Vollkommenes Gewahrsein…

Gewahrsein

Im achtsamen, bloßen Verweilen und dem Heraustreten aus deiner Gedankenwelt,

wird Gewahrsein möglich.

Von Herzen

Stefanie

Besuche mich doch auch einmal unter https://stefaniewill.com/

(c) Copyright Text Stefanie Will 2016

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Ein bewusster Mensch…

Erfüllt

Wer jeden einzelnen Jetzt-Moment in vollem Gewahrsein erlebt, den plagen keine sorgenvollen Gedanken.

Von Herzen

Stefanie

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(c) Copyright Bild und Text 2016, Stefanie Will

Die wichtigste Beziehung in unserem Leben, ist die Beziehung zu uns selbst…

Seerose

In Beziehung stehen wir mit Vielem und fast ALLEM. Bei jedem Aufeinandertreffen und jeder Begegnung haben wir bei vollkommenem Gewahrsein die Wahl uns auf das, was wir hören, sehen, fühlen, kurz was unsere Sinne wahrnehmen, zu beziehen. Selten gehen wir in unserem Alltagsdasein nicht in Beziehung zu etwas.

Nur wem es möglich ist, wertfreier und teilnehmender Beobachter zu sein, dem wird es ohne Anstrengung gelingen, nicht reagieren oder handeln zu müssen. Wer eine derartig bewusste Beziehung mit sich selbst und seinem Dasein führt, wird durch die vorhandene Achtsamkeit nicht mehr dazu hingezogen werden, automatisch ablaufende Reaktionen oder unreflektiert gesteuerte Handlungen zu vollziehen. 

Alles, was wir um uns herum wahrnehmen, bezieht sich auf etwas Vorangegangenes. Alles steht in einer permanenten Wechselwirkung zueinander, an der wir teilhaben können oder eben nur als Beobachter fungieren und selbst bestimmen, ob es einer Reaktion oder Handlung bedarf.

Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Beziehungen, an denen wir alle in gewisser Weise über einen bestimmten Zeitrahmen beteiligt sind. Seien es soziale oder gesellschaftliche Beziehungen, Eltern-Kind-Beziehungen, partnerschaftliche oder Liebesbeziehungen, und es ließen sich noch einige mehr erwähnen.

Was haben diese gemeinsam?

Sie stellen für jeden Menschen eine tagtägliche Herausforderung dar, die meistens unbewusst und automatisch abläuft.

Stehst du in einer echten und authentischen Beziehung zu dir selbst?

Kannst du diese Frage für dich beantworten?

Die Frage ist zudem: Wie können wir in eine authentische Beziehung zu anderen Menschen treten, wenn wir nicht in einer echten Beziehung zu uns selbst stehen?

Als ich anfing mir hierüber Gedanken zu machen, weil ich mir das Thema „Beziehung zu uns selbst“ als Text vorgenommen hatte, fiel mir erst auf, dass für mich persönlich im Schreiben und Mitteilen, zunächst diese grundsätzliche Klärung hierüber wichtig war.

Die Frage und zugleich Antwort, ist die Gewissheit darüber, dass wir solange keine echten Beziehungen führen können, bis wir diese nicht mit uns selbst geklärt haben. Wie sollte das auch gelingen? Vielleicht kurzweilig. Wenn du dir nicht genau im Klaren darüber bist, was dich ausmacht und wer du tatsächlich bist, wie soll dich dann ein anderer erkennen und sich auf dich wahrhaftig beziehen können.

Es wäre eine Beziehung, die weit ab von dem Potenzial stattfinden würde, was grundsätzlich  möglich und erlebbar wäre. Du würdest dich nicht in deinem wahren Kern zu erkennen geben und dein Gegenüber könnte dich nicht in der Tiefe deines Seins erfassen. Nicht in deiner Reinheit und Ursprünglichkeit. In dieser unbewussten Form kann keine echte Begegnung stattfinden!

