Ghosting -Trennung ohne ein Wort-

Alone with the great sky of water

Endlich hat dieses Verhalten einen Namen, auf den ich heute getroffen bin.

Einige von Euch werden eventuell das urplötzliche Verschwinden oder den schonungslosen, dauerhaften Rückzug eines Partners ohne eine persönliche Erklärung selbst schon erlebt haben. Vielleicht erkennt ihr aber auch euer eigenes Verhalten in der folgenden Beschreibung wieder!?

Es fällt mir etwas schwer darüber zu berichten, da ich zum Einen selbst auf diese rabiate Art verlassen wurde und zum Anderen, da ich stets versuche und bemüht bin, das Verhalten meiner Mitmenschen nachzuvollziehen, zu respektieren und zu verstehen. Gleichzeitig bin ich auch der Meinung, dass jeder nur so handelt, wie er aktuell fähig ist und dies richtet sich nach dem jeweiligen Entwicklungsstand, was keine Wertung darstellen soll. Diese Tatsache oder das Wissen darüber entschuldigt allerdings nicht dieses gewissenlose Gebaren und erleichtert für Betroffene bzw. Verlassene nicht den unerträglichen Schmerz und Kummer eines derartig „feigen“ Verhaltens.

Wenn sich jemand aus einer Beziehung stiehlt und dies ohne Vorankündigung, ohne klärendes Gespräch, ohne Nennung von Gründen, ohne Ehrlichkeit und Offenheit geschieht, stellt das eine Mischung aus sozialer Inkompetenz und scheinbarer Überforderung mit der Situation dar. Es fehlt der Mut, ehrlich auszusprechen, warum es zum Rückzug und somit zur abrupten Trennung kommt. Für den Zurückgelassenen ist das zunächst ein Schock! Fragen über Fragen kommen immer wieder hoch, Selbstzweifel, Ängste, Wut, Verständnislosigkeit, Verzweiflung, Trauer! Das Hoffen darauf, dass doch irgendwann das Telefon klingelt, er an der Türe steht oder auf andere Art ein Zeichen gegeben wird, bleibt bestehen und selbst wenn Jahre ins Land ziehen. 

Jeder Mensch hat eine Antwort verdient und ebenso das Recht darauf, abschließen zu dürfen. Doch wenn man sich plötzlich und unerwartet in dieser Situation wiederfindet, fehlt das alles! Man wird der „normalen“ Verlust- und Konfliktbewältigung beraubt! Man wird achtlos zurück gelassen, ohne die Gelegenheit zu bekommen, Stellung zu beziehen.

Es wäre ein Leichtes, zu erklären, was diese Haltung für vielfältige Ursachen haben kann. Doch wir wollen hier nicht beleuchten, was diesen Menschen dazu bringt, derart respektlos seinem Partner gegenüber zu handeln. Sofern noch keine feste Bindung besteht und erst wenige Verabredungen stattgefunden haben, ist es schon keine Art, sich aus dem Staub zu machen. Sollte es sich aber um eine bereits langjährige Beziehung handeln, so ist „Ghosting“ absolut unverzeihlich! Doch ganz gleich, warum ein Mensch diese Verhaltensweise an den Tag legt, ist dies allein Grund genug, diese Verbindung so schnell wie nur irgendwie möglich zu vergessen und sich dem eigenen Wohlergehen zu zu wenden.

Dieser Mensch hat kein Interesse, sich mit der anderen Person auseinanderzusetzen und zieht es vor, wortlos abzutauchen und so zu tun, als ob es niemals eine partnerschaftliche Verbindung gegeben hätte. Das kann sogar soweit gehen, dass derart handelnde Menschen beim persönlichen Aufeinandertreffen so tun, als ob der einst „benutzte“ Partner gar nicht mehr existiere. Bei Begegnungen schauen sie stur weg und blenden sowohl den/die Ex-Partner(in) als auch ihre eigene Unfähigkeit komplett aus!

Einer Aussprache wird aus dem Weg gegangen und es wird so getan, als ob es nichts mehr zu besprechen gäbe. Auf Nachrichten, Anrufe oder Mails reagieren sie nicht. Sie warten beharrlich darauf, bis es sich von selbst erledigt hat. Sie ziehen diese „Masche“ eiskalt und unbarmherzig durch! Sie wollen sich der Konfliktsituation definitiv nicht stellen und laufen somit vor sich selbst und dem Ex-Partner davon! Ihre Reaktion gleicht der eines Kleinkindes und hat mit erwachsenem Verhalten und konstruktiver Klärung und Konfliktfähigkeit nichts zu tun!

