewerte nicht das, was sich dir zeigt als gut oder schlecht. Letztendlich hilft dir nur jede Situation und jeder Mensch bei der Entdeckung deines gesamten Potentials.

Sperre dich nicht selbst in einen Käfig von Bewertungen und Normen. Nehme dich mit großer Freude und Liebe deiner unerschöpflichen Lebendigkeit an und lebe sie! Trage sie hinaus in die Welt und habe keine Angst mehr vor der Bewertung im Außen. Die Annahme all deiner unterschiedlichen Anteile werden dich in vollkommene Sicherheit bringen. In der tiefen Begegnung mit dir, deinem Herzen, deiner Verletzlichkeit, deiner Berührbarkeit und der Annahme deiner eigenen Lebendigkeit wirst du vollkommene Freiheit erleben.

Von Herzen ♥

Stefanie

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Copyright © Text 2014, stefanie will

Bildnachweis: SurFeRGiRL30, „Trippy Hippy“, CC-Lizenz (BY 2.0),
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Mütterlich(es)-SEIN im ALLGEMEINEN – Gedanken zum Muttertag…

Pfingstrosen

In unserer Gesellschaft richtet sich der Muttertag fast ausschließlich an die Frauen unter uns, die selbst Mutter sind.

Für mich geht es an diesem Tag eher um das Mütterlich(es)-SEIN im ALLGEMEINEN und dies betrifft nicht nur Frauen.

Denn wir ALLE, Männer und Frauen, sind mit mütterlich geistigen Eigenschaften gesegnet. Wir alle tragen sämtliche Anteile in uns, nur die Ausprägung oder die Ausgewogenheit der mütterlichen und väterlichen Anteile machen den Unterschied.

Die weiblichen Aspekte sind beschützend, nährend, tröstend, aufmunternd, liebend, haltend, umsorgend, wärmend und genau das, können wir durch jeden Menschen erfahren, wenn die Balance der männlichen und weiblichen Aspekte im eigenen Sein vollzogen wurden. Auch Geborgenheit und Barmherzigkeit sind ganz wesentliche Bestandteile eines „mütterlichen“ Wirkens.

Ehren wir heute zum Muttertag nicht nur alle Mütter und Frauen, sondern auch die mütterlichen Anteile und Aspekte in JEDEM Menschen! Ehren wir das Wunder, dass uns das „Mütterliche-Sein“ überall, durch jede Erfahrung, durch jedes Lebewesen begegnen kann.

Entscheidend für das Empfangen von mütterlicher Fürsorge, Geborgenheit, Wärme und Liebe ist die Aufhebung unserer starren Vorstellung davon, durch wen uns diese Eigenschaften zuteil werden sollen. Die Erwartung sorgt dafür, dass der Mensch ständig abwartend auf der Suche nach ETWAS ist und die Erfüllung dessen ausschließlich glaubt, im Außen finden zu können.

Vielleicht nutzt der Eine oder Andere den heutigen Tag einmal dazu, sich zu fragen, wo im eigenen Wirken und im Umgang mit anderen Menschen eine Balance möglicherweise fehlt und des näheren Hinguckens bei sich selbst bedarf.

Es geht heute am MUTTERTAG nicht ausschließlich darum, Liebe und Interesse zu zeigen und sich ganz besonders um die Frau zu kümmern, die uns unser Leben geschenkt hat. Für mich geht es auch darum, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie nährend, liebend, beschützend und barmherzig wir uns selbst, unseren Mitmenschen gegenüber verhalten. JEDER EINZELNE!! Aus meiner Sicht fällt es sehr vielen Menschen meist leicht, sich zu beklagen, doch nur wenige sind sich dessen bewusst, dass sie selbst es sind, die eine Veränderung herbeiführen können. Nicht im ANDEREN, sondern immer nur in SICH!!!