Für viele Menschen erfordert es eine große Portion Mut, sich selbst zu hinterfragen und in reinem Gewahrsein ihrer vielfältigen Facetten zu sich selbst zu stehen. Sich ihrer Schwächen, ihrer Ängste und Unzulänglichkeiten vollkommen bewusst zu werden, ohne diese vor ihren Mitmenschen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Mitteln verbergen zu wollen.

Doch der Weg zu einer glücklichen, erfüllenden Beziehung im Außen beginnt immer in der unverfälschten Begegnung mit dir selbst.

Hierzu gibt es einen Beitrag:

https://lichterwunder.com/2015/10/07/lebe-dein-wahres-selbst/

Wenn du hin schaust, auch dort hin schaust, wo es eher unangenehm für dich wird, dorthin wo sich die Bereiche deines Wesens befinden, die du nur ungern wahr haben möchtest. Bereiche, die irgendwann von dir verdrängt wurden, weil es entweder zu schmerzhaft oder in anderer Form unangenehm für dich wurde.

Nur du allein kannst DICH klären und die ungelösten Probleme oder festgefahrene Verhaltensweisen sowie frühkindliche Konditionierungen zur Transformation bringen, indem du sie aus der Tiefe empor holst und sie für dich sichtbar machst und ihre zunächst schmerzhaften Erinnerungen und Empfindungen zulässt.

Wenn es dir mit der Zeit gelingt, die Selbstliebe und Akzeptanz für alles, was dich ausmacht in dir aufzubringen, so wirst du mit fortschreitender Zeit spüren und erleben, wie sich die Qualität deiner Begegnungen und deiner vorhandenen Beziehungen außerordentlich verbessern. Wenn du dich mehr und mehr selbst zu lieben beginnst, ist dies eine bedeutende und wundervolle Erfahrung. Bei der Selbstliebe ist allerdings wesentlich, dass es sich nicht um eine egoistisch anmutende Entwicklung handelt. Hier ist deine Achtsamkeit gefordert!

Vielleicht hilft dir hierbei mein Video zum Thema Selbstliebe:

https://lichterwunder.com/2015/05/24/selbstliebe-wie-wichtig-es-ist-in-die-selbstliebe-zu-kommen/

Die wichtigste Beziehung unseres Lebens, ist die Beziehung zu uns selbst. Wir können anderen Menschen erst authentisch und wahrhaftig begegnen und uns unvoreingenommen auf sie einlassen, wenn wir zu echter Selbstliebe fähig geworden sind. Wenn nichts mehr an Bedingungen geknüpft ist und wir aus uns selbst heraus glücklich und zufrieden sind.

Denn nur das Maß an Liebe, mit dem wir durch uns selbst erfüllt sind, können wir anderen Menschen geben.

Etwas anderes ist gar nicht möglich! Wir sind alle nur imstande, das zu GEBEN, was wir bereits HABEN. Wir können es unmöglich von außen erhalten. 

Nur in diesem Gewahrsein übernimmst du die Verantwortung für die Qualität deiner Beziehungen, welcher Art auch immer…..

 

Von Herzen ♥

Stefanie

(c) Copyright Text 2015/2016 stefanie will

Bildnachweis: Bildnachweis: Geli, „Seerose“, CC-Lizenz (BY 2.0)
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank www.piqs.de

Lege Furcht und Misstrauen beiseite…

sprung

Furcht und Misstrauen basierend auf Angst wirken sehr zerstörerisch und schaden Deiner Wahrnehmung, Deinen Beziehungen und Deiner Entwicklung.

Gehe über diese Angst hinaus, stelle Dich ihr und Du wirst mehr und mehr fühlen und auch erkennen, dass Dir in Wahrheit NICHTS im Wege steht! Du wirst erfahren, wie sich Deine Angst verflüchtigt, je näher Du sie an Dich heran kommen lässt und je mehr Du Dich ihr gegenüber stellst.