Ihre Rücksichtslosigkeit interessiert sie nicht, oft erkennen sie sie nicht einmal, denn meistens hat in ihren Augen der andere genau diese hartherzige Reaktion verdient. Dies legen sie sich im eigenen Inneren so zu recht, um vor sich selbst bestehen zu können. Gewissenlos gehen sie ihren Weg, ohne sich noch einmal umzuschauen, um das Feld der Verwüstung was sie hinter sich lassen, nicht betrachten zu müssen.

Der Verlassene versteht die Welt nicht mehr und bleibt mit gebrochenem Herzen und stark geschädigtem Selbstwertgefühl zurück. Kein Mensch hat es verdient, derart abserviert zu werden! Wer so behandelt wird und eine derartige Trennung erleben musste, empfindet dies als absolute Kränkung und tiefe Verletzung der eigenen Würde. 

Es dauert oft Monate oder Jahre, bis sich der oder die Verlassene wieder von diesem schockartigen Zustand, der einem Trauma gleich kommt, erholen kann. Es kann sogar soweit gehen, dass Partnerschaften oder das andere Geschlecht komplett abgelehnt wird, da eine derart große Angst vor erneuter Verletzung besteht, dass keinerlei Vertrauen mehr aufgebaut werden kann.

Oft ist es ratsam, in einem derartig gelagerten Fall professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die Kränkung und den tief sitzenden Schaden bearbeiten zu können.

Meist kommt erschwerend hinzu, dass der/die Verlassene starke Selbstzweifel dahingehend bekommt, wie man sich auf einen derart kalten und herzlosen Menschen einlassen und diesen sogar lieben konnte.

Im Grunde kann nur jeder froh sein, wenn dieser Mensch, der keine Verbindlichkeit und Empathie kennt, der wahrscheinlich zu wahrer Liebe gar nicht fähig ist und schon gar keinen Respekt zeigt, los zu sein.

Eine traurige Erfahrung, die bis ins Mark erschüttern kann.

Ich wünsche jedem Leser, dass er von einem solch traurigen Ende einer Partnerschaft verschont bleibt und wenn es doch geschehen sollte, zweifele nicht an dir selbst!! Sei froh, dass du nun klar siehst und kreise nicht mehr um die Vergangenheit! Es war eine erschütternde Erfahrung, doch richte dich auf und schreite voran, denn du bist zu schade, für eine dermaßen  „schwache“ Person!

Von ganzem Herzen ♥

Stefanie

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: Foto Alejandra Mavroski, „Alone with the great sky of water“, CC-Lizenz (BY 2.0)
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

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Lass dich selber und andere einfach SEIN…

Heart

Wie häufig geht es im zwischenmenschlichen Aufeinandertreffen um irgendwelche anderen Menschen, über die gesprochen, gewertet und geurteilt wird.

Nun frage ich dich, was bringt das? Was hat es zur Folge? Was ändert sich dadurch? Was bringt es dir ganz persönlich? Gar nichts, definitiv NICHTS!

Jeder Mensch darf so sein, wie er ist und jeder darf sich frei entscheiden, welche Charakterzüge er für sich selbst beansprucht, wie er handelt und welche Entscheidungen er für sein individuelles Leben trifft. Warum glauben so viele dann, darüber urteilen zu müssen oder es für falsch zu erachten?

Sie gehen so hart mit anderen ins Gericht, da sie genauso starre Anforderungen an sich selbst haben und immer noch glauben, irgendwelchen Vorgaben, Standards oder Ansprüchen  gerecht werden zu müssen.

Wir dürfen unsere Zeit hier verbringen und unsere Erfahrungen sammeln. Wir haben die Wahl, jeden Tag aufs Neue unsere Entscheidungen zu treffen und somit unsere Realität zu erschaffen. Aus einer Unzahl von Möglichkeiten, von unbeschreiblich vielen Facetten entscheidet sich jeder einzelne für irgendein klitzekleines Segment aus Myriaden von Angeboten, die niemals eine endgültige Handlungsweise darstellen müssen.

Jedes Individuum darf dies auf seine ganz eigene Art und Weise vollziehen und niemandem steht es zu, sich darüber zu stellen und zu glauben, die eigene Meinung oder Vorstellung von ETWAS sei besser oder richtiger! Jeder einzelne darf exakt so sein, wie er es für sich selbst gewählt hat!

