Glück…

Glück „fliegt“ dir nicht einfach zu.
Glück kann auch nicht „gesucht“ werden.
Glück „findet“ man niemals im Außen.

Nur DU allein entscheidest über dein ganz persönliches Glücksempfinden und DU allein bestimmst das Maß deiner Freude und Dankbarkeit über deine Erfahrungen.

Deine „Bewertung“ einer Situation ist maßgebend dafür, ob du dich glücklich oder unglücklich fühlst.
Nur wenn du wirklich gegenwärtig bist, kann sich ein tiefes Glücksgefühl einstellen.

Suche das Glück nicht in Erinnerungen vergangener Tage.
Verfalle auch nicht der Illusion, dass dein persönliches Glück in (materiellen) Wünschen und Sehnsüchten verborgen liegt.

Wahres „Lebensglück“ ist nicht irritierbar oder „bestechlich“ und lässt sich nicht täuschen…

Wichtig bei deiner Gegenwärtigkeit und Bewusstheit ist ebenso die Energie, mit der du dich umgibst und die einen nicht unerheblichen Einfluss auf dein Befinden hat.

Fülle jeden Jetzt-Moment mit deinem „GLÜCK“ durch deine ganz bewusste Wahrnehmung für ALLES, was dich umgibt.

Du wirst überrascht sein, wie „glücklich“ du dabei sein wirst 😉

Von Herzen zum „Weltglückstag“

Stefanie

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Freudige wahre „Weihnachtsgeschichte“…

Vor ein paar Tagen, genau am 20.12. 2016 war ich unfassbar gerührt.
 
Es gab am Vormittag einen Schlag an unserem Terrassenfenster und als ich nachschaute, lag ein kleines Vögelchen auf dem Rücken am Boden. Es hatte die Augen halb geschlossen und bewegte sich nicht mehr. Ich dachte, es würde sterben und das sollte in Liebe und Wärme und nicht draußen alleine und bei dieser Winterkälte geschehen.
 
20161220_134900_hdr-2Ganz schnell ging ich raus, nahm es vorsichtig hoch und ging zurück ins Wohnzimmer. Ich hüllte es in meine beiden Hände, um es zu wärmen und es war sichtlich dankbar und blieb ganz ruhig in meinen Händen liegen. Ich streichelte es unentwegt und sprach ihm unaufhörlich gut zu.
 
Nach einer Weile bewegte es zuerst seine Füßchen, dann richtete es sich auf…immer noch auf meiner Hand mit mir im Wohnzimmer sitzend und ich ging langsam mit ihm nach draußen. Es war so zutraulich und süß….
 
20161220_135016Als wir draußen waren….flog es dann davon und ich juchzte nur so vor Freude…… Es blieb noch eine ganze Weile auf einem Baum in unserem Garten sitzen und zwitscherte…
Was für berührende Minuten und das wenige Tage vor Weihnachten 😉 <3.
Jeder einzelne Tag steckt voller Wunder und Überraschungen :-).
Ich bin sehr dankbar über diese schöne Erfahrung….
(c) Text und Fotos Stefanie Will, 2016

LIEBE und Beziehungen im Dezember 2016…

In diesem Monat scheint sich bei vielen Menschen sehr viel zu bewegen, was ich in meinem Umfeld rundherum hautnah miterleben kann.

Es geht in erster Linie um LIEBE und BEZIEHUNG.

Sehr viele können nicht mehr das aufrecht erhalten, was anscheinend jahrelang funktioniert hat. Doch zu Funktionieren war noch nie das Richtige, nur wollte bisher niemand wirklich hinschauen und den allermeisten fehlte der Mut, daran etwas aktiv zu verändern. So kam es, dass sehr viele Menschen in Beziehungen und Ehen ausharrten, die sie seit Jahren nicht mehr als erfüllend empfanden.