Entscheide Dich für eine liebevolle Sicht auf Dein Leben, auch auf die scheinbar unlösbaren und schmerzhaften Situationen und Empfindungen. Begrüße jede Herausforderung, sei sie auch noch so schwierig. Alles und jeder hilft Dir auf Deinem einzigartigen Weg.

Es ist der Weg zu Dir selbst! 

Nur Deine Einstellung und Deine Gedanken entscheiden darüber, wie Du mit Geschehnissen zu recht kommst und was Du daraus lernst.

Lebe und liebe Dein Leben genauso wie es sich Dir darstellt!

Angst, Zweifel und Misstrauen sind gedankliche Beschränkungen, die Dich gefangen halten und von Deinem gesamten und wundervollen Potential meist erfolgreich abhalten.

Entscheide Dich für das Wunder, Deine spirituelle Reise uneingeschränkt anzunehmen und verabschiede Dich von jeglicher Form der Angst, die Dich in der Illusion von Unfreiheit und Trennung gefangen hält.

Sei beweglich und schreite offenen Herzens voran! Lasse los, was nicht mehr zu Dir gehört und vertraue stets darauf, dass sich Dein Leben genauso entfaltet, wie es richtig für Dich ist.

Vertraue und glaube!

Von Herzen ♥

Stefanie

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: Robert S. Donovan, „sprung“, CC-Lizenz (BY 2.0),
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Wähle und erkenne…

early

Richte Deine Aufmerksamkeit nicht auf die Probleme und Hindernisse Deines Lebens,

sondern lenke sie auf die Ebene der unzähligen und göttlichen Möglichkeiten.

Wähle und erkenne so die reine Gegenwart des SEINS ♥

Von Herzen

Stefanie

 

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Gehe tiefer als Deine Gedanken…

Tunnelblick

Unsere Gedanken bestimmen unsere Emotionen, sie geben uns vor, wie wir uns fühlen. Doch Du bist es, der da denkt und kannst Dir Deiner Gedanken bewusst werden, wenn Du erkennst, dass diese Gedanken nichts mit der Realität zu tun haben und eine große Illusion darstellen.

Du glaubst zwar mit Deinen Gedanken Situationen bewerten und beurteilen zu können, doch auch dies entspringt nur Deinem Gedankenkonstrukt und ist meist sehr wirklichkeitsfern.

Versuche Deine Gedanken zu beruhigen und gehe tiefer als Deine Gedanken.

Diese befinden sich nur an der Oberfläche Deines wahren Seins. Solange Du Deinen Gedanken ausgeliefert bist und daran glaubst, keinen Einfluss auf Dein Denken zu haben, wirst Du Dich selbst, Dein wahres Selbst nicht finden können.

Die gedankliche Wahrnehmung ist vom reinen Gewahrsein weit entfernt und nicht auf diese Weise erfahrbar. Nichts im Außen kann Dich oder das, was Du tatsächlich bist, hervorholen. Solange Du nicht tiefer als Deine Gedanken gehst und solange Du die Stille, den Raum in Dir aufsuchst, der unter dieser Oberfläche liegt, wirst Du nicht erkennen können, was Du und Dein Leben tatsächlich bedeutet.

Du bist so viel mehr, als das, was Dir widerfährt und was Du für Dein Leben und Deine Identität hältst!

Durch Deine nicht endend wollenden Gedanken entfernst Du Dich immer mehr von Deinem wahren Sein. Du spürst vielleicht so wie viele, eine gewisse Unzufriedenheit, obwohl sich Deine Lebensumstände oberflächlich betrachtet als zufriedenstellend darstellen. Doch Deine Zufriedenheit ist niemals durch äußere Umstände zu erreichen. Wenn doch, dann nur für einen sehr kurzen Moment und im nächsten Moment ist wieder alles wie zuvor.