Wie viele Menschen glauben dennoch ihre Mitmenschen, ihre Partner, Kinder, Eltern ändern zu müssen. Dabei haben sie selbst oftmals allergrößte Mühe in ihrem Dasein festgefahrene Muster aufzulösen oder sie überhaupt erst als solche zu erkennen.

Jeder von uns hat seinen freien Willen und das ist es, was uns ausmacht! Das schafft die Besonderheit und jede Form von Tadel, Kritik, Verurteilung und Bewertung ist eine Art Herabsetzung und Ablehnung des Gegenübers.

Ist es nicht viel schöner und befreiender seinen ganz eigenen und individuellen Weg zu gehen, sich selbst vollständig anzunehmen und auch andere Menschen darin zu bestärken und zu ermutigen, anstatt sie zu kritisieren oder abzulehnen.

Wie viel friedvoller würde sich ein Miteinander gestalten, wenn wir all diese Unterschiede als überaus große Bereicherung erkennen würden und uns der Andersartigkeit unserer Mitmenschen gegenüber öffnen würden. Ein liebevolles Annehmen von Allem was IST!!

 

Von Herzen ♥

 

Stefanie

© Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: Banu, „Heart“, CC-Lizenz (BY 2.0),

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

Frieden beginnt in DIR…

Wie friedvoll dieser wunderschöne Morgen.

Morgenstund...

Der Himmel in leichtem blau gefärbt, das langsam lauter werdende Zwitschern der Vögel, das mühelose Wiegen der Blätter in den Bäumen, die Kühle und Feuchte des erwachenden Tages. Die noch weitgehend leeren Straßen und Wege, der sich langsam auflösende Frühnebel in leiser Vorankündigung des nahenden Herbstes. Die bedächtig aufgehende Sonne, welche einen wärmenden und lichtvollen Tag verspricht. Die Neugier auf jede Sekunde und jede Begegnung, die mir beschert wird. Die Stille dieses Momentes und die Freude und Dankbarkeit über all das (und noch viel mehr)  in meinem Herzen ♥.

Mit diesen friedvollen und nährenden Gefühlen beginnt dieser wundervolle Tag und es scheint so, als wäre die gesamte Welt in diesen Frieden gehüllt. Üppige Farben, überall farbenfrohe Blumen, saftiggrüne Sträucher und Bäume, singende Vögel, bewegungsfreudige Eichhörnchen,  herum streunende Katzen, grasende Kühe und Pferde auf den Wiesen, ganze Fischschwärme im See, Schwäne friedlich über die Wasseroberfläche dahin gleitend mit ihrem Nachwuchs und nur sehr wenige Menschen, welche ebenso früh am Morgen diese unberührte Natur am See genießen möchten.

Warum zähle ich das auf? Weil jeder neue Tag ein großes Geschenk ist und keine Selbstverständlichkeit.

  • Weil alles, was vorhanden ist, eine Zugabe zu unserem Sein darstellt.
  • Weil genau diese Dinge, oftmals nicht wahrgenommen werden.
  • Weil viele Menschen so mit dem beschäftigt sind, was sie WOLLEN, dass sie vollkommen übersehen, was wir ALLE bereits an Fülle HABEN.
  • Weil das Leben voller Wunder steckt.
  • Weil wir nur genau hinschauen müssen.
  • Weil es keine Wiederholung von gestern ist, sondern etwas vollkommen Neues.
  • Weil eine achtsame und intensive Wahrnehmung zu unserem inneren und äußeren Frieden beiträgt.

 

So ein Morgen kann auch anders erlebt werden:

Schrill und laut klingelnder Wecker, genervtes Abschalten desselbigen und schnelles Aufspringen aus dem Bett, derart, das dem/der Betreffenden schwindlig wird, ins Bad jagend und gehetzt vorm Kleiderschrank stehend. Ständiges auf die Uhr schauen, wie viel Zeit noch verbleibt. Gedanken voller Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen.

Unachtsame Begegnungen mit dem Partner oder der Familie. Nur halbes Hinhören an die Wünsche oder Bedürfnisse der Familienangehörigen. Herzrasen und gestresstes, kurzes Verweilen in der Küche. Frühstück, welches im Schnellschritt auf dem Weg zum Auto verschlungen wird. Laute Musik im Wagen, unterbrochen von nervenzehrender Werbung. Der Stau, der den Rest bringt und schließlich ein(e) schlecht gelaunte(r) Chef/in , der den Betreffenden nörgelnd empfängt.