Diese Beziehungsmenschen hatten somit in der Vergangenheit meist nicht die Gelegenheit, sich selbst zu erfahren und kennenzulernen. Sie wussten oftmals nichts davon, dass zunächst Ihre Selbstliebe wachsen sollte, um LIEBE wahrhaftig leben zu können.
Sie übernahmen Beziehungsformen von ihren Eltern und Großeltern, ohne diese zu hinterfragen und wunderten sich nicht selten, warum sie nicht das Wohlbefinden erreichten, was sie erwartet hatten.

Erst heute morgen traf ich einen Freund, der seit über 20 Jahren verheiratet ist und wann immer ich ihn in den vergangen Jahren gesprochen hatte, mir stets eher wehleidig und traurig berichtete, dass seine Ehe nicht so sei, wie er es sich wünscht. Sich zu trennen, um einmal zu sich selbst zu finden, kam für ihn nie in Betracht.
Heute erzählte er mir, dass sie sich trennen…. Für mich keine Überraschung….

Dezember 2016, Weihnachten, das Fest der Liebe…… Ja, es ist ein Fest der Liebe und die LIEBE zeigt jedem von uns auf ihre Weise, was richtig und gut für uns ist!!

Manchmal müssen wir erst durch einen tiefen Schmerz gehen und es braucht Zeit, um die eigene Essenz fühlen und spüren zu lernen….

Der Zeitenwandel spült alles an die Oberfläche, was einer Transformation bedarf. Sich dagegen zu sträuben gelingt nicht länger, so sehr man auch dagegen angehen mag. Die Menschen werden nun mit ihren wahren Bedürfnissen und ihrem Kern konfrontiert, ob sie wollen oder nicht.
Den einströmenden und hochschwingenden Liebesenergien in diesem Monat kann sich niemand verwehren.

Ein Leben im Sparmodus oder Second-Hand-Format ist keine Option mehr und diese Konstellationen brechen auseinander.

Es gelingt NIEMANDEM aktuell vor sich selbst davonzulaufen. Es zeigt sich bei jedem, was geheilt werden möchte. Viele werden auch in Form von körperlichen Symptomen konfrontiert und haben mit Krankheiten zu kämpfen. Doch auch in diesem Fall geht es um LIEBE!
Es geht immer nur um LIEBE und das gilt es zu verstehen!!!

Parallel dazu erleben auch viele Menschen plötzlich und unerwartet eine Wende in Bezug auf ungeklärte LIEBESBEZIEHUNGEN.
Es wird zusammengeführt, was zusammengehört und dieses Vertrauen, sollte jeder haben!!

Gebe dich diesen Zeiten hin und erschrecke nicht allzu sehr vor dem, was sich nun in deinem Leben offenbart. Es zeigt sich immer nur das, was lange überfällig ist und dringend einem Kurswechsel bedarf und auch wenn du es jetzt nicht nachvollziehen kannst, zu deinem Besten ist.
Freue dich und empfange jede Veränderung mit offenen Armen und einem liebenden Herzen.

Vertraue darauf, dass du auf dem richtigen Weg bist!!!

Hab keine Angst vor neuen Situationen oder Entscheidungen. Du hast ein Recht auf DEIN Leben und unser aller Leben ist ein Geschenk, welches wir freudig begrüßen und leben sollten.

Halte nicht länger fest, was gehen möchte. Bedenke immer, dass nur DU allein für dein Wohl und Glück zuständig bist. Verirre dich nicht in Schuldzuweisungen und verharre nicht im Leid.

Laufe nicht weiter irgendwelchen Illusionen hinterher und versuche nicht etwas zu SEIN oder zu erreichen, was in der heutigen ZEIT anders gelebt werden möchte.

