Innenschau…

Der „suchende Mensch“ wird früher oder später dem unbändigen Wunsch nach tiefer „Innenschau“ begegnen. Es werden viele andere Themen vorangehen, bis ihm die Innenschau wichtig und möglich sein wird.

Er wird diesem Thema schrittweise entgegentreten und sich langsam annähern.
Bei der Innenschau wird zeitweilig die gesamte Aufmerksamkeit den äußeren Dingen und scheinbaren Notwendigkeiten entzogen und dem inneren Wesen zugewandt.

Nur so, im Raum der Stille, der allerdings nicht sofort entstehen kann, da die eigenen Gedanken und Emotionen einige Zeit benötigen, um zur Ruhe zu kommen, ist es möglich das eigene Selbst zu erforschen und zu ergründen.

In diesem Raum wirst du dich nach regelmäßigem „Besuch“ und dem während dieser Zeit unablässigem Einlassen auf die Stille, in der Leere vorfinden.
Erst nachdem du dich auf diese Leere eingelassen hast, wird sie von dir überwunden werden können. Du ruhst dann in dir SELBST. Bekomme keine Angst, gebe dich hin und lasse dich ganz und gar erfüllen, von dem durchdringenden NICHTS und gleichzeitig ALLUMFASSENDEN, was DU bist.

Deine Kraft und Energie wird zunehmen und das Wesentliche für deine Seele kann sich in der Ganzheit offenbaren.

Du wirst dir deines wahren Wesens bewusst werden und ganz automatisch dem Lärm, der Hektik und dem Sog der Außenwelt mehr und mehr entsagen.

Von Herzen ❤

Stefanie

(c) Foto und Text 2017, Stefanie Will

http://www.stefaniewill.com

Advertisements

Die „Neue“ Frau…

Eine Frau, die sämtliche ihrer Schattenthemen ohne Angst angeschaut, bearbeitet und transformiert hat, durch alle Dunkelheit und Verwirrung alleine gegangen ist, sich ihrer gesamten Kraft bewusst werden durfte, setzt neue Maßstäbe und Werte.

Sie ist nicht mehr an einer „herkömmlichen Beziehung“ interessiert und auch nicht auf der Suche.

Die „Neue“ Frau benötigt weder einen Papa, noch einen Beschützer, keinen Macho und ebenso keinen Versorger. Auch möchte sie keinen kleinen bedürftigen Jungen, denn ihre eigenen Kinder sind bereits erwachsen.

Sie braucht keinen Mann, der sie beeindruckt oder ihr das Leben zeigt.

Sie lässt sich nicht kaufen und bleibt unbeeindruckt von materiellen „Spielzeugen“.

Sie will auch keinen Mann, der sein Mutter-Sohn-Thema noch nicht klären konnte.

Sie hat alle ihre persönlichen Herausforderungen und Schwierigkeiten alleine gemeistert.

Sie weinte viele Tränen und ertrug unbändige Schmerzen und ging tapfer durch jedes Tal, was sich vor ihr ausbreitete.

Sie stand Trennungen, Verlusten und Ablehnungen gegenüber und weiss dennoch, dass sie kein Opfer war.

Sie ist nicht zu beeinflussen und schon gar nicht mehr zu manipulieren.

Sie ist ebenso kein passendes Gegenüber für irgendwelche Machtspiele.

Sie lässt sich nicht benutzen und auch nicht reduzieren.

Sie muss niemandem etwas beweisen und sie rechtfertigt sich nicht.

Sie hat aufgehört Nebenrollen zu spielen und legt selbstbestimmt fest, welche Rolle ihr zugehörig ist.

Sie sorgt gut für sich und ist sich selbst stets eine gute Gesellschaft.

Sie hat alle ihre Bedürftigkeiten heilen dürfen und ist somit frei.

Sie genießt aus vollen Zügen ihre Freiheit und Unabhängigkeit.

Sie hat das Leben in allen Bereichen ausgekostet und kennengelernt und nach sämtlichen Manövern in eine gesunde Ausgewogenheit bringen können.

Sie durchschaut Ihre Mitmenschen und fühlt ihre Stimmungen und Befindlichkeiten. Keiner kann sie mehr täuschen oder ihr etwas vormachen.

Sie weiß um ihre Ausstrahlung und ihren Mut, sie ist unerschrocken und authentisch.

Sie sagt, was sie denkt, ohne andere damit zu verletzen.

Sie ist nicht mehr auf Gesellschaft angewiesen, weiß aber Menschen, die ihr auf Augenhöhe begegnen, sehr zu schätzen.

Sie ist frei von jeglicher Bewertung oder Verurteilung, sowohl ihrer eigenen, als auch die ihrer Mitmenschen. Die Gedanken der anderen beeinflussen nicht ihren Weg. Ihr ist es egal, was andere denken, denn es steuert nicht im geringsten ihr Befinden.

Sie hat die LIEBE als stärkste Kraft in sich selbst gefunden und daraus resultierend keinerlei Erwartung mehr an ihr Gegenüber.

Sie liebt ihren inneren Raum und zieht diesen den Oberflächlichkeiten im Außen vor.