Erst die Stille, das Herantasten an Dich und das Aushalten in diesem stillen Raum nur mit Dir selbst, kann Dir eine beständige Zufriedenheit schenken. Wie viele Menschen kennst Du, die diese Stille aufsuchen und sie auch aushalten können? Es mag zunächst beängstigend erscheinen, so mit sich selbst alleine zu sein. Sich zu beruhigen, sich ins Innere zu begeben, die Gedanken hinter sich zu lassen. Doch genau dort kannst Du mit der Zeit immer mehr erfühlen, was Du und nur Du wirklich bist und was Du für Dein Glück tatsächlich brauchst.

In diesem Raum, welcher Dir Geborgenheit und Ruhe schenkt, wirst Du vielleicht spüren, dass Du nichts brauchst, außer dem regelmäßigen Besuch an diesem Ort, der Alles und Nichts ist und doch so viel mehr, als das, was Dich bisher im Außen von dieser Erfahrung abgehalten hat.

Du gehst tiefer als Deine Gedanken und tiefer als die Mehrzahl der Menschen, die sich ebenso wie die Gedanken, an der Oberfläche orientieren und befinden.

Die Gedanken vereinnahmen Deine Aufmerksamkeit und halten Dich nicht nur von Dir selbst fern, sondern ebenso gefangen in einem Konstrukt von Illusionen. Du bist nicht das, was du denkst und auch nicht das, was andere von Dir denken.

Dein wahres Selbst ist nicht abhängig davon, es ist geradezu bedeutungslos, wenn Du Dich in der Stille und Tiefe Deines Inneren selbst erkennst.

 

Von Herzen ♥

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis: Angie525A, „Tunnelblick“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Geh-Meditation…

Early Morning WalkHeute möchte ich Dir die Geh-Meditation vorstellen, da sie eine wunderbare Möglichkeit zur Entspannung während und zwischen den Verrichtungen Deines Alltages bietet.

Ich habe das Gehen durch meinen Schlaganfall und der Tatsache des Neuerlernens jedes einzelnen Schrittes sowie meine dadurch zu Anfang bedingte Langsamkeit als Meditation empfunden und dieses Empfinden hatte eine enorm friedvolle Wirkung auf mich.

Durch diese Umstände wurde ich über Umwege zu diesem wundervollen Gewahrsein geführt und möchte jedem ans Herz legen, es einmal für sich auszuprobieren.

Im Grunde ist alles Meditation, was wir mit unserer gesamten Aufmerksamkeit und in vollem Bewusstsein dessen tun, was wir tun.

Der Vorteil der Geh-Meditation ist, dass Du sie ohne Hilfsmittel und jederzeit durchführen kannst. Die Integration dieser Übung während Deiner Alltagsverrichtungen fällt niemand anderem auf und Du hast ein wunderbares Hilfsmittel zur Hand, um Deinen Geist in hektischen, Stress beladenen Situationen fast umgehend zur Ruhe bringen zu können.

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass Du wahrscheinlich ohnehin fast den ganzen Tag auf den Beinen bist, dies wahrscheinlich aber bisher weitgehend automatisiert erfolgte.

Der Unterschied besteht nun darin, dass Du das Gehen in vollem Gewahrsein dessen, was Du tust und mit Deiner vollkommenen Achtsamkeit während der Geh-Meditation erfolgt. Deine Aufmerksamkeit sollte während des achtsamen Gehens auf jeden einzelnen Schritt und gleichzeitig auf Deine Atmung gelenkt werden. Wer bereits Erfahrungen mit Atemübungen hat, wird bestätigen können, dass uns eine bewusste Bauchatmung sofort im Hier und Jetzt ankommen lässt. Wir kommen durch bewusstes Ein- und Ausatmen im gegenwärtigen Moment an und gewinnen dadurch an Ruhe und Klarheit.

