JEDER darf bei sich SELBST bleiben…

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Je bewusster ein Mensch wird, sein Leben entsprechend formiert, desto mehr dient er als Spiegel und Angriffsfläche für diejenigen, die entweder (noch) nicht wissen, was Bewusstsein oder Bewusstheit tatsächlich beinhaltet und bedeutet oder derer, die glauben, bereits WEITER zu sein.

Was für ein IRRGLAUBE…..

Zu werten, zu verurteilen, zu beschimpfen und zu degradieren fällt dem „unbewussten“ Menschen meist leicht, da er nicht weiß, worum es dem anderen Menschen tatsächlich geht und ihm das, worum es geht, (noch) nicht zugänglich ist.

Und dieses NOCH unterliegt keinerlei Bewertung, denn jeder steht genau da, wo er steht und kein einziges Leben oder kein einziger Weg ist mit dem Leben oder dem Weg eines anderen Menschen zu vergleichen.

Etwas Wesentliches, was wir jedoch alle gemeinsam haben, ist unsere Ursprungsquelle.

Das selbst erzeugte Leid, welches durch Vergleich, Neid, Missgunst und Unfrieden erzeugt wird, wird so lange existieren, wie das dadurch kurzfristige Empfinden der scheinbaren Überlegenheit derjenigen, die das Angreifen anderer für legitim halten, Befriedigung schenkt.

Und die, die glauben weiter vorangeschritten zu sein, sind ebenso weit von Bewusstheit entfernt, sonst kämen sie nicht auf einen derartigen Gedanken!!

Niemand kann einem anderen Menschen den Weg weisen oder sich anmaßen, zu glauben oder zu wissen, was DIE WAHRHEIT ist.

Auf die Suche nach der WAHRHEIT kann sich nur jeder selbst begeben, wenn er den dringlichen Wunsch danach in sich verspürt und wenn nicht, dann ist es ebenso gut.

Allerdings steht es auch NIEMANDEM zu etwas in Frage zu stellen, wenn er gar nicht weiß, was ALLES existiert und möglich ist und dieser Mensch sich in einem eher mechanischem Lebensmodus befindet, der keinerlei Achtsamkeit, Bewusstheit Respekt, Liebe und Toleranz zulässt.

Anstatt ständig im Außen danach zu Suchen, wo es etwas zu kritisieren, zu bewerten und im Gegenüber zu verurteilen gibt, darf sich der (NICHT) – Suchende einmal ganz genau anschauen, was es bei ihm selbst und seinem INNEREN in einer nicht zu beschreibenden Vielfalt zu entdecken gibt.

Es geht in unserer aller Leben um sehr VIELES, aber nicht darum, sein EGO zu speisen und ÜBER anderen Menschen zu stehen, Macht zu signalisieren, Angst zu schüren und womöglich noch dem irrigen Glauben ausgeliefert zu sein, BESSER oder WEITER als seine Mitmenschen zu SEIN.

NIEMAND ist BESSER oder SCHLECHTER als der ANDERE!!!

Lasst einander einfach in Frieden leben und guckt auf EUCH selbst, denn an dieser Stelle hat JEDER von uns genug zu schauen, zu entdecken und zu transformieren.

Wir ALLE lernen bis zu unserem letzten Atemzug und darüber hinaus……

Keiner von uns kann wissen, was der Lebensplan eines anderen Menschen beinhaltet und in dieser Anschauung erübrigt sich alles WEITERE…….

Von Herzen ❤

Stefanie

Text und Foto 2017: stefanie will

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Selbstannahme…

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Wahre Selbstannahme ist nicht vom Lob und der Anerkennung unserer Außenwelt abhängig.

Wahre Selbstannahme wird nur durch uns selbst und von innen heraus genährt.

Es ist ein Pfad, das bereits vorhandene und durch eigenständige Erfahrungen erworbene Wissen zu erweitern und den Wunsch in sich zu tragen, darüber hinaus wachsen zu wollen, ohne auch nur eine Sekunde zu glauben, unser Wachstumspotenzial sei erfüllt.

Dabei ist entscheidend, dass wir nicht aus einem Gedanken der Unvollkommenheit in die Vollkommenheit streben, sondern uns zu jeder Zeit bewusst darüber sind, dass unser wahres Selbst vollkommen ist, ganz unabhängig davon, was sich auf der Außenseite des Lebens abspielt und wo wir uns auf unserem Weg gerade befinden.

Nur wenn wir uns nach innen wenden, dorthin, wo unser Selbst seinen Ursprung hat, werden wir unser wahres Wesen mehr und mehr frei legen.

Wir werden uns der Vollkommenheit eines jedes einzelnen Schrittes gewahr und können diese liebend und voller Hingabe annehmen.

Von Herzen 

Stefanie

Copyright Text 2015, Stefanie Will

Bildnachweis: Stefanie Will

Wann empfindest du Mitgefühl?

Oft ist es so, dass jemand nur dann mitfühlen kann, wenn es um etwas geht, was ihm selbst vom Gefühl oder der eigentlichen Erfahrung her vertraut ist.