Sie lebt aus der Fülle und Kreativität ihres umfassenden Wesens heraus.

Sie ist sich ihres Selbstwertes bewusst und erkennt somit den Wert eines jeden Lebewesens.

Sie wird von unerschütterlichem Vertrauen und einem tiefen Glauben getragen.

Sie zieht Menschen magisch an, da diese ihre Unabhängigkeit spüren.

Sie kennt keinerlei Langeweile, da sie jeden einzelnen und einzigartigen JETZT-Moment auskostet und genießt.

Sie liebt ihr Leben und weiß um die Kostbarkeit ihrer Lebenszeit.

Sie ist allzeit dankbar für das, was das Leben ihr beschert.

Sie wählt ganz bewusst ihre Gesellschaft und ihr Umfeld aus, denn sie schützt ihren Energiehaushalt.

Sie lacht laut und erfreut sich voller Neugier wie ein Kind über die kleinen Dinge des Alltags.

Sie tanzt im Regen, läuft barfuß über Wiesen, liebt die Natur und rettet Kleinstlebewesen.

Sie hat ihre Schöpferquelle und Helligkeit in sich selbst gefunden.

Sie heilte ihre eigenen Wunden und durfte ihren Körper als Wunderwerk erfahren.

Sie lebt mit ihrer Seele und ihrem Seelenplan im Einklang.

Sie ist so stark, dass sie ihre Weichheit ohne Ängstlichkeit leben kann.

Sie ist sich ihrer Eigenverantwortung vollständig klar geworden und schiebt nichts mehr auf andere Menschen.

Sie kann verzeihen und vergeben, da sie ihre eigenen Fehler berichtigt hat.

Sie konnte Frieden schließen und hat sich tapfer jedem Sturm gestellt.

Sie liebt sich selbst und ist nicht mehr auf die Anerkennung oder Liebe von außen angewiesen.

Sie liebt bedingungslos und weiß um die Verbundenheit von ALLEM.
Sie liebt das Leben, ihre Mitmenschen, die Natur und alle Lebewesen dieses wunderbaren Planeten.

(c) Text und Foto:  Stefanie Will
www.stefaniewill.com

– Auch wenn ich hier aus eigener Erfahrung schreibe, so bin ich fest davon überzeugt, vielen Frauen aus dem Herzen zu sprechen

Mütterlich(es)-SEIN im ALLGEMEINEN – Gedanken zum Muttertag…

Pfingstrosen

In unserer Gesellschaft richtet sich der Muttertag fast ausschließlich an die Frauen unter uns, die selbst Mutter sind.

Für mich geht es an diesem Tag eher um das Mütterlich(es)-SEIN im ALLGEMEINEN und dies betrifft nicht nur Frauen.

Denn wir ALLE, Männer und Frauen, sind mit mütterlich geistigen Eigenschaften gesegnet. Wir alle tragen sämtliche Anteile in uns, nur die Ausprägung oder die Ausgewogenheit der mütterlichen und väterlichen Anteile machen den Unterschied.

Die weiblichen Aspekte sind beschützend, nährend, tröstend, aufmunternd, liebend, haltend, umsorgend, wärmend und genau das, können wir durch jeden Menschen erfahren, wenn die Balance der männlichen und weiblichen Aspekte im eigenen Sein vollzogen wurden. Auch Geborgenheit und Barmherzigkeit sind ganz wesentliche Bestandteile eines „mütterlichen“ Wirkens.

Ehren wir heute zum Muttertag nicht nur alle Mütter und Frauen, sondern auch die mütterlichen Anteile und Aspekte in JEDEM Menschen! Ehren wir das Wunder, dass uns das „Mütterliche-Sein“ überall, durch jede Erfahrung, durch jedes Lebewesen begegnen kann.

Entscheidend für das Empfangen von mütterlicher Fürsorge, Geborgenheit, Wärme und Liebe ist die Aufhebung unserer starren Vorstellung davon, durch wen uns diese Eigenschaften zuteil werden sollen. Die Erwartung sorgt dafür, dass der Mensch ständig abwartend auf der Suche nach ETWAS ist und die Erfüllung dessen ausschließlich glaubt, im Außen finden zu können.

Vielleicht nutzt der Eine oder Andere den heutigen Tag einmal dazu, sich zu fragen, wo im eigenen Wirken und im Umgang mit anderen Menschen eine Balance möglicherweise fehlt und des näheren Hinguckens bei sich selbst bedarf.

Es geht heute am MUTTERTAG nicht ausschließlich darum, Liebe und Interesse zu zeigen und sich ganz besonders um die Frau zu kümmern, die uns unser Leben geschenkt hat. Für mich geht es auch darum, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie nährend, liebend, beschützend und barmherzig wir uns selbst, unseren Mitmenschen gegenüber verhalten. JEDER EINZELNE!! Aus meiner Sicht fällt es sehr vielen Menschen meist leicht, sich zu beklagen, doch nur wenige sind sich dessen bewusst, dass sie selbst es sind, die eine Veränderung herbeiführen können. Nicht im ANDEREN, sondern immer nur in SICH!!!