Von ganzem Herzen und in LIEBE

Stefanie

 

(c) Foto und Text 2016 Stefanie Will

Die wichtigste Beziehung in unserem Leben, ist die Beziehung zu uns selbst…

Seerose

In Beziehung stehen wir mit Vielem und fast ALLEM. Bei jedem Aufeinandertreffen und jeder Begegnung haben wir bei vollkommenem Gewahrsein die Wahl uns auf das, was wir hören, sehen, fühlen, kurz was unsere Sinne wahrnehmen, zu beziehen. Selten gehen wir in unserem Alltagsdasein nicht in Beziehung zu etwas.

Nur wem es möglich ist, wertfreier und teilnehmender Beobachter zu sein, dem wird es ohne Anstrengung gelingen, nicht reagieren oder handeln zu müssen. Wer eine derartig bewusste Beziehung mit sich selbst und seinem Dasein führt, wird durch die vorhandene Achtsamkeit nicht mehr dazu hingezogen werden, automatisch ablaufende Reaktionen oder unreflektiert gesteuerte Handlungen zu vollziehen. 

Alles, was wir um uns herum wahrnehmen, bezieht sich auf etwas Vorangegangenes. Alles steht in einer permanenten Wechselwirkung zueinander, an der wir teilhaben können oder eben nur als Beobachter fungieren und selbst bestimmen, ob es einer Reaktion oder Handlung bedarf.

Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Beziehungen, an denen wir alle in gewisser Weise über einen bestimmten Zeitrahmen beteiligt sind. Seien es soziale oder gesellschaftliche Beziehungen, Eltern-Kind-Beziehungen, partnerschaftliche oder Liebesbeziehungen, und es ließen sich noch einige mehr erwähnen.

Was haben diese gemeinsam?

Sie stellen für jeden Menschen eine tagtägliche Herausforderung dar, die meistens unbewusst und automatisch abläuft.

Stehst du in einer echten und authentischen Beziehung zu dir selbst?

Kannst du diese Frage für dich beantworten?

Die Frage ist zudem: Wie können wir in eine authentische Beziehung zu anderen Menschen treten, wenn wir nicht in einer echten Beziehung zu uns selbst stehen?

Als ich anfing mir hierüber Gedanken zu machen, weil ich mir das Thema „Beziehung zu uns selbst“ als Text vorgenommen hatte, fiel mir erst auf, dass für mich persönlich im Schreiben und Mitteilen, zunächst diese grundsätzliche Klärung hierüber wichtig war.

Die Frage und zugleich Antwort, ist die Gewissheit darüber, dass wir solange keine echten Beziehungen führen können, bis wir diese nicht mit uns selbst geklärt haben. Wie sollte das auch gelingen? Vielleicht kurzweilig. Wenn du dir nicht genau im Klaren darüber bist, was dich ausmacht und wer du tatsächlich bist, wie soll dich dann ein anderer erkennen und sich auf dich wahrhaftig beziehen können.

Es wäre eine Beziehung, die weit ab von dem Potenzial stattfinden würde, was grundsätzlich  möglich und erlebbar wäre. Du würdest dich nicht in deinem wahren Kern zu erkennen geben und dein Gegenüber könnte dich nicht in der Tiefe deines Seins erfassen. Nicht in deiner Reinheit und Ursprünglichkeit. In dieser unbewussten Form kann keine echte Begegnung stattfinden!

Für viele Menschen erfordert es eine große Portion Mut, sich selbst zu hinterfragen und in reinem Gewahrsein ihrer vielfältigen Facetten zu sich selbst zu stehen. Sich ihrer Schwächen, ihrer Ängste und Unzulänglichkeiten vollkommen bewusst zu werden, ohne diese vor ihren Mitmenschen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Mitteln verbergen zu wollen.

Doch der Weg zu einer glücklichen, erfüllenden Beziehung im Außen beginnt immer in der unverfälschten Begegnung mit dir selbst.

Hierzu gibt es einen Beitrag:

https://lichterwunder.com/2015/10/07/lebe-dein-wahres-selbst/

Wenn du hin schaust, auch dort hin schaust, wo es eher unangenehm für dich wird, dorthin wo sich die Bereiche deines Wesens befinden, die du nur ungern wahr haben möchtest. Bereiche, die irgendwann von dir verdrängt wurden, weil es entweder zu schmerzhaft oder in anderer Form unangenehm für dich wurde.