Wenn Du das achtsame und bewusste Gehen mit einer gleichmäßigen und ruhigen Atmung verbindest, gewinnst Du an Stabilität, die Dir in weniger ruhigen Momenten zugute kommt. Je öfter am Tag Du Deine Aufmerksamkeit auf das achtsame Gehen und Atmen lenken wirst, desto mehr wirst Du zu Deiner Mitte vordringen.

  • Versuche das Gehen ohne Absicht einfach nur zu genießen.
  • Gehe um des Gehens willen.
  • Gehe mit Freude und Dankbarkeit darüber, dass Du Gehen kannst, das sich ein Bein vor das andere stellt und Dir alltäglich große Dienste leistet.
  • Genieße auf diese Weise jeden einzelnen Schritt Deines Lebens.
  • Genieße Deinen Weg.
  • Sei ganz beim Gehen, beobachte das Abrollen Deiner Füße, spüre genau hin, was Du fühlst und sei präsent in Deinem Bewegungsablauf.
  • Erfreue Dich an jedem Schritt und kontrolliere nichts, sondern beobachte und spüre nur.
  • Sei Dir Deines Atems und Deiner Schritte gewahr.
  • Vielleicht bemerkst Du nach einer gewissen Zeit, dass Dein Atem und Deine Schritte im Einklang sind.
  • Spüre den Boden unter Deinen Füßen und fühle Deine Verbindung zur Erde
  • Gehe wenn es möglich ist barfuß.

Das bewusste TUN entscheidet über unser Wohlbefinden und wenn wir jede Bewegung in liebevoller Achtsamkeit ausführen, werden wir ganz automatisch zu lächeln beginnen, weil es ein Glücksgefühl in uns auslöst, uns selbst so nah zu SEIN.

Von Herzen ♥

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis:  slackley, „Early Morning Walk“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

Buchempfehlung hierzu:

Geh-Meditation von Thich Nhat Hanh

Es gibt unzählige Bücher über Meditation, aber nur wenige über Geh-Meditation. Dieses Werk ist einzigartig nicht nur durch sein Thema, sondern auch durch die Machart: eine Mischung aus Lese- und Hörbuch mit beigelegter DVD, die Thich Nhat Hanh im Interview und bei der Arbeit mit einer Gruppe westlicher Schüler zeigt. Geh-Meditation verkörpert Weltzugewandtheit statt Weltflucht, sanfte Aktivität statt körperlicher Starre, waches Sein im Augenblick statt esoterischer Spekulation. Sie ist deshalb das gelebte Musterbeispiel für Thich Nhat Hanhs Philosophie der wechselseitigen Verbundenheit allen Lebens. Geh-Meditation ist ideal für alle, die sich mit der Sitz-Meditation schwer tun, aber auch für jene, die ihr bewährtes spirituelles Übungsprogramm um eine wirksame, dynamische Methode erweitern wollen

 

 

Die Nicht-Bewertung als große Herausforderung…

Um wie  viel leichter wäre der liebevolle und achtsame Umgang miteinander, wenn es den Menschen gelänge, ihre fast automatisierte Reaktion in Form von Bewertungen auf ihre Mitmenschen, Situationen oder Reaktionen einfach SEIN zu lassen.

eingeschränkte SichtEs einfach so SEIN zu lassen, wie es sich zeigt, ohne die eigenen Emotionen, Erinnerungen und Gedanken mit einzubringen.

Sich selbst zurück zu nehmen und jede erlebte Situation als das anzunehmen, was sie ist.

Kein Erleben kann dem Erleben an einem anderen Tag, zu einer anderen Zeit, mit neuen Menschen und den eigenen, ganz persönlichen Befindlichkeiten gleichen. Dies allerdings nur dann, wenn es dir gelingt, wirklich wahrhaftig und unbeeinflusst an jedem neuen Jetzt-Moment teilzunehmen oder besser gesagt, in ihm zu SEIN. Dich nicht getrennt von deiner nach außen gerichteten Wahrnehmung zu betrachten, sondern als Teil des Gesamten, als vollkommene Einheit, welche zusammengehört.