Wir ALLE erleben Mutter Natur, die uns mit ihrer bedingungslosen Fülle und Liebe beschenkt. Die jedem von uns immer wieder und unermüdlich mit ihren lebensspendenden Eigenschaften zeigt, was es bedeutet, unermüdlich zu geben. Ohne nach dem WARUM zu fragen und ohne etwas dafür zu erwarten!

Mütterlich zu handeln obliegt dem tiefen Bewusstsein von der „Einheit mit Allem“, unserer Verbundenheit untereinander. Jeder Gedanke, jede Handlung, jeder von uns kann somit dazu beitragen die Liebe, den Frieden, die Freude und Heilung auf unserem Planeten und im jeweiligen Gegenüber zu bewirken.

Werde auch du dir deiner mütterlichen, wundervollen Eigenschaften bewusst und nähre dich und dein Umfeld mit der unendlichen Liebe deiner Mütterlichkeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob du ein Mann oder eine Frau bist!

Wir alle wünschen uns im Grunde unseres Herzens ein liebevolles und beschütztes Leben. Geben wir diesen Schutz und unsere Liebe bereitwillig in die Welt :-)!

Ich wünsche von ganzem Herzen einen gesegneten und wundervollen Tag.

Stefanie

 

Besuche mich doch einmal unter https://stefaniewill.com/

(c) Text und Bild, Stefanie Will

Methode und Welle der kleinen Glücksmomente….Mach auch DU mit!

20151205_111938 (2)

Es ist wundervoll und außerordentlich beglückend, Menschen ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern, ihnen Freude zu bereiten und sie für einen kurzen Moment vergessen zu lassen, was sie eventuell sorgenvoll beschäftigt.

Möchtest auch du wissen, wie du voller Begeisterung und offenen Herzens etwas geben kannst, dich selbst dadurch glücklich machst und zudem noch viele andere Menschen beglückst?

Wie das gehen soll? Vielleicht denkst du nun, das es dir selbst an etlichen Dingen mangelt und du nicht auch noch etwas abgeben kannst oder wirst daran erinnert, dass du gerade einmal so mit deinen finanziellen Möglichkeiten zurecht kommst.

Doch glaube mir, der Einsatz, den du bei meiner Methode der kleinen Glücksmomente benötigst, hat jeder Mensch übrig. Du entscheidest selbst, wie oft du es am Tag praktizieren möchtest :-).

Bevor ich dir gleich beschreibe, was ich nun bereits seit längerer Zeit voller Heiterkeit durchführe, muss ich kurz ausholen, wie ich dazu kam:

Als Kind hatte ich einen immer wiederkehrenden Traum, in dem ich mich draußen in der Natur befand und mir plötzlich in der Ferne am Boden ein Funkeln auffiel. Ich rannte darauf zu und je näher ich kam, desto erwartungsvoller wurde ich. Ich traute meinen Augen nicht, denn der Weg war gesäumt mit Geldstücken. Ich fing sogleich an, diese aufzuheben und in meine Taschen zu stecken. Allerdings war die vorhandene Fülle unerschöpflich, denn je mehr ich vom Boden aufsammelte, desto mehr wurden es und sie vermehrten sich ohne Ende.

Diesen Traum hatte ich als Kind immer und immer wiederkehrend. Er war in meinen Gedanken und ich fragte mich damals sehr häufig, was er wohl zu bedeuten hatte. In meiner Kindheit gab es keinerlei finanziellen Mangel, ganz im Gegenteil, es fehlte mir in Bezug auf materielle Dinge nichts.

Vor einigen Monaten dann, wachte ich plötzlich in der Nacht auf und erinnerte mich daran, nach mehreren Jahrzehnten erstmalig wieder genau diesen Traum gehabt zu haben. Er beschäftigte mich…. Zumal meine finanzielle Lage seit einiger Zeit eine komplett gegenteilige zu der meiner Kinderzeit ist.

Und da kam mir die Idee!

Ich beschloss, ab sofort jedes 1- und 2- Centstück, welche sich in meinem Portemonnaie befinden in meine Jackentaschen zu stecken und bei Spaziergängen, bei Einkäufen, an der Tankstelle, beim Sport und ganz egal, welcher Tätigkeit ich gerade nachgehe oder wo ich mich gerade aufhalte, auf den Boden fallen zu lassen.

Zu Anfang hatte ich fortlaufend den Spruch im Kopf:

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

Sicher kennst auch du diese Aussage und für mich war es bisher undenkbar, Geld auf die Straße zu werfen. Zu Anfang war es auch komisch, doch als ich nachdem ich mich erst wenige Male hatte dazu überwinden können, kurz darauf ein Kind sah, welches sich freudig hüpfend auf seine Mutter zu bewegte, um ihr mein Centstück zu präsentieren, wusste ich, dass es gut und richtig so war! Die Mutter beugte sich zu ihrem Kind herunter, bewunderte das sich in den Kinderhänden befindliche Geldstück und die Kleine hütete es, wie einen großen Schatz. Sie hüpfte ein paar mal im Kreis und verstaute es dann sicher in ihrer Hosentasche. Die Mutter lächelte und freute sich sichtlich über die immense Freude ihrer Tochter.