Der Stresspegel bereits weit ausgeschlagen und das, bevor dieser eigentlich an sich wundervolle Tag überhaupt begonnen hat.

Von Frieden und friedvoller Stimmung in dieser Variante jedoch keine Spur. Von Achtsamkeit und Gewahrsein weit entfernt. Von liebender Selbstfürsorge ganz zu schweigen. Von Dankbarkeit und Ruhe keine Anzeichen. Von Gelassenheit und Freude nichts bemerkt.

Frieden und Liebe sind auf diese Weise unerreichbar.

In welcher Beschreibung findest du dich wieder?

Nun frage ich mich allerdings bei der zweiten Variante: Was kann so wichtig sein, dass jemand sich selbst so etwas zumutest, was sich eventuell über den Tag verteilt in dieser Anspannung und Beschwerlichkeit fortsetzt?

 Schaue dir genau an, wie DU deinen Tag beginnst. Wie es mit deiner Wertschätzung dir selbst und Allem gegenüber aussieht, was dich umgibt. Wie friedlich und ruhig du in einen neuen Tag startest.

Schaue, ob du überhaupt genau hinschaust? Siehst du die vielfältigen Farben und unterschiedlichen Erscheinungen der unzähligen Einzelheiten, die mit dir zusammentreffen. Erkennst du die Wärme und Geborgenheit zu Beginn eines Sonnenaufganges. Bemerkst du ob es regnet, ob es ein trüber oder freundlicher Tag ist? Bist du in Gedanken schon weit voraus und bekommst gar nicht mit, was dich umgibt und um dich herum geschieht?

Viele Menschen regen sich zudem häufig über „unwichtige“ Dinge auf, stehen im Konflikt mit Partnern, Ex-Partnern, Familienangehörigen, Nachbarn, Freunden etc. Sie sehen nur ihren Standpunkt, handeln entsprechend ihrer begrenzten Wahrnehmung und übersehen dabei völlig, wie kämpferisch und unmoralisch sie bereits im „Kleinen“ vorgehen. Sie beklagen sich über den Unfrieden und das kriegerische Verhalten auf unserem Planeten. Doch führt nicht fast jeder irgendeinen Krieg gegen jemand anderen, ohne zu erkennen, wie weit sie selbst vom friedfertigen Handeln entfernt sind.

Frieden stiften ...

Den Frieden, welchen du dir herbeisehnst, beginnt in dir und deiner „kleinen“ Welt.

Du entscheidest über Frieden oder Unfrieden, bereits in deinem Fühlen und Empfinden. Du entscheidest schon in deinen Gedanken über sanftmütiges Handeln oder machtbestrebtes Gewinnen. Wie soll die Welt in Frieden leben, wenn bereits kleine Strukturen innerhalb einer Familie oder eines Arbeitsbetriebes sich im stetigen Unfrieden befinden?

Doch wir brauchen gar nicht so weit hinaus zu schauen. Bleibe einmal ganz bei dir! Bist du im Frieden mit dir selbst? Da geht es schon los und das Dilemma beginnt und entfernt viele Menschen von ihrer Vorstellung.

Frieden, Ruhe und Harmonie hat ihren Ursprung in deinem Geist.

Möglichkeiten für inneren Frieden:

– Beklage dich nicht über scheinbare Widrigkeiten.

– Lebe in liebevoller Fürsorge für deinen Nächsten.

– Fühle mit deinen Mitmenschen, zeige Empathie.

– Achte und schätze die wertvollen Geschenke der Natur.

– Verschwende nicht unsere kostbaren Ressourcen.

– Fühle Dankbarkeit für das, was du hast und was dich umgibt.

– Sei bestrebt, selbst ein liebe- und friedvoller Lehrer und Schüler zugleich zu sein.

– Vergebe und verzeihe dir und anderen ihre Fehler oder Fehlhandlungen.

– Lebe und handle aus der Liebe heraus in fürsorglicher Harmonie zum Wohle des Gesamten.

– Lasse dich nicht in destruktive Gespräche verwickeln.

– Urteile nicht über andere, denn du kennst immer nur Teilbereiche ihres Daseins.

– Stelle deine Erwartungen ein.

– Führe keinen Kampf in deinem Leben, sondern verweile in der Liebe.

– Sei nicht nachtragend.