Du bist Teil dessen, was sich dir zeigt und jeder einzelne, noch so kleine und bedeutungslos erscheinende Moment, hat nur mit DIR zu tun.

Du bist es, der darüber wertet, es als gut oder schlecht einordnet, als falsch oder richtig und du bist es, der diese Gedanken in sich trägt und vielleicht sogar durch eine verbal ausgesprochene Bewertung andere Menschen mit einbeziehst und du dir auf diese Weise erhoffst, Bestätigung deiner eigenen Betrachtungsweise zu bekommen. Wenn du dazu neigst, vorschnell zu werten oder zu bewerten, wirst du dir selbst eine vollkommene Betrachtung der Gegebenheiten vorenthalten und deinen Mitmenschen oftmals unrecht tun. Die Bewertung durch deine eigenen Erfahrungen, Erinnerungen, Gedanken und Emotionen wird durch dieses Zusammenspiel verzerrt und entspringt zum größten Teil einer persönlich bedingten eingeschränkten Sicht.

Eine Bewertung an anderen Personen vorzunehmen, zeigt sehr deutlich, dass du etwas von dir weist. Du dich selbst als getrennt von den anderen erlebst und noch glaubst, dich mit einer abgegebenen Bewertung von anderen menschlichen Reaktionen, Handlungen oder Emotionen fernhalten zu wollen oder du dich aufgrund deiner eigenen Bewertung davon klar distanzieren möchtest. Die Distanzierung von Etwas ist absolut legitim, doch bedarf es deswegen einer Bewertung?

Teilnehmer an Etwas zu sein, kann dich bereits je nach persönlicher Entwicklung ganz automatisch in eine beobachtende und gedanklich bewertende Position bringen.

Es bedarf beständiger Übung und reinem Gewahrsein, bis es dir gelingt, deinen Mitmenschen wertfrei gegenüber zu treten.

Der Mensch neigt dazu, alles, was er mit seinen Sinnen aufnimmt, fast zeitgleich in Vergleich oder Bezug zu sich selbst zu bringen. Wertfreies Beobachten wird dadurch meist verhindert.

Wenn du versuchst und den zunächst gedanklichen Entschluss fasst, wertfrei durch deinen Tag und Alltag zu gehen, wirst du sehr schnell bemerken, wie sehr dein Erleben nur durch dich und deine eigene innere Haltung sich völlig entspannt und du gelassener und automatisch sanfter im Umgang mit anderen und dir selbst wirst.

Nach und nach wirst du immer mehr spüren und verstehen, dass das von dir Gesehene, Erlebte und Wahrgenommene nur in DIR geklärt werden kann. Es gilt nicht im Außen die Bewertung vorzunehmen, sondern sich selbst zu fragen, warum diese meist ablehnende Haltung oder diese negativ behafteten und abwertenden Gedanken auftreten?

Eine Veränderung beginnt immer nur in jedem SELBST.

Wenn du dein eigenes Thema in Bezug auf eine für dich als peinliche, bedrohliche, unangemessene oder wie auch immer von dir bewertete Situation geklärt hast, ist diese Situation für dich wertneutral und du spürst keinerlei Impuls mehr in dir, darauf reagieren zu müssen.

Alles, was eine Reaktion von dir fordert, bedarf der eigenen Innenschau und tiefen Klärung der sich durch dieses Erleben in den Vordergrund drängenden Thematik. Unter diesem Blickwinkel, wird sich der Blick auf deine Mitmenschen entspannen, denn alles, was DU wahrnimmst hat nur mit DIR zu tun. Durch deine Bewertung im Außen veränderst du rein gar nichts. Ganz im Gegenteil, du verstärkst den Widerstand in deinem Inneren und entfernst dich von deinen eigenen, zur Klärung drängenden Themen.