Ich entfernte mich lächelnd und fand es sooooo schön, diesen Beiden mit gerade mal einem Cent diesen harmonischen und freudvollen Augenblick geschenkt zu haben und seither erhöht sich meine eigene Freude bei jedem Fallenlassen. Mittlerweile gehe ich sofort meiner Wege und bekomme nur noch gelegentlich den Moment mit, wo er gefunden wird.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel Beglückung darin steckt. Ich hatte für mich beschlossen, diesen Glaubenssatz umzukehren und erkannte, dass genau darin, es zu tun, ein großer Segen liegt. Zu Geben!

Seither lasse ich mehrfach am Tag die Centstücke fallen und in dem Moment, wo ich meine Hand öffne und er zu Boden fällt, bin ich erfüllt von Dankbarkeit und Wohlbehagen. Zudem ist die Vorfreude, das wenige Minuten später ein Mensch dieses kleine funkelnde Centstück finden wird und diese winzige Geste ihm ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird, eine absolut freudvolle Vorstellung für mich. Mehrfach habe ich diesen Augenblick jetzt schon miterleben dürfen, konnte beobachten, wie mein Centstück den Besitzer wechselte und ganz gleich, ob dieser Mensch froh gelaunt oder eher traurig und bedrückt daher kam, in dem Moment, wo das Geldstück aufgehoben wurde, lächelte jeder!

Das 1- oder 2- Cent beim Gebenden und Empfangenden soviel schöne Empfindungen auslösen können, ist doch wundervoll!

Probiere es aus und erlebe, wie gut du dich dabei fühlen wirst. Du verteilst diese kleinen Glücksmomente und wirst selbst mit so vielen einzigartigen Gefühlen belohnt.

Seither freue ich mich riesig, wenn ich beim Einkaufen wieder Centstücke erhalte und weiß, dass ich erneut zur Freude und einem klitzekleinen Lichtblick meiner Mitmenschen beitragen kann. Ich wandelte so nach und nach das Gefühl in mir, einem Geldmangel zu erliegen und finde es wundervoll auf diese kleine und bescheidene Art und Weise etwas in die Welt und in den Kreislauf zurück geben zu können.  

Erst gestern beim Abendessen sagte meine Tochter plötzlich mit strahlenden Augen: „Mama, ich habe heute 2 Cent gefunden, waren die von dir?“ und lachte.

Ja, sie waren tatsächlich von mir, stellten wir fest, als sie mir erzählte, wo sie das Geld gefunden hatte. Doch ihre Freude war deswegen keineswegs geringer ausgefallen und wenn ich mir vorstelle, dass die Menschen, die meine Centstücke finden, davon auch am Abend jemandem berichten oder persönliches Glück damit verbinden, so ist das doch eine sehr einfache Methode zur Freude und zur Fröhlichkeit unseres Nächsten beizutragen.

Ich hatte an diesem Tag beim Hundespaziergang in unserem Ort einige Centstücke vor mehreren Häusern von Menschen fallen lassen, die ich als sehr ernst und eher traurig empfinde. Es handelt sich dabei um Menschen, die in großen Häusern und finanziell wohlhabenden Verhältnissen leben. Ich dachte mir, vielleicht erinnern sie sich beim Finden daran, was ihnen bei allem vorhandenen Reichtum in ihrem Leben verloren gegangen ist.

Die Freude über die kleinen Dinge im Leben!

Wäre es nicht wunderschön, wenn wir ALLE wieder auf die kleinen und glücksbringenden Momente achten würden?

Wenn JEDER täglich einen kleinen Beitrag dazu leistet, dass sich ein anderer Mensch, ganz gleich ob wir ihn persönlich kennen oder nicht, freuen und glücklich sein darf.

Wenn WIR unsere eigene Freude und Dankbarkeit auf diese Weise weitergeben.

Wenn WIR erkennen, wie einfach es im Grunde ist, glücklich zu sein.

Wenn WIR lernen, zu TEILEN.

Wenn WIR erkennen, dass alles und jeder miteinander verbunden ist.

Wenn UNS bewusst wird, dass wir ALLE hier sind um einfach nur GLÜCKLICH zu SEIN.

Wahres Glück kann nicht im Außen gefunden werden. Doch auch wenn DIR dies bewusst sein sollte, so gibt es viele Menschen da draußen, denen derartiges Denken und Handeln entweder abhanden gekommen ist oder noch nie gegeben war.

Für eine kurze Zeit können wir die betroffenen Menschen an dieses wunderschöne Gefühl mit der Geste erinnern und vielleicht rührt sich dann etwas in ihnen und sie bemerken, was ihnen wirklich fehlt und worauf sie ihr Augenmerk richten sollten.

Ich würde mich freuen, wenn auch DU dich entschließt mitzumachen und somit dazu beitragen wirst, immer mehr Menschen an ein wertvolles Gut zu erinnern!

Falls du dich dazu entscheiden solltest, es mir gleich zu tun, dann würde ich mich über eine Rückmeldung deiner Empfindungen und Erfahrungen freuen.

Teile diesen Beitrag, damit so viele wie nur irgendwie möglich teilnehmen können 🙂 und vielleicht wirst auch DU bald ein Centstück finden.