– Versöhne dich mit Situationen, wo jemand nicht zur Versöhnung bereit ist.

– Akzeptiere Unterschiede, versuche niemanden zu verändern.

Verändere zunächst DICH und infolge dein Umfeld durch deinen tiefen inneren Frieden, wohl wissend das DU die Veränderung bist! Lebe Frieden, strahle eine friedliche Atmosphäre aus und handle unablässig entsprechend friedvoll.

Wir alle können uns alles Mögliche wünschen und herbeisehnen, doch das Ziel, egal was es betrifft, liegt immer und ganz allein in UNS. Wir sind die Verantwortung!

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg“.  -Mahtma Gandhi-

Tief in uns und wenn wir dort Frieden schließen und diese Beständigkeit hinaustragen, dann erst kann sich Frieden dauerhaft entfalten.

Von Herzen ♥

in Frieden, Licht und Liebe

 

Stefanie

 

© Copyright Text 2014, Stefanie Will

Bildnachweis:

oben: Karl Dichtler, „Morgenstund…“, CC-Lizenz (BY 2.0),

mittig: Reinhard Sandbothe, „Frieden stiften …“, CC-Lizenz (BY 2.0)

http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

 

Zufriedenheit durch positives Selbstbild….

Welches Selbstbild hast du von dir? Wie häufig verurteilst du dich selbst? Das Fällen von Urteilen gehört für viele Menschen ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag dazu.

Entscheidend für dich aber ist, wie du dich selbst siehst. Dein Urteil von dir, entscheidet über die Zufriedenheit in deinem Leben, entscheidet über Freiheit oder Unfreiheit.

Denn dein Selbstbild ist maßgebend dafür, wie du eine Situation erlebst. Was sie mit dir macht, wie du damit umgehst, wie du dich fühlst. Wenn du noch abhängig von der Meinung anderer Menschen bist, zweifelst du an deinem Wert und gibst ihnen die Macht, über dein Empfinden zu entscheiden. Licht und SchattenDu verstellst dich eventuell, um zu gefallen, um liebenswert zu sein. Du glaubst, dir die Zuwendung, Liebe oder Beachtung erst durch ein bestimmtes, erwartetes Verhalten, verdienen zu müssen und nur auf diese Weise zu erhalten. Doch solange du dich selbst nicht annimmst und liebst, kann es niemand. Das, was du selbst von dir hältst und wie du über dich denkst, das strahlst du auch aus und ziehst entsprechende Situationen und Menschen an.

Deine Selbstzweifel bringen dich unweigerlich in große Abhängigkeit. Du schaust nur darauf, was andere von dir denken und verlierst dabei den Kontakt zu dir. Du bist davon abhängig, wie du bewertet wirst. Dies wiederum erzeugt in dir Wohlbehagen oder Unsicherheit. Du erlebst dich durch die Reaktionen deines Umfeldes, aber nicht aus deinem tiefen Inneren heraus.

Befreie dich von deinen Selbstzweifeln! Übernehme die Regie in deinem Leben. Stehe zu dir und deinem So-Sein mit allen Unzulänglichkeiten. Du brauchst dich nicht zu verstellen und schon gar nicht zu verstecken!

Zeige dich deiner Umwelt, so wie du bist. Zeige, wie es dir aktuell geht, dass eventuell nicht alles so gut und reibungslos verläuft. Zeige dich mit deiner Traurigkeit, deinen Sorgen, deinen Ängsten und deiner Hilflosigkeit. Zeige, wenn du nicht mehr weißt, wie es weitergehen soll. Zeige auch deine Freude, dein Lachen, deine Liebe und deine Träume.

Zeige, dass du dich genau so akzeptierst, wie du und nur DU bist, mit all deinen Schwächen, Stärken und wechselnden Befindlichkeiten. Traue dich deinen Mitmenschen zu.

Die Urteile, die andere über dich fällen könnten, sind bedeutungslos. Du allein entscheidest darüber, wie du dich fühlst. Wenn es dir gelingt, dich davon zu befreien, führst du ein Leben in bedingungsloser Liebe und Akzeptanz zu dir. Deine Abhängigkeit hat dann ein Ende. Wenn du dich so annehmen kannst, wie du bist, hast du nichts mehr zu verlieren. Die Anderen können sehen, was sie wollen. Was hat das noch mit dir zu tun? Es sind meist ihre eigenen Themen, sie projizieren ihre ungelösten Bereiche auf dich. Sie sehen, was sie sehen wollen. Lass es bei ihnen! Bleib du bei dir!