Dieser Mensch etwas darin erkennt, was ihm bekannt ist.

Doch kann man im Mitgefühl wirklich unterscheiden? Um wahrhaft mitzufühlen, benötigt es Objektivität und das klare Wissen über die Einheit allen Lebens und dem eigenen Einssein mit Allem.

Es existiert nichts um uns herum, was isoliert betrachtet werden könnte. Was es auch sein mag, alles Existierende hängt in irgendeiner Weise zusammen. Alles, was wir erfahren, erleben, wahrnehmen oder sehen, hat mit uns zu tun. Es steht mit uns in Zusammenhang!

Die meisten Menschen erleben sich allerdings getrennt von allem anderen. Dies ist eine Illusion.

Wenn wir unsere Verbindung, durch eine tiefgehende eigene Erfahrung zu Allem erkannt haben, gibt es nur noch Mitgefühl für alles und jeden um uns herum. Durch die aufgehobene Trennung des Erkennens der Einheit, verschwinden sämtliche Gedanken der Destruktivität, der Konkurrenz, des Machtstrebens und der mangelnden Liebe für andere Menschen, für ihr Verhalten und die Bewertung ihres Handelns. Es erübrigt sich und mündet in einen vollkommen ruhigen, mitfühlenden Geist.

Durch dieses Verstehen entsteht innerer Frieden und das Herz öffnet sich, so weit es kann. Mit offenem Herzen ergibt sich eine weite Perspektive, die in der Objektivität der Betrachtung und somit der neutralen Sichtweise mündet.

Diese Neutralität beendet das Suchen nach kurzfristigen Vorteilen im eigenen Leben und weckt den tiefen Wunsch im eigenen Handeln langfristig allem mit Respekt, Liebe, Fürsorge und Mitgefühl zu begegnen.

Alles findet seinen Ursprung in uns selbst. Fühle zunächst mit dir und weite es aus, auf das warmherzige Mitgefühl für jedes Lebewesen.

Von Herzen♥

Stefanie

 

Copyright© Text 2014, stefanie will

Emotionen

Emotionen ♥

Was sind Emotionen? Eine Emotion ist ein nach außen gerichtetes Verhalten, was für andere sichtbar wird. Ein Gefühl dagegen spielt sich in unserem Inneren ab. Hiervon bleiben unsere Mitmenschen meist unberührt, da sie nur bei gewünschtem verbalem Kontakt, von uns darüber informiert werden können. Emotionen sind für unsere Außenwelt sogleich sichtbar, da diese in uns eine Reaktion auf zuvor Erlebtes, Gehörtes oder Gesehenes auslöst und wir ihr durch unseren Körper Ausdruck verleihen.

Hierzu gibt es umfangreiche psychologische Erläuterungen, auf die ich aber verzichten möchte. Ich habe es bewusst ganz einfach ausgedrückt.

Nun…., woher kommen unsere Emotionen? Auch hier sind WIR es, die eine Eigenverantwortung dafür tragen, was uns in unserer Wahrnehmung, in den Dingen, auf die wir unsere Aufmerksamkeit richten, vor kommt. Natürlich spielen auch frühkindliche Konditionierungen eine große Rolle.

Dennoch kannst Du selbst bestimmen, inwieweit Dich eine gewisse Situation aufwühlt und entsprechende Emotionen in Dir hervorruft oder aber nicht. Dafür bedarf es allerdings Deinem bewussten Gewahrsein dieser Umstände und Möglichkeiten.

Du bist es, der die Entscheidung darüber trifft, wie Du Dein Erleben bewertest. Wenn Du aufhörst, allem eine Wertung zu geben und Dich neutral der erlebten Sache hingibst, dann wirst Du mit der Zeit bemerken, dass nicht alles einer Reaktion Deinerseits bedarf.

Beobachte und beziehe nicht alles direkt auf Dich. Das Ego wird immer wieder versuchen, Dich dazu zu bringen, zu reagieren, da es sich nur so lebendig fühlt.

Meistere Dein Ego, viele Deiner Reaktionen werden aus dem direkten Reagieren im nach hinein bereut. Halt inne und lasse die Situation so sein, wie sie ist. Sei ein teilnehmender Beobachter. Du wirst immer mehr spüren und erleben, wie sich scheinbar schwierige Situationen einfach auflösen. Denn ALLES hat seinen Ursprung in DIR.
Versuche Dich nicht von Deinen Emotionen überwältigen zu lassen, beobachte sie, fühle sie und erlaube Ihnen ohne eine Reaktion Deinerseits, sich wieder zu verflüchtigen. Lenke die Aufmerksamkeit in Dein Inneres.

Wenn es Dir gelingt, nicht direkt zu reagieren und Du Dir zunächst genau betrachtest, was Dich dazu hätte hinreißen können, Du dieser Versuchung aber nicht nachgegeben hast, bist Du Dir wieder ein Stück näher gekommen. Du kannst so sehen, wo es Bereiche gibt, die in Dir noch ungeklärt sind und Deiner liebevollen Aufmerksamkeit und Heilung bedürfen.

Von Herzen ♥
Stefanie