Von ganzem Herzen eine glückliche und gesegnete Zeit.

♥ Stefanie

 

© Copyright Text und Bild 2015, Stefanie Will

Erhebe Dich über das Vergangene…

Sonnenuntergang über den Wolken

Erhebe Dich über das Vergangene. Denn die Vergangenheit bist nicht Du!

Jeder Gedanke an die Vergangenheit ist eine Erinnerung, nicht mehr und nicht weniger.

Eine Erinnerung, bloß ein Gedanke…..!

Besänftige Deine Gedanken an die Vergangenheit und fülle jeden aktuellen Jetzt-Moment mit der

gesamten Liebe und Freude Deines überschäumenden Herzens. 

♥♥♥

Stefanie

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: tululli, „Sonnenuntergang über den Wolken“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Liebe kann nicht dauerhaft verborgen bleiben…

Verliebte Blümchen

Allerdings versuchen viele Menschen der Liebe zu entkommen oder ihr keinen Einzug in ihr Leben zu gewähren. Viele versuchen vor ihr davon zu laufen. Es scheint gerade so, als würden einige sie als ihren Feind betrachten.

Liebe macht eventuell Angst, sie kann verunsichern, sie kann uns an unsere Grenzen bringen. Wir trauen der Liebe nicht, sie könnte uns enttäuschen! Sie hat wahrscheinlich schon fast jeden von uns bitter enttäuscht! Sie wird uns verletzen, uns weh tun, so unsere Befürchtung. Sie hat bereits vielen Menschen sehr weh getan! Warum verletzt sie uns und kann so wahnsinnig weh tun? Weil wir unsere Erwartungen nicht erfüllt sehen und uns infolge enttäuscht fühlen, um es ganz vereinfacht darzustellen.

Diese Empfindungen oder Gedanken entspringen sicher unzähligen Herzen, die eventuell infolge vergangener Erfahrungen Angst vor der Liebe entwickelt haben. Aber jeder sehnt sich danach und gleichzeitig enthalten wir uns den tiefen Gefühlen der Liebe oftmals vor. Wir verschließen uns und gehen in (scheinbare) Sicherheit, indem wir hohe Mauern um uns herum aufbauen, um niemals mehr diesen vernichtenden Schmerz in unserem Körper und unserer Seele fühlen zu müssen. Sie kann uns allerdings nur solange verletzen, bis wir uns ihrer wahren Quelle und Existenz bewusst werden. Bis wir erkennen, das diese tief ersehnte Liebe immer in uns lebendig ist, allzeit präsent, verbindend und allgegenwärtig. Oft wird die Liebe auf andere Personen beschränkt und es wird angenommen, dass Liebe ganz nach Belieben in unser Leben kommen und wieder gehen kann.

Doch Liebe fällt uns weder zu, noch wird sie uns genommen!

Aus Furcht wollen wir uns mit allen Mitteln vor einer Trennung bewahren. Wir wünschen uns Liebe und merken gar nicht, wie wir uns damit selbst in Ketten legen und genau diese Trennung verursachen, weil wir uns meist darauf beschränken, sie nur durch andere Menschen erfahren zu können. Mit dieser Haltung verschließen wir uns gegenüber unserem eigenen Herzen. Wir machen es der Liebe schwer und viele tun sogar so, als wollten sie ihr niemals mehr Einlass gewähren. Diese Menschen verhärten zusehends und sie spüren eventuell gar nicht, wie sehr sie ihr tiefstes Inneres damit bestrafen und sich zunehmend von dem ersehnten Seinszustand der Liebe entfernen.

Menschen oder Menschengefühle haben Angst vor Zurückweisung, vor Kontrollverlust, vor anderen Menschen und dem, was Liebe hervor zu bringen fähig ist. Sie haben aber auch Angst vor dem eigenen Spiegel. Sie haben Angst vor der Tiefe, die Liebe in unser Dasein bringen kann. Sie glauben angreifbar zu sein, wenn sie sich der Liebe hingeben.

Liebe ist die größte existierende Macht, die Liebe trägt uns und ist ausnahmslos in jedem von uns als göttliche Präsenz vorhanden. Wir können sie nicht dauerhaft verbannen, denn damit richten wir uns gegen uns selbst. Wir verletzen unser Herz und unsere eigenen Gefühle. Die Liebe ist ein Teil von uns und sie möchte sich zeigen dürfen. Wir erschaffen durch die Vermeidung von Liebe erst Trennung und Schmerz. Wir trennen uns von der Liebe ab.

Liebe ist überall und nicht auf partnerschaftliche Verbindungen oder Menschen begrenzt, die uns nahe stehen. Sie nährt unsere Seele und wir dürfen erkennen, dass wir uns von innen heraus diese Liebe selbst schenken können. Sie möchte von uns (wieder-) entdeckt werden und sich über unser Sein hinaus verströmen.

Misstrauen und Ängste in Bezug auf die partnerschaftliche Liebe sind nachvollziehbar. Doch Liebe existiert unabhängig davon. Solange Du diesen Teil in Dir nicht als Dir zugehörig erachtest, lebst Du in der Trennung von Dir selbst. Selbstliebe ist so nicht möglich und ebenso keine erfüllende und dauerhafte Partnerschaft.