Nur du allein kannst DICH klären und die ungelösten Probleme oder festgefahrene Verhaltensweisen sowie frühkindliche Konditionierungen zur Transformation bringen, indem du sie aus der Tiefe empor holst und sie für dich sichtbar machst und ihre zunächst schmerzhaften Erinnerungen und Empfindungen zulässt.

Wenn es dir mit der Zeit gelingt, die Selbstliebe und Akzeptanz für alles, was dich ausmacht in dir aufzubringen, so wirst du mit fortschreitender Zeit spüren und erleben, wie sich die Qualität deiner Begegnungen und deiner vorhandenen Beziehungen außerordentlich verbessern. Wenn du dich mehr und mehr selbst zu lieben beginnst, ist dies eine bedeutende und wundervolle Erfahrung. Bei der Selbstliebe ist allerdings wesentlich, dass es sich nicht um eine egoistisch anmutende Entwicklung handelt. Hier ist deine Achtsamkeit gefordert!

Vielleicht hilft dir hierbei mein Video zum Thema Selbstliebe:

https://lichterwunder.com/2015/05/24/selbstliebe-wie-wichtig-es-ist-in-die-selbstliebe-zu-kommen/

Die wichtigste Beziehung unseres Lebens, ist die Beziehung zu uns selbst. Wir können anderen Menschen erst authentisch und wahrhaftig begegnen und uns unvoreingenommen auf sie einlassen, wenn wir zu echter Selbstliebe fähig geworden sind. Wenn nichts mehr an Bedingungen geknüpft ist und wir aus uns selbst heraus glücklich und zufrieden sind.

Denn nur das Maß an Liebe, mit dem wir durch uns selbst erfüllt sind, können wir anderen Menschen geben.

Etwas anderes ist gar nicht möglich! Wir sind alle nur imstande, das zu GEBEN, was wir bereits HABEN. Wir können es unmöglich von außen erhalten. 

Nur in diesem Gewahrsein übernimmst du die Verantwortung für die Qualität deiner Beziehungen, welcher Art auch immer…..

 

Von Herzen ♥

Stefanie

(c) Copyright Text 2015/2016 stefanie will

Bildnachweis: Bildnachweis: Geli, „Seerose“, CC-Lizenz (BY 2.0)
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank www.piqs.de

Methode und Welle der kleinen Glücksmomente….Mach auch DU mit!

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Es ist wundervoll und außerordentlich beglückend, Menschen ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern, ihnen Freude zu bereiten und sie für einen kurzen Moment vergessen zu lassen, was sie eventuell sorgenvoll beschäftigt.

Möchtest auch du wissen, wie du voller Begeisterung und offenen Herzens etwas geben kannst, dich selbst dadurch glücklich machst und zudem noch viele andere Menschen beglückst?

Wie das gehen soll? Vielleicht denkst du nun, das es dir selbst an etlichen Dingen mangelt und du nicht auch noch etwas abgeben kannst oder wirst daran erinnert, dass du gerade einmal so mit deinen finanziellen Möglichkeiten zurecht kommst.

Doch glaube mir, der Einsatz, den du bei meiner Methode der kleinen Glücksmomente benötigst, hat jeder Mensch übrig. Du entscheidest selbst, wie oft du es am Tag praktizieren möchtest :-).

Bevor ich dir gleich beschreibe, was ich nun bereits seit längerer Zeit voller Heiterkeit durchführe, muss ich kurz ausholen, wie ich dazu kam:

Als Kind hatte ich einen immer wiederkehrenden Traum, in dem ich mich draußen in der Natur befand und mir plötzlich in der Ferne am Boden ein Funkeln auffiel. Ich rannte darauf zu und je näher ich kam, desto erwartungsvoller wurde ich. Ich traute meinen Augen nicht, denn der Weg war gesäumt mit Geldstücken. Ich fing sogleich an, diese aufzuheben und in meine Taschen zu stecken. Allerdings war die vorhandene Fülle unerschöpflich, denn je mehr ich vom Boden aufsammelte, desto mehr wurden es und sie vermehrten sich ohne Ende.