Du bist frei, von der Meinung, der Bewertung und den Urteilen anderer Menschen. Du hörst auf, dir darüber Gedanken zu machen, ob andere dich mögen, dich gut finden, dich kritisieren oder sogar beneiden. Wenn du ein positives, liebendes Selbstbild von dir hast und dich genauso akzeptierst, wie du bist, dich liebenswert und wertvoll empfindest, dann brauchst du von Außen keine Bestätigung mehr. Du bist vollkommen frei!!! Lebensfreude

Aus dieser Freiheit heraus, kannst du nicht nur dich, sondern alle Menschen so annehmen, wie sie sind. Weil du verstanden hast, dass jeder für sich nur seine eigenen Themen anschauen und heilen kann. Du sie nicht mehr als deine Schwierigkeiten betrachtest. Du bist wundervoll, so wie du bist. Ob andere das erkennen oder blind dafür sind, ist nicht länger dein Problem.

Du bist dir deines Wertes, der nur für sich steht und durch nichts gemindert werden kann, absolut bewusst!

Bewertung und Urteil haben für dich an Wert verloren. Menschen mit einem positiven Selbstbild haben es auch nicht nötig, sich über andere zu stellen. Sie wissen um den Wert jeder Person und respektieren entsprechend liebevoll ihre Mitmenschen. Urteil und Bewertung hat in ihrem Leben keinen Raum mehr. Am Verhalten deiner Mitmenschen erkennst du sehr schnell ihr eigenes Selbstbild.

Achte dich selbst! Schaue auf dich und feiere deine Einmaligkeit. Du bist wunderbar, so wie du bist! Lebe deine Freiheit und Unabhängigkeit! Erfreue dich deines positiven Selbstbildes!

Von Herzen ♥

Stefanie

 

Copyright© Text 2014, stefanie will

Bildnachweise:

Text oben, Fotograf brandy74, „Licht und Schatten“, CC-Lizenz (BY 2.0), http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank www.piqs.de

Text mittig, Fotograf empathia, „Lebensfreude“, CC-Lizenz (BY 2.0), http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, Bilddatenbank http://www.piqs.de

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Wann empfindest du Mitgefühl?

Oft ist es so, dass jemand nur dann mitfühlen kann, wenn es um etwas geht, was ihm selbst vom Gefühl oder der eigentlichen Erfahrung her vertraut ist.

Dieser Mensch etwas darin erkennt, was ihm bekannt ist.

Doch kann man im Mitgefühl wirklich unterscheiden? Um wahrhaft mitzufühlen, benötigt es Objektivität und das klare Wissen über die Einheit allen Lebens und dem eigenen Einssein mit Allem.

Es existiert nichts um uns herum, was isoliert betrachtet werden könnte. Was es auch sein mag, alles Existierende hängt in irgendeiner Weise zusammen. Alles, was wir erfahren, erleben, wahrnehmen oder sehen, hat mit uns zu tun. Es steht mit uns in Zusammenhang!

Die meisten Menschen erleben sich allerdings getrennt von allem anderen. Dies ist eine Illusion.

Wenn wir unsere Verbindung, durch eine tiefgehende eigene Erfahrung zu Allem erkannt haben, gibt es nur noch Mitgefühl für alles und jeden um uns herum. Durch die aufgehobene Trennung des Erkennens der Einheit, verschwinden sämtliche Gedanken der Destruktivität, der Konkurrenz, des Machtstrebens und der mangelnden Liebe für andere Menschen, für ihr Verhalten und die Bewertung ihres Handelns. Es erübrigt sich und mündet in einen vollkommen ruhigen, mitfühlenden Geist.

Durch dieses Verstehen entsteht innerer Frieden und das Herz öffnet sich, so weit es kann. Mit offenem Herzen ergibt sich eine weite Perspektive, die in der Objektivität der Betrachtung und somit der neutralen Sichtweise mündet.

Diese Neutralität beendet das Suchen nach kurzfristigen Vorteilen im eigenen Leben und weckt den tiefen Wunsch im eigenen Handeln langfristig allem mit Respekt, Liebe, Fürsorge und Mitgefühl zu begegnen.

Alles findet seinen Ursprung in uns selbst. Fühle zunächst mit dir und weite es aus, auf das warmherzige Mitgefühl für jedes Lebewesen.

Von Herzen♥

Stefanie

 

Copyright© Text 2014, stefanie will