Richte Deine Gedanken auf Liebe aus und nehme wahr und erkenne an, dass Du diese so sehnsuchtsvoll vermisste Liebe selbst bist und sie in Deinem Herzen wohnt und immer und ewig unbegrenzt verfügbar ist.

Liebe schafft Einheit und wenn wir dies verinnerlicht haben, fällt die Vorstellung der Trennung ganz automatisch von uns ab.

Wir schauen immer nach Außen und nehmen wahr, wie jeder für sich existiert und seiner Bestimmung und seinen Überzeugungen folgt. Wir haben die Wahl, uns für die Einheit = Liebe oder die Trennung = Furcht zu entscheiden.

Wir müssen keine Partnerbeziehung führen, um in der Liebe zu sein. Du kannst Dich für die Liebe entscheiden und Du wirst staunend feststellen, wie liebevoll sich Dir Dein Leben in allen Bereichen offenbaren wird. Das Gute und Liebevolle wartet nur darauf, sich vor Dir ausbreiten zu können.

DIE LIEBE ist immer da und unabhängig von anderen Menschen in unbegrenzter Fülle vorhanden. Sie existiert in jedem von uns gleichermaßen!

Jeder Mensch ist reine Liebe, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein und es gibt nichts anderes, als dieses von Liebe getragene Dasein. Alles entspringt der Liebe und wo Du hinschaust, wirst Du von Liebe umgeben, sofern Du Deine Wahrnehmung und Sinne dafür öffnest und Dich für die LIEBE entscheidest. Trenne Dich nicht von dieser wunderbaren und nährenden Energie, gebe Dich ihr vertrauensvoll hin und Du wirst spüren, wie wohl und behütet, wie wärmend und beschützt, wie getragen und umsorgt Du Dich fühlen wirst.

Bleibe nicht in sorgenvollen Gedanken stecken und hege keinen Groll anderen Menschen gegenüber, die Dich verletzt haben. Versuche den höheren Sinn darin zu erkennen und bleibe bei Dir und Deinen Lebensaufgaben.

Versuche die Liebe in Dir anzunehmen und  jedes Wesen darin einzuschließen. Richte Deinen Blick liebevoll auf andere aus und erkenne, dass jedes Wesen nach Annahme und Liebe strebt und Leiden vermeiden möchte. Gehe unvoreingenommen auf Deine Mitmenschen zu und sei Dir sowohl Deines eigenen Wertes, als auch des Wertes eines jeden anderen Lebewesens unserer Schöpfung bewusst.

Liebe ist der göttliche Funken in jedem von uns! Vertraue Dir und Deinem vor Liebe von Geburt an übersprühendem Herzen.

Liebe beschränkt sich nicht, Liebe ist! Vertraue dem Leben und öffne Dein Herz, genau so, wie wir alle es als Kinder getan haben, ohne Einschränkungen, ohne Misstrauen und ohne Angst.

Traue Dich, sei mutig, neugierig, offen, vertrauensvoll und ohne auch nur einen Gedanken der Trennung zwischen Dir und allem was ist, in Dir zu tragen.

Alles Liebe und von Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis: derMatze, „Verliebte Blümchen“, CC-Lizenz (BY 2.0),
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Frieden beginnt in DIR…

Wie friedvoll dieser wunderschöne Morgen.

Morgenstund...

Der Himmel in leichtem blau gefärbt, das langsam lauter werdende Zwitschern der Vögel, das mühelose Wiegen der Blätter in den Bäumen, die Kühle und Feuchte des erwachenden Tages. Die noch weitgehend leeren Straßen und Wege, der sich langsam auflösende Frühnebel in leiser Vorankündigung des nahenden Herbstes. Die bedächtig aufgehende Sonne, welche einen wärmenden und lichtvollen Tag verspricht. Die Neugier auf jede Sekunde und jede Begegnung, die mir beschert wird. Die Stille dieses Momentes und die Freude und Dankbarkeit über all das (und noch viel mehr)  in meinem Herzen ♥.

Mit diesen friedvollen und nährenden Gefühlen beginnt dieser wundervolle Tag und es scheint so, als wäre die gesamte Welt in diesen Frieden gehüllt. Üppige Farben, überall farbenfrohe Blumen, saftiggrüne Sträucher und Bäume, singende Vögel, bewegungsfreudige Eichhörnchen,  herum streunende Katzen, grasende Kühe und Pferde auf den Wiesen, ganze Fischschwärme im See, Schwäne friedlich über die Wasseroberfläche dahin gleitend mit ihrem Nachwuchs und nur sehr wenige Menschen, welche ebenso früh am Morgen diese unberührte Natur am See genießen möchten.

Warum zähle ich das auf? Weil jeder neue Tag ein großes Geschenk ist und keine Selbstverständlichkeit.