Wir ALLE erleben Mutter Natur, die uns mit ihrer bedingungslosen Fülle und Liebe beschenkt. Die jedem von uns immer wieder und unermüdlich mit ihren lebensspendenden Eigenschaften zeigt, was es bedeutet, unermüdlich zu geben. Ohne nach dem WARUM zu fragen und ohne etwas dafür zu erwarten!

Mütterlich zu handeln obliegt dem tiefen Bewusstsein von der „Einheit mit Allem“, unserer Verbundenheit untereinander. Jeder Gedanke, jede Handlung, jeder von uns kann somit dazu beitragen die Liebe, den Frieden, die Freude und Heilung auf unserem Planeten und im jeweiligen Gegenüber zu bewirken.

Werde auch du dir deiner mütterlichen, wundervollen Eigenschaften bewusst und nähre dich und dein Umfeld mit der unendlichen Liebe deiner Mütterlichkeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob du ein Mann oder eine Frau bist!

Wir alle wünschen uns im Grunde unseres Herzens ein liebevolles und beschütztes Leben. Geben wir diesen Schutz und unsere Liebe bereitwillig in die Welt :-)!

Ich wünsche von ganzem Herzen einen gesegneten und wundervollen Tag.

Stefanie

 

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(c) Text und Bild, Stefanie Will

Lebensfreude und Nächstenliebe…

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Wenn wir uns einmal genau umschauen, scheint „das Leben“ an sich, von sehr vielen Menschen nicht „wirklich“ gewürdigt zu werden. Ganz egal, ob man sich den Unfrieden in verschiedenen Ländern auf der Erde betrachtet oder ob es sich um das Verhalten untereinander, in Partnerschaften, in Familien, im allgemeinen Miteinander oder sogar sich selbst gegenüber angeht. Viele handeln so, als könnten sie alles, was zu ihrem festgefahrenen Alltag gehört, beliebig oft wiederholen, so, als hätten sie in „diesem Leben“ unbegrenzt Zeit und so, als würde es unser physisches Ende nicht geben. Viele kämpfen um Macht, Geld, Ansehen, Recht und das im Kleinen, wie im Großen!

  • Ist uns die Kostbarkeit unseres jetzigen Erdenlebens überhaupt bewusst?
  • Ist uns wirklich bis in den tiefsten Winkel unserer selbst klar, welch wundervolles Geschenk wir in den Händen halten?
  • Erkennen wir die Vielzahl der Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten und zu erfüllen?
  • Achten und wertschätzen wir die Menschen, die uns tagtäglich begegnen oder uns begleiten?
  • Schenken wir den Menschen, die mit uns ihr Leben teilen, die wir von Herzen lieben auch die Aufmerksamkeit, die unserer Liebe gerecht wird oder vertagen wir zu häufig Handlungen auf vielleicht den Tag, der nie kommen wird?
  • Sind wir uns der persönlichen wie kollektiven Verantwortung hier auf Erden klar?

Erkennen wir die gesamte Bandbreite von möglichen Handlungen, die unser Bestes zum Vorschein bringen würde? Handlungen, die sowohl unser  Leben, als auch das Befinden vieler Menschen um uns herum freudiger und heller gestalten könnte. Wenn unser Denken und Handeln so ausgerichtet wäre, dass es zum Wohle ALLER dienen würde!

Denn in dieser Konstellation, wie jeder Einzelne von uns jetzt lebt, werden die Menschen nie mehr zusammen kommen. Sich dessen bewusst zu sein, bei jedem Zusammentreffen, jedem Gespräch, jedem sich austauschendem Augenblick, bringt ganz wie von selbst eine Haltung von Liebe, Respekt und Demut zutage. Nicht nur den anderen Menschen gegenüber, sondern ebenso unserer eigenen Wahrnehmung, unserer Wünsche, unserem gesamten Leben und der Haltung und Intensität, die wir für jeden einzelnen Moment dieses Lebens empfinden.