Sich den eigenen Themen zu stellen kann sehr hart und schmerzhaft sein.

Es kostet Mut sich diesen Schattenseiten zu stellen und sie als das zu erkennen, was sie sind. Letztendlich hilft dir das Leben in jedem noch so kleinen und einzelnen Moment. Immer wieder dient dir dein Erleben, auf dem Weg zu dir selbst.

Wenn du voller Freude, Neutralität, reinem Gewahrsein und Achtsamkeit den Geschehnissen im Außen als einen Wegweiser in DEIN Inneres betrachten kannst, wirst du dich immer besser kennen lernen und herausfinden können, wer DU wirklich in deinem Kern bist. Du wirst erkennen, wo die Ursache für dein Verhalten begründet liegt und du wirst lernen, dem Leben, deinem Erleben und allen Lebewesen mit Liebe zu begegnen.

Denn Alles und Jeder hilft dir auf deinem ganz persönlichen Weg zur Selbsterkenntnis.

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

 

© Copyright, Text 2014 Stefanie Will

Bildnachweis: Till Hardenbicker, „eingeschränkte Sicht“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

In Beziehung gehen…

Was bedeutet Beziehung?

In Beziehung stehen wir mit Vielem und fast Allem. Bei jedem Aufeinandertreffen und jeder Begegnung bleibt uns nichts anderes, als uns auf das, was wir hören, sehen, fühlen, kurz was unsere Sinne wahr nehmen, zu beziehen. Selten gehen wir nicht in Beziehung zu etwas.

Alles, was wir um uns herum wahr nehmen, bezieht sich auf etwas Vorangegangenes. Alles steht in einer permanenten Wechselwirkung zueinander.

Und wir stecken mittendrin und können gar nicht anders, als daran teil zu haben.

Darüber hinaus gibt es noch die unterschiedlichsten Formen von Beziehungen über einen bestimmten Zeitrahmen. Seien es soziale oder gesellschaftliche Beziehungen, Eltern-Kind-Beziehungen, partnerschaftliche oder Liebesbeziehungen, und es ließen sich noch einige mehr erwähnen.

Was alle gemeinsam haben? Sie stellen für jeden Menschen eine Herausforderung dar, die meistens unbewusst und automatisch abläuft. Eine Begegnung an der Oberfläche.

Stehst du in Beziehung zu dir selbst? Wann stehen wir wirklich in Beziehung zu uns? Können wir das überhaupt einfach so beantworten? Die Frage ist zudem, wie können wir in eine Beziehung zu anderen treten, wenn wir nicht in einer echten Beziehung zu uns selbst stehen?

Als ich anfing mir hierüber Gedanken zu machen, weil ich mir das Thema „Beziehung“ für heute als Text vorgenommen hatte, fiel mir erst auf, dass für mich persönlich im Schreiben und Mitteilen, zunächst diese grundsätzliche Klärung hierüber wichtig war.

Vielleicht erscheint es manchen Lesern zu kompliziert, was ich verstehen könnte, doch je länger ich darüber nachsinne, desto unerlässlicher erscheint es mir :-).

Die Frage und zugleich Antwort, ist doch die Gewissheit darüber, dass wir solange keine echten Beziehungen führen können, bis wir diese nicht mit uns selbst geklärt haben. Wie sollte das auch gelingen? Vielleicht kurzweilig. Wenn du dir nicht genau im Klaren darüber bist, was dich ausmacht und wer du tatsächlich bist, wie soll dich dann ein anderer erkennen und auf dich beziehen. Es wäre eine Beziehung, die weit ab von dem Potenzial stattfinden würde, was eigentlich möglich und lebbar wäre. Du würdest dich nicht zu erkennen geben können und dein Gegenüber könnte dich nicht in der Tiefe deines Seins erfassen. Nicht in deiner Reinheit und Ursprünglichkeit. Dies erfordert eine große Portion Mut, sich zu hinterfragen.