Diesen Traum hatte ich als Kind immer und immer wiederkehrend. Er war in meinen Gedanken und ich fragte mich damals sehr häufig, was er wohl zu bedeuten hatte. In meiner Kindheit gab es keinerlei finanziellen Mangel, ganz im Gegenteil, es fehlte mir in Bezug auf materielle Dinge nichts.

Vor einigen Monaten dann, wachte ich plötzlich in der Nacht auf und erinnerte mich daran, nach mehreren Jahrzehnten erstmalig wieder genau diesen Traum gehabt zu haben. Er beschäftigte mich…. Zumal meine finanzielle Lage seit einiger Zeit eine komplett gegenteilige zu der meiner Kinderzeit ist.

Und da kam mir die Idee!

Ich beschloss, ab sofort jedes 1- und 2- Centstück, welche sich in meinem Portemonnaie befinden in meine Jackentaschen zu stecken und bei Spaziergängen, bei Einkäufen, an der Tankstelle, beim Sport und ganz egal, welcher Tätigkeit ich gerade nachgehe oder wo ich mich gerade aufhalte, auf den Boden fallen zu lassen.

Zu Anfang hatte ich fortlaufend den Spruch im Kopf:

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

Sicher kennst auch du diese Aussage und für mich war es bisher undenkbar, Geld auf die Straße zu werfen. Zu Anfang war es auch komisch, doch als ich nachdem ich mich erst wenige Male hatte dazu überwinden können, kurz darauf ein Kind sah, welches sich freudig hüpfend auf seine Mutter zu bewegte, um ihr mein Centstück zu präsentieren, wusste ich, dass es gut und richtig so war! Die Mutter beugte sich zu ihrem Kind herunter, bewunderte das sich in den Kinderhänden befindliche Geldstück und die Kleine hütete es, wie einen großen Schatz. Sie hüpfte ein paar mal im Kreis und verstaute es dann sicher in ihrer Hosentasche. Die Mutter lächelte und freute sich sichtlich über die immense Freude ihrer Tochter.

Ich entfernte mich lächelnd und fand es sooooo schön, diesen Beiden mit gerade mal einem Cent diesen harmonischen und freudvollen Augenblick geschenkt zu haben und seither erhöht sich meine eigene Freude bei jedem Fallenlassen. Mittlerweile gehe ich sofort meiner Wege und bekomme nur noch gelegentlich den Moment mit, wo er gefunden wird.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel Beglückung darin steckt. Ich hatte für mich beschlossen, diesen Glaubenssatz umzukehren und erkannte, dass genau darin, es zu tun, ein großer Segen liegt. Zu Geben!

Seither lasse ich mehrfach am Tag die Centstücke fallen und in dem Moment, wo ich meine Hand öffne und er zu Boden fällt, bin ich erfüllt von Dankbarkeit und Wohlbehagen. Zudem ist die Vorfreude, das wenige Minuten später ein Mensch dieses kleine funkelnde Centstück finden wird und diese winzige Geste ihm ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird, eine absolut freudvolle Vorstellung für mich. Mehrfach habe ich diesen Augenblick jetzt schon miterleben dürfen, konnte beobachten, wie mein Centstück den Besitzer wechselte und ganz gleich, ob dieser Mensch froh gelaunt oder eher traurig und bedrückt daher kam, in dem Moment, wo das Geldstück aufgehoben wurde, lächelte jeder!

Das 1- oder 2- Cent beim Gebenden und Empfangenden soviel schöne Empfindungen auslösen können, ist doch wundervoll!