Das Verdrängen von unserem körperlichen Tod scheint fast normal zu sein! Es wird geradezu tabuisiert und dabei gehört unser Tod zum Leben dazu. Ohne das „Eine“ gäbe es das „Andere“ nicht. Diese Unausgewogenheit und Tabuisierung in vielen Menschen führt zu unachtsamen Handlungen, zu Kummer, Schmerz und Leid.

Gerade dieser Übergang, das Wissen um unser physisches Ende sollte es uns möglich machen, in Frieden mit uns selbst und anderen Menschen zusammen zu leben. Somit unsere Achtsamkeit und unser Mitgefühl für andere beständig zu stärken. 

Es ist nicht die Kleinlichkeit, den Blick nur stur gerade aus zu richten und den Focus ausschließlich auf Dinge oder Belange zu richten, die dem eigenen Ego dienen. Das Ego ist nicht unser Leben! Das Ego führt uns in die Irre. Es gibt vor etwas zu SEIN, was wir nicht sind! Es bringt uns in die Trennung von Allem was ist.

Niemand von UNS ist sein Ego!

Hältst du es für dein Leben, jeden einzelnen wundervollen Tag am darauf Folgenden identisch zu wiederholen? Ist es das, was du wirklich möchtest? Oder ist es eine Flucht vor der eigenen Lebendigkeit? Es könnte auch der Bequemlichkeit zuzuordnen sein.

Oder ist es die Angst vor dem Unbekannten? Alles Bekannte gibt uns eine gewisse Form von Sicherheit und viele verweilen lieber in dieser Scheinsicherheit, als im Regen zu tanzen. Warum sind wir oftmals darum bemüht, Dinge von uns fern zu halten? Vor welcher tatsächlich existierenden Gefahr laufen wir davon? Wir halten Dinge von uns fern, die wir gar nicht kennen oder ausprobiert haben und maßen uns an, diese schon im Vorfeld gedanklich zu beurteilen. Viele leben ihr Leben mehr und ausdauernder in ihren Gedanken, in ihrem Verstand, als mit ihrem offenen und empfangenden Herzen.

Es scheint so, als befänden sich eine Vielzahl der Menschen in einem permanenten Ausnahmezustand. Sie versuchen sich ständig vor was auch immer zu schützen! Angst scheint ihr Leben zu regieren!

Wir alle haben Angst und diese Angst hat auch zum Teil ihre Berechtigung. Der Umgang mit der Angst und das Hinschauen und Hineinfühlen ist maßgebend für unser Heil.

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Doch worin liegt nun die Gefahr? Kollektive Ängste werden permanent geschürt und verstärken die ohnehin schon vorhandenen konditionierten Ängste in jedem einzelnen von uns. Was hat dies zur Folge?

Kaum jemand traut sich noch, sich selbst in Besitz zu nehmen. Das Leben vieler gleicht dem Zustand einer Gefangenschaft. Gefangen im eigenen Käfig, im eigenen Sein.

Tag ein, Tag aus geschieht das Gleiche! Wo ist die Freude, das Lachen, die Neugier? Wo ist die pure Lebenslust und Nächstenliebe geblieben?  Unerschöpflich war einst unser Tatendrang, unsere Misserfolge konnten uns nicht bremsen, wir standen sofort wieder auf und rannten los, wir lächelten und strahlten jeden an. Wo ist diese Unerschütterlichkeit in uns abhanden gekommen? Wo hat man uns gebrochen und lahm gelegt? Wann und wo wurden wir dieser so erfrischenden Freiheit beraubt?

Schleichend reduziert sich unser Blickwinkel für die gesamte Bandbreite unseres Lebens und unserer Möglichkeiten. Was übrig bleibt, ist häufig ein auf Misstrauen ausgerichtetes Denken und Handeln und viele Menschen befinden sich im Unfrieden mit anderen oder sich selbst.