  • Weil alles, was vorhanden ist, eine Zugabe zu unserem Sein darstellt.
  • Weil genau diese Dinge, oftmals nicht wahrgenommen werden.
  • Weil viele Menschen so mit dem beschäftigt sind, was sie WOLLEN, dass sie vollkommen übersehen, was wir ALLE bereits an Fülle HABEN.
  • Weil das Leben voller Wunder steckt.
  • Weil wir nur genau hinschauen müssen.
  • Weil es keine Wiederholung von gestern ist, sondern etwas vollkommen Neues.
  • Weil eine achtsame und intensive Wahrnehmung zu unserem inneren und äußeren Frieden beiträgt.

 

So ein Morgen kann auch anders erlebt werden:

Schrill und laut klingelnder Wecker, genervtes Abschalten desselbigen und schnelles Aufspringen aus dem Bett, derart, das dem/der Betreffenden schwindlig wird, ins Bad jagend und gehetzt vorm Kleiderschrank stehend. Ständiges auf die Uhr schauen, wie viel Zeit noch verbleibt. Gedanken voller Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen.

Unachtsame Begegnungen mit dem Partner oder der Familie. Nur halbes Hinhören an die Wünsche oder Bedürfnisse der Familienangehörigen. Herzrasen und gestresstes, kurzes Verweilen in der Küche. Frühstück, welches im Schnellschritt auf dem Weg zum Auto verschlungen wird. Laute Musik im Wagen, unterbrochen von nervenzehrender Werbung. Der Stau, der den Rest bringt und schließlich ein(e) schlecht gelaunte(r) Chef/in , der den Betreffenden nörgelnd empfängt.

Der Stresspegel bereits weit ausgeschlagen und das, bevor dieser eigentlich an sich wundervolle Tag überhaupt begonnen hat.

Von Frieden und friedvoller Stimmung in dieser Variante jedoch keine Spur. Von Achtsamkeit und Gewahrsein weit entfernt. Von liebender Selbstfürsorge ganz zu schweigen. Von Dankbarkeit und Ruhe keine Anzeichen. Von Gelassenheit und Freude nichts bemerkt.

Frieden und Liebe sind auf diese Weise unerreichbar.

In welcher Beschreibung findest du dich wieder?

Nun frage ich mich allerdings bei der zweiten Variante: Was kann so wichtig sein, dass jemand sich selbst so etwas zumutest, was sich eventuell über den Tag verteilt in dieser Anspannung und Beschwerlichkeit fortsetzt?

 Schaue dir genau an, wie DU deinen Tag beginnst. Wie es mit deiner Wertschätzung dir selbst und Allem gegenüber aussieht, was dich umgibt. Wie friedlich und ruhig du in einen neuen Tag startest.

Schaue, ob du überhaupt genau hinschaust? Siehst du die vielfältigen Farben und unterschiedlichen Erscheinungen der unzähligen Einzelheiten, die mit dir zusammentreffen. Erkennst du die Wärme und Geborgenheit zu Beginn eines Sonnenaufganges. Bemerkst du ob es regnet, ob es ein trüber oder freundlicher Tag ist? Bist du in Gedanken schon weit voraus und bekommst gar nicht mit, was dich umgibt und um dich herum geschieht?

Viele Menschen regen sich zudem häufig über „unwichtige“ Dinge auf, stehen im Konflikt mit Partnern, Ex-Partnern, Familienangehörigen, Nachbarn, Freunden etc. Sie sehen nur ihren Standpunkt, handeln entsprechend ihrer begrenzten Wahrnehmung und übersehen dabei völlig, wie kämpferisch und unmoralisch sie bereits im „Kleinen“ vorgehen. Sie beklagen sich über den Unfrieden und das kriegerische Verhalten auf unserem Planeten. Doch führt nicht fast jeder irgendeinen Krieg gegen jemand anderen, ohne zu erkennen, wie weit sie selbst vom friedfertigen Handeln entfernt sind.

Frieden stiften ...

Den Frieden, welchen du dir herbeisehnst, beginnt in dir und deiner „kleinen“ Welt.

Du entscheidest über Frieden oder Unfrieden, bereits in deinem Fühlen und Empfinden. Du entscheidest schon in deinen Gedanken über sanftmütiges Handeln oder machtbestrebtes Gewinnen. Wie soll die Welt in Frieden leben, wenn bereits kleine Strukturen innerhalb einer Familie oder eines Arbeitsbetriebes sich im stetigen Unfrieden befinden?

Doch wir brauchen gar nicht so weit hinaus zu schauen. Bleibe einmal ganz bei dir! Bist du im Frieden mit dir selbst? Da geht es schon los und das Dilemma beginnt und entfernt viele Menschen von ihrer Vorstellung.

Frieden, Ruhe und Harmonie hat ihren Ursprung in deinem Geist.

Möglichkeiten für inneren Frieden:

– Beklage dich nicht über scheinbare Widrigkeiten.

– Lebe in liebevoller Fürsorge für deinen Nächsten.

– Fühle mit deinen Mitmenschen, zeige Empathie.

– Achte und schätze die wertvollen Geschenke der Natur.

– Verschwende nicht unsere kostbaren Ressourcen.

– Fühle Dankbarkeit für das, was du hast und was dich umgibt.

– Sei bestrebt, selbst ein liebe- und friedvoller Lehrer und Schüler zugleich zu sein.