Probiere es aus und erlebe, wie gut du dich dabei fühlen wirst. Du verteilst diese kleinen Glücksmomente und wirst selbst mit so vielen einzigartigen Gefühlen belohnt.

Seither freue ich mich riesig, wenn ich beim Einkaufen wieder Centstücke erhalte und weiß, dass ich erneut zur Freude und einem klitzekleinen Lichtblick meiner Mitmenschen beitragen kann. Ich wandelte so nach und nach das Gefühl in mir, einem Geldmangel zu erliegen und finde es wundervoll auf diese kleine und bescheidene Art und Weise etwas in die Welt und in den Kreislauf zurück geben zu können.  

Erst gestern beim Abendessen sagte meine Tochter plötzlich mit strahlenden Augen: „Mama, ich habe heute 2 Cent gefunden, waren die von dir?“ und lachte.

Ja, sie waren tatsächlich von mir, stellten wir fest, als sie mir erzählte, wo sie das Geld gefunden hatte. Doch ihre Freude war deswegen keineswegs geringer ausgefallen und wenn ich mir vorstelle, dass die Menschen, die meine Centstücke finden, davon auch am Abend jemandem berichten oder persönliches Glück damit verbinden, so ist das doch eine sehr einfache Methode zur Freude und zur Fröhlichkeit unseres Nächsten beizutragen.

Ich hatte an diesem Tag beim Hundespaziergang in unserem Ort einige Centstücke vor mehreren Häusern von Menschen fallen lassen, die ich als sehr ernst und eher traurig empfinde. Es handelt sich dabei um Menschen, die in großen Häusern und finanziell wohlhabenden Verhältnissen leben. Ich dachte mir, vielleicht erinnern sie sich beim Finden daran, was ihnen bei allem vorhandenen Reichtum in ihrem Leben verloren gegangen ist.

Die Freude über die kleinen Dinge im Leben!

Wäre es nicht wunderschön, wenn wir ALLE wieder auf die kleinen und glücksbringenden Momente achten würden?

Wenn JEDER täglich einen kleinen Beitrag dazu leistet, dass sich ein anderer Mensch, ganz gleich ob wir ihn persönlich kennen oder nicht, freuen und glücklich sein darf.

Wenn WIR unsere eigene Freude und Dankbarkeit auf diese Weise weitergeben.

Wenn WIR erkennen, wie einfach es im Grunde ist, glücklich zu sein.

Wenn WIR lernen, zu TEILEN.

Wenn WIR erkennen, dass alles und jeder miteinander verbunden ist.

Wenn UNS bewusst wird, dass wir ALLE hier sind um einfach nur GLÜCKLICH zu SEIN.

Wahres Glück kann nicht im Außen gefunden werden. Doch auch wenn DIR dies bewusst sein sollte, so gibt es viele Menschen da draußen, denen derartiges Denken und Handeln entweder abhanden gekommen ist oder noch nie gegeben war.

Für eine kurze Zeit können wir die betroffenen Menschen an dieses wunderschöne Gefühl mit der Geste erinnern und vielleicht rührt sich dann etwas in ihnen und sie bemerken, was ihnen wirklich fehlt und worauf sie ihr Augenmerk richten sollten.

Ich würde mich freuen, wenn auch DU dich entschließt mitzumachen und somit dazu beitragen wirst, immer mehr Menschen an ein wertvolles Gut zu erinnern!

Falls du dich dazu entscheiden solltest, es mir gleich zu tun, dann würde ich mich über eine Rückmeldung deiner Empfindungen und Erfahrungen freuen.

Teile diesen Beitrag, damit so viele wie nur irgendwie möglich teilnehmen können 🙂 und vielleicht wirst auch DU bald ein Centstück finden.

Von ganzem Herzen eine glückliche und gesegnete Zeit.

♥ Stefanie

 

© Copyright Text und Bild 2015, Stefanie Will