Der Weg zu einer glücklichen, erfüllenden Beziehung im Außen beginnt somit immer in der authentischen Begegnung mit dir selbst. Wenn du hinschaust, auch dorthin schaust, wo es eher unangenehm für dich wird. Dort wo sich die Bereiche deines Wesens befinden, die du nur ungern wahr haben möchtest. Bereiche, die irgendwann von dir verdrängt wurden, weil es zu schmerzhaft für dich wurde.

Nur du allein kannst dich klären und die ungelösten Probleme zur Transformation bringen, indem du sie an die Oberfläche holst, sie für dich sichtbar machst. Ansonsten bleibt deine Erwartungshaltung eine große Last für dein gegenüber und auf Dauer kann dir keine richtige und tiefe Beziehung gelingen. Wenn es dir dagegen gelungen ist, die Selbstliebe in dir aufzubringen, die du bisher in der Außenwelt an bestimmte Personen gerichtet hattest, dann entlastest du diese Verbindungen enorm.

Du handelst nicht mehr aus einer Bedürftigkeit heraus und bist auf niemanden angewiesen, was deine gesamte Erscheinung und Ausstrahlung auf andere Menschen enorm verändern wird. Du wirst dadurch bedingt andere Menschen in dein Leben ziehen.

Die wichtigste Beziehung unseres Lebens, ist die Beziehung zu uns selbst. Wir können anderen Menschen erst authentisch und wahrhaftig begegnen und uns bedingungslos auf sie einlassen, wenn wir zu echter Selbstliebe fähig geworden sind. Wenn nichts mehr an Bedingungen geknüpft ist.

Denn nur das Maß an Liebe, mit dem wir durch uns selbst erfüllt sind, können wir anderen Menschen geben.

„Ich liebe dich so sehr, wie ich mich liebe“.

Etwas anderes ist gar nicht möglich! Wir sind alle nur imstande, das zu GEBEN, was wir bereits HABEN. Wir können es unmöglich von außen erhalten. Nur in diesem Gewahrsein übernimmst du die Verantwortung für die Qualität deiner Beziehungen, welcher Art auch immer…..

Bringe die Liebe aus dir heraus in dein Leben und verströme sie.

Von Herzen ♥

Stefanie

Wertung

Wertung

Wann hast Du das letzte Mal etwas bewertet? Alle Menschen neigen dazu, alles zu werten und zu bewerten.
Sie nehmen damit ständig eine Einteilung dessen vor, was ihnen widerfährt. Der Verstand versucht damit, der Dualität zu entsprechen. Für ihn gibt es meist nur die Einteilung in z.B. gut oder schlecht, krank oder gesund, arm oder reich uvm.
Doch, was für den Einen als gut bewertet wird, ist für einen Anderen vielleicht schlecht. Da alles aus der Sicht des Einzelnen heraus resultiert, ist die Wertung eine Illusion desjenigen, der wertet.

Gehörst Du auch zu den Menschen, die alles bewerten und in die eine oder andere Richtung schieben?
Versuche Dich in einer neutralen und beobachtenden Position zu halten und akzeptiere genau das, was sich Dir zeigt. Als das, was es ist! Nicht mehr und nicht weniger! Befreie Dich von jeglicher Form der Wertung und Bewertung.

Denn durch Deine Zuordnung der Bewertung, schränkst Du Deine eigene Perspektive enorm ein. Du nimmst eine Unterteilung vor und schaffst somit Trennung. Trennung des Ganzen!

Unter dem Gewahrsein, das alles miteinander verbunden ist und das Eine aus dem Anderen hervorgeht, erübrigt sich jede Form von Wertung. Denn, wenn Du tatsächlich begreifst und Dir bewusst ist, das alles auf diesem wundervollen Planeten in einer Wechselwirkung untereinander und miteinander existiert, erkennst Du, das jede Form Deiner Wertung wertlos ist……

Von Herzen ♥
Stefanie