– Vergebe und verzeihe dir und anderen ihre Fehler oder Fehlhandlungen.

– Lebe und handle aus der Liebe heraus in fürsorglicher Harmonie zum Wohle des Gesamten.

– Lasse dich nicht in destruktive Gespräche verwickeln.

– Urteile nicht über andere, denn du kennst immer nur Teilbereiche ihres Daseins.

– Stelle deine Erwartungen ein.

– Führe keinen Kampf in deinem Leben, sondern verweile in der Liebe.

– Sei nicht nachtragend.

– Versöhne dich mit Situationen, wo jemand nicht zur Versöhnung bereit ist.

– Akzeptiere Unterschiede, versuche niemanden zu verändern.

Verändere zunächst DICH und infolge dein Umfeld durch deinen tiefen inneren Frieden, wohl wissend das DU die Veränderung bist! Lebe Frieden, strahle eine friedliche Atmosphäre aus und handle unablässig entsprechend friedvoll.

Wir alle können uns alles Mögliche wünschen und herbeisehnen, doch das Ziel, egal was es betrifft, liegt immer und ganz allein in UNS. Wir sind die Verantwortung!

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg“.  -Mahtma Gandhi-

Tief in uns und wenn wir dort Frieden schließen und diese Beständigkeit hinaustragen, dann erst kann sich Frieden dauerhaft entfalten.

Von Herzen ♥

in Frieden, Licht und Liebe

 

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis:

oben: Karl Dichtler, „Morgenstund…“, CC-Lizenz (BY 2.0),

mittig: Reinhard Sandbothe, „Frieden stiften …“, CC-Lizenz (BY 2.0)

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

Verändere deine Sichtweise…

Warm & Kalt

Wenn wir das Leben durchschreiten und darin nur Gewohntes erkennen und erfahren, ist unsere Sicht meist durch unseren Verstand versperrt worden.

Ein derartiges Erleben ist in seinen Erfahrungen auf bis dahin Bekanntes begrenzt. Du siehst und erlebst nur das, was du zulässt, ohne dir der Einschränkung darüber im Klaren zu sein.

Wie willst du aber zu neuen Erkenntnissen gelangen, wenn du deine eigene Sichtweise aufgrund deines Gedankenkonstruktes massiv eingrenzt. Oftmals geschieht das ganz automatisch und wir sind uns dessen nur selten bewusst.

Aber du hast die Wahl! So wie bisher, muss es nicht sein! Du kannst dich befreien!

Versuche deine Wahrnehmung frei von sämtlichen Gedanken, Glaubenssätzen und Konditionierungen zu erfassen. Versuche dein Leben jeden Tag aufs Neue zu entdecken. Jede einzelne, kleine und unbedeutend erscheinende Situation. Denn auch darin liegen ganze Schätze verborgen. Es gibt keine unbedeutenden Erfahrungen. Nur unser Verstand ordnet alles stets einer Bewertung zu, die uns letztendlich vom tatsächlichen „Erfahren“ abkoppelt. Versuche frei von Beurteilungen an anstehende Themen heranzugehen. Versuche ausnahmslos jedem Gegenüber unvoreingenommen und urteilsfrei zu begegnen.

Traue dich in unbekannte Welten vorzudringen.

Schaue durch die Mauern hindurch, die du dir selbst errichtet hast. Du siehst und erlebst immer nur das, was du dir durch deinen Glauben, deine Gedanken und deine für wahr erachtete Wirklichkeit erlaubst. Für dich ist das die Wahrheit. Doch es gibt keine objektive Wahrheit. Die von dir erlebte Realität ist deine Realität, welche zum größten Teil von deinen Gedanken abhängt. Diese wiederum kannst du steuern, du bist ihnen nicht ausgeliefert, wie viele Menschen jedoch zu glauben scheinen. Du kannst sie jederzeit verändern und somit deine erfahrbare Wirklichkeit und Realität ausdehnen. Nur beim Erfassen des Gesamten, hast du eine Wahl. Anderenfalls gibst du von vorneherein vor, was als Möglichkeit in Betracht kommt.

Wenn du dir erlaubst, den Blick zu erweitern, ihn auf ALLES freizugeben, dich nicht mehr in deinen Gedanken selbst gefangen hältst, werden enorme Kräfte in dir wach werden. Du lebst dann in Freiheit!  Dein gesamtes Erleben wird reicher, farbenfroher und insgesamt erfüllter.

Zu Leben bedeutet stetiger Wandel und dies gilt es in gesamter Fülle zu erfassen.

Viele Menschen halten immer an „Gewohntem“ fest, aus Angst vor dem „Unbekannten“. Dadurch erleben sie nur einen Bruchteil dessen, was um sie herum geschieht, da ihr Blick für das Gesamte versperrt ist.

Durchschreite die Welt der selbst auferlegten Täuschungen, der Halbwahrheiten, indem du dich der wandlungsfähigen, gesamten Herrlichkeit gegenüber öffnest, die du allein bestimmen kannst.

Von Herzen ♥

Stefanie

 

Copyright © Text 2014, stefanie will

 

 

Bildnachweis: Fotograf  Jürgen Laufer, „Warm & Kalt“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de