Nimm dich wieder in Besitz und lebe, was gelebt werden möchte! Tanze im Regen, laufe barfuss durch die Straßen, singe so laut du kannst, umarme deine Mitmenschen, schenke Freude und ein Lächeln, fühle den Wind und greife nach den Sternen, sauge die Wärme der Sonnenstrahlen auf, rieche das Grün des Grases, lausche dem Sturm in der Nacht, bring dein eigenes Licht zum Leuchten, öffne dein Herz und liebe dein Leben und zeige in jeder nur denkbaren Gelegenheit diese Liebe. Sprich es so oft es geht aus, damit die Menschen, die dir wichtig sind, davon auch wissen.

Verändere, was du schon immer verändern wolltest! Probiere aus, was du schon immer gerne ausprobieren wolltest! Kläre, was du in dir oder mit anderen Menschen klären möchtest und was vielleicht längst überfällig ist!

DEIN Leben ist es wert, gelebt zu werden…. Gehe voran und lasse dich nicht dazu hinreißen, den Ängsten und dadurch bedingten Einschränkungen, Macht über dich zu erlangen. Wachse über dich hinaus! Alles, was du dir vorstellen kannst… ist auch möglich! Wenn du dich auf dein Leben einlässt und dich im Fluss befindest, wirst du sehr schnell spüren, dass du frei bist und jede Stunde ist es wert, sie mit Dankbarkeit zu erfüllen.

Wenn du erkennst, was Leben tatsächlich bedeutet und das DIESES nicht auf das begrenzt ist, was wir sehen und glauben zu sein, dann kannst du bedingungslos jeden einzelnen Tag immer wieder neu in Liebe und Abwesenheit von Angst gestalten. Du darfst dich immer wieder neu erfinden. Wachse über dich hinaus und hilf anderen somit, es dir gleich zu tun. Stärke durch dein Voranschreiten die Menschen um dich herum und erhelle den Tag durch dein authentisches So-Sein und liebe dich, dein Leben und die unglaubliche Schönheit auf unserem Planeten.

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

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(c) Copyright Text Stefanie Will

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Wenn es morgen schon zu Ende wäre…

Die Allermeisten tun leider so, als hätte ihr Leben kein Ende und der Tod wird geradezu tabuisiert. Doch von jetzt auf gleich, kann bei JEDEM von uns alles zu Ende sein!

Vor etwas mehr als drei Jahren erlitt ich einen Hirninfarkt (ischämischer Schlaganfall) und bin unendlich traurig, wenn Menschen genauso unverhofft wie ich damals, plötzlich und unvorbereitet betroffen sind. Pro Jahr überleben 20 % von ca. 270 000 – 280 000 Schlaganfallbetroffenen in Deutschland dieses Ereignis nicht und noch einmal 20 % davon sterben im ersten Jahr danach!

Das Wichtigste, was ich daraus lernen durfte, ist die Tatsache, unendlich dankbar für mein Leben zu sein, für jeden einzelnen Tag und alles, was ich noch erleben darf. Dass ich weitere Zeit mit meiner Tochter verbringen darf und wir unsagbar glücklich darüber sind!

Jede Begegnung, jeder Mensch, jedes Gefühl, jede Erfahrung….alles ist ein wundervolles Geschenk! Jeder Augenblick ist einzigartig! So gefüllt an Intensität und Freude!

Dankbarkeit und Liebe sind die wichtigsten Worte und Seinsformen in meinem Leben geworden.

Wenn sich nur jeder seines Lebens und der wahren Werte vollständig bewusst wäre.

Ich fühle mit jedem, der Betroffener oder Angehöriger ist und ich weiß, was es bedeutet, einen Menschen zu verlieren.

Lebt Eurer Leben in Bewusstheit, in Frieden und in Liebe! Lebt jeden Tag das Beste von Euch selbst und zeigt den Menschen, die Euch nahe stehen Eure Liebe und nehmt Euch Zeit füreinander. Ganz bewusst!!
Nehmt die an Euch gestellten Herausforderungen an und beklagt Euch nicht! ALLES ist zu meistern und zu klären, solange ihr lebt….

Von ganzem Herzen
Stefanie

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